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Konflikt - altersspezifische Sprachkonflikte und Umgang mit Alter in der Gesellschaft

Título: Konflikt - altersspezifische Sprachkonflikte und Umgang mit Alter in der Gesellschaft

Trabajo , 2008 , 24 Páginas , Calificación: 2,5

Autor:in: Linda Fährke (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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Das Wort Konflikt kommt von dem lateinischen Verb confligere – zusammentreffen oder kämpfen. Dies bezeichnet also eine Auseinandersetzung zwischen mindestens zwei Parteien (intrapersonell), mehreren Parteien (interpersonell) oder ganzen Organisationssystemen (organisatorische). Man unterscheidet Konflikte auf unterschiedlichen Ebenen, die verschiedene Ergebnisse erfordern. So gibt es politische Konflikte, die auf höherer Ebene versuchen, nationale Interessen zu vertreten und so gibt es auch soziale Konflikte, die auf soziologischer Ebene ausgetragen werden.
Hier soll es nun um den Konflikt zwischen Jung und Alt gehen – die Missverständnisse, die zwischen den Generationen herrschen und die Ursachen dafür. Bevor ich dieses Thema nun genauer beleuchten werde, möchte ich kurz darauf eingehen, wie andere Nationen mit ihren Alten umgehen.
Die Joseph Rowntree Foundation ermittelte, dass es in Amerika weit verbreitet ist, alte Menschen als Last, als ein zu lösendes Problem oder als kranken und verletzlichen Patienten anzusehen, dessen Rechte durch den Bedarf an Sozialpflege beschränkt ist. Ihre Situation lässt sich nicht dadurch verbessern, dass man Darstellungen erschafft, in denen sie zumindest teilweise physisch mit jüngeren Menschen mithalten können. Bezug nehmend auf den Surgeon General's Report, "Older Adults and Mental Health“ lässt sich sagen, dass 20 von den ab 55 - jährigen in den USA an psychischen Problemen leiden. Die vierthäufigste Todesursache unter den Älteren ist Alzheimer und selbst die höchste Suizidrate in den USA liegt bei den über 65 – jährigen. Jedes Jahr nehmen sich ca. 6000 ältere Menschen das Leben. Im letzten Jahr gab es heftige Diskussionen zwischen der Führungsspitze der staatlichen Sozialhilfe, Dame Denise Platt, und dem Kanzler. Ich ihrem Bericht warnte sie davor, dass 70% der Gemeindebehörden den Hauspflegeservice nur noch den alten Menschen zugestehen, die so schwach sind, dass sie Hilfe bedürfen, um aus dem Bett zu steigen und sich zu ernähren. Diejenigen, die mäßige Schwierigkeiten haben, wie beispielsweise Beweglichkeitsprobleme oder Depressionen, qualifizieren sich nicht mehr unbedingt für Staatliche Hilfen, sondern sind auf ihre Familien und Freunde angewiesen.

Eben dieser Fakt kann und führt auch zu Konflikten zwischen den Generationen, der laut dem Minister für Sozialhilfe, Ivan Lewis, durch demografische Probleme zustande kommt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Umgang mit Alten in anderen Kulturen

1.2 Der Stil des Alters

2 Altersspezifische Konflikte

2.1 Altersbilder

2.2 Geschlechtsspezifische Altersbilder

2.3 Veränderung sprachlich – kommunikativer Fähigkeiten

2.4 Soziale Veränderungen

2.5 Distanzierung durch Sprache

2.6 Das Alter in der Sprache

2.7 Altersdarstellungen in den Medien

3 Kommunikation im Alter

3.1 Konzepte von Alter

3.2 Annäherungen an die Altersspezifik

3.3 Sprache und Kommunikation im Alter

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Generationskonflikt zwischen Jung und Alt unter besonderer Berücksichtigung der sprachlichen Ausdrucksweisen, der gesellschaftlichen Altersbilder und der medialen Repräsentation alter Menschen, um ein besseres Verständnis für die soziale Integration der älteren Generation zu fördern.

  • Analyse historischer und aktueller Altersbilder in der Gesellschaft.
  • Untersuchung von altersfeindlichen Sprachmustern und Diskriminierung.
  • Mediale Darstellung alter Menschen in Fernsehen, Literatur und Printmedien.
  • Sprachliche und kommunikative Veränderungen im Alter.
  • Konzepte zur Definition des Alters (numerisch, biologisch, sozial, interaktiv).

Auszug aus dem Buch

2.1 Altersbilder

Wenn man das Alter betrachtet und es dabei mit Zeit und Kultur verbunden sieht, dann kann man sich auch die Frage nach den Bildern des Alters stellen, die sich innerhalb eines Kulturkreises ergeben.

Diese Bilder reflektieren die Stellung der älteren Menschen in einer Gesellschaft und finden sich zum einen in dem älteren Menschen selbst und zum anderen auch in anderen sozialen Gruppen wieder. Auch bei der Gruppe der Alten ist es so, dass Kommunikation auch immer ein Stück weit von Stereotypen behaftet ist, so dass eben diese auch einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Kommunikation zwischen alten und jungen Menschen hat.

Es gibt zwei Wege, das Alter zu deuten. Der erste Weg besteht darin, das leben beziehungsweise das Altern als auf- und absteigende Lebensphasen zu bezeichnen. Man spricht in diesem Fall von Lebensstufen oder Lebenstreppen. Bis zu dem 25. Jahr spricht man vom Aufstieg, alle Lebensjahre danach stellen bereits den Abstieg dar, der sich in den verschiedensten Bereichen des Lebens bemerkbar macht.

Die zweite Möglichkeit das Alter zu deuten, ist die Vorstellung von der Erschöpfung der Lebenskraft. Im Verlauf der Jahre verringert sich die Lebenskraft und endet letztlich in der so genannten Altersschwäche. Beide Ansätze haben eine Gemeinsamkeit, denn in beiden Fällen wird das Alter mit negativen Wortbedeutungen belegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Konfliktbegriff und beleuchtet den Umgang mit älteren Menschen in verschiedenen Kulturen (USA, Indien, Spanien), um den Übergang zur Situation in Deutschland einzuleiten.

2 Altersspezifische Konflikte: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Altersbilder, den geschichtlichen Wandel der Rolle der Alten sowie negative gesellschaftliche Sichtweisen und mediale Darstellungen, die zu Ausgrenzung führen.

3 Kommunikation im Alter: Es werden linguistische Konzepte von Alter erläutert und die spezifischen Merkmale der Kommunikation Älterer untersucht, inklusive der Herausforderungen in verschiedenen Gesprächskonstellationen.

4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die gesellschaftliche Notwendigkeit, das Thema Alter aus der defizitorientierten Betrachtung zu lösen und eine bessere soziale Integration der älteren Generation zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Generationskonflikt, Altersbilder, Kommunikation, Alter, Diskriminierung, Ageism, Medien, Lebensphasen, Defizitmodell, Sozialgeschichte, Demografie, sprachliche Identifikation, Altenpflege, Interaktion, Altersfeindlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Konflikt zwischen den Generationen, insbesondere den Umgang mit alten Menschen in der Gesellschaft und die Auswirkungen negativer Altersbilder.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der gesellschaftlichen Wahrnehmung des Alterns, der medialen Darstellung, der Sprache als Mittel der Distanzierung sowie den kommunikativen Besonderheiten im Alter.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Ursachen der Missverständnisse zwischen Jung und Alt zu schaffen und aufzuzeigen, wie Sprache und mediale Darstellung zur Stigmatisierung älterer Menschen beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse linguistischer Konzepte, der Auswertung historischer Perspektiven und der Untersuchung medialer Darstellungen von Alter.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Altersbilder, geschlechtsspezifische Aspekte des Alterns, soziale Veränderungen und die Besonderheiten der Kommunikation im Alter analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Generationenkonflikt, Ageism, Altersbilder, Kommunikation, soziale Integration und mediale Repräsentation.

Welche Rolle spielt die Sprache bei der Altersdiskriminierung?

Sprache wird als Spiegel der gesellschaftlichen Einstellung genutzt, wobei negative Begriffe und Konnotationen dazu führen, dass das Alter oft als Last oder Vorstufe des Todes wahrgenommen wird.

Was besagt das Defizitmodell des Alterns?

Das Defizitmodell beschreibt das Altern primär als einen mit Einbußen, Verlusten und einem kontinuierlichen Leistungsabbau gekoppelten Prozess.

Wie unterscheiden sich Gespräche innerhalb der Familie von solchen außerhalb?

Innerhalb der Familie basiert die Kommunikation auf einer langen gemeinsamen Lebensgeschichte, während Gespräche außerhalb der Familie oft sporadisch und oberflächlicher sind.

Was schlussfolgert die Autorin über das Thema?

Die Autorin schlussfolgert, dass das Thema Alter vage und mehrdeutig bleibt, aber eine wissenschaftliche Auseinandersetzung dringend notwendig ist, um die Generationen wieder näher zusammenzubringen.

Final del extracto de 24 páginas  - subir

Detalles

Título
Konflikt - altersspezifische Sprachkonflikte und Umgang mit Alter in der Gesellschaft
Universidad
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald
Curso
Vagheit und Mehrdeutigkeit
Calificación
2,5
Autor
Linda Fährke (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
24
No. de catálogo
V141588
ISBN (Ebook)
9783640504862
ISBN (Libro)
9783640504961
Idioma
Alemán
Etiqueta
Konflikt Sprachkonflikte Umgang Alter Gesellschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Linda Fährke (Autor), 2008, Konflikt - altersspezifische Sprachkonflikte und Umgang mit Alter in der Gesellschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141588
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