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Symptome und Bewältigung von Zwangsstörungen

Titre: Symptome und Bewältigung von Zwangsstörungen

Dossier / Travail , 2009 , 13 Pages , Note: 1.3

Autor:in: Claudia Belicke (Auteur)

Psychologie - Psychologie Clinique, Psychopathologie, Prévention
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Viele Menschen leiden unter einer Zwangsstörung, doch nur wenige nehmen tatsächlich Hilfe in Anspruch. Dies mag womöglich daran liegen, dass jedem gesundem Menschen zwanghaftes und ritualisiertes Verhalten vertraut ist, ohne dass er darunter leidet. Im Gegenteil, Rituale helfen den Alltag zu gestalten und Routinetätigkeiten zu automatisieren. Das beginnt schon beim morgendlichen Gang zur Kaffeemaschine und endet mit dem immer gleich bleibenden allabendlichen Hausrundgang. Letztlich wird der Alltag leichter, indem über viele automatisierte Abläufe nicht mehr nachgedacht werden muss.

Doch was ist normal und wann beginnt ein Zwang? Den meisten Menschen ist das nicht klar, denn viele Zwangssymptome finden sich in milder Form auch im täglichen Leben wieder. Aus diesem Grund soll in dieser Arbeit diesem Defizit an Auseinandersetzung entgegengewirkt werden.

Um über Zwangsstörungen zu schreiben, muss bekannt sein, wie sich Zwang definieren lässt, welche Epidemiologie zu Grunde liegt und wie der Verlauf der psychischen Störung von statten geht. Dies wird im zweiten Kapitel ausführlich beschrieben. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit verschiedenen Störungsmodellen, wobei sich hier auf das lerntheoretische und das kognitive Modell bezogen wird. Behandlungsmöglichkeiten und Therapieformen erhalten im vierten Kapitel nähere Betrachtung. Das fünfte und letzte Kapitel gibt einen abschließenden Ausblick auf das Thema und zeigt die Bedeutung der Zwangsstörung für die soziale Arbeit auf.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2. Beschreibung der Störung

2.1. Erscheinungsbild und Definitionskriterien

2.2. Epidemiologische Daten

2.3. Verlauf der Störung

3. Störungsmodelle

3.1. Das lerntheoretische Modell

3.2. Das kognitive Modell

4. Behandlungsmöglichkeiten

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, einen fundierten Einblick in das Störungsbild der Zwangsstörungen zu geben, um das Verständnis für betroffene Personen zu fördern und die Relevanz einer fachkundigen Auseinandersetzung – insbesondere im Kontext der Sozialen Arbeit – aufzuzeigen.

  • Grundlegende Definition und Symptomatik von Zwangsstörungen
  • Epidemiologische Verbreitung und typische Verlaufsformen
  • Wissenschaftliche Erklärungsansätze (lerntheoretisches und kognitives Modell)
  • Gängige Behandlungs- und Therapieformen
  • Die Bedeutung der Thematik für die Praxis der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

2.1. Erscheinungsbild und Definitionskriterien

Zwänge sind für Außenstehende nur schwer nachzuvollziehen. Warum macht jemand etwas immer wieder, von dem er selbst weiß, dass es Unsinn ist? Wieso hört er nicht einfach damit auf? Leider einfacher gesagt, als getan. Markantestes Merkmal einer Zwangsstörung ist, dass der Betroffene genau weiß, dass das, was er tut, keinen Sinn hat, er es aber nicht unterlassen kann und demzufolge auch darunter leidet. Zwänge sind dann auch keine lieb gewonnenen Gewohnheiten, Wertvorstellungen oder persönliche Eigenheiten mehr. Eher spricht man von “komplexen klinischen Zustandsbildern”, die in vielen verschiedenen Erscheinungsformen auftreten und vom Grad der Beeinträchtigung und Symptomatik individuell sind. Hans S. Reinecker definiert das folgendermaßen:

“Zwangsstörungen sind komplexe klinische Zustandsbilder, die einen Patienten (und dessen soziale Umgebung) zumeist massiv beeinträchtigen. Die in der Zwangsproblematik zentralen Vorstellungen, Handlungen und Rituale schränken den Lebensvollzug einer Person und ihren Spielraum in höchstem Maße ein.”

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die gesellschaftliche Relevanz von Zwangsstörungen und thematisiert das Defizit an Verständnis sowie die Abgrenzung von alltäglichen Ritualen.

2. Beschreibung der Störung: Dieses Kapitel definiert das Erscheinungsbild, liefert epidemiologische Fakten und beleuchtet die Verlaufsdynamik der Störung.

3. Störungsmodelle: Hier werden theoretische Erklärungsansätze zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Störung anhand des lerntheoretischen sowie des kognitiven Modells dargelegt.

4. Behandlungsmöglichkeiten: Das Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Interventionsansätze, von der kognitiven Verhaltenstherapie bis hin zu pharmakologischen und neurochirurgischen Methoden.

5. Fazit: Das Fazit resümiert die Komplexität des Störungsbildes und betont die besondere Wichtigkeit einer informierten und empathischen Haltung in der Sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Zwangsstörung, Zwangsgedanken, Zwangshandlungen, Lerntheorie, Kognitives Modell, Klassische Konditionierung, Operante Konditionierung, Neutralisierung, Psychotherapie, Pharmakotherapie, Soziale Arbeit, Komorbidität, Symptomatik, Verhaltensstörung, Lebensqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Definition, den Ursachen und den Behandlungsmöglichkeiten von Zwangsstörungen sowie deren Bedeutung für das Feld der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die klinische Beschreibung der Symptome, die wissenschaftliche Modellierung der Störung sowie den therapeutischen Umgang mit Betroffenen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Defizit an Auseinandersetzung mit der Zwangsproblematik entgegenzuwirken und aufzuzeigen, wie wichtig ein fundiertes Verständnis für den professionellen Umgang ist.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?

Die Arbeit fokussiert sich primär auf das lerntheoretische Modell (nach Mowrer) sowie das kognitive Modell der Störung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung des Erscheinungsbildes, die epidemiologische Datenlage, den Krankheitsverlauf sowie eine Analyse der Störungsmodelle und Interventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben der Zwangsstörung selbst die Konzepte der Konditionierung, der kognitiven Bewertung sowie der therapeutischen Intervention.

Warum spielt die Soziale Arbeit bei Zwangsstörungen eine Rolle?

Da Sozialarbeiter im Alltag oft auf Menschen mit Zwangsstörungen treffen, ist es essenziell, die Symptome zu erkennen, um eine angemessene Beratung und Unterstützung im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten.

Welche Rolle spielen Rituale bei Zwangsstörungen?

Rituale dienen Betroffenen kurzfristig zur Neutralisierung von Angst und zur Strukturierung, führen jedoch langfristig zu einer Aufrechterhaltung und Verschlimmerung der Symptomatik.

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Résumé des informations

Titre
Symptome und Bewältigung von Zwangsstörungen
Université
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter
Note
1.3
Auteur
Claudia Belicke (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
13
N° de catalogue
V141599
ISBN (ebook)
9783668304796
ISBN (Livre)
9783668304802
Langue
allemand
mots-clé
psychisch Störung Zwang Symptome Verlauf Epidemiologie Störungsmodelle Behandlungsmöglichkeiten Zwangsstörung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Claudia Belicke (Auteur), 2009, Symptome und Bewältigung von Zwangsstörungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141599
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Extrait de  13  pages
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