Dokumentation für Fahrzeuglackierer - Unfallinstandsetzung für die Meisterprüfung. Gewerbe - Kfz-Berufe. Institut HBZ.
Inhaltsverzeichnis
1. ZUR PERSON
2. Schadensbeschreibung des Prüfungsobjektes
3. Auflistung der Untergründe und Beschreibung der vorbereitenden Arbeiten für die einzelnen Prüfungsteile
3.1. Karosserieteil Fronthaube- Lackierstufe 1( Neu teil )
3.1.2 Karosserieteil Tür vorne mit Anbauteile- Lackstufe 3 - Spachtelarbeit bis 50%
3.1.3 Karosserieteil Tür hinten mit Anbauteile- Lackstufe 3 Spachtelarbeit bis 50%
3.1.4 Karosserieteil Kotflügel -transportgrundiert Lackstufe 1 ( Neu teil ), Spot-Repair
3.1.5 Karosserieteil grundiertes Kunststoffneuteil Lackstufe K1G
3.1.6 Karosserieteil aus Kunststoff- Lackstufe K3, Reparatur bis 50% mit Steinelsystem
3.1.7 Aluminiumplatte, für die Beschriftung
3.1.8 Metallplatte für die Farbmuster
4. Fahrzeugbauteile für die Meisterprüfung und ihre Bearbeitung
4.1 Fahrzeugtür vorne beschädigt
4.1.2 Fahrzeugtür hinten beschädigt
4.1.3 Stoßfänger hinten Neu
4.1.4 Fronthaube Neu
4.1.5 Kotflügel links Neu
4.1.6 Kunststoffteil ( für Steinel- Kunststoffreparatur )
4.1.7 Aluminiumplatte 1.00m x 0,70m
4.1.8 Metallplatte 1,00m x 0,70m
5. Tatsächlicher Materialverbrauch für die in der Prüfung bearbeitende Objekte
6. Tatsächlicher Zeitaufwand für die Bearbeitung der Prüfungsobjekte
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Dokumentation dient als Nachweis für das Meisterprüfungsprojekt im Bereich Fahrzeuglackierung mit dem Schwerpunkt Unfallinstandsetzung. Ziel der Arbeit ist die fachgerechte Instandsetzung, Vorbereitung und Lackierung verschiedener Fahrzeugbauteile unter Anwendung moderner Reparatur- und Beschichtungssysteme.
- Fachgerechte Instandsetzung von Metall- und Kunststoffbauteilen
- Anwendung der Steinel-Kunststoffreparaturtechnik
- Vorbereitung verschiedener Untergründe für die professionelle Lackierung
- Durchführung komplexer Lackieraufbauten und Spot-Repair-Verfahren
- Dokumentation des Materialverbrauchs und des Zeitaufwands zur Prozessanalyse
Auszug aus dem Buch
3.1.6 Kunststoffteil Lackstufe K3.
Schadstelle Säubern, an Rissenden loch bohren, damit sich der Riss nicht erweitert, die Stelle keilförmig ausfräsen, rundum Lack mit P-120 anschleifen, Edelstahldrahtgewebe auf Größe zurecht schneiden, sodass von der Rissstelle rund um 2cm Abstand von jede Seite eingehalten wird, die Ecken abrunden, mit Steinel Heißluftgerät und Schweißschuh von außen und innen aufbringen, mit der Kunststoffschweißdraht einschweißen, abkühlen, schleifen, reinigen mit Siliconentferner ( Antistatikum ) Spachteln mit Kunststoff Konturspachtel 2-3% Härterzugabe, Schleifen, Reinigen, Kunststoffprimer dünn auflasieren, ablüften, 2K Füllprimer mit Zusatz von Weichmacher auftragen, feinschleifen, Reinigen
Zusammenfassung der Kapitel
1. ZUR PERSON: Kurze Vorstellung des Prüflings und dessen beruflichen Werdegangs.
2. Schadensbeschreibung des Prüfungsobjektes: Auflistung der vorliegenden Schäden an den verschiedenen Bauteilen als Ausgangsbasis für die Instandsetzung.
3. Auflistung der Untergründe und Beschreibung der vorbereitenden Arbeiten für die einzelnen Prüfungsteile: Detaillierte tabellarische Übersicht der notwendigen Vorarbeiten wie Schleifen, Abdichten und Füllern für alle bearbeiteten Objekte.
4. Fahrzeugbauteile für die Meisterprüfung und ihre Bearbeitung: Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Instandsetzung und Lackierung der spezifischen Fahrzeugteile inklusive Fotodokumentation.
5. Tatsächlicher Materialverbrauch für die in der Prüfung bearbeitende Objekte: Aufstellung sämtlicher verbrauchter Werkstoffe und Mengen zur Kosten- und Ressourcenplanung.
6. Tatsächlicher Zeitaufwand für die Bearbeitung der Prüfungsobjekte: Tabellarische Auswertung der benötigten Zeit für die einzelnen Arbeitsphasen von der De-Montage bis zum Finish.
Schlüsselwörter
Fahrzeuglackierer, Meisterprüfung, Unfallinstandsetzung, Kunststoffreparatur, Steinelsystem, Lackierstufe, Spachtelarbeit, 2K-Füller, Untergrundvorbereitung, Spot-Repair, Basislack, Klarlack, Arbeitsschritte, Materialverbrauch, Zeitaufwand
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es handelt sich um die Projektdokumentation für eine Meisterprüfung im Fahrzeuglackierer-Handwerk mit dem Schwerpunkt Unfallinstandsetzung.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Arbeit umfasst die Instandsetzung von beschädigten Karosserieteilen aus Metall und Kunststoff sowie deren fachgerechte Lackierung und Finish-Bearbeitung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die strukturierte Dokumentation der Instandsetzungsprozesse an verschiedenen Bauteilen zur Erfüllung der Anforderungen eines Meisterprüfungsprojekts.
Welche wissenschaftliche bzw. fachliche Methode wird verwendet?
Es wird eine praxisorientierte, methodische Vorgehensweise gewählt, die jeden Einzelschritt der Reparatur und Lackierung systematisch dokumentiert und mit Material- sowie Zeitangaben ergänzt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Vorbereitungsarbeiten, die spezifischen Arbeitsschritte für die einzelnen Bauteile und die Aufstellung der verbrauchten Ressourcen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Fahrzeuglackierung, Kunststoffreparatur, Spot-Repair, Vorbehandlung, Materialverbrauch und Zeitmanagement.
Wie wird bei Kunststoffteilen konkret vorgegangen?
Die Reparatur erfolgt durch das Steinelsystem, wobei Risse durch Fräsen, den Einsatz von Edelstahl-Drahtgewebe und speziellen Schweißdrähten kraftschlüssig verschweißt werden.
Welchen Stellenwert hat die Spot-Repair-Methode?
Sie wird als effizientes Verfahren für kleinere Schadstellen an lackierten Oberflächen eingesetzt, um den Lackaufbau partiell und optisch unauffällig wiederherzustellen.
Warum wird der Zeit- und Materialverbrauch separat ausgewiesen?
Diese Aufstellungen dienen der Transparenz und ermöglichen eine betriebswirtschaftliche Nachkalkulation der durchgeführten Arbeiten.
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- Roman Eisinger (Author), 2009, Dokumentation für Fahrzeuglackierer: Unfallinstandsetzung für die Meisterprüfung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141608