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Involvement: Messung eines Phantoms

Title: Involvement: Messung eines Phantoms

Seminar Paper , 2003 , 15 Pages , Grade: 6 (Schweiz)

Autor:in: Alexandra Zaugg (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Involvement ist eine wesentliche Determinante des Kaufverhaltens. Je nach Art und Höhe des Involvements verhält sich ein Konsument sehr unterschiedlich und reagiert anders auf Marketingmassnahmen. Um effektive, adäquate Marketingmassnahmen mit einer vernünftigen Kosten-Nutzen-Relation zu treffen und den Konsumenten zum Kauf des eigenen Produkts zu überzeugen, ist es für ein Unternehmen wichtig zu wissen, welches Kauf- und Informationsverhalten ein Durchschnittskonsument der Zielgruppe(n) aufweist. Zum Beispiel beeinflusst Werbung die Einstellung bei Personen mit hohem Involvement vor allem durch die Qualität der Argumente in der Werbebotschaft. Hingegen prägt bei tiefem Involvement die Vertrauenwürdigkeit der Quelle die Einstellung.

Involvement ist ein vielschichtiges, hypothetisches Konstrukt, entsprechend sind in der Literatur zahlreiche Vorschläge zur Definition und Messung von Involvement zu finden. Es ist schwierig zu entscheiden, welche Operationalisierung valid und für die Problemstellung geeignet ist. Forschende sind sich beim Konstrukt Involvement nur über eines einig: Nämlich dass es keinen Konsens gibt.

Die vorliegende Arbeit erläutert das Konstrukt Involvement basierend auf den Arbeiten von Kapferer / Laurent (1985) und Zaichkowsky. Auch die verschiedene Möglichkeiten zur Operationalisierung werden aufzeigt. Weiter werden problematische Aspekte der Operationalisierung diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Konstrukt Involvement

2.1 Definitionen und Arten von Involvement

2.2 Ursachen und Wirkungen von Involvement

3 Zur Messung von Involvement

3.1 Anforderungen an die Operationalisierung von Involvement

3.2 Operationalisierungen von Involvement

3.3 Würdigung möglicher Operationalisierungen

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das theoretische Konstrukt „Involvement“ im Kontext der Konsumentenforschung. Das primäre Ziel besteht darin, das vielschichtige Phänomen Involvement zu erläutern und verschiedene methodische Ansätze zu dessen Operationalisierung kritisch zu analysieren, da die Messung dieses hypothetischen Konstrukts aufgrund fehlender Konsensdefinitionen als besonders herausfordernd gilt.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionen von Involvement
  • Ursachen und Auswirkungen von Involvement auf das Konsumentenverhalten
  • Anforderungen an valide Messinstrumente in der empirischen Forschung
  • Kritische Analyse und Vergleich gängiger Operationalisierungsmethoden
  • Diskussion über statistische Gütekriterien und methodische Probleme

Auszug aus dem Buch

3.3 Würdigung möglicher Operationalisierungen

Das PII und das CIP sind methodologisch durchdacht und korrekt, kommen jedoch nicht zu übereinstimmenden Resultaten. Auf den ersten Blick weist dies auf fehlende Reliabilität hin. Doch das Problem liegt in der Definition und im unterschiedlichen Verständnis von Involvement, das den beiden Messinstrumenten zu Grunde liegt. Beide Ansätze sind unvollständig, das PII misst die persönliche Relevanz und einige Ursachen von Involvement, der CIP misst ausschliesslich Ursachen. Zaichkowsky betrachtet Involvement als unidimensionales Konstrukt und summiert die zwanzig Items zu einem einzigen Indikator, der die Höhe des Involvements angibt. Hingegen gehen Laurent und Kapferer davon aus, dass die Ursachen ebenso wichtig wie der Grad des Involvements ist und dass daher Involvement nicht durch eine einzige Masszahl repräsentiert werden kann.

Die Reduktion auf ein unidimensionales Konstrukt wird der vielschichtigen Natur von Involvement nicht gerecht. Zwar umfasst Involvement per se nur die persönliche Relevanz und ist somit unidimensional, aber weil Involvement nur indirekt messbar ist und weil verschiedene Ursachen Höhe und Art des Involvements beeinflussen, muss eine sinnvolle Operationalisierung auch die Ursachen berücksichtigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Involvement-Forschung als Determinante des Kaufverhaltens ein und formuliert die Problemstellung bezüglich der Operationalisierung.

2 Das Konstrukt Involvement: Hier werden zentrale Definitionen, Arten des Involvements sowie deren Ursachen und Wirkungen auf das Kaufverhalten theoretisch hergeleitet.

3 Zur Messung von Involvement: Dieses Kapitel erläutert die Anforderungen an Messinstrumente, stellt existierende Skalen wie PII und CIP vor und diskutiert kritisch deren Validität.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer präzisen Trennung von Ursachen und Wirkungen zusammen und gibt Ausblicke auf künftige Forschungsmöglichkeiten.

5 Literaturverzeichnis: Ein umfassendes Verzeichnis aller verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen zur Unterstützung der Argumentation.

Schlüsselwörter

Involvement, Konsumentenverhalten, Operationalisierung, Personal Involvement Inventory, Consumer Involvement Profile, Produktinvolvement, Kaufentscheidung, Reliabilität, Validität, Messinstrument, Käuferverhalten, Marketing, empirische Sozialforschung, Marketing-Mix, Stimulus-Object-Response-Modell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept des Involvements in der Konsumentenforschung und der Schwierigkeit, dieses nicht direkt beobachtbare Konstrukt wissenschaftlich präzise zu messen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung des Involvement-Begriffs sowie die kritische Betrachtung verschiedener empirischer Messansätze und deren Tauglichkeit in der Marktforschung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Konstrukt Involvement zu erläutern, verschiedene Möglichkeiten zur Operationalisierung aufzuzeigen und deren methodische Stärken sowie Schwächen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die bestehende wissenschaftliche Ansätze und Skalen zur Messung von Involvement (wie PII und CIP) zusammenführt und vergleichend kritisiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition und Ursachenforschung sowie einen detaillierten Abschnitt zur Operationalisierung, inklusive der Analyse von PII und CIP.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Involvement, Konsumentenverhalten, Operationalisierung, Messinstrumente, Validität, Reliabilität und die verschiedenen Involvement-Modelle.

Wie unterscheiden sich PII und CIP in ihrer Herangehensweise?

Das PII betrachtet Involvement primär als ein unidimensionales Konstrukt, das die persönliche Relevanz misst, während das CIP den Fokus explizit auf die Ursachen des Involvements legt.

Warum wird die Dichotomisierung von Involvement als problematisch angesehen?

Die Unterteilung in nur zwei Kategorien (High vs. Low) ist nach Ansicht der Autorin eine zu grobe Vereinfachung, die der Komplexität des Konstrukts nicht gerecht wird.

Welche Rolle spielt die Test-Retest-Reliabilität laut der Arbeit?

Die Autorin weist darauf hin, dass viele Studien die Stabilität der Messergebnisse über die Zeit kritisch hinterfragen müssen, da Lerneffekte oder Einstellungsänderungen bei Testpersonen Verzerrungen verursachen können.

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Details

Title
Involvement: Messung eines Phantoms
College
University of Bern  (Institut für Marketing und Unternehmungsführung)
Course
Lizentiatskolloquium
Grade
6 (Schweiz)
Author
Alexandra Zaugg (Author)
Publication Year
2003
Pages
15
Catalog Number
V14162
ISBN (eBook)
9783638196369
ISBN (Book)
9783638847964
Language
German
Tags
Involvement Messung Marketing Konsumentenverhalten Operationalisierung Wichtigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Zaugg (Author), 2003, Involvement: Messung eines Phantoms, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14162
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