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Entwicklung der Förderung für erneuerbare Energien in der Europäischen Union und deren Ausgestaltung am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland

Titel: Entwicklung der Förderung für erneuerbare Energien in der Europäischen Union und deren Ausgestaltung am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland

Studienarbeit , 2009 , 28 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Dennis Ducke (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Nicht zuletzt durch die Gaskrise Anfang des Jahres 2009 ist das Thema der
Energieversorgungssicherheit in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) ein wesentlicher Gegenstand in der Politik und den Medien geworden.1 Die Importabhängigkeit von russischem Gas oder das Karussell der Erdölpreise im letzten Jahr verdeutlichen zunehmend, dass Alternativen gefunden werden müssen, welche die Abhängigkeit von den konventionellen Energieträgern verringern können. Ferner werden auf Grund der globalen Erwärmung immer mehr Möglichkeiten gesucht, CO2
Emissionen einzusparen und somit die Umweltbelastung zu senken. Die erneuerbaren Energien (EE) haben das Potenzial diesen Problemen entgegen wirken zu können. Das vorliegende Assignment hat zum Ziel, die Entwicklung der Förderung für EE in der EU und in der Bundesrepublik Deutschland aufzuzeigen. Dazu ist dieses Assignment methodisch in fünf Kapiteln gegliedert. Nach der Einführung in die Thematik werden in Kapitel zwei die erneuerbaren Energien mit ihren Vor- und Nachteile dargestellt. Außerdem wird die Frage beantwortet, warum EE überhaupt gefördert werden müssen. Das Kapitel drei beschäftigt sich mit der politischen Entwicklung der Fördermaßnahmen für EE in der EU und den beiden Hauptfördersystemen das Einspeisevergütungssystem und das Quotensystem mit Zertifikathandel. Abschließend wird die historische Entwicklung der EE dargestellt. Im anschließenden Kapitel vier
wird die Entwicklung der Förderung für EE in Deutschland und deren Ausgestaltung sowie historischen Verlauf beschrieben. Abschließend fasst das Kapitel fünf die gewonnenen Erkenntnisse in einem Fazit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der EE.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in die Thematik

2 Grundlagen der erneuerbaren Energien

2.1 Vorteile der erneuerbaren Energien

2.2 Nacheile der erneuerbaren Energien

2.3 Gründe für die Förderung von erneuerbaren Energien

3 Entwicklung der Förderung für erneuerbare Energien in der EU

3.1 Politische Entwicklung

3.2 Fördersysteme für erneuerbare Energien in der EU

3.2.1 Einspeisevergütungsmodell

3.2.2 Quotensystem mit Zertifikathandel

3.3 Entwicklung der erneuerbaren Energien in der EU

3.3.1 Anteil am Endenergieverbauch

3.3.2 Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung

4 Entwicklung der Förderung in Deutschland

4.1 Historische Entwicklung der Förderung

4.2 Ausgestaltung der Fördermaßnahmen

4.3 Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der historischen Entwicklung von Fördermaßnahmen für erneuerbare Energien innerhalb der Europäischen Union sowie deren konkrete Umsetzung und Ausgestaltung am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland vor dem Hintergrund drängender energiepolitischer Herausforderungen.

  • Vorteile und Herausforderungen erneuerbarer Energien im Vergleich zu konventionellen Energieträgern
  • Analyse der energiepolitischen Zielsetzungen und Richtlinien der EU
  • Vergleich der zentralen Fördersysteme: Einspeisevergütungsmodell vs. Quotensystem mit Zertifikathandel
  • Detaillierte Betrachtung der deutschen Förderinstrumente, insbesondere des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Einspeisevergütungsmodell

Dieses Modell ist vor allem durch die Abnahmepflicht und die Vergütungspflicht gekennzeichnet. Dabei wird dem Erzeuger von erneuerbaren Energie garantiert, dass er diese zu einem festgelegten Abnahmepreis an seinen Energieversorger verkaufen kann. Der festgelegte Preis hat dabei aber keinen direkten Einfluss auf die Menge. Diese kann auch durch eine Mengenbegrenzung seitens des EVU beschränkt sein. Die Einspeisung von Energie aus erneuerbaren Ressourcen ist, genau wie die Höhe der Vergütung dafür, gesetzlich im jeweiligen EU Mitgliedsland festgelegt. Bei der Ausgestaltung des Mindestpreises spielen Faktoren wie z.B. die benötigte Technologie zur Nutzbarmachung oder auch die Standort bezogenen Faktoren eine Rolle. Durch diese Differenzierung der Vergütungssätze findet keine Diskriminierung einzelner Technologien oder Standorte statt, wodurch eine hohe Planungs- und Investitionssicherheit für Erzeuger von erneuerbaren Energien gegeben ist. Diese Sicherheit führt allerdings auch zu dem Fehlen von Wettbewerb unter den Erzeugern, was zu einer verminderten Effizienz führen kann, da eher kostengünstigere Varianten realisiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz der Energieversorgungssicherheit und Klimaschutzziele als Ausgangslage und definiert das Ziel, die Förderentwicklung in der EU und Deutschland zu untersuchen.

2 Grundlagen der erneuerbaren Energien: Hier werden die verschiedenen regenerativen Energiequellen vorgestellt sowie deren grundsätzliche Vor- und Nachteile und die Notwendigkeit einer staatlichen Förderung erörtert.

3 Entwicklung der Förderung für erneuerbare Energien in der EU: Das Kapitel beleuchtet den politischen Prozess der EU-Richtlinien, vergleicht Fördersysteme und analysiert die Entwicklung der Marktanteile erneuerbarer Energien in Europa.

4 Entwicklung der Förderung in Deutschland: Hier wird der historische Verlauf der deutschen Förderinstrumente wie des EEG analysiert, deren Ausgestaltung erläutert und der Anstieg der Anteile erneuerbarer Energien dargestellt.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und wirft einen Blick auf die zukünftige Entwicklung und das Ausschöpfungspotenzial erneuerbarer Energien.

Schlüsselwörter

Erneuerbare Energien, Energiemärkte, Einspeisevergütung, Quotensystem, Klimaschutz, Energieversorgungssicherheit, EEG, Europäische Union, Förderung, Nachhaltigkeit, Treibhausgase, Stromerzeugung, Energiewende, Biokraftstoffe, Zertifikathandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung und politischen Ausgestaltung der Förderung von erneuerbaren Energien, fokussiert auf die Europäische Union und das Umsetzungsbeispiel Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Energieversorgungssicherheit, die Reduktion von CO2-Emissionen, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie der Vergleich verschiedener Förderinstrumente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie sich die Förderpolitik für erneuerbare Energien entwickelt hat und welche Mechanismen in der EU und Deutschland genutzt werden, um deren Anteil am Energieverbrauch zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt einer strukturierten, kapitelweisen Untersuchung, die mit einer theoretischen Einführung beginnt und durch eine Analyse der politischen Rahmenbedingungen und praktischen Förderbeispiele gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen der erneuerbaren Energien, die Analyse der EU-weiten politischen Entwicklung und Fördersysteme sowie die detaillierte Betrachtung der deutschen Fördermodelle und deren wirtschaftlicher Auswirkungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind insbesondere das Einspeisevergütungsmodell, das Quotensystem, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie die EU-Klimaschutzziele "20-20-20".

Warum wird das Einspeisevergütungsmodell als ein zentrales System betrachtet?

Das Modell bietet Erzeugern hohe Planungs- und Investitionssicherheit durch garantierte Abnahmepreise, was Deutschland im internationalen Vergleich als Vorbild für die Förderung dieser Technologien etabliert hat.

Welche Rolle spielt das Quotensystem mit Zertifikathandel in diesem Kontext?

Es fungiert als Alternative, bei der der Markt durch den Handel mit "Green Labels" zu einer höheren Effizienz und Innovation führen soll, jedoch mit dem Nachteil einer geringeren Investitionssicherheit für die Erzeuger verbunden ist.

Welchen Einfluss hatte das EEG in Deutschland seit dem Jahr 2000?

Das EEG hat zu einem konstanten Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien am Stromverbrauch geführt und maßgeblich zur Schaffung von etwa 250.000 neuen Arbeitsplätzen in der Branche beigetragen.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwicklung der Förderung für erneuerbare Energien in der Europäischen Union und deren Ausgestaltung am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1.3
Autor
Dennis Ducke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
28
Katalognummer
V141666
ISBN (eBook)
9783640494712
ISBN (Buch)
9783640494903
Sprache
Deutsch
Schlagworte
FOM MBA Excutive Summary ITM-Checklist Energiemärkte Energiewirtschaft Einspeisevergütungsmodell Quotensystem Fördersysteme für erneuerbare Energien Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dennis Ducke (Autor:in), 2009, Entwicklung der Förderung für erneuerbare Energien in der Europäischen Union und deren Ausgestaltung am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141666
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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