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Kindesmisshandlung mit dem Schwerpunkt der Vernachlässigung

Titre: Kindesmisshandlung mit dem Schwerpunkt der Vernachlässigung

Exposé (Elaboration) , 2019 , 9 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Bianca Schreyer (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die gesellschaftliche Bedeutung des "Kindeswohls" und die kritische Betrachtung seiner Gefährdung bilden den Kern dieser Ausarbeitung zum Thema Kindesmisshandlung, mit einem besonderen Fokus auf Vernachlässigung. Der Text bietet zunächst grundlegende Definitionen von "Kindeswohl" und "Kindeswohlgefährdung", um dann auf die verschiedenen Formen der Kindesmisshandlung - körperliche, emotionale/seelische, sexuelle Misshandlung und insbesondere Vernachlässigung - einzugehen. Es wird erörtert, welche Ursachen und Risikofaktoren zur Vernachlässigung beitragen, und die langfristigen Folgen von Vernachlässigung und Misshandlung für das betroffene Kind werden aufgezeigt. Abschließend werden mögliche Interventionsstrategien vorgestellt, um diese schwerwiegenden Probleme anzugehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Was bedeutet „Kindeswohl“?

2. Was bedeutet „Kindeswohlgefährdung“?

3. Definition „Kindesmisshandlung“

4. Formen der Kindesmisshandlung

4.1 Körperliche Misshandlung

4.2 Emotional/seelische Misshandlung

4.3 Sexuelle Misshandlung

4.4 Vernachlässigung

5. Ursachen und Risikofaktoren der Vernachlässigung

6. Folgen von Vernachlässigung und Misshandlung

7. Interventionsmöglichkeiten

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit der Problematik der Kindeswohlgefährdung auseinander, wobei der Fokus insbesondere auf den verschiedenen Erscheinungsformen der Vernachlässigung, deren Ursachen sowie den psychischen und physischen Folgen für betroffene Kinder liegt.

  • Begriffsbestimmung von Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung
  • Differenzierung der Formen von Kindesmisshandlung
  • Analyse von Ursachen und Risikofaktoren der Vernachlässigung
  • Darstellung kurz- und langfristiger Folgen für die kindliche Entwicklung
  • Überblick über Interventionsmöglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe

Auszug aus dem Buch

Formen der Kindesmisshandlung

- Körperliche Misshandlung

Unter einer körperlichen Misshandlung versteht man eine direkte Gewalteinwirkung, wie z.B. Ohrfeigen, Schlagen mit Händen/Stöcken/Peitschen, Schleudern gegen die Wand, Schütteln eines Kleinstkindes, Zufügung von Verbrennungen, den eigenen Kot essen/Urin trinken lassen und Würgen.

Diese impulsiven Gewalteinwirkungen werden oft als Disziplinierungsmaßnahmen oder Strafen gerechtfertigt.

Eine Sonderform der körperlichen Misshandlung stellt das Münchhausen-by – proxy- Syndrom dar. Patientinnen sind meist Mütter (90%), teilweise Pflege oder Stiefmütter. Sie erfinden, übersteigern oder verursachen selbst Krankheiten und Symptome für Krankheiten bei Dritten, meist ihren eigenen Kindern, um eine medizinische Behandlung einzufordern.

Zusammenfassung der Kapitel

Was bedeutet „Kindeswohl“?: Dieses Kapitel erläutert den unbestimmten Rechtsbegriff des Kindeswohls und verknüpft ihn mit den menschlichen Grundbedürfnissen nach Maslow.

Was bedeutet „Kindeswohlgefährdung“?: Hier wird die rechtliche Definition nach dem BGH dargelegt und die Bedeutung der Kindeswohlgefährdung als Eingriffsschwelle im BGB erörtert.

Definition „Kindesmisshandlung“: Das Kapitel definiert Kindesmisshandlung als übergeordneten Problembereich gewaltsamer Beeinträchtigungen durch Eltern oder Dritte.

Formen der Kindesmisshandlung: Es werden die verschiedenen Kategorien, von körperlicher über emotionale bis hin zur sexuellen Misshandlung sowie die Vernachlässigung, detailliert beschrieben.

Ursachen und Risikofaktoren der Vernachlässigung: Der Text analysiert Vernachlässigungsfaktoren auf Eltern-, Kind- und gesellschaftlicher Ebene.

Folgen von Vernachlässigung und Misshandlung: Hier werden kurz- und langfristige Auswirkungen sowie entwicklungsabhängige Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen aufgezeigt.

Interventionsmöglichkeiten: Das Kapitel beschreibt therapeutische und soziale Interventionsstrategien der Kinder- und Jugendhilfe im Kontext des SGB VIII.

Schlüsselwörter

Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung, Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, körperliche Misshandlung, emotionale Misshandlung, sexuelle Misshandlung, Jugendamt, psychische Entwicklung, Traumatisierung, Risikofaktoren, Kinderschutz, Grundbedürfnisse, SGB VIII, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und den praktischen Gefährdungsformen des Kindeswohls, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Vernachlässigung von Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die Definition von Kindesmisshandlung, die Analyse diverser Misshandlungsformen, die Erforschung von Risikofaktoren sowie die Darstellung von Folgeschäden und Interventionsansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für das breite Spektrum der Kindeswohlgefährdung zu schaffen, um die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen und Interventionen evidenzbasiert zu unterstreichen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Ausarbeitung basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachbegriffe, gesetzlicher Bestimmungen und psychologischer sowie pädagogischer Fachquellen.

Was wird primär im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Differenzierung der Misshandlungsformen, die Ursachenforschung und die Darstellung der vielfältigen entwicklungspsychologischen Folgen für betroffene Kinder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kindeswohl, Vernachlässigung, Kinderschutz, Interventionsmöglichkeiten und psychische Folgen charakterisiert.

Was ist das sogenannte Münchhausen-by-proxy-Syndrom?

Es handelt sich um eine Sonderform der körperlichen Misshandlung, bei der vorwiegend Mütter Krankheiten bei ihren Kindern erfinden oder herbeiführen, um medizinische Aufmerksamkeit zu erzwingen.

Welche Bedeutung hat das Kinderschutz-Zentrum Berlin in diesem Kontext?

Das Zentrum liefert die fachliche Definition zur Kindesvernachlässigung als häufigste Form der Kindesmisshandlung, die durch wiederholtes Unterlassen fürsorglichen Handelns gekennzeichnet ist.

Warum ist die Unterscheidung zwischen aktiver und passiver Vernachlässigung wichtig?

Die Unterscheidung hilft Fachkräften bei der Einschätzung der Ursachen: Während passive Vernachlässigung oft auf Überforderung oder Wissensmangel beruht, impliziert die aktive Vernachlässigung eine bewusste Inkaufnahme von Gefahren.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Kurz- und Langzeitfolgen?

Kurzzeitfolgen treten innerhalb der ersten zwei Jahre auf, während Langzeitfolgen nach einer Latenzzeit sichtbar werden und oft chronische psychische Störungen umfassen.

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Résumé des informations

Titre
Kindesmisshandlung mit dem Schwerpunkt der Vernachlässigung
Université
Catholic University for Applied Sciences Berlin
Note
1,0
Auteur
Bianca Schreyer (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
9
N° de catalogue
V1417751
ISBN (PDF)
9783346969699
Langue
allemand
mots-clé
Kindesmisshandlung Vernachlässigung Kindeswohlgefährdung Folgen von Misshandlung Interventionsstrategien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bianca Schreyer (Auteur), 2019, Kindesmisshandlung mit dem Schwerpunkt der Vernachlässigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1417751
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Extrait de  9  pages
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