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Policy Brief zur Bildungsungleichheit und Demokratieapartheit

Título: Policy Brief zur Bildungsungleichheit und Demokratieapartheit

Redacción Científica , 2023 , 8 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Ciencias sociales (General)
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Die Corona-Pandemie hat an den Schulen bestehende Ungleichheitsstrukturen offengelegt. Schon vor der Corona-Krise zeichnete sich das deutsche Bildungssystem dadurch aus, dass Bildungschancen stark von der sozialen Herkunft der Kinder und Jugendlichen abhängig waren. Der Zusammenhang zwischen Bildung und sozialer Herkunft ist in Deutschland so stark wie in kaum einem anderen Land der OECD.

Ungleichheit wird im Folgenden verstanden als eine anhaltende, wenn nicht gleich sogar dauerhafte Ungleichverteilung materieller Ressourcen, aber auch von Respekt im Hinblick auf den gesellschaftlichen Status sowie von Zugangsrechten und Repräsentation, die nicht auf persönliche Leistungsunterschiede zurückzuführen, sondern dem Kapitalismus geschuldet sind.

Im Mittelpunkt bisheriger Diskurse um Bildungsgerechtigkeit steht häufig die soziale Ungleichheit und die mit ihr zusammenhängenden unterschiedlichen Ausgangslagen eines jeden Individuums. Bildungsgerechtigkeit als pädagogisches Handlungsziel und Zielsetzung bildungspolitischer Interventionen zielt auf den Abbau von Diskriminierung, einen chancengerechten Zugang zu (Bildungs-)Ressourcen und der Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe. Bildungsungleichheiten beziehen sich auf eine Reihe sozialstruktureller Merkmale, die zu einer ungleichen Verteilung von Bildung führen können. Dazu gehören Merkmale wie die soziale Herkunft, der soziale Hintergrund oder sozioökonomische Status, Gender oder das Geschlecht sowie die kulturelle Herkunft im Zusammenhang mit Migrationshintergrund und ethnischer Zugehörigkeit und Sprache.

Der bildungspolitische Diskurs zum Thema Bildungsgerechtigkeit wird noch immer zentral von der Post-PISA Debatte geprägt, die den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungserfolg in den Mittelpunkt gerückt hat.

Extracto


Inhaltsverzeichnis des Policy Briefs

Bildungsungleichheit in Deutschland

Die Corona-Pandemie und ihr Einfluss auf die Bildung

Aktuelle Policy

Fazit/Handlungsaufforderungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Dieser Policy Brief analysiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf bestehende Bildungsungleichheiten in Deutschland und untersucht kritisch die politischen Reaktionen von Bund und Ländern sowie deren Auswirkungen auf das Systemvertrauen.

  • Vertiefung der sozialen Ungleichheit durch pandemiebedingte Schulschließungen
  • Empirische Befunde zu psychischen Folgen und Lernrückständen
  • Kritische Würdigung der politischen Maßnahmen zur Lernstandsförderung
  • Der Zusammenhang zwischen Bildungspolitik und politischer Kultur
  • Analyse von Effektivität und Transparenz im staatlichen Handeln

Auszug aus dem Buch

Bildungsungleichheit in Deutschland

Die Corona-Pandemie hat an den Schulen bestehende Ungleichheitsstrukturen offengelegt. Schon vor der Corona-Krise zeichnete sich das deutsche Bildungssystem dadurch aus, dass Bildungschancen stark von der sozialen Herkunft der Kinder und Jugendlichen abhängig waren. Der Zusammenhang zwischen Bildung und sozialer Herkunft ist in Deutschland so stark wie in kaum einem anderen Land der OECD (vgl. OECD 2021).

Ungleichheit wird im Folgenden verstanden als eine anhaltende, wenn nicht gleich sogar dauerhafte Ungleichverteilung materieller Ressourcen, aber auch von Respekt im Hinblick auf den gesellschaftlichen Status sowie von Zugangsrechten und Repräsentation, die nicht auf persönliche Leistungsunterschiede zurückzuführen, sondern dem Kapitalismus geschuldet sind.

Im Mittelpunkt bisheriger Diskurse um Bildungsgerechtigkeit steht häufig die soziale Ungleichheit und die mit ihr zusammenhängenden unterschiedlichen Ausgangslagen eines jeden Individuums. Bildungsgerechtigkeit als pädagogisches Handlungsziel und Zielsetzung bildungspolitischer Interventionen zielt auf den Abbau von Diskriminierung, einen chancengerechten Zugang zu (Bildungs-)Ressourcen und der Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe. Bildungsungleichheiten beziehen sich auf eine Reihe sozialstruktureller Merkmale, die zu einer ungleichen Verteilung von Bildung führen können. Dazu gehören Merkmale wie die soziale Herkunft, der soziale Hintergrund oder sozioökonomische Status, Gender oder das Geschlecht sowie die kulturelle Herkunft im Zusammenhang mit Migrationshintergrund und ethnischer Zugehörigkeit und Sprache (vgl. Schneider 2019: 9f.).

Zusammenfassung der Kapitel

Bildungsungleichheit in Deutschland: Das Kapitel definiert bestehende Ungleichheitsstrukturen im deutschen Schulsystem und betont den starken Einfluss der sozialen Herkunft auf den Bildungserfolg.

Die Corona-Pandemie und ihr Einfluss auf die Bildung: Hier werden die negativen Folgen der Schulschließungen auf das Lernverhalten und die psychische Gesundheit von Kindern sowie die Verschärfung sozialer Disparitäten untersucht.

Aktuelle Policy: Das Kapitel dokumentiert die politischen Maßnahmen von Bund und Ländern zum "Aktionsprogramm Aufholen nach Corona" und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Umsetzung.

Fazit/Handlungsaufforderungen: Abschließend wird kritisiert, dass der Mangel an Transparenz und Effektivität bei den Förderprogrammen das Vertrauen in die Demokratie langfristig gefährden könnte.

Schlüsselwörter

Bildungsungleichheit, Corona-Pandemie, Bildungsgerechtigkeit, Schulschließungen, soziale Herkunft, Distanzlernen, psychische Belastung, COPSY-Studie, Aktionsprogramm, Bildungsföderalismus, Effektivität, Transparenz, Demokratiezufriedenheit, Systemvertrauen, Bildungspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Policy Brief im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der durch die Pandemie verstärkten Bildungsbenachteiligung in Deutschland und der politischen Reaktion darauf.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?

Die zentralen Themen sind Bildungssoziologie, die Auswirkungen von Lockdowns auf Schüler, schulpädagogische Förderprogramme und politologische Grundannahmen zur Systemstabilität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen politischem Handeln (Aktionsprogramm) und den realen, durch die Krise gewachsenen Bildungsungleichheiten aufzudecken.

Welche wissenschaftliche Perspektive wird eingenommen?

Es wird ein interdisziplinärer Ansatz gewählt, der erziehungswissenschaftliche Studien zur Bildungsungleichheit mit politikwissenschaftlichen Theorien zur politischen Kultur kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Der Hauptteil analysiert empirisch die Auswirkungen der Pandemie auf die Lernzeit und Gesundheit von Kindern sowie die strukturellen Defizite in der bildungspolitischen Reaktion der Bundesländer.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bildungsföderalismus, soziale Exklusion, Transparenzdefizite und demokratische Legitimation charakterisiert.

Welche Rolle spielt die COPSY-Studie in der Argumentation?

Die COPSY-Studie dient als empirische Basis, um die psychischen und psychosomatischen Belastungen von Kindern während der Lockdowns wissenschaftlich zu belegen.

Warum ist das Fazit kritisch gegenüber dem Bildungsföderalismus eingestellt?

Der Autor argumentiert, dass der Bildungsföderalismus trotz der bundesweiten Notlage keine einheitlichen, transparenten und effektiven Lösungen für ökonomisch benachteiligte Schülergruppen zuließ.

Final del extracto de 8 páginas  - subir

Detalles

Título
Policy Brief zur Bildungsungleichheit und Demokratieapartheit
Universidad
Bielefeld University  (Fakultät für Soziologie)
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
8
No. de catálogo
V1417853
ISBN (PDF)
9783346971609
Idioma
Alemán
Etiqueta
policy brief bildungsungleichheit demokratieapartheit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2023, Policy Brief zur Bildungsungleichheit und Demokratieapartheit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1417853
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