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Anorexia nervosa im Kontext des biopsychosozialen Modells

Titel: Anorexia nervosa im Kontext des biopsychosozialen Modells

Hausarbeit , 2023 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Domenik Nosal (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit steht die Essstörung Anorexia nervosa im Mittelpunkt. Mit der Hilfe des biopsychosozialen Modells soll aufgezeigt werden, welche Faktoren und Mechanismen zur Entstehung von Anorexia nervosa beitragen. Zusätzlich sollen die komplexen Zusammenhänge der Erkrankung aufgezeigt werden und zu einem besseren Verständnis beitragen.
Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte. Nach der Einleitung werden zunächst die theoretischen Grundlagen des biopsychosozialen Modells erläutert, gefolgt von einer Darstellung der einzelnen Ebenen des Modells. Anschließend wird die Erkrankung Anorexia nervosa im Kontext des biopsychosozialen Modells betrachtet und mögliche Einflussfaktoren auf den einzelnen Ebenen des Modells erläutert. Darauffolgend wird der Krankheitsverlauf mit möglichen Einflussfaktoren und Maßnahmen aufgezeigt. Zum Abschluss erfolgt eine Diskussion mit einem abschließenden Fazit.

Weltweit sind in etwa 13,63 Millionen Menschen von einer Essstörung betroffen (OWID, 2022). Laut Statistiken stieg die Anzahl von in deutschen Krankenhäusern neu diagnostizierten Fällen von Anorexie und Bulimie im Vergleich von dem Jahr 2000 (5.363) zu dem Jahr 2021 (9.622) um 179% (Gesundheitsberichterstattung des Bundes, 2023). Die Betrachtung der weltweiten direkten Todesfälle aufgrund von Essstörungen zeigt ebenfalls eine prozentuale Steigerung von 175%. Im Jahr 1990 (178 Todesfälle) zu 2019 (313 Todesfälle) (OWID, 2022). Innerhalb von Deutschland sind die Zahlen im Vergleich von 1998 (33 Todesfälle) zu 2021 (77 Todesfälle) insgesamt um 133% gestiegen (Statistisches Bundesamt, 2023). Der Aufwärtstrend und die steigende Anzahl an Todesfällen verdeutlicht die Relevanz der Thematik.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das biopsychosoziale Modell

2.1 Einführung

2.2 Ebenen

2.2.1 Biologische Ebene

2.2.2 Psychologische Ebene

2.2.3 Soziale Ebene

3. Anorexia nervosa im Kontext des biopsychosozialen Modells

3.1 Einführung Anorexia nervosa

3.2 Biopsychosoziale Faktoren bei Anorexia nervosa

3.3 Beeinflussung des Krankheitsverlauf

4. Diskussion

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit nutzt das biopsychosoziale Modell, um die vielschichtigen Ursachen, die Entstehung und den Verlauf der Anorexia nervosa ganzheitlich zu analysieren und ein tieferes Verständnis für die erforderlichen therapeutischen Ansätze zu fördern.

  • Grundlagen des biopsychosozialen Modells (biologische, psychologische und soziale Ebene).
  • Klinische Darstellung und Merkmale der Anorexia nervosa.
  • Analyse von Einflussfaktoren auf die Entstehung und Aufrechterhaltung der Erkrankung.
  • Untersuchung von Therapieansätzen und Möglichkeiten zur Beeinflussung des Krankheitsverlaufs.

Auszug aus dem Buch

3.1 Einführung Anorexia nervosa

Anorexia nervosa (F50.0) oder auch Anorexie genannt, ist eine Essstörung, die zusätzlich in die zwei Subtypen Restriktiver Subtyp (F50.01) und Binge-Eating/Purging Subtyp (F50.02) untergliedert werden kann (Herpertz-Dahlmann & Wewetzer, 2009, S. 437; Tölle & Windgassen, 2009, S. 98).

Typischerweise beginnt die Erkrankung mit dem Wunsch, abzunehmen (Myers, 2014, S. 692). Charakteristisch für die Anorexia nervosa ist ein Gewichtsverlust von ca. 45% des Ausgangsgewichts oder die unzureichende Gewichtszunahme, gesteigertes Bewegungsbedürfnis und blasse Haut. Trotz des hohen Gewichtsverlusts fühlen sich betroffene Personen übergewichtig und empfinden eine intensive Angst vor einer Gewichtszunahme. Die Folge daraus sind weitere Versuche abzunehmen, häufig auch mit übermäßigem Training (Myers, 2014, S. 692; Herpertz-Dahlmann & Wewetzer, 2009, S. 437; Tölle & Windgassen, 2009, S. 98-99).

Zentral für die psychische Störung ist die verzerrte Einstellung zur Nahrungsaufnahme. Betroffene vermeiden Essen aus Widerwillen und Angst vor Zunahme. Die gestörte Körperwahrnehmung zeigt sich darin, dass sie ihr abgemagertes Aussehen nicht realistisch einschätzen. Einige haben Fressanfälle, gefolgt von Erbrechen (Schuster, 2017, S. 187).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Relevanz von Essstörungen angesichts steigender Erkrankungs- und Todesfallzahlen und führt in die Anwendung des biopsychosozialen Modells ein.

2. Das biopsychosoziale Modell: Es werden die theoretischen Grundlagen des Modells dargelegt und die biologische, psychologische sowie soziale Ebene als zentrale Kompnenten eingeführt.

3. Anorexia nervosa im Kontext des biopsychosozialen Modells: Dieses Kapitel verknüpft die klinischen Aspekte der Anorexie mit den Einflussfaktoren des Modells und diskutiert den Krankheitsverlauf sowie therapeutische Maßnahmen.

4. Diskussion: Die Ergebnisse werden zusammengeführt, um die Anwendbarkeit des Modells auf eine komplexe Erkrankung wie Anorexia nervosa zu verdeutlichen.

5. Fazit: Die Arbeit resümiert die Notwendigkeit eines biopsychosozialen Verständnisses zur Verbesserung von Prävention und Therapie der Anorexie.

Schlüsselwörter

Anorexia nervosa, biopsychosoziales Modell, Essstörungen, biologische Faktoren, psychologische Faktoren, soziale Ebene, Krankheitsverlauf, Körperwahrnehmung, Gewichtsphobie, Therapie, Prävention, psychische Störungen, Mortalität, Selbstregulation, Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des biopsychosozialen Modells auf die Essstörung Anorexia nervosa.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die theoretischen Ebenen des biopsychosozialen Modells sowie deren spezifische Bedeutung bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Anorexie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Anwendung des biopsychosozialen Modells Mechanismen der Anorexia nervosa verständlicher zu machen und zur Verbesserung der therapeutischen Sichtweise beizutragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse basiert, um das biopsychosoziale Modell auf die Anorexia nervosa anzuwenden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl das biopsychosoziale Modell detailliert erläutert als auch die Anwendung dieses Modells auf die spezifischen Faktoren, den Krankheitsverlauf und die Behandlung der Anorexie analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Anorexia nervosa, biopsychosoziales Modell, Krankheitsverlauf, psychische Ebene, biologische Ebenen und soziale Einflussfaktoren.

Welche Rolle spielt die Genetik bei Anorexia nervosa laut der Arbeit?

Die Genetik gilt als bedeutender Faktor für die Vulnerabilität; Zwillingsforschungen deuten dabei auf eine stärkere genetische Komponente hin als bei anderen Essstörungen.

Warum ist das biopsychosoziale Modell für das Verständnis der Anorexie hilfreich?

Es ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung, die krankmachende Wechselwirkungen zwischen körperlichen, psychischen und sozialen Einflüssen aufzeigt, statt nur eine isolierte Ursache zu benennen.

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Details

Titel
Anorexia nervosa im Kontext des biopsychosozialen Modells
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,3
Autor
Domenik Nosal (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
14
Katalognummer
V1417942
ISBN (PDF)
9783346969200
ISBN (Buch)
9783346969217
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anorexia-Ursachen Biopsychosozialer Ansatz Psychologische Faktoren Körperbild-Distorsion Genetische Veranlagung Hirnforschung-Anorexia Stressreaktionen Kulturelle Einflüsse Familiendynamik Medieneinfluss Diagnosekriterien Therapeutische Interventionen Ernährungsberatung Medikamentöse Behandlung Präventionsstrategien Jugendanorexia Geschlechtsspezifische Aspekte Kognitive Beeinflussung Emotionale Störungen Selbstwertgefühl Hormonelle Faktoren Neurochemische Ungleichgewichte Langzeitfolgen Sozialer Rückzug Behandlungsethik Anorexia-Fallbeispiele Historische Perspektive Gesundheitspolitik Online-Therapie Digitale Gesundheit Body Positivity Sportpsychologie Rückfallgefahr Bewältigungsmechanismen Sozialpädagogik Schulkontext Stigmatisierung Identitätskrise Edukative Maßnahmen Interdisziplinäre Forschung Technologieeinsatz Ökonomische Faktoren Kritische Perspektiven Alternative Methoden Kreative Therapie Achtsamkeit Spirituelle Dimension Lebensqualitätsmessung Ethnische Unterschiede Anorexia-Statistik Forschungsmethodologie Qualitative Analyse Quantitative Untersuchung Systemtherapie Psychosomatische Verbindung Klinische Studien Gesundheitsbewusstsein Lebensstiländerungen Resilienzentwicklung Patientenautonomie Interprofessionelle Teamarbeit Kulturelle Studien Case Management Öffentliche Gesundheit Rechtsfragen Datenschutz Kritische Theorie Sozioökonomische Aspekte Bildungsarbeit Medienanalyse Rollenbilder Selbsthilfe Kulturvergleich Zukunftstrends Biologische Mechanismen Psychosoziale Unterstützung Neurologische Aspekte Soziokulturelle Theorien Familientherapie Medienkritik Geschlechterforschung Therapieerfolg Ernährungspsychologie Körperwahrnehmung Hormonstudien Neuroimaging Sozialer Druck Ethikdebatte Anorexia-Epidemiologie Forschungsmethoden Kognitive Therapie Emotionaler Zustand Selbstmanagement Interpersonelle Beziehungen Rechtliche Aspekte Theoretische Modelle Sozioökonomischer Status Bildungsinitiativen Geschlechterunterschiede Zukünftige Forschungsfelder Anorexia Anorexia nervosa BPSM Modell
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Arbeit zitieren
Domenik Nosal (Autor:in), 2023, Anorexia nervosa im Kontext des biopsychosozialen Modells, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1417942
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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