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Faktizitätsherstellung in Konrad Heidens Text "Eine Nacht im November 1938"

Título: Faktizitätsherstellung in Konrad Heidens Text "Eine Nacht im November 1938"

Trabajo Escrito , 2019 , 22 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Filología alemana - Semiología, pragmática, semántica
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Resumen Extracto de texto Detalles

In dieser Arbeit wird der Text "Eine Nacht im November" sprachlich analysiert. Zunächst wird hierfür der Begriff "Diskurs" näher definiert und Ekkehard Felders Konzept der Faktizitätsherstellung in Diskursen erläutert. Anschließend wird ein Akteursmodell eingeführt, welches zur Unterscheidung verschiedener Akteure im Diskurs von 1933-1945 dient. Weiterhin werden sprachliche Mechanismen dargelegt, welche sich im Text von Heiden wiederfinden lassen.

Zur besseren Analyse des Textes wurde dieser von der Verfasserin dieser Arbeit in drei Teile unterteilt, welche sich vom Inhalt, sowohl wie des Stils voneinander abgrenzen. Die Fragestellung der Analyse lautet: Wie konstruiert Konrad Heiden den 9. November 1938 sprachlich? Die Ergebnisse der einzelnen Textabschnitte werden im Fazit zusammengeführt, wo eine Antwort auf die Frage gefunden werden soll.

Die Zeit von 1933 bis 1945 ist Gegenstand vieler Forschungen auf fast allen Gebieten. So auch in der Linguistik und vielleicht gerade hier, da die NationalsozialistInnen die Macht des Wortes einmal mehr unter Beweis stellten. Auch Konrad Heiden beschäftigte sich mit der gewaltigen Kraft des gesprochenen und geschriebenen Wortes, was vor allem in seinem Text "Eine Nacht im November 1983. Ein zeitgenössischer Bericht." zu erkennen ist. Hier deckt er Täuschungen und Strategien der NationalsozialistInnen auf.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie

2.1. Faktizitätskonstruktion im Diskurs

2.2. Akteurskonstellationen im Diskurs 1933 - 1945

2.2.1. NS-Apparat

2.2.2. Integrierte Gesellschaft

2.2.3. Ausgeschlossene und Exilanten

2.3. Sprachliche Mechanismen

2.3.1. Nomination

2.3.2. Inklusion und Exklusion

3. Empirie: Eine Nacht im November

3.1. Der Autor und sein Werk

3.2. Dekonstruktion der nationalsozialistischen Staatskunst (Wo war das deutsche Volk?)

3.3. Konstruktion der Geschehnisse durch Montage

3.4. Eigene Erkenntnis (Was sein muss)

4. Fazit

5. Bibliographie

5.1. Primärliteratur

5.2. Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den Text "Eine Nacht im November 1938. Ein zeitgenössischer Bericht" von Konrad Heiden sprachwissenschaftlich, um aufzudecken, wie der NS-Apparat seine Ideologie und Feindbilder konstruierte und legitimierte.

  • Faktizitätskonstruktion im nationalsozialistischen Diskurs
  • Akteursbezogene Analyse (NS-Apparat, integrierte Gesellschaft, Ausgeschlossene)
  • Sprachliche Mechanismen der Nomination
  • Theoretische Grundlagen von Inklusion und Exklusion
  • Analyse und Dekonstruktion von NS-Propaganda in Heidens Werk

Auszug aus dem Buch

Faktizitätskonstruktion im Diskurs

Der Begriff Diskurs ist unter anderem deshalb so schwer zu fassen, weil er in vielen verschiedenen alltagssprachlichen und wissenschaftlichen Zusammenhängen unterschiedlich definiert und verwendet wird.

Während sich in der Linguistik der Diskursbegriff oft auf einzelne Interaktionsformen in der Kommunikation bezieht, kann der Begriff auch in Bezug auf Foucault definiert werden, damit steht er konträr zum einzeltextbezogenen Begriff (Vgl. Warnke 2007: 5). Bei Foucault ist Diskurs immer eine „strukturelle Einheit“ welche über einzelne Texte hinausgeht (vgl. Foucault 1981: 74). Habermas definiert Diskurs darauf aufbauend als einen Prozess der Aushandlung individuelle oder kollektiv erhobener Geltungsansprüche (Habermas 1981). Dieser Diskursbegriff, welcher sich auf die textübergreifende Dimension bezieht, wird in dieser Arbeit in Bezug auf EINE NACHT IM NOVEMBER verwendet, da Heiden genau jene Aushandlung seiner individuellen Geltungsansprüche innerhalb seines Textes erhebt und somit Faktizität konstruiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den zeitlichen Rahmen von 1933 bis 1945 ab und stellt die Forschungsfrage, wie Konrad Heiden den 9. November 1938 sprachlich konstruiert.

2. Theorie: Dieses Kapitel definiert den Diskursbegriff, führt ein Akteursmodell ein und erläutert linguistische Analyseinstrumente wie Nomination sowie Inklusions- und Exklusionsmechanismen.

3. Empirie: Eine Nacht im November: In diesem Hauptteil wird das Werk von Konrad Heiden analysiert, wobei seine Sicht auf die NS-Staatskunst, die Montage der Geschehnisse und eigene Schlussfolgerungen untersucht werden.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie Heiden die Mechanismen des NS-Regimes durch sprachliche Dekonstruktion der Propaganda entlarvt.

5. Bibliographie: Dieses Kapitel listet die für die Erstellung der Arbeit verwendeten primär- und sekundärliterarischen Quellen auf.

Schlüsselwörter

Konrad Heiden, Eine Nacht im November, Nationalsozialismus, Diskursanalyse, Faktizität, NS-Apparat, Akteursmodell, Nomination, Inklusion, Exklusion, Antisemitismus, Propaganda, Volksgemeinschaft, Sprachgebrauch, Feindbildkonstruktion

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit untersucht den sprachlichen Umgang von Konrad Heiden mit der nationalsozialistischen Ideologie und Propaganda, insbesondere in Bezug auf die Pogrome im November 1938.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Analyse?

Im Fokus stehen die Konstruktion von Faktizität durch Sprache, die Unterscheidung verschiedener Akteursgruppen im NS-Diskurs sowie Mechanismen der Feindbildmarkierung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: Wie konstruiert Konrad Heiden in seinem Bericht den 9. November 1938 sprachlich, um die NS-Propaganda zu entlarven?

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine diskursanalytische Methode verwendet, aufbauend auf Konzepten der Geltungsansprüche, der Akteurskonstellation sowie rhetorischen und linguistischen Analysewerkzeugen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert Heidens Werk, indem er dessen Sicht auf die nationalsozialistische Staatskunst dekonstruiert, die Montage der dargestellten Ereignisse untersucht und die Schlussfolgerungen des Autors beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter kennzeichnen die Arbeit?

Kernbegriffe wie Diskursanalyse, Nationalsozialismus, Faktizität, Inklusion/Exklusion und Propaganda charakterisieren den methodischen und inhaltlichen Schwerpunkt.

Wie definiert Heiden laut der Arbeit den "NS-Apparat"?

Heiden ordnet den NS-Apparat als Akteursgruppe ein, die durch hohe Entscheidungsträger repräsentiert wird und deren Sprachgebrauch gezielt auf die Steuerung der Massen ausgerichtet ist.

Inwiefern nutzt Heiden das Stilmittel des Sokratischen Dialogs?

Heiden stellt im Text rhetorische Fragen, die er perspektivisch aus Sicht der Nationalsozialisten beantwortet, um deren Ideologie und die Abwertung der "Anderen" (wie der Juden) zu verdeutlichen.

Welche Bedeutung kommt der "Masse" bei Heiden zu?

Die Masse ist laut Heiden nicht identisch mit einer soziologischen Schicht, sondern ein durch Propaganda manipulierbares Kollektiv, das zwischen Befürwortern und Kritikern schwankt.

Warum verwendet Heiden den Begriff "Mob"?

Der Begriff "Mob" wird von Heiden genutzt, um eine abwertende, desorganisierte Menge zu beschreiben, die unter dem Einfluss von Terror steht und sich einer moralischen Beurteilung entzieht.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Faktizitätsherstellung in Konrad Heidens Text "Eine Nacht im November 1938"
Universidad
University of Mannheim  (Germanistik)
Curso
Sprachgebrauch zwischen 1933 und 1945
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
22
No. de catálogo
V1417973
ISBN (PDF)
9783346971265
ISBN (Libro)
9783346971272
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sprachwissenschaften Faktizität Sprachgebrauch Novemberprogrome Propaganda
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2019, Faktizitätsherstellung in Konrad Heidens Text "Eine Nacht im November 1938", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1417973
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