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Einstellung von Jugendlichen zu "fremden" TV-Moderatoren und "Fremden" im Alltag

Titre: Einstellung von Jugendlichen zu "fremden" TV-Moderatoren und "Fremden" im Alltag

Dossier / Travail , 2008 , 38 Pages , Note: 1

Autor:in: Klaudia Bachinger (Auteur)

Médias / Communication - Film et Télévision
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Einstellungen von Jugendlichen gegenüber dem „Fremden“. Durchgeführt wurde die Evaluation an österreichischen Jugendlichen zwischen 15 und 29 Jahren mittels Internetfragebogen. Im Zentrum stand dabei die Frage nach der Einstellung Jugendlicher zu „fremden“ TV-ModeratorInnen und „Fremden“ im Alltag und die Untersuchung einer Korrelation zwischen den beiden Einstellungen. Die Hypothese, Jugendliche, die viel fernsehen, „Fremden“ positiver gegenüber eingestellt sein konnte nicht bestätigt werden. Es zeigt sich jedoch, dass VielseherInnen weniger positiv eingestellt sind als Jugendliche, die nicht so oft fernsehen. Die Hypothese es gäbe einen Zusammenhang zwischen der Einstellung der Befragten zu „Fremden“ im Alltag und im TV konnte für diese Stichprobe signifikant verifiziert werden. Offen bleibt die Erforschung nach der Richtung der Kausalität.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Themenaufriss zum Gegenstand der Arbeit

1.2 Einteilung der Kapitel

2. Derzeitiger Forschungsstand

3. Problemstellung und Fragestellung

4. Theoretischer Hintergrund

5. Begriffserklärung

6. Methodischer Vorgehensweise

7. Übersicht über die verwendeten Variablen

7.1 Einstellung zu TV-ModeratorInnen im Allgemeinen

7.2 Einstellung zu den ausgewählten TV-ModeratorInnen

7.3 Einstellung zu „Fremden“ im Alltag

7.4 Soziodemographische Merkmale

8. Datenerhebung

8.1 Untersuchungszeitraum

8.2 Grundgesamtheit und Stichprobe

8.3 Erhebungsinstrument

9. Auswertung der Ergebnisse

9.1 Soziodemographische Daten

9.2 Einstellung zu TV-ModeratorInnen

Semantisches Differential

9.3 Auswertung der offenen Frage

9.4 Einstellung zu „Fremden“ im Alltag

9.5 Kontakt zu „Fremden“

9.6 Korrelationen

10. Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Einstellung österreichischer Jugendlicher gegenüber „fremden“ TV-ModeratorInnen und ihrer Haltung gegenüber „Fremden“ im alltäglichen Leben auf Basis der parasozialen Kontakthypothese.

  • Einfluss der Mediendarstellung auf Integrationsprozesse
  • Parasoziale Interaktion und Kontakthypothese
  • Empirische Untersuchung mittels Internet-Fragebogen
  • Analyse von Stereotypen und Vorurteilen
  • Vergleich zwischen Viel- und WenigseherInnen

Auszug aus dem Buch

1.1 Themenaufriss zum Gegenstand der Arbeit

Seit längerem beschäftigt sich die deutsche Sozialwissenschaft mit der Untersuchung der Wirkung der Medien auf den Integrationsprozess von MigrantInnen, Asylsuchenden und Minderheiten in die Mehrheitsgesellschaft, der in den letzten Jahren immer notwendiger geworden ist. Was den Soziologen schon lange bekannt ist, wird schließlich auch unseren PolitikerInnen und MedienmacherInnen bewusst: Massenmedien können den Integrationsprozess positiv und/oder negativ beeinflussen. Diese im öffentlich-politischen Diskurs neuartige Erkenntnis wird nun aufgegriffen und sowohl im Bereich der Medieninhalte als auch hinsichtlich des Medienpersonals vermehrt miteinbezogen.

Dass diese Maßnahmen den Personen mit Migrationshintergrund sowie ethnischen Minoritäten helfen, sich besser in der Mehrheitsgesellschaft zurechtzufinden und sich zu integrieren, wurde bereits vielfach untersucht. (vgl. Geißler/Pöttker; Butterwegge/Hentges; Bonfadelli/Moser; Weber-Menges; etc.) Ob jedoch die Darstellung von „Fremden“ im TV auch auf die stereotypisierten Bilder der RezipientInnen der Mehrheitsgesellschaft Einfluss ausübt und damit eventuell zu einer positiveren Einstellung gegenüber EinwanderInnen, AusländerInnen, Minderheiten, „Fremden“ führt, konnte noch nicht wirklich bewiesen werden.

Daher soll in meiner Untersuchung der Frage nach einem möglichen Zusammenhang von „Fremden“ im TV und der von Stereotypen geprägten Einstellung der österreichischen Jugendlichen gegenüber „Fremden“ im Alltag, nachgegangen werden. Im Zuge der Arbeit werden österreichische RezipientInnen zwischen 15 und 29 Jahren mittels Internetfragebogen zu ihren Einstellungen gegenüber „fremden“ TV-ModeratorInnen sowie gegenüber „Fremden“ im alltäglichen Leben befragt, woraus ein möglicher Zusammenhang festgestellt werden soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in den Themenkomplex der Medienwirkung auf den Integrationsprozess und Zielsetzung der empirischen Untersuchung.

2. Derzeitiger Forschungsstand: Überblick über existierende Studien zur Wirkung von Massenmedien und dem Konzept der parasozialen Interaktion.

3. Problemstellung und Fragestellung: Formulierung der Forschungsfragen hinsichtlich des Zusammenhangs von TV-Konsum und der Einstellung gegenüber „Fremden“.

4. Theoretischer Hintergrund: Erörterung der Kontakthypothese und des Konzepts der parasozialen Interaktion als theoretisches Fundament.

5. Begriffserklärung: Definition zentraler Begriffe wie „Einstellung“, „Fremde“ und der Problematik von Migrationshintergrund-Bezeichnungen.

6. Methodischer Vorgehensweise: Darstellung des Hypothesensystems und der methodischen Wahl einer quantitativen Befragung.

7. Übersicht über die verwendeten Variablen: Beschreibung der Operationalisierung der Einstellungsaspekte und soziodemographischen Daten.

8. Datenerhebung: Erläuterung des Zeitraums, der Stichprobenauswahl und des eingesetzten Online-Fragebogens.

9. Auswertung der Ergebnisse: Detaillierte Darstellung der empirischen Befunde inklusive statistischer Analysen und Korrelationen.

10. Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse: Synthese der Ergebnisse und kritische Reflexion der Forschungsfragen sowie Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

TV-ModeratorInnen, Fremde, Fremdbild, ethnische Minderheiten, Einstellung, Jugendliche, parasoziale Kontakthypothese, Integration, Massenmedien, Stereotypen, Vorurteile, Medienwirkung, Migrationshintergrund, Fernsehkonsum, Soziologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die Darstellung von sogenannten „fremden“ TV-ModeratorInnen mit den persönlichen Einstellungen von österreichischen Jugendlichen gegenüber „Fremden“ im realen Alltag korreliert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen Medienwirkung, Integration, die Theorie der parasozialen Interaktion sowie die Entstehung und Beeinflussbarkeit von Vorurteilen und Stereotypen durch Medienkonsum.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob eine positive Einstellung gegenüber „fremden“ TV-Gesichtern mit einer toleranteren Haltung gegenüber Personen mit Migrationshintergrund im täglichen Leben einhergeht.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, bei der Daten mittels eines Internet-Fragebogens erhoben und anschließend statistisch ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst den theoretischen Rahmen (Kontakthypothese), die methodische Vorgehensweise, die detaillierte Beschreibung der Variablen sowie die statistische Auswertung der Umfrageergebnisse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie parasoziale Kontakthypothese, Medienrezeption, Integration, Einstellung, Stereotypen und Medienwirkung definieren.

Gab es signifikante Unterschiede zwischen Viel- und WenigseherInnen?

Ja, die Auswertung deutet darauf hin, dass VielseherInnen teilweise eine weniger positive Einstellung aufweisen als WenigseherInnen, wenngleich eine eindeutige Kausalität nicht abschließend geklärt werden konnte.

Wie bewerten die Jugendlichen TV-ModeratorInnen mit Migrationshintergrund?

Die befragten Jugendlichen äußerten sich überwiegend positiv gegenüber den untersuchten ModeratorInnen und maßen Merkmalen wie Aussehen oder Abstammung in Bezug auf die berufliche Eignung eine untergeordnete Bedeutung bei.

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Résumé des informations

Titre
Einstellung von Jugendlichen zu "fremden" TV-Moderatoren und "Fremden" im Alltag
Université
University of Vienna  (Publizistik und Kommunikationswissenschaftliches Institut)
Cours
STEP 5
Note
1
Auteur
Klaudia Bachinger (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
38
N° de catalogue
V141800
ISBN (ebook)
9783640495894
ISBN (Livre)
9783640495948
Langue
allemand
mots-clé
Fremdbild Einstellung parasoziale Kontakthypothese TV-Moderatoren ethnische Minderheiten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Klaudia Bachinger (Auteur), 2008, Einstellung von Jugendlichen zu "fremden" TV-Moderatoren und "Fremden" im Alltag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141800
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Extrait de  38  pages
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