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Der Golfsport als touristischer Standortfaktor

Potenzialanalyse und –prognose für Deutschland

Title: Der Golfsport als touristischer Standortfaktor

Diploma Thesis , 2008 , 97 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl. Betriebswirt (FH) Dirk Holzapfel (Author)

Business economics - General
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Deutschland ist auch im Jahr 2006 der Reiseweltmeister. Keine andere Nation war reiselustiger als die Deutschen. Doch auch als Urlaubsdestination wird Deutschland immer beliebter (vgl. Spiegel 15.12.2004). Sicherlich hat vor allem die Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2006 dazu beigetragen, dass die Übernachtungszahlen so stark angestiegen sind (vgl. Handelsblatt 16.01.2007). Eine bessere Werbung für ein Land kann es gar nicht geben, als solch ein Ereignis auszurichten. Auch das offizielle Motto der WM: „Die Welt zu Gast bei Freunden“ sollte der ganzen Welt zeigen, was Deutschland für ein gastfreundliches und weltoffenes Land ist (vgl. WM 2006). Zwar konnte Deutschland in den letzten Jahren stetig Zuwächse im Tourismussektor verzeichnen, jedoch waren die meist nur gering. Ob die Tourismusbranche durch die Fußballweltmeisterschaft noch in den nächsten Jahren profitieren wird, bleibt abzuwarten.
Für Deutschland als Reiseziel wird es durch den globalen Wettbewerb immer schwerer, weiter voranzukommen. Deshalb ist es wichtig, neue Wachstumsfelder zu suchen. Eine zunehmende Gesundheits- und Sportorientierung gibt der Tourismusbranche vor allem im Bereich Sporttourismus die Chance, neue Wege zu gehen. Die Kombination von Reisen und Sport sollte im Land des Reiseweltmeisters und einem Volk der Sportbegeisterten einige Möglichkeiten aufbieten, diese Bereiche zu verknüpfen (vgl. Dreyer 2002, S. 2).
Sehr gut dafür eignen würde sich der Golfsport. Dieser ist zurzeit im Aufschwung und verzeichnet neben Fußball die zweithöchsten Zuwachsraten aller Sportarten (vgl. Schwark 2006, S. 133). In den letzten Jahren stieg die Zahl der Golfer stetig an. Im Jahr 2006 wuchs die Anzahl der registrierten Golfer auf 527.427. Durch die Tatsache, dass viele Golfspieler Abwechslung mögen und gern verschiedene Golfanlagen kennen lernen möchten, stellt der Golfsport eine ideale Kombination von Sport und Tourismus dar (vgl. Gutike 2007, S. 32). Jedoch ergeben sich bei der Umsetzung dieser Kombination einige Fragen: Kann die Tourismusbranche den Aufschwung im Golf überhaupt ausnutzen, so dass der Golfsport den Status eines Standortfaktors im Tourismus erlangt? Welche Bedeutung hat Golf bzw. Golftourismus für die Wirtschaft? Wie sieht das Persönlichkeitsprofil der Golfer überhaupt aus? Stellen Golftouristen überhaupt eine attraktive Zielgruppe dar und wie sollte ein Marketingprogramm für den Golftourismus aussehen (vgl. Golfmanager 4/2001)?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen zum Tourismus

2.1 Definition Tourismus

2.2 Tourismus als Freizeitfaktor

2.2.1 Ursprung der Freizeit

2.2.2 Motive der Reisenden

2.2.3 Wirtschaftliche und gesellschaftliche Einflussgrößen der künftigen Entwicklung im Tourismus

3 Sporttourismus

3.1 Zwei Megabereiche treffen aufeinander

3.2 Definition des Begriffs Sporttourismus

3.3 Der Markt für Sporttourismus

3.3.1 Die Struktur der Nachfrage

3.3.2 Struktur des Angebotes

3.4 Trends im Sporttourismus

4 Der Golfsport – allgemeine Grundlagen

4.1 Begriffsbestimmungen- eine Einführung in den Sport

4.2 Geschichte des Golfsports

4.3 Entwicklungsstadien von Golfmärkten

4.4 Einflussfaktoren auf den Golfmarkt

4.5 Die Stufen des Golferlebenszyklus

5 Die Struktur des deutschen Golfmarktes

5.1 Die quantitative Entwicklung des deutschen Golfmarkts

5.2 Der deutsche Golfmarkt im internationalen Vergleich

5.3 Determinanten der Nachfrage

5.3.1 Wichtige Trends und Entwicklungen für den Golfsport

5.3.2 Substitute zu Golf

5.3.2.1 Crossgolf

5.3.2.2 Swin Golf

5.3.2.3 Indoor Golf

5.3.3 Image des Golfsports

5.3.4 Potential und Interesse für Golf

5.3.5 Barrieren und Gründe gegen Golf

5.3.6 Das Persönlichkeitsprofil deutscher Golfer

5.3.7 Organisationen im deutschen Golfsportmarkt

5.4 Die Struktur des Angebots

5.4.1 Die Entwicklung des Golfangebots

5.4.2 Wirtschaftsfaktor Golf in Deutschland

5.4.3 Auslastung deutscher Golfanlagen

5.4.4 Die wirtschaftliche Situation deutscher Golfanlagen

6 Golftourismus – allgemeine Grundlagen

6.1 Formen des Golftourismus

6.2 Besonderheiten des Produktes „Golfreise“

6.3 Wirtschaftliche Bedeutung des Golftourismus

7. Aktivitäten auf dem deutschen Golftourismusmarkt

7.1 Golftouristisches Angebot in Deutschland

7.1.1 Touristische Orientierung deutscher Golfanlagen

7.1.2 Kooperationsformen im Golftourismus

7.1.3 Angebotsebenen im deutschen Golftourismus

7.1.4 Touristische Golf-Leistungen

7.2 Auslastungsmöglichkeiten deutscher Golfanlagen durch Golftouristen

7.3 Kennzahlen zum Reiseverhalten deutscher Golfer

7.3.1 Kennzahlen bei Tagesausflügen

7.3.2 Kennzahlen bei Golfreisen

7.3.2.1 Reisemotivation

7.3.2.2 Intensität und Dauer des Golfurlaubs

7.3.2.3 Organisation und Unterkunft des Golfurlaubs

7.3.2.4 Ausgaben

7.3.2.5 Reiseziele

7.3.2.6 Reisezeiten

7.3.2.7 Traumreiseziele

7.3.2.8 Golfkurse und Greenfee-Runden im Urlaub

7.4 Bedürfnisse und Erwartungen von Golfreisenden

7.5 Golfurlaub in Deutschland

7.6 Golftourismus international

7.7 Marketingaktivitäten in der Golftourismus-Branche

8 Die Zukunft des Golftourismusmarktes in Deutschland

8.1 Ziele, Rahmenbedingungen, Maßnahmen zukünftiger Golfentwicklung

8.2 Generelle Voraussetzungen für erfolgreiche golftouristische Aktivitäten

8.3 Chancen für Urlaubsregionen im regionalen Tourismus

8.4 Gestaltung der Marketingaktivitäten

8.4.1 Produktpolitik

8.4.2 Preispolitik

8.4.3 Distributionspolitik

8.4.4 Kommunikationspolitik

9 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Potential des Golfsports in Deutschland als touristischer Standortfaktor durch eine umfassende Analyse der Nachfrage- und Angebotsstrukturen sowie eine Prognose für die künftige Marktentwicklung. Dabei werden sowohl die wirtschaftliche Bedeutung als auch die für den Tourismus relevanten Verhaltensweisen und Bedürfnisse der Zielgruppe betrachtet.

  • Strukturanalyse des deutschen Golfmarktes im internationalen Vergleich.
  • Untersuchung des Reiseverhaltens und der Bedürfnisse deutscher Golftouristen.
  • Evaluation von Marketingstrategien und Kooperationsmodellen für die Tourismusbranche.
  • Analyse der wirtschaftlichen Auswirkungen und Potentiale des Golftourismus für Urlaubsregionen.
  • Prognose zukünftiger Entwicklungsmaßnahmen zur Stärkung des Standorts Deutschland.

Auszug aus dem Buch

4.1 Begriffsbestimmungen- eine Einführung in den Sport

Wenn man über Golf spricht, ist es wichtig, das Spiel kurz zu erklären um grundlegende Dinge zu klären. Ein Golfplatz verfügt meist über 18 verschiedene Golfbahnen (auch „Löcher“ genannt) auf landschaftsintegrierten Rasenflächen. Möglich sind aber auch Golfplätze mit 9, 27 oder 36 Löchern. Ziel des Spiels ist es, am Ende von jeder der 18 Bahnen, die mehrere hundert Meter lang sein können, einen Golfball (4,2 cm Durchmesser, ca. 46 g schwer) mit Hilfe von Golfschlägern in ein kreisrundes Loch (ca. 10,8 cm Durchmesser) zu befördern, welches sich auf einer kurzgeschnittenen Rasenfläche („Green“) befindet. Dafür sollen möglichst wenige Schläge gebraucht werden. Das Handicap eines Spielers ist eine Kennzahl, welche die ungefähre Spielstärke eines Golfers darstellt. Je niedriger das Handicap eines Golfers, desto spielstärker ist dieser (vgl. Golfspielen).

Jede Spielbahn („Fairway“) beginnt mit einem in der Regel etwas erhöhten Abschlag („Tee“). Für diesen Abschlag ist ein spezieller Schläger notwendig. Insgesamt dürfen die Golfspieler höchstens 14 verschiedene Schläger mit auf eine Golfrunde nehmen. Unterschiede gibt es dabei bei der Ausformung der Schlägerköpfe („Hölzer bzw. „Eisen“), die über verschiedene Neigungswinkel verfügen. Diese bestimmen, ob die Flugbahn des Balles eher lang und flach oder kurz und hoch ist. Unterschiede bei den Golfsschlägern gibt es außerdem bei der Länge der Schäfte. Die Auswahl des Schlägers ist abhängig von der Länge des angestrebten Schlages bzw. von den Hindernissen (Bäume, Sträucher, Wasser, Sandbunker), welche überwunden werden müssen (vgl. Billion 1999, S.102 und Wikipedia Golf).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung des Tourismussektors in Deutschland ein und stellt die Relevanz des Golfsports als potentiellen, wachstumsstarken Standortfaktor dar.

2 Grundlagen zum Tourismus: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis über den Tourismus, inklusive Begriffsdefinitionen, der Bedeutung von Freizeit und der Analyse zentraler Reisemotive.

3 Sporttourismus: Hier werden die Megabereiche Sport und Tourismus zusammengeführt, der Begriff Sporttourismus definiert und der Markt hinsichtlich seiner Struktur und aktueller Trends beleuchtet.

4 Der Golfsport – allgemeine Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Aspekte des Golfspiels, beleuchtet seine historische Entwicklung und stellt Modelle wie den Golferlebenszyklus sowie Entwicklungsstadien von Golfmärkten vor.

5 Die Struktur des deutschen Golfmarktes: Eine detaillierte Analyse der quantitativen Entwicklung, des internationalen Vergleichs sowie der Determinanten der Nachfrage und Angebotsseite des deutschen Golfmarktes.

6 Golftourismus – allgemeine Grundlagen: Der Fokus liegt hier auf den Formen, Besonderheiten des Produkts "Golfreise" und der allgemeinen wirtschaftlichen Bedeutung des Golftourismus.

7. Aktivitäten auf dem deutschen Golftourismusmarkt: Dieses Kapitel analysiert das konkrete Angebot, das Reiseverhalten der Golfer, sowie die Bedürfnisse und Erwartungen der Zielgruppe im deutschen Raum.

8 Die Zukunft des Golftourismusmarktes in Deutschland: Eine strategische Ausrichtung mit Zielen, Rahmenbedingungen und Empfehlungen für Marketingaktivitäten, um den Golftourismus in Deutschland weiterzuentwickeln.

9 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und bekräftigt das Potential des Golfsports als Zukunftsfaktor für den deutschen Tourismus.

Schlüsselwörter

Golftourismus, Deutschland, Standortfaktor, Potentialanalyse, Sporttourismus, Golfmarktentwicklung, Marketing, Reiseverhalten, Golfanlagen, Nachfrage, Wirtschaftsfaktor, Golfurlaub, Golferlebenszyklus, Strategie, Tourismusmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht, ob der Golfsport in Deutschland das Potential besitzt, sich als eigenständiger und wirtschaftlich bedeutender touristischer Standortfaktor zu etablieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die Tourismusgrundlagen, Sporttourismus als Markt, die allgemeinen Grundlagen des Golfsports, die Struktur des deutschen Golfmarktes sowie spezielle Aspekte des Golftourismus und dessen Zukunftsgestaltung durch Marketing.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Potentialanalyse des Golfsports für den deutschen Tourismus sowie die Erarbeitung von Strategien zur besseren Auslastung von Golfanlagen durch touristische Angebote.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, wobei repräsentative Umfragen und statistische Marktdaten des DGV und weiterer Institutionen ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Golfmarktstruktur in Deutschland, die Untersuchung des Reiseverhaltens deutscher Golfer und die Ableitung konkreter Marketing- und Kooperationsstrategien für die Tourismusbranche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Golftourismus, Potentialanalyse, Deutschland, Golfmarktentwicklung, Marketingaktivitäten, Reiseverhalten und touristischer Standortfaktor.

Warum spielt die Kooperation zwischen Golfanlagen und Hotels eine so große Rolle?

Da viele Golfanlagen unter Auslastungsschwierigkeiten leiden, sind Kooperationen mit Beherbergungsbetrieben essenziell, um durch touristische Angebote Synergieeffekte zu nutzen und die Attraktivität für die Zielgruppe zu erhöhen.

Was unterscheidet "Hard-Golfer" von "Soft-Golfern" im Reisekontext?

Während bei "Hard-Golfern" das Golfspiel das Hauptmotiv und den Schwerpunkt der Reise bildet, fungiert der Golfsport bei "Soft-Golfern" lediglich als Zusatznutzen neben anderen Urlaubsaktivitäten.

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Details

Title
Der Golfsport als touristischer Standortfaktor
Subtitle
Potenzialanalyse und –prognose für Deutschland
College
University of Applied Sciences Nordhausen
Course
Internationale Wirtschaft
Grade
2,0
Author
Dipl. Betriebswirt (FH) Dirk Holzapfel (Author)
Publication Year
2008
Pages
97
Catalog Number
V141813
ISBN (eBook)
9783640514076
ISBN (Book)
9783640515103
Language
German
Tags
Golfsport Standortfaktor Potenzialanalyse Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Betriebswirt (FH) Dirk Holzapfel (Author), 2008, Der Golfsport als touristischer Standortfaktor, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141813
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