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Gesundheitsversorgung in Deutschland. Versorgungsmanagement

Titel: Gesundheitsversorgung in Deutschland. Versorgungsmanagement

Hausarbeit , 2023 , 18 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Gesundheit - Gesundheitswesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Versorgungsmanagement nimmt im Gesundheitswesen eine bedeutende Rolle ein. Im Folgenden sollen die Ziele und die Entwicklung des Versorgungsmanagements betrachtet werden. Es werden die Punkte Leistungsmanagement und Finanzmanagement, Kundenmanagement, innovative Versorgungsformen sowie Modellierung und Entscheidungsfindung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG VERSORGUNGSMANAGEMENT

1.1 Übergeordnete Ziele

1.2 Entwicklungen nachhaltiger Gesundheitsversorgung

2 LEISTUNGSMANAGEMENT UND FINANZMANAGEMENT

2.1 Satzungsleistungen

2.2 Finanzierung von Satzungsleistungen

2.3 Zusatzbeitrag als Wettbewerbsinstrument

2.4 Morbi-RSA

3 KUNDENMANAGEMENT

3.1 Freiwillige Wahltarife

3.2 Ziele und Risiken von Wahltarifen

4 INNOVATIVE VERSORGUNGSFORMEN

4.1 Definition

4.2 Selektiv- und Kollektivverträge

4.3 Hausarztzentrierte Versorgung

5 MODELLIERUNG UND ENTSCHEIDUNGSFINDUNG

5.1 Ausgangssituation

5.2 Kosten-Nutzwert-Relation

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das deutsche Gesundheitsversorgungssystem unter dem Aspekt des Versorgungsmanagements, analysiert Finanzierungs- und Steuerungsinstrumente der Krankenkassen sowie innovative Versorgungsmodelle unter Berücksichtigung ökonomischer Entscheidungsfindungsverfahren.

  • Grundlagen des modernen Versorgungsmanagements
  • Finanzierungsstrukturen und Wettbewerbsinstrumente wie Satzungsleistungen und Morbi-RSA
  • Strategisches Kundenmanagement und der Einsatz von Wahltarifen
  • Analyse innovativer Versorgungsformen wie Selektivverträge und hausarztzentrierte Versorgung
  • Methoden der gesundheitsökonomischen Evaluation am Beispiel einer modellgestützten Kosten-Nutzen-Analyse

Auszug aus dem Buch

4.3 Hausarztzentrierte Versorgung

Krankenkassen sind seit dem GLV-Wettbewerbsstärkungsgesetz von 2007 verpflichtet ihren Versicherten eine hausarztzentrierte Versorgung anzubieten. Krankenkassen schließen mit Hausarztverbänden entsprechende Verträge ab. Die Hausärzte fungieren als Lotsen entlang der gesamten Versorgungskette. Für Versicherte ist diese Leistung freiwillig.

Möchte der Versicherte an der hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen, verpflichtet er sich gegenüber der Krankenkasse immer zuerst den teilnehmenden Hausarzt aufzusuchen und nicht direkt zu einem Facharzt zu gehen. Die Überweisung zu einem Facharzt wird dann vom Hausarzt ausgestellt. Eine Ausnahme gilt dabei für Augen-, Frauen-, und Kinderärzte. Der Hausarzt kann so die ihm möglichen Behandlungen ausführen und die weitere Versorgung koordinieren.

Ziel der hausarztzentrierten Versorgung ist eine effizientere und qualitativ hochwertige Versorgungskette. Besonders unnötige Untersuchungen bzw. Mehrfachuntersuchungen sollen vermieden werden. Dadurch können die Kosten für die Krankenkasse gesenkt werden, da im Idealfall nur notwendige Behandlungen durchgeführt und bezahlt werden müssen. Versicherte haben meist nicht ausreichend medizinische Kenntnisse, um einzuschätzen zu welchem Facharzt sie gehen müssen oder ob die Versorgung durch den Hausarzt ausreichend wäre. Da freie Arztwahl besteht, können Krankenkassen aber keinen Einfluss darauf üben, wie viele Ärzte ein Versicherter aufsucht. Der Hausarzt hat durch seine medizinische Qualifikation und die Kenntnis über die Krankheitsgeschichte des Versicherten einen besseren Überblick und kann die weitere Versorgung gezielt einleiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG VERSORGUNGSMANAGEMENT: Dieses Kapitel erläutert die zentrale Bedeutung und Zielsetzung des Versorgungsmanagements im deutschen Gesundheitssystem sowie die Herausforderungen durch demografischen Wandel.

2 LEISTUNGSMANAGEMENT UND FINANZMANAGEMENT: Fokus liegt auf den Finanzierungsmechanismen, insbesondere Satzungsleistungen, Zusatzbeiträgen als Wettbewerbsfaktor und der Funktionsweise des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs.

3 KUNDENMANAGEMENT: Hier werden verschiedene freiwillige Wahltarife für Versicherte analysiert sowie deren strategische Ziele und mögliche Risiken für Krankenkassen diskutiert.

4 INNOVATIVE VERSORGUNGSFORMEN: Das Kapitel definiert neue Kooperationsformen und beleuchtet die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile von Selektivverträgen und der hausarztzentrierten Versorgung.

5 MODELLIERUNG UND ENTSCHEIDUNGSFINDUNG: Ein methodischer Abschnitt, der die gesundheitsökonomische Evaluation durch Kosten-Nutzen-Analysen sowie die Verwendung von QALYs zur Bewertung von Therapien darstellt.

Schlüsselwörter

Versorgungsmanagement, Gesundheitswesen, Satzungsleistungen, Morbi-RSA, Wahltarife, Kundenmanagement, Selektivverträge, Kollektivverträge, Hausarztzentrierte Versorgung, Gesundheitsökonomie, Kosten-Nutzen-Analyse, QALYs, Wettbewerb, Demografischer Wandel, Patientenversorgung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Strukturen und Herausforderungen des Versorgungsmanagements in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören Finanzierungsmodelle, strategische Instrumente wie Wahltarife, innovative Versorgungsformen und Methoden der ökonomischen Evaluation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Steuerungsmöglichkeiten der Krankenkassen zu untersuchen und aufzuzeigen, wie Qualität und Effizienz in der Versorgung durch moderne Instrumente verbessert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie eine modellgestützte gesundheitsökonomische Fallbetrachtung zur Kosten-Nutzen-Analyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert Finanzmanagement, Kundenbindungsinstrumente, Versorgungsmodelle wie Selektivverträge und die mathematische Modellierung von Therapie-Entscheidungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Versorgungsmanagement, Morbi-RSA, Wahltarife, Kosteneffizienz, QALYs und innovative Versorgungsformen.

Welche Auswirkungen haben Satzungsleistungen auf den Wettbewerb?

Satzungsleistungen dienen als Differenzierungsmerkmal, um Versicherte zu binden, verursachen jedoch zusätzliche Kosten, die oft mit einem höheren Zusatzbeitrag abgewogen werden müssen.

Warum wird im Morbi-RSA der Einzelfall kaum abgebildet?

Der Morbi-RSA basiert auf statistischen Durchschnittswerten über Krankheitslasten, da eine individuelle Abbilung jedes Gesundheitsverlaufs aufgrund der Komplexität und Vielfalt an Erkrankungen derzeit nicht möglich ist.

Welchen Vorteil bietet die hausarztzentrierte Versorgung konkret?

Sie fungiert als Lotse in der Versorgungskette, wodurch Mehrfachuntersuchungen reduziert, Medikationsfehler vermieden und die Versorgungskosten gesenkt werden sollen.

Was belegt die Kosten-Nutzen-Modellierung der neuen Therapie?

Die beispielhafte Rechnung zeigt, dass das neue Verfahren zur Katzenallergie durch einen niedrigeren Kosten-pro-QALY-Wert kosteneffektiver ist als die bisherige Behandlung ohne neue Therapie.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesundheitsversorgung in Deutschland. Versorgungsmanagement
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Veranstaltung
Gesundheitsmanagement III
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
18
Katalognummer
V1418693
ISBN (PDF)
9783346972682
ISBN (Buch)
9783346972699
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leistungsmanagement Finanzmanagement Kundenmanagement Kosten-Nutzen-Relation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Gesundheitsversorgung in Deutschland. Versorgungsmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1418693
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Leseprobe aus  18  Seiten
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