In dieser Hausarbeit wird UML (Unified Modelling Language) behandelt. Es werden alle 13 Diagrammtypen und die wichtigsten Grundbegriffe im Detail erklärt.
Inhaltsverzeichnis
2 EINLEITUNG
3 DEFINITIONEN UND BEGRIFFLICHKEITEN
3.1 UML als Sprache
3.2 Definition UML
3.3 Objekte
3.4 Klassen
3.5 Notationen
3.6 Attribute, Operation, Zusicherungen und Beziehungen
3.7 Assoziationen
3.8 Generalisierung
3.9 Spezialisierung
4 STEREOTYPEN
4.1 Definition
4.2 Stereotypen
4.2.1 <<destroy>>
4.2.2 <<entity>>
4.2.3 <<control>>
4.2.4 <<interface>>
4.2.5 <<copy>>
5 DIAGRAMMARTEN
5.1 Diagrammtypen
5.2 Strukturdiagramme
5.2.1 Klassendiagramm
5.2.2 Kompositionsstrukturdiagramm
5.2.3 Komponentendiagramm
5.2.4 Verteilungsdiagramm
5.2.5 Objektdiagramm
5.2.6 Paketdiagramm
5.3 Verhaltensdiagramme
5.3.1 Aktivitätsdiagramm
5.3.2 Anwendungsfalldiagramm
5.3.3 Interaktionsübersichtdiagramm
5.3.4 Sequenzdiagramm
5.3.5 Kommunikationsdiagramm
5.3.6 Zeitdiagramm
5.3.7 Zustandsdiagramm
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die Unified Modeling Language (UML), um die Kommunikation in Softwareentwicklungsprojekten zu verbessern und komplexe Systeme grafisch sowie sprachlich modellierbar zu machen.
- Grundlagen der objektorientierten Modellierung
- Detaillierte Analyse aller dreizehn UML-Diagrammtypen
- Einsatz von Stereotypen in UML-Profilen
- Praktische Anwendungsbeispiele für Diagrammtechniken
- Unterscheidung zwischen Struktur- und Verhaltensdiagrammen
Auszug aus dem Buch
3.6 Attribute, Operation, Zusicherungen und Beziehungen
Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit den Eigenschaften von Klassen. Es werden Attribute, Operations, Zusicherungen und Beziehungen definiert. Diese vier Elemente bilden wichtige Grundlagen für alle Diagrammtechniken.
Attribute sind strukturelle Merkmale einer Klasse und beschreiben die Struktur von Objekten, welche in dieser Klasse vorkommen. Es besitzt einen Namen und einen Typ. Die verwendeten Attribute können mit einer Sichtbarkeitsvorgabe versehen werden (- = private, + = public, # = protected), welche den Zugriff auf die Informationen für den User festlegen.
Um das Verhalten der Klassen darzustellen, werden Operations genutzt. Operations sind Modellelemente, die das Ziel verfolgen das Verhalten der Klassen zu beschreiben. Eine Klasse verfügt über Regeln, Bedingungen und Voraussetzungen, die die Objekte erfüllen müssen. Um diese darstellen zu können werden Zusicherungen verwendet. „Bei einer Zusicherung handelt es sich um eine Eigenschaft, von der man immer erwartet, dass sie wahr ist.“11 Zusicherungen beschreiben dieses Anforderungsprofil und werden hinter dem Attributnamen in geschweiften Klammern angeordnet. Zusicherungen werden in die Kategorien Strukturbezogene und Verhaltensbezogene Zusicherungen eingeteilt. Strukturbezogene Zusicherungen begrenzen die Art und Weise, wie Objekte untereinander Assoziationen eingehen können und verhaltensbezogene Zusicherungen begrenzen die Art und Weise, wie Prozesse ausgeführt werden.12
Ein weiteres wichtiges Grundelement sind Beziehungen in der UML. „Eine Beziehung zwischen Klassen ist eine semantische Verknüpfung von zwei oder mehreren Klassen.“13 Beziehungen werden in drei Formen unterschieden. Die erste Form ist die Vererbungsbeziehung, in der die Generalisierung und Spezialisierung behandelt wird, die zweite Form ist die Nutzungsbeziehung und die Dritte ist die Importbeziehung. In der UML trägt die Vererbungsbeziehung eine wichtige Rolle. Generalisierung und Spezialisierung werden noch gesondert definiert.14
Zusammenfassung der Kapitel
2 EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung der UML als Kommunikationsmittel und Überblick über die methodische Struktur der Hausarbeit.
3 DEFINITIONEN UND BEGRIFFLICHKEITEN: Vermittlung des notwendigen Basiswissens über Klassen, Objekte, Notationen und Beziehungen zur Vorbereitung auf die Diagrammanalyse.
4 STEREOTYPEN: Erläuterung der formalen Erweiterungen des UML-Metamodells sowie der gängigsten Stereotypen wie <<entity>> oder <<control>>.
5 DIAGRAMMARTEN: Umfassende Beschreibung der sechs Struktur- und sieben Verhaltensdiagramme inklusive Notation und Anwendungsbeispielen.
Schlüsselwörter
Unified Modeling Language, UML, Softwareentwicklung, Objektorientierung, Klassendiagramm, Strukturdiagramme, Verhaltensdiagramme, Stereotypen, Modellierung, Systemdesign, Diagrammtypen, Instanziierung, Assoziation, Attribute, Schnittstellen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?
Die Arbeit behandelt die Unified Modeling Language (UML) als Standard-Modellierungssprache zur Spezifikation, Konstruktion und Visualisierung von Softwaresystemen.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen, den Einsatz von Stereotypen sowie eine detaillierte Darstellung aller dreizehn UML-Diagrammarten.
Was ist das primäre Ziel der Publikation?
Das Ziel ist es, ein Verständnis für die UML zu schaffen, um Kommunikationshürden in IT-Projekten zu minimieren und komplexe Systeme einheitlich zu modellieren.
Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse, primär basierend auf den Definitionen und der Literatur von Bernd Oestereich.
Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition grundlegender Bausteine wie Klassen und Beziehungen sowie die systematische Vorstellung der Struktur- und Verhaltensdiagramme.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind UML, Objektorientierung, Diagrammtypen, Stereotypen, Strukturdiagramme und Verhaltensdiagramme.
Was unterscheidet Strukturdiagramme von Verhaltensdiagrammen?
Strukturdiagramme beschreiben den statischen Aufbau eines Systems, während Verhaltensdiagramme die dynamischen Prozesse und zeitlichen Abläufe modellieren.
Wie werden Klassen in der UML definiert?
Eine Klasse beschreibt eine Instanziierungsvorschrift für Objekte und fasst Attribute sowie Methoden zur Verwaltung gleichartiger Elemente zusammen.
Warum sind Stereotypen für die UML wichtig?
Stereotypen ermöglichen formale Erweiterungen vorhandener Modellelemente, ohne neue Elemente im Metamodell einzuführen, um zusätzliche Semantik zu ergänzen.
Was genau ist ein Interaktionsübersichtdiagramm?
Es ist ein spezielles Diagramm, das auf abstrakter Ebene den Kontrollfluss zwischen verschiedenen Interaktionsabläufen, wie z.B. Sequenzdiagrammen, aufzeigt.
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- Hinnerk Greve (Autor), 2009, Unified Modeling Language (UML), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141921