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Darstellung und kritische Würdigung von IFRIC 11

Title: Darstellung und kritische Würdigung von IFRIC 11

Term Paper , 2008 , 24 Pages

Autor:in: Milla Mareva (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Am 2.November 2006 hat das International Financial Reporting Interpretations Committee
(IFRIC) die Interpretation IFRIC 11 „IFRS 2 – Group and Treasury Share Transactions“
veröffentlicht. Die Interpretation befasst sich mit der Fragestellung, wie konzernweite
aktienbasierte Vergütungen zu bilanzieren sind, welche Auswirkungen Mitarbeiterwechsel
innerhalb eines Konzerns auf IFRS 2 haben und wie aktienbasierte Vergütungen zu behandeln
sind, bei denen das Unternehmen eigene Aktien ausgibt oder Aktien von einem Dritten
erwerben muss.
Der IFRIC 11 ist eine Interpretation zu IFRS 2 Share Based Payment. IFRIC 11 geht auf den
Diskussionsentwurf IFRIC D17 zurück, der im Mai 2005 veröffentlicht wurde.
Hintergrund für IFRIC D17 und die jetzt als IFRIC 11 veröffentlichte Interpretation waren
aufgetretene Unklarheiten bei der Anwendung des IFRS 2 Share Based Payment, der
demnach nun durch IFRIC 11 ergänzt wird. Nach der Übernahmeempfehlung durch die
European Financial Advisory Group (EFRAG) hat sich am 02.02.2007 auch das Accounting
Regulatory Committee (ARC) nun für ein Endorsement von IFRIC 11 ausgesprochen.
Der Anwendungsbereich des IFRS 2 “Aktienbasierte Vergütungen” unterstellt grundsätzlich
immer eine direkte Beziehung zwischen dem Unternehmen, das Güter und Dienstleistungen
bezieht, und demjenigen, der Eigenkapitalinstrumente dafür gewährt bekommt.
Diese unmittelbare Beziehung ist oftmals bei Aktienoptionsplänen, die Mitarbeitern in
Konzernen angeboten werden, nicht gegeben, da hier beispielsweise Mitarbeitern eines
Tochterunternehmens aktienbasierte Vergütungen des Mutterunternehmens gewährt werden,
und die Leistungen hierfür jedoch an das Tochterunternehmen erbracht werden.
[...]

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Interpretation IFRIC 11 „IFRS 2 – Group and
Treasury Share Transactions“ eingehend vorzustellen, zu diskutieren und einer kritischen
Würdigung zu unterziehen. Nachdem der Interpretationsentwurf IFRIC D17 gründlich
beschrieben wird, wird die Interpretation IFRIC 11 dargestellt und kritisch betrachtet. Es wird
der Hauptanwendungsfall von IFRIC 11 (Darstellung der Bilanzierungsregeln für an
Mitarbeiter gewährte Aktienoptionen) detailliert erläutert.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problemstellung

2. Der Interpretationsentwurf von IFRIC D17

2.1 Beschlussfassung von IFRIC D17

2.2 Kritische Würdigung

3. Darstellung und kritische Würdigung von IFRIC 11

3.1 Anteilsbasierte Vergütung durch Eigenkapitalinstrumente oder Barausgleich

3.2 Anteilsbasierte Vergütungen innerhalb eines Konzerns

3.2.1 Muttergesellschaft gewährt Rechte auf ihre Eigenkapitalinstrumente direkt an die Mitarbeiter einer Tochtergesellschaft

3.2.2 Tochtergesellschaft gewährt Rechte auf Eigenkapitalinstrumente der Mutter an ihre Mitarbeiter

4. Zeitpunkt des Inkrafttretens und Übergangsregelung

5. Zusammenfassende Betrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die detaillierte Vorstellung, Diskussion und kritische Würdigung der Interpretation IFRIC 11 „IFRS 2 – Group and Treasury Share Transactions“. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie konzernweite aktienbasierte Vergütungen bilanziell zu behandeln sind, insbesondere unter Berücksichtigung von Mitarbeiterwechseln innerhalb eines Konzerns sowie der verschiedenen Formen der Erfüllung von Aktienoptionsplänen.

  • Grundlagen und Entstehungshintergrund von IFRIC 11 aus IFRIC D17
  • Differenzierung zwischen equity-settled und cash-settled Vergütungstransaktionen
  • Bilanzierung von konzerninternen Aktienoptionsplänen in Einzelabschlüssen
  • Behandlung von Mitarbeiterentsendungen und deren Auswirkungen auf die Aufwandsverteilung

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Muttergesellschaft gewährt Rechte auf ihre Eigenkapitalinstrumente direkt an die Mitarbeiter einer Tochtergesellschaft

Werden die Optionen von der Muttergesellschaft an die Mitarbeiter der Tochtergesellschaft ausgegeben, dann ist für die Bilanzierung bei der Tochtergesellschaft der Bilanzierungsansatz bei der Mutter maßgeblich. Bilanziert diese die Optionen als equity-settled-Transaktionen, gilt dies auch für die Tochter. Bei der Tochter ist dementsprechend Aufwand zu buchen, die Gegenbuchung erfolgt im Eigenkapital als Einlage der Mutter ( Provided that the share-based arrangement is accounted for as equity-settled in the consolidated financial statements of the parent, the subsidiary shall measure the services received from its employees in accordance with the requirements applicable to equity-settled share-based payment transactions, with a corresponding increase recognised in equity as a contribution from the parent ). Der Aufwand ist entsprechend den Bestimmungen in IFRS 2 über die vesting-Periode zu verteilen.

Die Verbuchung dieser Transaktion in der IFRS-Bilanz des Tochterunternehmens wird regelmäßig nur dann erfolgen, wenn das Tochterunternehmen einen eigenen IFRS-Abschluss (z.B. für einen Teilkonzern) erstellt. Allein für reporting-package-Zwecke wird diese Transaktion in der Mehrzahl der Praxisfälle wohl nicht verbucht werden, da sie auf Konzernebene bereits gebucht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert den Anlass für IFRIC 11, insbesondere die Unklarheiten bei der Anwendung von IFRS 2 auf konzernweite Aktienoptionspläne.

2. Der Interpretationsentwurf von IFRIC D17: Hier wird der ursprüngliche Entwurf vorgestellt, die Beschlussfassung analysiert und eine erste kritische Einordnung vorgenommen.

3. Darstellung und kritische Würdigung von IFRIC 11: Das Kernkapitel analysiert die finale Interpretation, differenziert zwischen den verschiedenen Abwicklungsformen (equity-settled vs. cash-settled) und betrachtet die Konzernperspektive.

4. Zeitpunkt des Inkrafttretens und Übergangsregelung: Dieses Kapitel definiert den zeitlichen Anwendungsbereich und die notwendigen retrospektiven Anpassungen der Bilanzierung.

5. Zusammenfassende Betrachtung: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse zusammengefasst und offene Punkte für die zukünftige Rechnungslegung identifiziert.

Schlüsselwörter

IFRIC 11, IFRS 2, aktienbasierte Vergütung, Konzernbilanzierung, equity-settled, cash-settled, Aktienoptionen, Mitarbeitervergütung, vesting period, Tochtergesellschaft, Muttergesellschaft, Eigenkapitalinstrumente, Reporting Package, Rechnungslegung, Bewertung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bilanzierung von konzernweiten aktienbasierten Vergütungen gemäß der Interpretation IFRIC 11 zu IFRS 2.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Abgrenzung von Vergütungsformen (equity-settled vs. cash-settled) und die bilanzielle Behandlung innerhalb von Konzernstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die detaillierte Vorstellung und kritische Würdigung der Regelungen von IFRIC 11 hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit und Logik.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Analyse der Fachstandards (IFRS 2, IFRIC 11) sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der herrschenden Literatur und Interpretationspraxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Entwurfs IFRIC D17, die Analyse der finalen Interpretation IFRIC 11 sowie die detaillierte Betrachtung von Fallgestaltungen bei konzernweiten Aktienoptionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie IFRIC 11, IFRS 2, Konzernbilanzierung, equity-settled, cash-settled und Aktienoptionen geprägt.

Wie unterscheidet sich die Bilanzierung, wenn die Muttergesellschaft die Rechte direkt an Mitarbeiter der Tochter vergibt?

In diesem Fall wird die Transaktion bei der Tochtergesellschaft analog zur Mutter als equity-settled verbucht, wobei der Aufwand gegen das Eigenkapital als Einlage der Mutter gebucht wird.

Warum wird die Vorgehensweise bei konzerninternen Versetzungen als herausfordernd bezeichnet?

Da der Aufwand für die Aktienoptionen über die vesting-Periode hinweg verursachungsgerecht zwischen den verschiedenen Arbeitgeber-Gesellschaften im Konzern aufgeteilt werden muss.

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Details

Title
Darstellung und kritische Würdigung von IFRIC 11
College
University of Hamburg
Author
Milla Mareva (Author)
Publication Year
2008
Pages
24
Catalog Number
V142004
ISBN (eBook)
9783640535828
ISBN (Book)
9783640535750
Language
German
Tags
Darstellung Würdigung IFRIC
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Milla Mareva (Author), 2008, Darstellung und kritische Würdigung von IFRIC 11, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142004
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