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Chronische Pflege-und Krankheitsverläufe. Anwendung des Neumanschen Systemmodells am Beispiel idiopathisches Parkinson-Syndrom

Titre: Chronische Pflege-und Krankheitsverläufe. Anwendung des Neumanschen Systemmodells am Beispiel idiopathisches Parkinson-Syndrom

Dossier / Travail , 2018 , 25 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Annabell Liebetrau (Auteur)

Biologie - Maladies, Santé, Allimentation
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In dieser Hausarbeit soll dargestellt werden, wie wichtig die Kombination aus Case- und Caremanagement ist und warum ambulante Versorgungsmodelle von großer Bedeutung sind. Dabei wird auf das Systemmodell von Betty Neumann mit Bezug auf ein Fallbeispiel des IPS eingegangen.

Da die Zahl der Hilfe-und Pflegebedürftigen, welche in der privaten Häuslichkeit leben, stetig steigt, hat der pflegenden Angehörige in der ambulanten Versorgung der Hilfe-und Pflegebedürftigen einen besonderen Stellenwert. Aus diesem Grund soll diese Arbeit einige Ansatzpunkte für die Angehörigenberatung darstellen.

Des Weiteren ist der Stellenwert des Versorgungsmanagements in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung eher fraglich. Das Thema Versorgungsmanagement ist als solches nicht im Lehrplan vorgesehen. Es gibt zwar viele Fort-und Weiterbildungsangebote, welche man mit einer abgeschlossenen Gesundheits-und Krankenpflegeausbildung absolvieren kann, jedoch ist es wichtig solche grundlegenden Themen von Anfang an mit auf den Weg zu geben. Daher soll diese Arbeit zusätzlich Ansatzpunkte für Aus-, Fort-, und Weiterbildung darstellen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Fortbildung (Fobi) zur Parkinson-Nurse (PN).

Das Aufeinandertreffen der immer kürzeren Liegezeiten im stationären Bereich und der demografischen Entwicklung in Deutschland, führt zu einer ständig wachsenden Überlastung des stationären Altenpflegebereiches und der ambulanten Versorgungsbereiche. In vielen Fällen der stationären Krankenhausaufenthalte werden die Klienten nach kurzer Zeit wieder entlassen, ohne dass die anschließende ambulante Versorgung geprüft wird bzw. gesichert ist. Genau aus diesem Grund sind ambulante Versorgungsmodelle mit einer Kombination aus Case- und Caremanagement zwingend notwendig. Besonders bei älteren und hochaltrigen Klienten ist ein gutes Versorgungsmanagement wichtig, um Behandlungsergebnisse zu verbessern und somit die Lebensqualität zu erhalten oder gar zu verbessern. Diese Bedeutsamkeit muss jedem bewusst sein. Es ist wichtig die Grundlagen und Kompetenzen schon in der Ausbildung zu vermitteln, damit zukünftige Pflegefachkräfte schon frühzeitig ein Verständnis entwickeln können. Die Autorin dieser Arbeit hat im Laufe der Zeit einige Fälle miterlebt, in denen Pflegefachkräfte im Bereich des Case- und Caremanagements versagt haben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ziel der Hausarbeit

3 Gesellschaftlicher Hintergrund des Parkinson-Syndroms

3.1 Geschichte

3.2 Epidemiologie

3.3 Versorgungsbedarf

4 Angenommener Professionalisierungsbedarf

5 Theoretischer Hintergrund des Neumanschen Systemmodells

6 Krankheitsbild des idiopathischen Parkinson-Syndroms

7 Vorstellung des Falles

7.1 Fallbezogene Problemlösung

8 Transfer in den Bereich der Pflegepädagogik

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Notwendigkeit einer optimierten Steuerung und Gestaltung chronischer Krankheitsverläufe durch Case- und Caremanagement am Beispiel des idiopathischen Parkinson-Syndroms, eingebettet in das Neumansche Systemmodell.

  • Bedeutung der Kombination von Case- und Caremanagement für die ambulante Pflege.
  • Anwendung des Neumanschen Systemmodells auf ein konkretes Fallbeispiel.
  • Herausforderungen in der Angehörigenberatung bei chronisch Erkrankten.
  • Professionalisierungsbedarf und Fortbildungsmöglichkeiten für Parkinson-Nurses (PN).

Auszug aus dem Buch

7 Vorstellung des Falles

Wie schon in der Einleitung zu lesen war, geht es bei dem ausgewählten Fall um eine 69 Jahre alte Frau, welche im Frühling 2016 die Diagnose IPS erhielt. Die Klientin (Frau H.) versuchte in den ersten Monaten nach der Diagnose ohne professionelle Hilfe von Ärzten, Physiotherapeuten o.ä. mit dem IPS zu leben. Sie hatte die Unterstützung ihrer Familie und war der Meinung, dies würde ausreichen. Da die Klientin an der Äquivalenz-Form des IPS leidet, wurden die Symptome im Laufe der Zeit ohne medikamentöse Therapie o.a. konstant schlimmer und nicht mehr beherrschbar.

Frau H. war vor ihrer Erkrankung eine lebenslustige ältere Dame die noch vollständig im Leben stand. Sie ging mit ihrem Ehemann noch selber einkaufen, kochte oft für die ganze Familie und traf sich regelmäßig mit ihren Freundinnen. Auch künstlerisch und handwerklich war Frau H. sehr aktiv. Sie strikte, häkelte und lebte ganz nach dem Motto „Selbst ist die Frau“. In der Zeit nach der Diagnose IPS zog sich die Klientin immer mehr zurück. Sie schickte ihren Ehemann allein zum Einkaufen und mit ihren Freundinnen traf sie sich in der Öffentlichkeit gar nicht mehr. Sie kamen anfangs alle 2 Wochen sonntags zu ihr und tranken zusammen Kaffee. Doch auch dies verlor sich nach einiger Zeit, da Frau H. keinen Besuch mehr empfangen wollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen durch verkürzte Liegezeiten und den demografischen Wandel, die den Einsatz von Case- und Caremanagement in der ambulanten Versorgung notwendig machen.

2 Ziel der Hausarbeit: Es wird dargelegt, dass die Kombination von Case- und Caremanagement essenziell ist und die Arbeit mittels des Neumanschen Systemmodells am Beispiel des idiopathischen Parkinson-Syndroms (IPS) aufbereitet wird.

3 Gesellschaftlicher Hintergrund des Parkinson-Syndroms: Dieses Kapitel erläutert die Geschichte, Epidemiologie und den steigenden Versorgungsbedarf bei Parkinson-Erkrankungen.

4 Angenommener Professionalisierungsbedarf: Hier wird der Bedarf an spezialisierten Fachkräften (Parkinson-Nurses) thematisiert, da die Versorgung durch solche Pflegende effektiver ist als die Standard-Pflege.

5 Theoretischer Hintergrund des Neumanschen Systemmodells: Dieses Kapitel führt in das Systemmodell von Betty Neuman ein, welches den Menschen als offenes System betrachtet, das durch verschiedene Verteidigungslinien vor Stressoren geschützt wird.

6 Krankheitsbild des idiopathischen Parkinson-Syndroms: Hier werden Definitionen, Kardinalsymptome wie Akinese, Rigor und Tremor sowie die verschiedenen Formen des IPS vorgestellt.

7 Vorstellung des Falles: Anhand einer Fallbeschreibung wird die Anwendung pflegerischer Modelle demonstriert, einschließlich einer systematischen Problemlösung und Interventionsplanung.

8 Transfer in den Bereich der Pflegepädagogik: Das Kapitel analysiert die Relevanz der Fortbildung zur Parkinson-Nurse und die spezifischen Kompetenzen, die in diesem Rahmen vermittelt werden sollten.

9 Fazit: Das Fazit resümiert die Erkenntnisse aus der Anwendung des Neumanschen Modells und betont die Dringlichkeit, Versorgungsdefizite durch eine bessere Ausbildung professionell Pflegender zu beheben.

Schlüsselwörter

Parkinson-Syndrom, Neumansches Systemmodell, Case-Management, Care-Management, Pflegepädagogik, Parkinson-Nurse, Versorgungssicherheit, Angehörigenberatung, chronische Erkrankung, ambulante Pflege, idiopathisches Parkinson-Syndrom, Pflegediagnose, Gesundheitsmanagement, Stressoren, Systemstabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Steuerung und Gestaltung von Pflegeprozessen bei Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom unter Berücksichtigung von Case- und Caremanagement.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die epidemiologische Entwicklung des Parkinson-Syndroms, der Einsatz des Neumanschen Systemmodells in der Pflege sowie die Notwendigkeit spezieller Weiterbildungen für Pflegepersonal.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie wichtig ein strukturiertes Versorgungsmanagement ist, um die Lebensqualität von Parkinson-Patienten zu verbessern und pflegende Angehörige zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt das Neumansche Systemmodell für eine fallbezogene Analyse, inklusive einer Pflegediagnose und der Ableitung spezifischer Pflegeinterventionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Parkinson-Syndrom und dem Neumanschen Modell, eine Fallstudie zu einer betroffenen Klientin sowie einen Transfer in pädagogische Bildungskonzepte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Parkinson-Syndrom, Case-Management, Pflegepädagogik, Neumansches Systemmodell und professionalisierte Pflege.

Warum spielt das Neumansche Systemmodell bei diesem Krankheitsbild eine besondere Rolle?

Es ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Klienten, indem sowohl physiologische als auch psychologische und soziokulturelle Stressoren in die Pflegebehandlung integriert werden.

Welche Rolle spielt die "Parkinson-Nurse" im Kontext der Arbeit?

Die Parkinson-Nurse wird als spezialisierte Fachkraft identifiziert, die durch erweiterte Kompetenzen eine signifikant bessere Versorgungsqualität der Klienten gewährleisten kann als das allgemeine Pflegepersonal.

Welche konkrete Empfehlung leitet die Autorin aus dem Fallbeispiel ab?

Die Autorin empfiehlt eine engmaschige interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie eine gezielte Unterstützung von Angehörigen, wobei die Ausbildung zur spezialisierten Parkinson-Nurse bundesweit populärer gestaltet werden sollte.

Wie unterscheidet sich die im Fallbeispiel gewählte ambulante Versorgung vom Standard?

Anstatt auf eine rein reaktive Standard-Pflege zu setzten, wird ein systematisches Versorgungs- und Interventionsmodell angewandt, das frühzeitig Stressoren identifiziert und eine langfristige Systemstabilität des Klienten fördert.

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Résumé des informations

Titre
Chronische Pflege-und Krankheitsverläufe. Anwendung des Neumanschen Systemmodells am Beispiel idiopathisches Parkinson-Syndrom
Université
University of Applied Sciences Münster  (Münster School of Health)
Cours
Pflegerisches Versorgungsmanagement
Note
1,3
Auteur
Annabell Liebetrau (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
25
N° de catalogue
V1420152
ISBN (ebook)
9783346974792
ISBN (Livre)
9783346974808
Langue
allemand
mots-clé
Casemanagement Caremanagement Versorgungsmanagement Pflege Chronische Krankheitsverläufe Systemmodell Betty Neumann Parkinson
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Annabell Liebetrau (Auteur), 2018, Chronische Pflege-und Krankheitsverläufe. Anwendung des Neumanschen Systemmodells am Beispiel idiopathisches Parkinson-Syndrom, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1420152
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Extrait de  25  pages
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