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Diskussion um eine 'Neue Regionale Geographie'

Título: Diskussion um eine 'Neue Regionale Geographie'

Trabajo de Seminario , 2008 , 13 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Jörn Rickert (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía regional
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Die Diskussion um die Regionale Geographie, die auch als Landes- und Länderkunde bezeichnet wird, möchte ich in der folgenden Hausarbeit näher erläutern. Im ersten Teil meiner Hausarbeit werde ich auf die Entwicklung und die aktuelle Situation der Regionalen Geographie eingehen. Im Weiteren werde ich den Ansatz von Annsi PAASI näher erläutern. Anschließend werde ich auf drei verschiedene Ansätze zur „New Regional Geography“, die von dem Geographen Gerald WOOD zusammengefasst wurden, näher eingehen. Weiter werde ich die Studien „Locality Studies“, die aus einem englischen Forschungsprojekt entstanden, vorstellen. Zum Ende meiner Hausarbeit werde ich ein Fazit ziehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung und Situation der Regionalen Geographie

3. Ansatz von Annsi Paasi (1986) zur „New Regional Geography“

4. Verschiedene Ansätze nach Wood (1996)

5. Forschungsprojekt „Locality Studies“

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der kritischen Auseinandersetzung und dem theoretischen Wandel der Regionalen Geographie, insbesondere dem Übergang von der traditionellen Länderkunde hin zur modernen „New Regional Geography“. Das primäre Ziel ist es, die Entwicklung der Fachdisziplin nachzuvollziehen und aktuelle Forschungsansätze sowie empirische Studien vorzustellen, die den neuen theoretischen Anforderungen gerecht werden.

  • Historische Entwicklung und Kritik der traditionellen Regionalen Geographie
  • Theoretische Grundlagen der „New Regional Geography“ nach Annsi Paasi
  • Systematisierung moderner Forschungsansätze durch Gerald Wood
  • Analyse und Kritik des Forschungsprojekts „Locality Studies“
  • Diskussion über die Identitätsbildung und soziale Beziehungen in Regionen

Auszug aus dem Buch

3. Ansatz von Annsi Paasi (1986) zur „New Regional Geography“

Bei dem Ansatz von PAASI zur neuen Regionalen Geographie aus dem Jahr 1986 steht die regionale Identität im Vordergrund. Hierbei spielen das Zugehörigkeitsbewusstsein und der Zugehörigkeitswillen zu den verschiedenen Regionen eine Rolle.

Der Ausgangspunkt von PAASI ist die Verbindung der soziologischen Handlungstheorie mit den Gesellschaftsstrukturtheorien. Diese Verbindung erfolgt über den Raum. Laut PAASI können Regionen einen beliebigen räumlichen Zuschnitt haben. Diese Regionen beziehungsweise Räume können zum Beispiel ein Raum in einem Haus, ein Straßenzug, eine Fertigungshalle in einer Fabrik, ein Dorf, eine Stadt oder Gebiete, die bis über Landesgrenzen hinaus gehen, sein. Hierbei kommt es sehr auf den zu erfassenden Sachverhalt und die Zielgruppe an. Laut PAASI geht es der „New Regional Geography“ darum, die Regionen als Teil der sozialen und räumlichen Struktur zu sehen und ein Bewusstsein für die jeweilige seine Region zu entwickeln. Dadurch entsteht im Weiteren die regionale Identität. Hat sich einmal eine Region mit zugehöriger Identität gebildet, wird diese Region samt ihrer zugehörigen Identität auch bestehen bleiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Etablierung der Regionalen Geographie und führt in die darauffolgende wissenschaftliche Debatte sowie die Zielsetzung der Arbeit ein.

2. Entwicklung und Situation der Regionalen Geographie: Dieses Kapitel beschreibt die kritische Phase der Regionalgeographie in den sechziger und siebziger Jahren sowie die unterschiedlichen Entwicklungsverläufe in der BRD und DDR.

3. Ansatz von Annsi Paasi (1986) zur „New Regional Geography“: Hier wird der Fokus auf regionale Identität und die Verbindung von soziologischer Handlungstheorie mit Raumkonzepten durch Annsi Paasi erläutert.

4. Verschiedene Ansätze nach Wood (1996): Das Kapitel stellt drei zentrale Strömungen der modernen Regionalgeographie vor: den polit-ökonomischen, den humanistisch-phänomenologischen und den strukturationstheoretischen Ansatz.

5. Forschungsprojekt „Locality Studies“: Hier werden die empirischen Studien vorgestellt, die in den achtziger Jahren in Großbritannien zur Untersuchung wirtschaftlichen Strukturwandels in spezifischen Regionen durchgeführt wurden.

6. Fazit: Das Fazit fasst den theoretischen Innovationsgehalt der neuen Regionalgeographie zusammen und verweist auf weiterhin bestehenden Diskussionsbedarf.

Schlüsselwörter

Regionale Geographie, New Regional Geography, Länderkunde, Raumwissenschaft, regionale Identität, Locality Studies, Strukturwandel, Annsi Paasi, Gerald Wood, Anthony Giddens, Sozialgeographie, Raumbildung, Theoretischer Rahmen, Empirische Forschung, Geodeterminismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den wissenschaftstheoretischen Wandel der Regionalen Geographie, von ihrer Kritik als veraltete Länderkunde bis hin zur Etablierung der modernen „New Regional Geography“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Entwicklung des Region-Begriffs, der Einfluss sozialer Beziehungen auf Raumkonzepte und die empirische Umsetzung durch Locality Studies.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erläuterung der theoretischen Neuausrichtung der Regionalen Geographie und die Untersuchung, wie heutige Regionen als soziales Konstrukt verstanden werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener wissenschaftlicher Positionen und Ansätze, die den Diskurs der letzten Jahrzehnte prägten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Krisen der Disziplin, stellt Paasis identitätsorientierten Ansatz sowie Woods Systematisierung verschiedener Ansätze vor und diskutiert die britischen Locality Studies.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Regionale Geographie, regionale Identität, Strukturwandel, Raumkonzepte und Locality Studies.

Warum wird der Begriff „Geodeterminismus“ in der Kritik genannt?

Der Geodeterminismus wird als eine Form der Kritik angeführt, bei der die traditionelle Geographie beschuldigt wurde, menschliches Handeln zu einseitig als Produkt natürlicher Umweltbedingungen zu interpretieren.

Was macht den „strukturationstheoretischen Ansatz“ laut Wood besonders?

Dieser Ansatz, basierend auf Giddens, wird als besonders innovativ angesehen, da er den Fokus vom rein physischen Raum weg auf das soziale Geschehen unter räumlichen und zeitlichen Bedingungen lenkt.

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Detalles

Título
Diskussion um eine 'Neue Regionale Geographie'
Universidad
University of Hamburg  (Institut für Geographie)
Curso
Wissenschaftstheoretische und methodologische Einführung in die Geographie
Calificación
2,0
Autor
Jörn Rickert (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
13
No. de catálogo
V142049
ISBN (Ebook)
9783640498611
ISBN (Libro)
9783640498437
Idioma
Alemán
Etiqueta
Diskussion Neue Regionale Geographie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jörn Rickert (Autor), 2008, Diskussion um eine 'Neue Regionale Geographie', Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142049
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