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Die Abhängigkeit der Frau in der Wiener Moderne. Arthur Schnitzlers "Bertha Garlan"

Titel: Die Abhängigkeit der Frau in der Wiener Moderne. Arthur Schnitzlers "Bertha Garlan"

Hausarbeit , 2021 , 9 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bis heute bietet die Thematik der abhängigen Frau in der Gesellschaft eine große Präsenz. Vermutlich werden wir uns auch in der Zukunft noch damit auseinandersetzen. Arthur Schnitzler thematisiert in vielen seiner Werke die großen Erwartungen in einer Gesellschaft an die Frau. Die Epoche der Wiener Moderne bietet einen guten Einblick in die Vergangenheit. Mit Arthur Schnitzler und seinem Werk Frau Bertha Garlan möchte ich mich beschäftigen. Anhand der Methode der gender-studies kann man die Thematik sehr gut beleuchten. Diese Literaturmethode setzt den Fokus auf die Geschlechterrollen. Infolgedessen werde ich mich mit den Gesichtspunkten „Die Abhängigkeit der Frau um 1900“, „Abhängigkeit in Bertha Garlan“, „Verhalten heute“ und dem Fazit beschäftigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Abhängigkeit der Frau um 1900

Abhängigkeit in Bertha Garlan

Abhängigkeit heute

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die soziologische und psychologische Abhängigkeit der Frau in der Wiener Moderne anhand von Arthur Schnitzlers Novelle Bertha Garlan. Dabei wird hinterfragt, inwiefern gesellschaftliche Normen und patriarchale Strukturen das Identitätsbild sowie die persönliche Lebensgestaltung der Protagonistin beeinflussen, und diese Verhältnisse in einen Vergleich zur Moderne gesetzt.

  • Analyse der Geschlechterrollen um 1900
  • Einfluss gesellschaftlicher Normen auf die weibliche Identität
  • Die Rolle der Familie und Ehe als Machtinstrumente
  • Die Entwicklung und das sexuelle Verlangen der Protagonistin
  • Vergleichende Betrachtung der Frauenrolle zwischen 1900 und heute

Auszug aus dem Buch

Abhängigkeit in Bertha Garlan

In dem Werk Bertha Garlan gewährt Arthur Schnitzler dem Leser einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt einer jungen Frau zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Zunächst lässt sich sagen, dass es sich hierbei um eine Novelle handelt. Schnitzler zeigt, wie auch in anderen seiner Werke, eine gute Möglichkeit sich in das Innenleben einer Frau zu dieser Zeit hineinzufühlen. Die Hauptfigur wird von Bertha Garlan gespielt. Das Werk wurde in einem personalen Erzählstil geschrieben. Ein Bewusstseinsstrom ist nicht vorhanden.

Bertha ist eine junge Frau, die mit ihrem Sohn Fritz in einer Kleinstadt lebt und als Klavierlehrerin tätig ist. Der Leser bemerkt schnell, dass sie eigentlich etwas anderes als Beruf ausüben wollte. Sichtbar wird dies mit ihrem Vater, der „ihr den weiteren Besuch des Konservatoriums nicht mehr gestattet“4. Aufgrund dieses Zitates ist erkennbar, dass ihr der Vater den Besuch nicht mehr gewährte und ihr damit die Ausübung des Traumberufes nicht mehr möglich macht. Dies war nicht das Einzige was ihr der Vater nicht mehr ermöglichte.

Zu der Zeit, in der sie das Konservatorium besuchte, lernte sie ihre Jugendliebe Emil Lindbach kennen. Durch das Verbot des Vaters aber nahmen auch „ihre Beziehungen zu dem jungen Violinspieler [...] ein Ende [...]“5. Dies zeigt meines Erachtens eine starke Abhängigkeit zur Familie, inbesondere zu ihrem Vater.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Relevanz der Thematik der abhängigen Frau erläutert und die methodische Vorgehensweise mittels Gender-Studies für die Analyse von Arthur Schnitzlers Werk skizziert.

Die Abhängigkeit der Frau um 1900: Dieses Kapitel thematisiert die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des frühen 19. Jahrhunderts, in denen Frauen durch Zwangsheirat und die Einschränkung auf die Mutter- und Hausfrauenrolle fremdbestimmt wurden.

Abhängigkeit in Bertha Garlan: Die Analyse untersucht die Biografie der Protagonistin Bertha Garlan, ihre familiäre Fremdbestimmung, ihre unglückliche Ehe und ihr Ringen zwischen gesellschaftlichem Schein und persönlichem Begehren.

Abhängigkeit heute: Es erfolgt eine Gegenüberstellung der historischen Gegebenheiten mit heutigen Standards, wobei die gewonnene Autonomie der Frau in Studium, Beruf und Partnerswahl hervorgehoben wird.

Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Bertha Garlan keine emanzipierte Figur ist, sondern stellvertretend für den hohen gesellschaftlichen Druck auf die Frau zur Zeit der Wiener Moderne steht.

Schlüsselwörter

Wiener Moderne, Arthur Schnitzler, Bertha Garlan, Gender-Studies, Geschlechterrollen, Frauenbild, gesellschaftliche Abhängigkeit, patriarchale Strukturen, Identitätskrise, Fremdbestimmung, Emanzipation, Eheleben, Literaturtheorie, weibliche Identität, soziale Normen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die soziologische und psychologische Abhängigkeit der Frau in der Epoche der Wiener Moderne am Beispiel von Arthur Schnitzlers Novelle "Bertha Garlan".

Welche zentralen Themenfelder werden in der Analyse behandelt?

Im Fokus stehen die Rolle der Frau in Ehe und Gesellschaft um 1900, familiäre Fremdbestimmung, der Einfluss von Geschlechternormen sowie ein Vergleich mit heutigen gesellschaftlichen Strukturen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den gesellschaftlichen Druck auf Frauen in der damaligen Zeit aufzuzeigen und zu untersuchen, wie Protagonistinnen wie Bertha Garlan mit diesem Spannungsfeld zwischen Anpassung und persönlichen Sehnsüchten umgehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung herangezogen?

Die Untersuchung erfolgt unter Anwendung der Methode der Gender-Studies, welche den Fokus explizit auf die Konstruktion und Wirkmacht von Geschlechterrollen in literarischen Werken legt.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der historischen Ausgangslage für Frauen um 1900, eine detaillierte Analyse der Novelle "Bertha Garlan" sowie einen aktuellen Vergleich, der die heutige Stellung der Frau beleuchtet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Neben dem Autor Arthur Schnitzler sind Begriffe wie Geschlechterrollen, Fremdbestimmung, Identitätsfrage und der Wandel der Frauenrolle zentrale Charakteristika dieser Arbeit.

Welche Bedeutung hat das Vater-Tochter-Verhältnis für die Protagonistin im Werk?

Das Vater-Tochter-Verhältnis wird als initiale Quelle der Abhängigkeit identifiziert, da väterliche Verbote Berthas berufliche Ambitionen (Konservatorium) und ihre romantische Entwicklung (Beziehung zu Emil Lindbach) frühzeitig einschränkten.

Wie zeigt sich die Abhängigkeit von Bertha Garlan zur Gesellschaft?

Berthas Abhängigkeit zur Gesellschaft manifestiert sich durch ständigen Zwang zur Wahrung des äußeren Scheins, etwa in ihrer lieblosen Ehe oder durch die Angst vor sozialer Ächtung bei außerehelichen Affären.

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Details

Titel
Die Abhängigkeit der Frau in der Wiener Moderne. Arthur Schnitzlers "Bertha Garlan"
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Germanistik)
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
9
Katalognummer
V1420843
ISBN (PDF)
9783346978974
ISBN (Buch)
9783346978981
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Abhängigkeit der Frau Wiener Moderne Arthur Schnitzler Bertha Garlan
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Die Abhängigkeit der Frau in der Wiener Moderne. Arthur Schnitzlers "Bertha Garlan", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1420843
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Leseprobe aus  9  Seiten
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