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Jugendliche und der Rechtsextremismus. Adornos präventive Anforderungen gegenüber dem Rechtsextremismus

Título: Jugendliche und der Rechtsextremismus. Adornos präventive Anforderungen gegenüber dem Rechtsextremismus

Trabajo Escrito , 2021 , 16 Páginas

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - General
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In der folgenden Hausarbeit veranschauliche ich, was der Rechtsextremismus ist und wie er in der Bundesrepublik Deutschland noch immer vertreten und ausgeprägt ist. Des weiteren, werde ich mich mit dem Thema „Jugendliche“ auseinandersetzen und mit der Frage beschäftigen, was an der rechten Szene so anziehend auf sie wirkt. Auf die Bildungsinstitution Schule werde ich ebenfalls intensiver eingehen, da ihnen einen maßgeblichen Anteil an der Aufklärungs- und Präventionsarbeit zugesprochen wird. Ich werde pädagogische Maßnahmen und die Bildungsarbeit der Schule näher betrachten sowie die Herausforderungen denen die Schule, die Lehrkräfte und die Schüler*innen gegenüberstehen. Wichtige Aspekte liefert für diese Thematik Theodor W. Adorno in seinen Vorträgen „Erziehung zur Mündigkeit“, „Erziehung nach Auschwitz“ sowie „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“. Seine Anforderungen und Präventionsmöglichkeiten werde ich mit den theoretischen und praktischen Handlungen der Schulen und den Pädagog*innen vergleichen.

Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs 1945, durch die totale Kapitulation der Wehrmacht, ging das besetzte Deutschland unterschiedlich mit der Vergangenheitsbewältigung um. Für die meisten Menschen hieß Aufarbeitung und Bewältigung jedoch vielmehr „Vorwärtsschauen“, einfach weitermachen, verdrängen und verschweigen. Zu groß war für viele die Scham, wollten nicht sehen, was wirklich geschehen ist oder trauerten den Zeiten des Nationalismus nach. Von heute auf morgen mussten die neuen Regeln der Demokratie angeeignet werden.

Durch die fehlende Aufarbeitung und der Verdrängung hält sich jedoch in vielen Kreisen der Gesellschaft noch immer die Gesinnung von Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung. Heute, 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, wollen viele Menschen noch weniger damit zu tun haben und sind dazu entschlossen, endlich einen Schlussstrich zu ziehen. Das, Parteien wie die NPD und die AfD jedoch an Zuwachs gewinnen, Veranstaltungen wie PEGIDA tausende von Menschen anlockt, in den sozialen Netzwerken offen rassistische Kommentare geteilt werden und gewalttätige Anschläge auf Andersdenkende zunehmen, impliziert genau das Gegenteil. Das, der geforderte Schlussstrich nicht gezogen werden kann, möchte ich mit meiner Ausarbeitung noch einmal verdeutlichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Der Rechtsextremismus

1.2 Ausprägung des Rechtsextremismus

2. Jugendliche und der Rechtsextremismus

2.1 Institution: Schule

2.1.1 Herausforderungsbeispiel: die Partei AfD

2.2 Pädagogische Maßnahmen

3. Adornos präventive Anforderungen gegenüber dem Rechtsextremismus

3.1 Einleitung

3.2 Erziehungsanspruch: „Erziehung nach Auschwitz“

3.3 Mündigkeit, Autorität und der neue Rechtsradikalismus

4. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Anforderungen Adornos und den Maßnahmen der Schulen

5. Schluss

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, die Relevanz präventiver Bildungsarbeit zur Bekämpfung rechtsextremer Tendenzen bei Jugendlichen zu verdeutlichen, wobei die theoretischen Konzepte von Theodor W. Adorno in den Kontext moderner schulpädagogischer Herausforderungen gesetzt werden.

  • Analyse der Verbreitung und Ausprägung von Rechtsextremismus im jugendlichen Kontext.
  • Untersuchung der Rolle der Schule als zentraler Akteur in der Demokratieerziehung.
  • Darstellung der präventiven Ansätze nach Theodor W. Adorno („Erziehung nach Auschwitz“).
  • Gegenüberstellung von theoretischen Anforderungen und praktischen pädagogischen Ansätzen.
  • Identifikation von Handlungsstrategien gegen Rassismus und antidemokratische Einstellungen.

Auszug aus dem Buch

Erziehungsanspruch: „Erziehung nach Auschwitz“

So etwas wie Auschwitz durfte nicht noch einmal passieren. Allein das begründen zu müssen empfindet Adorno „ungeheuerlich“ (Adorno 1966: 88) und zeigt ihm, dass die „Möglichkeit der Wiederholung fortbesteht“ (ebd.). Jedes Erziehungsideal sei „nichtig und gleichgültig“ (ebd.). Die Bedingungen, die herrschten, dürften demnach nicht mehr weiter andauern. Dabei bezieht er sich deutlich darauf, dass die Rechtsextreme und fremdenfeindliche Besinnung sowie das Weltbild der Menschen oder ihren Angehörigen noch immer dasselbe sei, wie vor „fünfundzwanzig Jahren“ (ebd.: 89). Somit muss sich etwas in der „Grundstruktur der Gesellschaft“ (ebd.: 88) verändern. Die Besinnung und Weltbilder der Menschen kann man allerdings nicht dadurch verändern, dass man beginnt, „ewige Werte zu appellieren“ (ebd.), da dies die Menschen gar nicht interessieren würde. Außerdem glaubte Adorno nicht daran, rassistisches Gedankengut weg zu bekommen, indem man den Menschen erzählen würde welche „positiven Qualitäten die verfolgten Minderheiten besitzen“ (ebd.: 90). Es muss deutlich gemacht werden, dass die Täter*innen, Mitläufer*innen oder sonstige Schuldige nicht die Opfer sind, sondern die Ermordeten an denen „Haß und Angriffswut“ (ebd.) ausgelassen wurde. (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Rechtsextremismus ein und veranschaulicht dessen bleibende Relevanz sowie das Ziel der Arbeit, die Rolle der Schule bei der Prävention zu beleuchten.

2. Jugendliche und der Rechtsextremismus: Hier wird analysiert, warum Jugendliche für rechtsextreme Ideologien anfällig sind und welche Rolle die Schule bei der Aufklärung gegen fremdenfeindliche Tendenzen einnehmen sollte.

3. Adornos präventive Anforderungen gegenüber dem Rechtsextremismus: Dieses Kapitel erläutert Adornos Appell zur „Erziehung nach Auschwitz“ sowie sein Verständnis von Mündigkeit als notwendiges Korrektiv gegen Rechtsradikalismus.

4. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Anforderungen Adornos und den Maßnahmen der Schulen: Eine kritische Synopse, die zeigt, wo schulpädagogische Ansätze mit Adornos Forderungen korrespondieren und wo Diskrepanzen in der praktischen Umsetzung bestehen.

5. Schluss: Ein Fazit, das die Notwendigkeit einer konsequenten, bildungspolitischen Verankerung von Präventionsarbeit betont, um den Herausforderungen des Rechtsextremismus effektiv zu begegnen.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Schule, Pädagogik, Prävention, Theodor W. Adorno, Erziehung nach Auschwitz, Mündigkeit, Demokratieerziehung, Jugend, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Partizipation, politische Bildung, Ideologie, Zivilcourage.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Publikation?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen des Rechtstextremismus im schulischen Umfeld und diskutiert Präventionsstrategien auf Basis der pädagogischen Konzepte Theodor W. Adornos.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Anfälligkeit von Jugendlichen für rechtsextremes Gedankengut, die Verantwortung der Bildungseinrichtung Schule und die Übertragbarkeit von Adornos Anforderungen auf heutige pädagogische Handlungsfelder.

Was ist das primäre Ziel der wissenschaftlichen Auseinandersetzung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie schulische Bildungsarbeit aktiv dazu beitragen kann, rechtsextremen Einstellungen entgegenzuwirken, indem Mündigkeit und demokratische Reflexionsfähigkeit gefördert werden.

Welche wissenschaftlichen Bezüge werden genutzt?

Der Autor stützt sich vor allem auf Adornos Vorträge „Erziehung nach Auschwitz“ und „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“ sowie auf aktuelle Studien und Fachliteratur zur schulischen Präventionsarbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit erläutert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der rechtsextremen Szene im Jugendalter, die kritische Diskussion der Rolle der Schule und eine Gegenüberstellung dieser Ansätze mit Adornos theoretischen Forderungen.

Welche Charakteristika definieren diese Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch die Verbindung von kulturkritischer Theorie nach 1945 mit modernen, praxisorientierten Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte aus.

Wie steht Adorno zur Erziehung in Bezug auf den Holocaust?

Adorno fordert, dass Bildung nicht nur moralisch belehren, sondern das Bewusstsein für die Mechanismen des Nationalsozialismus schärfen soll, um eine Wiederholung zu verhindern.

Welche Rolle spielt die Schule konkret bei der Präventionsarbeit?

Die Schule dient als Ort der Demokratiebildung, an dem Schüler*innen lernen sollen, eigenständig zu denken und sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu positionieren.

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Detalles

Título
Jugendliche und der Rechtsextremismus. Adornos präventive Anforderungen gegenüber dem Rechtsextremismus
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
16
No. de catálogo
V1421528
ISBN (PDF)
9783346976598
Idioma
Alemán
Etiqueta
jugendliche rechtsextremismus adornos anforderungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Jugendliche und der Rechtsextremismus. Adornos präventive Anforderungen gegenüber dem Rechtsextremismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1421528
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