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Akteurmodelle im elektronischen Wandel

Eine exemplarische Betrachtung von professionellen E-Athleten und ihren Handlungsmotiven

Titre: Akteurmodelle im elektronischen Wandel

Travail d'étude , 2009 , 27 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dr. Tobias Fritsch (Auteur)

Sociologie - Généralités et Théories
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Handeln im sozialen Kontext ist eines der Hauptforschungsfelder in der Soziologie. Die komplexen Wirkungszusammenhänge und situativen Einflussfaktoren dieser zwischenmenschlichen Interaktion zu verstehen und trennscharf beschreiben zu können kann als ein Ziel dieser Forschung verstanden werden.

Diese Arbeit beschreibt soziale Akteurmodelle im Kontext des Wandels des digitalen Zeitalters. Dabei werden die beiden Hauptmodelle des Homo Oeconomicus und des Homo Sociologicus und deren Rollenlimitationen am konkreten Beispiel der E-Athleten beschrieben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Abstrakt

1.2. Problemstellung

1.3. Aufbau der Hausarbeit

2. Hintergrund

2.1. Akteurmodelle

2.2. E-Athleten und professionelles Spielen

3. Homo Sociologicus

3.1. Grundlagen und Annahmen

3.2. Einfluss auf E-Athleten

3.3. Rollenkonzeptionelle Limitationen

4. Homo Oeconomicus

4.1. Grundlagen und Annahmen

4.2. Einfluss auf E-Athleten

4.3. Rollenkonzeptionelle Limitationen

5. Kritischer Diskurs

5.1. Konstellation wechselseitiger Beobachtungen

5.2. Vergleich der Modellaussagekraft

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit soziologische Akteurmodelle – insbesondere der Homo Oeconomicus und der Homo Sociologicus – das Handeln von professionellen E-Athleten in der digitalisierten Welt erklären können, um so die Aussagekraft dieser Modelle in modernen virtuellen Umgebungen zu validieren.

  • Analyse zeitgemäßer Akteurmodelle im Kontext technologischer Wandlungsprozesse.
  • Exemplarische Untersuchung professioneller E-Athleten als Beschreibungsobjekte.
  • Gegenüberstellung von Homo Sociologicus und Homo Oeconomicus hinsichtlich ihrer Handlungserklärungen.
  • Diskussion soziologischer Akteurkonstellationen, wie der wechselseitigen Beobachtung im "Meta-Gaming".
  • Evaluation der Modellaussagekraft in den Bereichen virtuelles Spiel, spielverwandte Interaktion und Privatleben.

Auszug aus dem Buch

3.2. Einfluss auf E-Athleten

Eine Rolle ist: „ ... jeder Ort in einem Feld sozialer Beziehungen“ (Dahrendorf, 1958, S.141), womit die strukturelle Integration der Rolle angesprochen wird. Folglich ist es zunächst nötig zu verstehen, welche Rahmenbedingungen an die strukturelle Existenz der Rolle eines E Athleten bestehen und welche Anforderungen seitens der sozialen Umgebung daraus erwachsen.

Ein wichtiger Aspekt ist das Umfeld seines Teams oder Sponsors. Hier agiert der E-Athlet zum einen als Hauptakteur, denn schließlich muss er die (in ihn gestellte) Leistung bringen. In vielen Fällen haben professionelle Spieler und Teams im E-Sport auch einen Coach, Manager und/oder Trainer. Dies bedeutet, dass analog zu anderen professionellen Sportlern eine Lern- und Folgeposition, also ein Mitarbeiterverhältnis entsteht. Innerhalb dieser Beziehung entstehen Erwartungshaltungen an das Verhalten, die Konstanz des Trainings und die stetige Führung eines adäquaten Lebensstils. Denn Krankheit oder Exzesse führen auch im E Sport zu Leistungsabfällen.

Eine weitere soziale Umgebung ist die Interaktion mit dem Team und anderen Spielern. Teamgeist und faires Verhalten gegenüber Kontrahenten spielen hierbei eine Analogie zum professionellen Sport. Zusätzlich sind taktische Diskussionen über typische Spielinhalte ein wesentlicher Bestandteil, denn im Gegensatz zu klassischen Sportarten, deren Regeln sich über die Zeit hinweg tendenziell marginal verändern, sind im E-Sport Regeländerungen deutlich signifikanter und der Lebenszyklus zwischen zwei Regeländerungen ist um ein vielfaches kürzer. Im weiteren Sinne gehört zu diesem Bereich auch die Rolle als E-Athlet aus Perspektive der Spieltätigkeit. Auch während Turnieren in der virtuellen Welt haben andere Spieler eine gewisse Erwartungshaltung an die Taktik und das Verhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das soziologische Forschungsfeld der Akteurmodelle ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung des Wandels menschlichen Handelns im Kontext digitaler Umgebungen am Beispiel von E-Athleten.

2. Hintergrund: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen soziologischer Akteurmodelle und beleuchtet die Entstehung und Bedeutung des professionellen E-Sports sowie dessen wirtschaftliche Relevanz.

3. Homo Sociologicus: Das normorientierte Erklärungsmodell wird vorgestellt, wobei aufgezeigt wird, wie soziale Erwartungen und Rollenbilder das Verhalten von Akteuren strukturieren und an das Beispiel des E-Athleten angepasst werden.

4. Homo Oeconomicus: Hier wird der Mensch als rationaler Nutzenmaximierer beschrieben, wobei der Fokus auf internen Triebmotivatoren liegt, die auch in virtuellen Spielentscheidungen von zentraler Bedeutung sind.

5. Kritischer Diskurs: Im kritischen Diskurs werden Akteurkonstellationen wie die wechselseitige Beobachtung analysiert und die Aussagekraft beider Modelle anhand verschiedener Tätigkeitsfelder von E-Athleten verglichen.

6. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die Kernerkenntnisse zusammen und bewertet die Eignung der Modelle für unterschiedliche Lebensbereiche, während ein Ausblick auf weiterführende Forschungsfelder gegeben wird.

Schlüsselwörter

Akteurmodelle, Soziologie, Homo Sociologicus, Homo Oeconomicus, E-Athleten, Cyberathleten, Handlungsmotivation, Soziales Handeln, Meta-Gaming, Gefangenendilemma, Nutzenmaximierung, Rollenerwartung, Digitale Medien, Spieltheorie, Professionelles Spielen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit soziologischen Modellen zur Erklärung menschlichen Handelns und untersucht deren Anwendbarkeit im Kontext der modernen, digitalisierten Welt anhand von professionellen E-Sportlern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Hausarbeit?

Die zentralen Felder umfassen die soziologische Theoriebildung zu Akteurmodellen, die sozioökonomische Betrachtung des E-Sports sowie die Analyse von Handlungsmotivationen in virtuellen Umgebungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die Aussagekraft des Homo Sociologicus und des Homo Oeconomicus durch ihre Anwendung auf das spezifische Handeln von E-Athleten zu überprüfen und zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor verwendet einen theoretisch-analytischen Ansatz, der soziologische Fachliteratur mit einer exemplarischen Fallbetrachtung verknüpft, um die Modelle zu validieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der beiden Akteurmodelle, ihre Anwendung auf E-Athleten, die Aufzeigung ihrer konzeptionellen Grenzen sowie einen kritischen Diskurs über Akteurkonstellationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Zu den prägenden Begriffen gehören Akteurmodelle, Homo Sociologicus, Homo Oeconomicus, E-Athleten, Handlungsmotivation, Meta-Gaming und Nutzenmaximierung.

Wie unterscheidet sich die Motivation der beiden Modelle bei E-Athleten?

Während beim Homo Sociologicus der E-Athlet durch Erwartungen des sozialen Umfelds und Rollenzuschreibungen geleitet wird, agiert der Homo Oeconomicus primär durch einen internen, rationalen Drang zur Nutzenmaximierung, etwa bei Spielentscheidungen.

Warum wird im Diskurs das "Gefangenendilemma" angeführt?

Es dient dazu, das strategische Verhalten von E-Athleten gegenüber Konkurrenten zu illustrieren, bei dem trotz möglicher Vorteile einer Kooperation oft eine suboptimale, unkooperative Strategie gewählt wird.

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Résumé des informations

Titre
Akteurmodelle im elektronischen Wandel
Sous-titre
Eine exemplarische Betrachtung von professionellen E-Athleten und ihren Handlungsmotiven
Université
University of Hagen
Note
1,0
Auteur
Dr. Tobias Fritsch (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
27
N° de catalogue
V142184
ISBN (ebook)
9783640518036
ISBN (Livre)
9783640517787
Langue
allemand
mots-clé
Akteurmodelle Homo Oeconomicus Homo Sociologicus E-Athelten Pro-Gaming Handlungsmotivation Internet Computerspiele
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dr. Tobias Fritsch (Auteur), 2009, Akteurmodelle im elektronischen Wandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142184
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Extrait de  27  pages
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