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Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es für hochbegabte Kinder in Kindertagesstätten?

Titre: Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es für hochbegabte Kinder in Kindertagesstätten?

Dossier / Travail , 2023 , 16 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Fabienne Hasenfuss (Auteur)

Pédagogie - Éducation des surdoués
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Hochbegabtenförderung im Kontext der Kindertagesstätte, die im Folgenden als Kita bezeichnet wird. Die fachwissenschaftliche Aufbereitung dieses komplexen Themas kann aufgrund der Limitierung des Umfangs dieser Arbeit nur in Ansätzen erfolgen. Ich habe mich außerdem dafür entschieden, diagnostische Verfahren im Hochbegabungsbereich als Unterthema nicht aufzuführen. Das Hauptaugenmerk wird auf die Aspekte theoretische Grundlagen und Förderungsmöglichkeiten – und Konzepte von hochbegabten Kindern in Kitas gelegt.

„Jung-Genies“ oder „Neunmalkluge“? „Einsteins von morgen“ oder „Problemkinder“? Besonders Kinder, die schon in jungen Jahren außergewöhnliche Leistungen vollbringen, erregen besondere Aufmerksamkeit und öffentliches Interesse. Speziell die Hochbegabtenförderung ist in den letzten Jahren stärker in den Blick der Öffentlichkeit geraten.

Hochbegabung beginnt nicht erst mit dem Eintritt in die Schule und trotzdem wird Hochbegabtenförderung und -forschung im elementarpädagogischen Bereich oft vernachlässigt. Erzieherinnen und Erzieher erhalten in der Ausbildung kaum Möglichkeiten sich mit der Thematik Hochbegabung vertieft auseinanderzusetzen. Dabei befindet sich statistisch gesehen in jeder Kitagruppe ein hochbegabtes Kind.

„Begabung erkennen und individuell fördern“ ist ein großes Thema in der Politik wie auch in den Medien. Kann im Gebiet der Hochbegabung, das so individuell und breit gefächert ist, eine Förderung angeboten und entwickelt werden, von der alle hochbegabten Kinder profitieren?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hochbegabung - Theoretische Grundlagen

3. Förderungsmöglichkeiten von hochbegabten Kindern in der Kita

3.1 Enrichment

3.2 Akzeleration

3.3 Raumgestaltung und Materialen

3.4 Beobachtung und Dokumentation

3.5 Anforderungen an das pädagogische Personal

3.6 Kooperation

3.6.1 Kooperation mit Eltern

3.6.2 Kooperation mit der Schule

3.6.3 Kooperation mit externen Partnern

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Fördermöglichkeiten für hochbegabte Kinder im Kontext von Kindertagesstätten, um aufzuzeigen, wie pädagogische Fachkräfte diese Kinder in ihrer individuellen Entwicklung unterstützen können.

  • Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmung von Hochbegabung
  • Enrichment-Maßnahmen im Kita-Alltag
  • Akzeleration als Förderansatz in der frühen Kindheit
  • Bedeutung der Raumgestaltung und Materialwahl
  • Rolle der pädagogischen Fachkräfte und Notwendigkeit der Kooperation

Auszug aus dem Buch

3.1 Enrichment

Unter Enrichment werden Aktivitäten zur Vertiefung und Erweiterung des Lernangebots verstanden, die über den herkömmlichen Lernstoff hinausgehen. Kinder sollen angeregt werden, sich in ihrem Begabungsgebiet weiterzuentwickeln, aber auch neue Interessen zu gewinnen. Inhaltliche Erweiterungen des Lernangebots in Bezug auf Kitas sind zum Beispiel Angebote zum frühen Fremdsprachenlernen oder das Musizieren mit komplexeren Instrumenten. Auch Wettbewerbe wie Mathematikolympiaden oder Stabierwettbewerbe können Kindern helfen sich in ihrem Begabungsbereich weiterzuentwickeln. Zudem besteht dort die Möglichkeit soziale Kontakte zu Kindern zu knüpfen, bei denen ähnliche Begabungen und Talente vorliegen vgl. (Rohrmann & Rohrmann, 2017).

Gute Förderung durch Enrichment heißt nach dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) weder die Kinder mit vorbereiten und aufwendigen Angeboten zu überhäufen noch „Schule“ oder schulisch geplante Lernpläne im Kindergarten vorwegzunehmen (Hollinger, 2015). Rohrmann & Rohrmann üben in diesem Punkt Kritik aus. Es könne keine Lösung sein, einem Kind Förderung zu verweigern, nur weil diese Förderung für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen ist. Sie empfehlen trotzdem Angebote nach Möglichkeiten weniger schulisch zu gestalten vgl. (Rohrmann & Rohrmann, 2017). In der BMBF-Broschüre werden in diesem Zusammenhang einige Anregungen aufgelistet:

- Theaterspiele selbst entwickeln und durchführen

- Philosophieren

- Knobeleien und Denksportaufgaben

- Wort-und Sprachspiele

- „Mentoren- und Tutorensysteme, von denen das hochbegabte Kind als „Betreuer“ und als „Betreuender“ profitiert (Hollinger, 2015)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz der Hochbegabtenförderung im Elementarbereich und legt den Fokus der Arbeit auf theoretische Grundlagen sowie praktische Fördermöglichkeiten.

2. Hochbegabung - Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erörtert die Definitionsschwierigkeiten von Hochbegabung und stellt zentrale Modelle wie das „Drei-Ringe-Modell“ von Renzulli vor.

3. Förderungsmöglichkeiten von hochbegabten Kindern in der Kita: Hier werden konkrete pädagogische Strategien, wie Enrichment und Akzeleration, sowie strukturelle Rahmenbedingungen und Kooperationsformen detailliert beschrieben.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Kita als Bildungsort für hochbegabte Kinder zusammen und betont die Notwendigkeit professionalisierter Fachkräfte.

Schlüsselwörter

Hochbegabung, Elementarpädagogik, Kindertagesstätte, Enrichment, Akzeleration, Begabtenförderung, Renzulli, pädagogische Fachkraft, Inklusion, Individualisierung, Elternarbeit, Kooperation, Talententwicklung, frühkindliche Bildung, Lernumwelten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identifikation und den spezifischen Fördermöglichkeiten von hochbegabten Kindern im Alltag von Kindertagesstätten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind theoretische Definitionen von Hochbegabung, pädagogische Methoden der Förderung, die Rolle des Personals sowie die Zusammenarbeit mit Eltern und externen Partnern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kitas trotz begrenzter Ressourcen eine individuell abgestimmte Förderung ermöglichen können, um hochbegabte Kinder in ihrer Entwicklung nicht zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller fachwissenschaftlicher Publikationen und einschlägiger Begabungsmodelle.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, bewährte Förderstrategien wie Enrichment und Akzeleration sowie organisatorische Aspekte wie Raumgestaltung und Team-Kooperation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Schlagworte Hochbegabung, Elementarpädagogik, Enrichment und Akzeleration erschließen.

Welche Rolle spielen Eltern bei der Förderung in der Kita?

Eltern spielen eine zentrale Rolle; eine enge Kooperation ermöglicht den Austausch über den Entwicklungsstand des Kindes und hilft, Erziehungsziele zwischen Kita und Elternhaus abzustimmen.

Wie unterscheidet sich Enrichment von Akzeleration?

Enrichment zielt auf eine qualitative Anreicherung und Vertiefung der Lerninhalte ab, während Akzeleration eine Beschleunigung des Lernprozesses beinhaltet, etwa durch das Überspringen von Entwicklungs- oder Altersstufen.

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Résumé des informations

Titre
Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es für hochbegabte Kinder in Kindertagesstätten?
Université
University of Bamberg  (Humanwissenschaften)
Note
1,0
Auteur
Fabienne Hasenfuss (Auteur)
Année de publication
2023
Pages
16
N° de catalogue
V1422800
ISBN (PDF)
9783346978370
ISBN (Livre)
9783346978387
Langue
allemand
mots-clé
Hochbegabung Verhaltensauffälligkeiten Förderung Inklusion
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Fabienne Hasenfuss (Auteur), 2023, Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es für hochbegabte Kinder in Kindertagesstätten?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1422800
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Extrait de  16  pages
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