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Praktikum zentrale Studienberatung

Titel: Praktikum zentrale Studienberatung

Praktikumsbericht / -arbeit , 2003 , 19 Seiten , Note: sehr gut

Autor:in: Friederike Schubert (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mein für das Studium erforderliche Hauptpraktikum habe ich in der Zeit vom 01.09.2002 – 28.02.2003 in der Zentralen Studienberatung der TU Dresden absolviert. In meinem Praktikumsbericht werde zunächst ich die Einrichtung der Zentralen Studienberatung (ZSB) näher vorstellen, um dann im 2. Teil meine Rolle in dieser Einrichtung zu reflektieren. Im letzten Abschnitt erfolgt dann die theoretische Aufarbeitung des Themas: Geschlechtsspezifische Berufswahl junger Frauen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Vorstellung der Institution

1.1. Allgemein

1.2. Personelle und räumliche Gegebenheiten

1.3. Gesetzliche Grundlagen

1.4. Aktivitätenübersicht und Zielgruppen

2. Vorstellung und Reflexion der eigenen Tätigkeit

2.1. Beratungstätigkeit

2.2. Schülerarbeit

2.3. „Studieren mit Kind(ern)“ und der „Studienführer für Frauen“

2.4. Kritische Reflektion und Bilanz meines Praktikums

3. Geschlechtsspezifische Berufswahl junger Frauen

3.1. Die Situation des Arbeitsmarktes

3.2. Begriffliche Definition von Sozialisation

3.3. Berufliche Sozialisation von Frauen

3.4. Fazit und Ausblick

4. Literatur

5. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient als Praktikumsbericht, der sowohl die institutionellen Rahmenbedingungen der Zentralen Studienberatung (ZSB) der TU Dresden beleuchtet als auch die persönliche professionelle Entwicklung der Autorin reflektiert. Darüber hinaus wird eine theoretische Auseinandersetzung mit der geschlechtsspezifischen Berufswahl junger Frauen vorgenommen.

  • Strukturelle Vorstellung und Aufgabenbereiche der ZSB
  • Reflexion der pädagogischen Beratungstätigkeit im Studienalltag
  • Analyse der geschlechtsspezifischen Einflüsse auf die Berufswahl
  • Sozialisationstheoretische Betrachtung von Männer- und Frauenberufen
  • Herausforderungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Auszug aus dem Buch

3.2. Begriffliche Definition von Sozialisation

Sozialisation meint die Gesamtheit der Prozesse, durch die der Mensch Teil einer Gesellschaft wird und deren Kultur mitträgt und mitbestimmt. Ebenso bedeutet es das Hineinwachsen in soziale Rollen und die Übernahme von sozialen Werten und Normen einer Gesellschaft.

„In jeder Gesellschaft ist sozial definiert, was Frau- Sein und Mann- Sein bedeutet; damit wird der Rahmen für das Verhältnis der Geschlechter abgesteckt, durch Wert und Verhaltensnormen abgesichert und in sozialen Institutionen sedimentiert.“(Geissler 1996, S.54) Dazu schreibt auch Lothar Böhnisch in seinem Buch „Geschlechterverhältnisse“: „Geschlechtszugehörigkeit bedeutet in einer polarisierten Gesellschaft wie der unsrigen, dass Einzelnen je nach Geschlecht bestimmte Merkmale zu- bzw. abgesprochen werden und so eine hohe identitätsbildende Bedeutung erhalten.“ (Böhnisch 2001, S.8)

Durch das Vorleben bzw. das Vorbild von Erwachsenen sehen Mädchen und Jungen, was von ihnen erwartet wird und eignen sich so bestimmte Verhaltensweisen an. Diese Verhaltensweisen, die dann als „typisch männlich“ bzw. auch „typisch weiblich“ beurteilt werden, laufen oft unbewusst ab. Geschlecht hat damit den Charakter einer Strukturkategorie angekommen und bestätigt durch das „Doing – Gender“ die bestehenden Geschlechterverhältnisse. (vgl. Böhnisch 2001, S.8)

Die Frage, die sich mir stellt und die ich in den nachfolgenden Abschnitten untersuchen möchte ist, ob sich das Geschlechterverhältnis einer Gesellschaft auch im Berufsleben wiederspiegelt?

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung des Praktikumszeitraums und der inhaltlichen Schwerpunkte des Berichts.

1. Vorstellung der Institution: Darstellung der Struktur, Aufgaben, Zielgruppen und der rechtlichen Rahmenbedingungen der Zentralen Studienberatung.

2. Vorstellung und Reflexion der eigenen Tätigkeit: Detaillierte Schilderung der praktischen Aufgaben im Studieninformationszentrum und der Arbeit mit Schülern sowie persönliche Bilanz.

3. Geschlechtsspezifische Berufswahl junger Frauen: Theoretische Analyse der geschlechtsspezifischen Sozialisationsprozesse und deren Einfluss auf die Berufswahlentscheidungen.

4. Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen.

5. Anhang: Verweise auf ergänzende Dokumente wie Praktikumsnachweis und Broschüren.

Schlüsselwörter

Zentrale Studienberatung, Praktikumsbericht, Berufswahl, Geschlechtsspezifische Sozialisation, Studienorientierung, Arbeitsmarkt, Männerberufe, Frauenberufe, Vereinbarkeit, Studienberatung, Beratungstechnik, Sozialpädagogik, Doing Gender, Identitätsbildung, Berufsfindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit ist ein Praktikumsbericht, der die Erfahrungen einer Studierenden der Sozialpädagogik bei der Zentralen Studienberatung der TU Dresden dokumentiert und reflektiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die institutionelle Organisation der Studienberatung, die praktischen Tätigkeitsbereiche einer Praktikantin und die geschlechtertheoretische Auseinandersetzung mit der Berufswahl.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Verbindung von praktischer Arbeit im Beratungsalltag mit theoretischen Grundlagen zur geschlechtsspezifischen Prägung von Berufsentscheidungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus praktischer Reflexion der eigenen Rolle und eine Literaturanalyse zu sozialisationstheoretischen Aspekten der Geschlechterforschung verwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Institution, die Reflexion der Beratungs- und Schülerarbeit sowie die theoretische Untersuchung zur beruflichen Sozialisation von Frauen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Studienberatung, Geschlechterverhältnisse, Berufswahl, Sozialisation und Berufsfindung.

Wie reflektiert die Autorin ihre eigene Arbeit mit Schülern?

Die Autorin beschreibt den Lernprozess beim Spagat zwischen notwendiger Autorität als Beraterin und einem freundschaftlichen Umgang mit den Schülern.

Was besagt die Arbeit über den Einfluss von Geschlechterrollen?

Sie postuliert, dass trotz gleicher Bildungschancen traditionelle Rollenbilder und Erwartungen an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie junge Frauen in ihrer Studien- und Berufswahl weiterhin maßgeblich beeinflussen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Praktikum zentrale Studienberatung
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Sozialpädagogik/Sozialarbeit)
Note
sehr gut
Autor
Friederike Schubert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
19
Katalognummer
V14231
ISBN (eBook)
9783638196949
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Praktikum Studienberatung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Friederike Schubert (Autor:in), 2003, Praktikum zentrale Studienberatung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14231
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Leseprobe aus  19  Seiten
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