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Normative Ansätze zum Konzept Global Governance

Título: Normative Ansätze zum Konzept Global Governance

Trabajo de Seminario , 2005 , 13 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Diplom Politologe Gerrit Rohde (Autor), Inga Behrendt (Autor)

Política - Tema: Organizaciones internacionales
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Im Zuge der Globalisierung, die nach dem Ende des Kalten Krieges immer stärker an Fahrt aufnahm, muss sich die Weltbevölkerung neuen Herausforderungen und Problemen stellen. Die Mechanismen des Welthandels, des Weltfinanzmarktes, sowie des internationalen Kommunikations- und Informationssektors zeigen unter anderem, dass geografische Entfernungen und Grenzen eine immer geringere Rolle spielen. Handelshemmnisse werden abgebaut und erleichtern den immer komplexer und schneller werdenden internationalen Handel - die Welt rückt näher zusammen. Das Handeln eines Staates wird mehr und mehr mit dem Blick über die Schulter, oder besser, mit dem Blick über die Landesgrenzen hinaus durchgeführt. Eine scheinbar nationale Krise kann sich global auswirken, da inzwischen eine massive Interdependenz der Staaten existiert. Um nur kurz ein Beispiel zu nennen: Der letzte Irakkrieg und der damit verbundene Kampf um die irakischen Ölvorkommen, das schwarze Gold des Nahen Ostens, führte dazu, dass die Ölpreise weltweit anstiegen. Auch der so genannte Treibhauseffekt und die damit verbundenen Umweltkatastrophen sind ein globales Problem, dessen Auswirkungen nur global bekämpft werden können. Die traditionelle Außenpolitik der Nationalstaaten kann das nicht mehr leisten. Seit dem Ende des Kalten Krieges entwickelt sich immer konkreter der Gedanke, die Welt als ein Ganzes zu sehen und nicht als einen Flickenteppich aus vielen kleinen Staaten, die neben ihrer eigenen Politik und der Lösung „hausgemachter“ Probleme nebenbei versuchen, auch weltweit zu agieren. Die Welt wurde als Staatenwelt gesehen, in der Staaten die Hauptakteure darstellten. Andere Akteursgruppen wurden außer Acht gelassen. Dabei sieht es mittlerweile ganz anders aus. Transnationale Unternehmen haben die Weltwirtschaft klar in ihrer Hand, international vernetzte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) besitzen Beobachterstatus bei UN-Organisationen und nehmen an Weltkonferenzen teil. Sie sind global orientiert und könnten als der Beginn einer Welt-Bürgerschaft gesehen werden. Ihre Arbeit wird durch die Unterstützung (oft finanziell) der Bevölkerung und nicht durch die des Staates ermöglicht und legitimiert.
Um die Herausforderungen und Probleme der Zukunft zu bewältigen, ist eine Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nicht-staatlichen, sowie privaten Akteuren notwenig.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Was heißt Global Governance?

Aufbau der Global Governance-Struktur – Die „6 Säulen“

Die Kommission für globale Ordnungspolitik

Der Rat für Wirtschaftliche Sicherheit

1. Wachsende wirtschaftliche Dependenzen

2. Armut durch wirtschaftliche Diskriminierung

3. Ökologische Ökonomie

Neugründung des RWS

Aufgaben und Ziele

Struktur und Zusammensetzung

Textkritik

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept der Global Governance im Kontext der Vereinten Nationen. Ziel ist es, die Notwendigkeit einer globalen Steuerung angesichts zunehmender internationaler Interdependenzen aufzuzeigen und den Vorschlag zur Gründung eines „Rates für Wirtschaftliche Sicherheit“ (RWS) kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen und Definition von Global Governance
  • Die sechs zentralen Säulen der Weltordnungspolitik
  • Herausforderungen in den Bereichen Wirtschaft, Armut und Ökologie
  • Das Konzept des „Rates für Wirtschaftliche Sicherheit“ (RWS)
  • Kritische Würdigung der institutionellen Reformvorschläge

Auszug aus dem Buch

Der Rat für Wirtschaftliche Sicherheit

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Empfehlungen der Commission on Global Governance.

Vor dem Hintergrund einer veränderten geopolitischen Konstellation, sowie Innovationen auf verschiedensten Gebieten, leiten die Autoren nicht nur die Notwenigkeit von Global Governance im Allgemeinen ab, sie konkretisieren mögliche Problemfelder, die sich speziell im Bereich der globalen Wirtschaftspolitik ergeben. Dabei unterscheiden sie zunächst drei Bereiche, bevor sie mit der Empfehlung zur Gründung eines Rats für Wirtschaftliche Sicherheit eine entsprechende Lösungsstrategie aufzeigen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Beschreibt die zunehmende Globalisierung und Interdependenz der Nationalstaaten als Anlass, die Welt nicht mehr als bloßen Flickenteppich, sondern als vernetztes Ganzes zu begreifen.

Was heißt Global Governance?: Erläutert den Begriff als kooperative Steuerungsform, die über die Kompetenzen einzelner Nationalstaaten hinausgeht und multilaterale Kooperationen verlangt.

Aufbau der Global Governance-Struktur – Die „6 Säulen“: Definiert die sechs wesentlichen Elemente einer globalen Weltordnungspolitik, von der Welthandels- bis zur Weltfriedensordnung.

Die Kommission für globale Ordnungspolitik: Zeichnet den Entstehungsprozess der Kommission nach, die das Konzept „Our global neighbourhood“ entwickelte.

Der Rat für Wirtschaftliche Sicherheit: Analysiert die Notwendigkeit einer neuen UN-Institution zur Bewältigung globaler wirtschaftlicher Herausforderungen.

1. Wachsende wirtschaftliche Dependenzen: Beleuchtet die globale Wirtschaftsintegration und die damit einhergehende Anfälligkeit gegenüber wirtschaftlichen Schocks.

2. Armut durch wirtschaftliche Diskriminierung: Kritisiert die wirtschaftspolitische Ausgrenzung von Entwicklungsländern durch Industrienationen.

3. Ökologische Ökonomie: Thematisiert die notwendige Verknüpfung von Umweltschutz und Wirtschaftsplanung auf globaler Ebene.

Neugründung des RWS: Erörtert die strukturellen Defizite bestehender Organisationen und plädiert für die Schaffung des RWS.

Aufgaben und Ziele: Umreißt die Funktionen des RWS als beratendes Gremium zur Prävention wirtschaftlicher Krisen.

Struktur und Zusammensetzung: Beschreibt den institutionellen Aufbau des geplanten Rates unter Berücksichtigung von Effizienz und paritätischer Vertretung.

Textkritik: Bewertet die Realisierbarkeit der Vorschläge vor dem Hintergrund realistischer machtpolitischer Interessenlagen.

Schlüsselwörter

Global Governance, Vereinte Nationen, Weltordnungspolitik, Rat für Wirtschaftliche Sicherheit, Interdependenz, Globalisierung, Menschenrechte, Weltethik, Internationale Regime, Wirtschaftswachstum, Armut, Nachhaltigkeit, Institutionenreform, Souveränität, Multilateralismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept der Global Governance als Lösungsansatz für globale Probleme nach dem Ende des Kalten Krieges und untersucht den konkreten Reformvorschlag eines Rates für Wirtschaftliche Sicherheit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die weltwirtschaftliche Integration, die ökologische Krise, soziale Disparitäten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern sowie die Reformbedürftigkeit der UN-Strukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die theoretische Herleitung der Global Governance zu erläutern und zu bewerten, ob die Installation eines neuen Rates für Wirtschaftliche Sicherheit ein realistisches und effektives Instrument zur globalen Krisenbewältigung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine politikwissenschaftliche Analyse, die auf der Literatur der Commission on Global Governance basiert und die Vorschläge kritisch mittels theoretischer Ansätze der Internationalen Beziehungen reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der „6 Säulen“ der Weltordnung, die Analyse konkreter wirtschaftlicher und ökologischer Problemfelder sowie die detaillierte Ausarbeitung des RWS-Konzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Global Governance, Weltordnungspolitik, Interdependenz, multilaterale Kooperation und institutionelle Reform der Vereinten Nationen.

Warum wird das EU-Modell als Referenz für den RWS herangezogen?

Das EU-Beispiel dient als Vorbild für eine erfolgreiche regionale Integration und Handelsliberalisierung, wobei die Autoren jedoch einschränken, dass dies schwerlich eins zu eins auf globale Prozesse übertragbar ist.

Welche Kritik äußert die Textkritik am RWS-Vorschlag?

Die Kritik fokussiert sich darauf, dass mächtige Staaten kaum ihre Souveränität und Steuerungsinstrumente einschränken würden und dass eine zusätzliche Institution die Bürokratie eher vergrößert als die Effizienz steigert.

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Detalles

Título
Normative Ansätze zum Konzept Global Governance
Universidad
University of Hamburg  (für Politische Wissenschaft)
Curso
Vereinte Nationen und Global Governance
Calificación
2,0
Autores
Diplom Politologe Gerrit Rohde (Autor), Inga Behrendt (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
13
No. de catálogo
V142358
ISBN (Ebook)
9783640515561
ISBN (Libro)
9783640515318
Idioma
Alemán
Etiqueta
internationale Organisationen global governance politik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom Politologe Gerrit Rohde (Autor), Inga Behrendt (Autor), 2005, Normative Ansätze zum Konzept Global Governance, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142358
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