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Portfolio Insurance

Darstellung und Bewertung statischer Portfolio-Insurance-Strategien für Aktienportfolios

Title: Portfolio Insurance

Term Paper , 2009 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Isabelle Aster (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Die Kursrückgänge an den internationalen Kapitalmärkten Anfang des 21. Jahrhunderts haben vielen privaten und institutionellen Anlegern vor Augen geführt, dass reine Aktienportfolios mit erheblichen Risiken verbunden sein können.
Durch die Krisenanfälligkeit der internationalen und insbesondere der deutschen Börse wurde bereits in den 80er Jahren die Idee einer Versicherung gegen Risiken aufgegriffen und mit dem Konzept der Portfolio-Insurance umgesetzt. Grundgedanke der Portfolio-Insurance war und ist eine Portfoliomindestrendite zu sichern und gleichzeitig Partizipationschancen an einer positiven Kapitalmarktentwicklung zu wahren.#
Mit den Arbeiten von Black und Perold (1982) sowie Black und Jones (1987) erlebten die Portfolio-Insurance-Konzepte Mitte der Achtzigerjahre ihre Blütezeit. In den Neunzigerjahren verschwanden sie wieder vor allem angesichts der Aufwärtsbewegung an den Börsen fast vollständig vom Markt. Heute feiern sie aufgrund der veränderten Marktlage ein Comeback.#

Die vorliegende Hausarbeit soll einen Überblick geben über die verschiedenen statischen Portfolio-Insurance-Strategien, die sowohl von Privatanlegern als auch von institutionelle Anleger in der Praxis angewandt werden können, um eine Wertsicherung in bestehenden Portfolios zu implementieren.
Zu Beginn wird der Begriff Risiko definiert. Auf Grundlage dessen erfolgt eine Definition der Portfolio-Insurance. Der darauf folgende Abschnitt beinhaltet eine Übersicht von marktüblichen statischen Wertsicherungsmethoden. Im Speziellen werden hier die Stop-Loss-, die Protective-Put-, die Fiduciary-Call- sowie die Covered-Call-Strategie charakterisiert und anhand eines Beispiels berechnet. Zudem wird deren Wirkung graphisch dargestellt und eine Beurteilung für ihre Anwendbarkeit in der Praxis abgegeben.
Der letzte Abschnitt, das Fazit, fasst die Ergebnisse resümierend zusammen und gibt eine Beurteilung ab, welche Strategie für bestimmte Zwecke die Sinnvollste zu sein scheint.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Definition von Risiken

3 Definition von Portfolio-Insurance

4 Statische Strategien

4.1 Stop-Loss-Strategie

4.1.1 Stop-Loss-Berechung am Beispiel

4.1.2 Graphische Darstellung der Stop-Loss-Strategie

4.1.3 Beurteilung der Stop-Loss-Strategie

4.2 Protective-Put-Strategie

4.2.1 Protective-Put-Berechnung am Beispiel

3.2.2 Graphische Darstellung der Protective-Put-Strategie

4.2.3 Beurteilung der Protective-Put-Strategie

4.3 Fiduciary-Call-Strategie

4.3.1 Fiduciary-Call-Berechnung am Beispiel

4.3.2 Graphische Darstellung der Fiduciary-Call-Strategie

4.3.3 Beurteilung der Fiduciary-Call-Strategie

4.4 Covered-Call-Strategie

4.4.1 Covered-Call-Berechung am Beispiel

4.4.2 Graphische Darstellung der Covered-Call-Strategie

4.4.3 Beurteilung der Covered-Call-Strategie

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über verschiedene statische Portfolio-Insurance-Strategien, die sowohl von Privatanlegern als auch von institutionellen Anlegern zur Wertsicherung von Aktienportfolios genutzt werden können, wobei das primäre Ziel die Kontrolle systematischer Risiken bei gleichzeitiger Partizipation an positiven Marktentwicklungen ist.

  • Definition des Risikobegriffs und dessen Bedeutung für verschiedene Anlegertypen
  • Grundlagen und Zielsetzung der Portfolio-Insurance zur Absicherung von Mindestwerten
  • Detaillierte Analyse und mathematische Berechnung der Stop-Loss-, Protective-Put-, Fiduciary-Call- und Covered-Call-Strategie
  • Vergleichende Beurteilung der Anwendbarkeit und Kosteneffizienz der vorgestellten Absicherungsmethoden

Auszug aus dem Buch

4.1 Stop-Loss-Strategie

Die Stop-Loss-Strategie ist die klassische und die wohl auch am meisten verbreiteste Portfolio-Insurance-Strategie.

Zu Beginn des Anlagezeitraums wird das anzulegende Vermögen vollständig in eine Aktie investiert. Über dies hinaus wird eine Stop-Loss-Order unter Zahlung einer geringen Gebühr erteilt. Der Anleger bestimmt hier einen Kurs unterhalb der aktuellen Notierung, bei dem ein Verkaufsauftrag für die Aktie ausgelöst werden soll. Damit gelingt es, einen Mindestportfoliowert, der auch als Floor bezeichnet wird, zu erhalten. Die Aktie muss verkauft werden, sobald Kt = F • (1+r)-(T-t ) gilt.

Dabei stellt der angegebene Stop-Kurs keine Kursgarantie dar. Erreicht der Kurs diese Marke, verwandelt sich der Auftrag automatisch in eine Bestens-Order, d.h. zum nächsten Kurs wird die Aktie liquidiert und in risikofreie Kapitalanlagen umgeschichtet. Infolge dieser unlimiterten Order kann der Verkaufskurs auch unter oder über dem angestrebten Kurs liegen.

Wird hingegen die vom Anleger bestimmte Preisuntergrenze nicht erreicht und somit keine Verkaufsorder ausgelöst, so wird ein Gewinn oder Verlust in Abhängigkeit von der Aktienperformance im Anlagezeitraum erzielt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Risiken reiner Aktienportfolios und führt in das Konzept der Portfolio-Insurance zur Absicherung von Mindestrenditen ein.

2 Definition von Risiken: Dieses Kapitel differenziert zwischen unsystematischen und systematischen Risiken und erörtert das jeweilige Risikoverständnis von Privatanlegern und institutionellen Investoren.

3 Definition von Portfolio-Insurance: Hier wird der Kern der Portfolio-Insurance erläutert, der darin besteht, mittels statischer oder dynamischer Strategien einen Mindestwert zu garantieren und gleichzeitig die Partizipation an steigenden Märkten zu ermöglichen.

4 Statische Strategien: Das Kapitel bietet eine umfassende Analyse statischer Absicherungsmethoden, die als Buy-and-Hold-Strategien fungieren und das Portfolio bis zum Ende des Anlageintervalls nicht aktiv verändern.

4.1 Stop-Loss-Strategie: Diese Methode wird als klassische Versicherungsstrategie vorgestellt, deren Funktionsweise anhand von Berechnungsbeispielen und Szenarien verdeutlicht wird.

4.2 Protective-Put-Strategie: Hier wird die optionsbasierte Wertsicherung durch Long-Put-Optionen analysiert, die Verluste begrenzt, aber die Gewinnchancen offen hält.

4.3 Fiduciary-Call-Strategie: Dieses Kapitel erklärt eine Strategie, die ohne direkten Aktienbesitz durch eine Kombination aus Festzinsanlagen und Long-Call-Optionen ein ähnliches Gewinn-Verlust-Profil wie ein Protective-Put nachbildet.

4.4 Covered-Call-Strategie: Es wird dargelegt, dass diese Methode zwar keine vollwertige Portfolio-Insurance darstellt, jedoch durch den Verkauf von Short-Call-Optionen eine Teilwertabsicherung erzielen kann.

5 Fazit: Das Fazit resümiert die Anwendbarkeit der untersuchten Strategien und weist darauf hin, dass eine vollwertige Absicherung des systematischen Risikos stets mit Kosten verbunden ist.

Schlüsselwörter

Portfolio-Insurance, Aktienportfolio, Systematisches Risiko, Statische Strategien, Stop-Loss-Strategie, Protective-Put, Fiduciary-Call, Covered-Call, Wertsicherung, Downside-Protektion, Upside-Partizipation, Volatilität, Optionsprämie, Kapitalmarkt, Anlagemanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Anwendung verschiedener statischer Portfolio-Insurance-Strategien zur Absicherung von Aktienanlagen gegen Kursverluste.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Risikodefinition, den verschiedenen methodischen Ansätzen zur Wertsicherung durch Optionen oder Stop-Loss-Orders sowie deren grafischer und rechnerischer Analyse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen Überblick zu geben, wie Anleger durch Wertsicherungsmethoden ihre Portfolios vor systematischen Risiken schützen und gleichzeitig an positiven Entwicklungen der Kapitalmärkte teilhaben können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zu bestehenden Finanzmarktkonzepten und verdeutlicht die Mechanismen der Strategien durch mathematische Beispielrechnungen und Szenarioanalysen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert im Detail die vier statischen Methoden: Stop-Loss, Protective-Put, Fiduciary-Call sowie die Covered-Call-Strategie, inklusive ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Portfolio-Insurance, Wertsicherung, systematisches Risiko, Optionen und Volatilität bestimmt.

Warum ist die Stop-Loss-Strategie besonders für Kleinanleger geeignet?

Sie gilt als kostengünstig und leicht anwendbar, da sie keine komplexen Optionsgeschäfte erfordert, sondern lediglich eine automatische Verkaufsorder bei Unterschreitung eines bestimmten Kursniveaus auslöst.

Was unterscheidet den Protective-Put vom Fiduciary-Call?

Während der Protective-Put ein bestehendes Aktienportfolio direkt durch Optionen absichert, bildet der Fiduciary-Call durch eine Kombination aus Festzinsanlage und Long-Call-Optionen ein ähnliches Renditeprofil nach, ohne dass zwingend Aktien im Depot gehalten werden müssen.

Warum kann die Covered-Call-Strategie nicht als vollwertige Portfolio-Insurance bezeichnet werden?

Die Covered-Call-Strategie bietet lediglich eine Teilwertabsicherung durch die vereinnahmte Optionsprämie, kann jedoch bei einem starken Kursverfall den Portfolio-Mindestwert nicht vollständig garantieren.

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Details

Title
Portfolio Insurance
Subtitle
Darstellung und Bewertung statischer Portfolio-Insurance-Strategien für Aktienportfolios
College
University of Cooperative Education Braunschweig
Grade
1,0
Author
Isabelle Aster (Author)
Publication Year
2009
Pages
19
Catalog Number
V142564
ISBN (eBook)
9783640538706
ISBN (Book)
9783640538584
Language
German
Tags
Portfolio Insurance Darstellung Bewertung Portfolio-Insurance-Strategien Aktienportfolios
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabelle Aster (Author), 2009, Portfolio Insurance, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142564
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