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Auswirkungen von Visual Motor Training auf das subjektive Schmerzempfinden

Eine systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse

Título: Auswirkungen von Visual Motor Training auf das subjektive Schmerzempfinden

Tesis de Máster , 2023 , 51 Páginas , Calificación: A-

Autor:in: Alexander Mikus (Autor)

Deporte - Psicología deportiva
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Diese Übersichtsarbeit definiert die visuomotorische Integration und fasst die Ergebnisse der aktuellen Forschung im Zusammenhang auf Schmerzen zusammen. Die Arbeit ermöglicht dem Leser die Grundlagen der Effekte zu verstehen und bietet spannende Ansätze für die eigene Forschung.

Schmerz ist ein Massenphänomen sowohl in seiner akuten als auch in chronischer Erscheinungsform Gegenstand verschiedener Therapieansätze. Methoden der visuellen und motorischen Integration finden häufig in der Form von Hand-Augen Koordination Anwendung in der Rehabilitation verschiedener Indikationen. Einige Effekte von visuellen Reizen auf das Schmerzempfinden sind bereits bekannt. Jedoch nicht ob diese Effekte allgemeine anwendbar sind.

Es wurden 10 Studien mit 164 Teilnehmern identifiziert und untersucht. Die identifizierten Studien umfassen, postoperative, chronische muskuloskelettale und neuropathische Schmerzzustände. Zur Anwendung kamen; Visual Motor Training, Mirror Visual Feedback, Virtual Reality Visual Feedback und Motor Imagery. Die Studien weisen ein hohes Maß an Heterogenität auf.

Die Untersuchungen zeigen, dass Visual Motor Training einen positiven Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. In acht der zehn Studien wurde eine signifikante Verringerung der Schmerzintensität zur Kontrollgruppe festgestellt. Der allgemein angenommene Mechanismus hinter dem schmerzlindernden Effekt ist die hohe Genauigkeit visueller Informationen im Vergleich zu propriozeptivem Input. Das visuelle Feedback ergänzt die sensomotorische Information zu einer kongruenten Wahrnehmung.

Visual Motor Training kann als effektive Methode in der Behandlung von akuten, chronischen muskuloskelettalen und neuropathischen Schmerzen angewendet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodiken

2.1 Auswahlkriterien

2.2 Suchstrategie

3. Ergebnisse

3.1 Auswahl der Studien

3.2 Extrahierte Daten

3.3 Interventions-Charakteristika

3.4 Studien-Charakteristika

4. Diskussion

5. Schlussfolgerungen

5.1 Interessenskonflikte

Zielsetzung & Themen

Diese Masterarbeit zielt darauf ab, die Auswirkungen von Visual Motor Integration auf Schmerzzustände systematisch zu untersuchen und die Effektivität von Visuomotor Training als Behandlungsintervention bei Patienten mit verschiedenen Schmerzindikationen zu bewerten.

  • Analyse der Wirksamkeit von Visual Motor Training, Mirror Visual Feedback und Virtual Reality auf das Schmerzempfinden.
  • Untersuchung von Schmerzindikatoren (postoperativ, chronisch muskuloskelettal, neuropathisch).
  • Evaluation der zugrunde liegenden neurobiologischen und kognitiven Mechanismen (z.B. Gate Control Theory).
  • Überprüfung der Bedeutung visueller Informationen bei der motorischen Kontrolle und Schmerzverarbeitung.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Das physische Schmerzempfinden ist eine einprägsame und individuelle Wahrnehmung. Schmerz kann klassifiziert werden nach Dauer, Stärke, Körperregion sowie anderen Kriterien. Der Schmerz ist ein ubiquitäres Phänomen. Schmerzen gelten als unangenehme Sinneswahrnehmungen bzw. Gefühlswahrnehmungen die im Zusammenhang mit potentiellen und tatsächlichen Gewebsschädigungen stehen, oder mit Begriffen einer derartigen Schädigung beschrieben werden kann (Welter, 2015). Das auch potentielle Schädigungen eine Schmerzempfindung auslösen kann, zeigt das Schmerz eine stark subjektive und individuelle Erfahrung sein kann. Dennoch ist Schmerz ein Massenphänomen.

Die globale Prävalenz von chronischen Schmerzen in der Altersgruppe von 15 bis 34 Jahren liegt bei 11,6 % (Murray et al., 2021). Bei der diagnostischen Betrachtung des Schmerzes darf man Schmerz und Nozizeption nicht gleichsetzen. Nozizeption bezeichnet die Aktivität des Schmerzleitsystems, die Weiterleitung potentiell schädlicher, noxischer Reize welche zu Schmerz führen können. Somit ist Nozizeption auch ohne bewusstes Erleben von Schmerz möglich, Nozizeption führt nicht zwangsläufig zu Schmerzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert Schmerz als physisches Phänomen und stellt den theoretischen Bezug zum Bio-Psycho-Sozialen Modell sowie zu neurobiologischen Mechanismen wie der kortikalen Körpermatrix her.

2. Methodiken: Hier wird der systematische Ansatz zur Literaturrecherche nach dem PRISMA-Framework beschrieben, inklusive der spezifischen Auswahlkriterien und Suchstrategien.

3. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Zusammenfassungen der zehn randomisierten, kontrollierten Studien und führt die statistischen Analysen mittels Meta-Analyse durch.

4. Diskussion: Die Arbeit diskutiert die positiven Effekte der untersuchten Interventionen auf die Schmerzintensität und beleuchtet die Grenzen der aktuellen Studienlage sowie notwendige Forschungsansätze.

5. Schlussfolgerungen: Dieses Kapitel fasst zusammen, dass visuelle motorische Trainingsformen das Schmerzgeschehen signifikant lindern können, wobei das Dosis-Wirkungs-Verhältnis für zukünftige Forschung von Bedeutung bleibt.

Schlüsselwörter

Visual Motor Training, Visual Motor Imagery, Visual Feedback Training, Visual Integration, Schmerz, chronischer Schmerz, muskuloskelettaler Schmerz, neuropathischer Schmerz, Rehabilitation, Meta-Analyse, Gate Control Theory, motorische Kontrolle, Schmerztherapie, Physiotherapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie visuell-motorische Integrationsmethoden zur Linderung von Schmerzen bei Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen beitragen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Visuomotor Training, Visual Feedback, Motor Imagery sowie der neurobiologischen Verarbeitung von Schmerz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die wissenschaftliche Evaluierung der Effektivität von Visual Motor Integration als therapeutische Interventionsmöglichkeit bei verschiedenen akuten und chronischen Schmerzbildern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Übersichtsarbeit (Systematic Review) mit Meta-Analyse, basierend auf zehn randomisierten kontrollierten Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die methodische Vorgehensweise als auch die detaillierte Darstellung und Auswertung der identifizierten Studienergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Visual Motor Training, Rehabilitation, Schmerzintensität und physiotherapeutische Interventionsansätze.

Welche Rolle spielt die Gate Control Theory bei den Interventionen?

Die Theorie dient als Erklärungsmodell, wie visuelle Reize als Ablenkungsmechanismus fungieren und die Schmerzsignalübertragung im Rückenmark modulieren können.

Wie unterscheidet sich Visual Feedback von Motor Imagery?

Während Visual Feedback auf der Echtzeit-Analyse tatsächlicher Bewegungen durch externe Hilfsmittel basiert, fokussiert sich Motor Imagery auf die mentale Vorstellung der Bewegung ohne physische Ausführung.

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Detalles

Título
Auswirkungen von Visual Motor Training auf das subjektive Schmerzempfinden
Subtítulo
Eine systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse
Curso
Studium
Calificación
A-
Autor
Alexander Mikus (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
51
No. de catálogo
V1426484
ISBN (PDF)
9783346979452
Idioma
Alemán
Etiqueta
Visual Training Visuomotorik Visual INtegration Pain Visual Perception Neurotraining
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexander Mikus (Autor), 2023, Auswirkungen von Visual Motor Training auf das subjektive Schmerzempfinden, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1426484
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