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Soziale Marktwirtschaft und Handlungsoptionen von (Einheits-)Gewerkschaften

Positionen und Gedanken

Título: Soziale Marktwirtschaft und Handlungsoptionen von (Einheits-)Gewerkschaften

Redacción Científica , 2010 , 23 Páginas

Autor:in: Volker Scharlowsky (Autor)

Economía de las empresas - Política económica
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Gewerkschaften haben Deutschland mit geprägt. In diesem Beitrag geht es darum, einerseits ihre Handlungsmöglichkeiten zu beschreiben und andererseits zu diskutieren, welche weiteren Optionen sie als Einheitsgewerkschaften in der Sozialen Marktwirtschaft zur Verfügung haben.

Die Gewerkschaften haben in Staat und Wirtschaftsraum, die von demokratischer, pluralistischer Grundordnung und Sozialer Marktwirtschaft geprägt sind, vielfältige und sichere Handlungsmöglichkeiten, mit denen sie den Auftrag ausfüllen, die Interessen der abhängig Beschäftigten zu vertreten. Sie sind – als Selbsthilfeorganisationen der ArbeitnehmerInnen – dabei letztlich immer auf die untereinander zu fördernde Solidarität der Mitglieder angewiesen, um mitbestimmungsfähig und durchsetzungsfähig zu sein. Sie sind aber auch auf Akzeptanz Dritter angewiesen, um aktionsfähig zu sein. Dies gilt gerade in der Sozialen Marktwirtschaft auch für die Politik, deren Aufgabe nicht nur die sozialpolitische Hilfe ist, sondern auch die Grenzziehung für das sozial und ökologisch verantwortliche Wirtschaften ist. Gewerkschaften agieren in einem vielschichtigen System („Viereck der Optionen“) und haben offenbar noch unausgeschöpfte Handlungsoptionen, für die einzelne Beispiele – Bildungsberatung, Kapitalbeteiligung, politischer Streik – stehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Ausgangspunkte

1.1. Soziale Marktwirtschaft

1.2. Gewerkschaften

2. Handlungsstrategien von Gewerkschaften

2.1. Viereck der Optionen

2.2. Gewerkschaftshandeln im Wirtschaftssystem

2.3. Gewerkschaften, Parlament, Regierung, Parteien

2.4. Gewerkschaften als kooperative Akteure

2.5. Gewerkschaften als Gegenmacht

3. Überlegungen für zusätzliche Optionen

3.1. Ausbau von Beratungsangeboten

3.2. Ausbau der Kapitalbeteiligung von ArbeitnehmerInnen

3.3. Arbeitskampfmassnahmen zur Auseinandersetzung mit politischem Handeln

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die historischen und aktuellen Handlungsspielräume von Einheitsgewerkschaften innerhalb der deutschen Sozialen Marktwirtschaft, um aufzuzeigen, wie sie ihre Position gegenüber Arbeitgebern und Politik stärken können.

  • Historische Entwicklung der gewerkschaftlichen Rolle in der Sozialen Marktwirtschaft.
  • Strukturelle Analyse der gewerkschaftlichen Handlungsfelder (Viereck der Optionen).
  • Bedeutung der Mitbestimmung und Selbsthilfeorganisation.
  • Entwicklung neuer Handlungsoptionen für die Zukunft (Beratung, Kapitalbeteiligung, politischer Einfluss).

Auszug aus dem Buch

1.1. Soziale Marktwirtschaft

Die Soziale Marktwirtschaft wurde als wirtschaftstheoretische Modell in Grundzügen bereits vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt und wurde unter diesem Begriff handlungsleitendes Modell für die westdeutsche Wirtschaftspolitik der Nachkriegszeit. Maßgeblich war dabei die Freiburger Schule, am Ordoliberalismus orientiert, die die freie Marktwirtschaft um wesentliche Elemente ergänzte. Die marktwirtschaftlichen Kernelemente Wettbewerbsfreiheit, Privateigentum an Produktionsmitteln und Vertragsfreiheit – sämtlich mit dem Ziel effizienten Wirkens ökonomischer Kräfte – werden bei der Sozialen Marktwirtschaft gleichgewichtig ergänzt um die Forderung nach einem deutlichen staatlichen Ordnungsrahmen zur Sicherung einer Wettbewerbsordnung und Verhinderung von Monopolen und Kartellen sowie einer staatlich verantworteten sozialen Absicherung zentraler Lebensrisiken.

Das gedankliche Modell, ausgehend von der Kooperation in der Freiburger Schule für Nationalökonomie und ursprünglich durch persönliche Bindungen der Evangelischen Kirche nahestehend, „... soll in den Jahren 1932/33 letztlich zufällig dadurch entstanden sein, dass der Ökonom Walter Eucken (1891 - 1950) sowie die Juristen Franz Böhm (1895 - 1977) und Hans Großmann-Doerth (1894 - 1944) an derselben Fragestellung nach der Rolle privater Macht in einer freien Gesellschaft arbeiteten“.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung gewerkschaftlicher Organisationsansätze seit 1944 und skizziert das Spannungsfeld zwischen betrieblicher Arbeit und übergeordneten gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen.

1. Ausgangspunkte: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft sowie die Rolle der Gewerkschaften als Selbsthilfeorganisationen für Beschäftigte.

2. Handlungsstrategien von Gewerkschaften: Es wird das „Viereck der Optionen“ vorgestellt, das die verschiedenen Handlungsfelder der Gewerkschaften zwischen Arbeitgeberinteressen, politischer Partizipation und Gegenmacht demonstriert.

3. Überlegungen für zusätzliche Optionen: Dieser Abschnitt untersucht konkrete Zukunftsperspektiven, wie den Ausbau von Beratungsleistungen und die Kapitalbeteiligung von Arbeitnehmern.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Gewerkschaften in einem komplexen System agieren und für ihre Zukunftsfähigkeit neue, noch ungenutzte Handlungsoptionen erschließen müssen.

Schlüsselwörter

Soziale Marktwirtschaft, Gewerkschaften, DGB, Handlungsoptionen, Mitbestimmung, Einheitsgewerkschaften, Arbeitnehmerinteressen, Tarifautonomie, Arbeitskampf, Wirtschaftsordnung, Selbsthilfeorganisation, politische Partizipation, Kapitalbeteiligung, Beratungsangebote, Sozialpartnerschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation untersucht die Handlungsspielräume und strategischen Optionen von Einheitsgewerkschaften im Kontext der deutschen Sozialen Marktwirtschaft.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die historische Verankerung der Gewerkschaften, ihr agieren im politischen und wirtschaftlichen System sowie die Entwicklung neuer Strategien zur Interessenvertretung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Gewerkschaften ihre Position in einer komplexen Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur stärken können, um auch zukünftig effektiv Interessen zu vertreten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor wählt einen politikwissenschaftlichen und institutionentheoretischen Ansatz, der historische Entwicklungen mit aktuellen strategischen Handlungsmöglichkeiten verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das sogenannte „Viereck der Optionen“, in dem sich Gewerkschaften bewegen, von der Kooperation mit Arbeitgebern bis hin zur Ausübung von Gegenmacht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Soziale Marktwirtschaft, Mitbestimmung, Tarifautonomie, Handlungsoptionen und gesellschaftliche Interessenvertretung.

Was bedeutet das in der Arbeit erwähnte „Viereck der Optionen“?

Es beschreibt die vier zentralen Handlungsbereiche der Gewerkschaften: agieren gegenüber Arbeitgebern, Einflussnahme auf die politische Ebene, Kooperation als Partner sowie das Entwickeln von Gegenmacht.

Warum spielt die Kapitalbeteiligung laut Autor eine Rolle?

Sie wird als eine bisher zu wenig genutzte Option diskutiert, um die Position der Arbeitnehmer zu stärken und Kapitalbeteiligung in deren Hand zu fördern.

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Detalles

Título
Soziale Marktwirtschaft und Handlungsoptionen von (Einheits-)Gewerkschaften
Subtítulo
Positionen und Gedanken
Autor
Volker Scharlowsky (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
23
No. de catálogo
V142818
ISBN (Ebook)
9783640506590
ISBN (Libro)
9783640506828
Idioma
Alemán
Etiqueta
Soziale Marktwirtschaft Handlungsoptionen Positionen Gedanken
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Volker Scharlowsky (Autor), 2010, Soziale Marktwirtschaft und Handlungsoptionen von (Einheits-)Gewerkschaften, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142818
Leer eBook
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