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Windkraft - eine erneuerbare Energiequelle

Titre: Windkraft - eine erneuerbare Energiequelle

Dossier / Travail , 2008 , 23 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Claudia Weber (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Géographie physique, Géomorphologie, Ecologie
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1. Einleitung

“ Um ein menschenwürdiges Leben führen zu können, bedarf es einer gewissen Zivilisation.
Verbunden damit ist der Bedarf an Energie. In der Handhabung dieses unerläßlichen
Energieeinsatzes zeigt sich die Energiekultur der jeweiligen Zivilisation. Je weniger zerstörend der
Energieeinsatz auf die Symbiose Mensch-Natur wirkt, desto höher diese Kultur. Zu den rein
physikalisch-technischen Fragestellungen der klassischen Energietechnik kommen moralischökologische
Aspekte hinzu, die letztlich Maßstab sind für die von einer Zivilisation jeweils
erlangten Stufe der Energiekultur. Die alternative Energietechnik ist also eine Erweiterung der
klassischen Energietechnik, die sich nur mit den Maschinen und den in ihnen ablaufenden
Prozessen beschäftigt. Durch die Erweiterung wird das Leben schlechthin mit ins Kalkül gezogen.
Ohne diese so erweiterte Denkweise wird der technisch klassisch ausgebildete Ingenieur stets
umweltzerstörend wirken. Er arbeitet auf der niedrigsten Stufe der Energiekultur, da
Rückwirkungen [...] sein Handeln definitionsgemäß nicht beeinflussen.
Wenn allein im klassischen Wirtschaftssystem (Teilsystem ohne Umwelt) gedacht wird, werden
abstrakteste, geradezu unnatürliche Entscheidungskriterien (Geld, Gewinn) befolgt. Da diese
Kriterien zwangsläufig nicht richtigen für das Gesamtsystem sein können, muß ein solches
Handeln letztlich auch auf die Zivilisation selbst zerstörend wirken, wenn die Rückwirkungen
schließlich hinreichend groß werden. Selbstverständlich kann man sich durch vollständige
Isolation von der Umwelt auch ein ganz rückwirkungsfreies Wirtschaftssystem vorstellen. Diese
Vorstellung ist jedoch eine gefährliche Utopie. Hierbei würde das Überleben – bei stets
ansteigendem Energieverbrauch.......“ (Unger 1993, S.9-10)

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Thema : Windkraft - eine erneuerbare Energiequelle

2.a. Windenergie

2.a.i. Funktionsweise der Windkraftanlagen

2.a.ii. Nutzung der Windenergie

2.b. Probleme

2.b.i. Flächeninanspruchnahme

2.b.ii. hohe Bau- und Betriebsausgaben

2.b.iii. Auswirkungen auf Mensch und Umwelt

2.c. Vorteile

2.c.i. Gewinnung von Arbeitsplätzen

2.c.ii. Wind ist unerschöpflich

2.c.iii. geringe Störungen und Gefahren

2.d. Klima und Windenergie

2.d.i. Einfluss der Windenergie auf die Klimaveränderung

2.d.ii. Einfluss des Klimaveränderung auf die Windenergie

2.e. Entwicklungspotential der Windenergie

2.e.i. Arten von Windkraftanlagen

2.e.ii. Markteinschätzung

2.e.iii. externe Einflussfaktoren

3. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Windkraft als erneuerbare Energiequelle unter Berücksichtigung ihrer technischen Funktionsweise, ökonomischen Bedeutung sowie ihrer ökologischen Auswirkungen. Ziel ist es, das Entwicklungspotenzial der Windenergie im Kontext des Klimawandels und der Energiewende kritisch zu beleuchten.

  • Technische Funktionsweisen und Bauformen von Windkraftanlagen
  • Sozioökonomische Faktoren, inklusive Beschäftigungseffekte und Kosten
  • Konfliktfelder wie Flächenverbrauch und Auswirkungen auf Mensch und Umwelt
  • Wechselwirkungen zwischen Windenergie und klimatischen Bedingungen
  • Strategische Bedeutung des Repowerings und der Offshore-Entwicklung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

“ Um ein menschenwürdiges Leben führen zu können, bedarf es einer gewissen Zivilisation. Verbunden damit ist der Bedarf an Energie. In der Handhabung dieses unerläßlichen Energieeinsatzes zeigt sich die Energiekultur der jeweiligen Zivilisation. Je weniger zerstörend der Energieeinsatz auf die Symbiose Mensch-Natur wirkt, desto höher diese Kultur. Zu den rein physikalisch-technischen Fragestellungen der klassischen Energietechnik kommen moralisch ökologische Aspekte hinzu, die letztlich Maßstab sind für die von einer Zivilisation jeweils erlangten Stufe der Energiekultur. Die alternative Energietechnik ist also eine Erweiterung der klassischen Energietechnik, die sich nur mit den Maschinen und den in ihnen ablaufenden Prozessen beschäftigt. Durch die Erweiterung wird das Leben schlechthin mit ins Kalkül gezogen. Ohne diese so erweiterte Denkweise wird der technisch klassisch ausgebildete Ingenieur stets umweltzerstörend wirken. Er arbeitet auf der niedrigsten Stufe der Energiekultur, da Rückwirkungen [...] sein Handeln definitionsgemäß nicht beeinflussen.

Wenn allein im klassischen Wirtschaftssystem (Teilsystem ohne Umwelt) gedacht wird, werden abstrakteste, geradezu unnatürliche Entscheidungskriterien (Geld, Gewinn) befolgt. Da diese Kriterien zwangsläufig nicht richtigen für das Gesamtsystem sein können, muß ein solches Handeln letztlich auch auf die Zivilisation selbst zerstörend wirken, wenn die Rückwirkungen schließlich hinreichend groß werden. Selbstverständlich kann man sich durch vollständige Isolation von der Umwelt auch ein ganz rückwirkungsfreies Wirtschaftssystem vorstellen. Diese Vorstellung ist jedoch eine gefährliche Utopie. Hierbei würde das Überleben – bei stets ansteigendem Energieverbrauch – allein abhängig gemacht vom technischen Fortschritt. Dies ist nicht das Ziel der , Alternativen Energietechnik '. Die hier verfolgte Alternative ist die Akzeptanz der Natur, ein Leben im Gesamtsystem. Das totale Abhängigkeitsverhältnis mit dem technischen Fortschritt wird nicht eingegangen. Es wird auf die Komplexität des Gesamtsystems Mensch-Natur gesetzt, das realistischere Chancen zum Überleben bietet.“ (Unger 1993, S.9-10)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit einer nachhaltigen Energiekultur, die über rein technische Aspekte hinausgeht und den Schutz der Natur in das Gesamtsystem Mensch-Umwelt integriert.

2. Thema : Windkraft - eine erneuerbare Energiequelle: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert die Technik, die ökonomischen Vorteile, die ökologischen Herausforderungen und das zukünftige Marktpotenzial der Windenergie.

3. Ausblick: Der Ausblick betont die Rolle der Windkraft als notwendigen Bestandteil eines regenerativen Energiemixes und hebt das Potenzial für Entwicklungsländer hervor.

Schlüsselwörter

Windkraft, Erneuerbare Energien, Windkraftanlagen, Windenergie, Klimawandel, Energiewende, Onshore, Offshore, Repowering, Nachhaltigkeit, Energiekultur, Stromerzeugung, Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit, Flächeninanspruchnahme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Windkraft als regenerative Energiequelle, ihre historische Entwicklung, technische Grundlagen sowie die Herausforderungen bei ihrem Ausbau in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Funktionsweise von Windkraftanlagen, ökonomische Aspekte wie Kosten und Arbeitsplätze, ökologische Auswirkungen auf Umwelt und Tiere sowie die Wechselwirkung mit dem Klimawandel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Stellenwert der Windenergie innerhalb der Energiewende aufzuzeigen und zu analysieren, wie technologische Fortschritte und politische Rahmenbedingungen das Entwicklungspotenzial beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung statistischer Daten sowie Diagramme, um den Stand und die Potenziale der Windkraft wissenschaftlich fundiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Funktionsweisen, Problematiken wie Flächenverbrauch, positive wirtschaftliche Effekte, die Rolle der Windenergie im Klimawandel und das zukünftige Entwicklungspotenzial.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Windkraft, Energiewende, Klimaschutz, Offshore-Windparks, Repowering und nachhaltige Energieerzeugung.

Welchen Einfluss hat das Repowering auf die Windenergienutzung?

Repowering ermöglicht es, ältere Anlagen durch leistungsstärkere und effizientere Modelle zu ersetzen, wodurch die installierte Leistung bei oft gleichbleibender oder geringerer Anlagenanzahl signifikant gesteigert wird.

Warum ist die Standortwahl für Windkraftanlagen so schwierig?

Die Standortwahl ist durch Nutzungskonflikte geprägt, da meteorologische Anforderungen, Naturschutzvorgaben, Anwohnerinteressen und die Anbindung an das Stromnetz harmonisiert werden müssen.

Inwiefern beeinflusst der Klimawandel die Windenergienutzung?

Der Klimawandel kann Zirkulationsmuster verändern, was Einfluss auf Windgeschwindigkeiten hat, und er erhöht das Risiko für Extremwetterereignisse, die wiederum die Anforderungen an die Standfestigkeit der Anlagen verschärfen.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Windkraftförderung?

Die Politik setzt durch Instrumente wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie durch Förderprogramme und CO2-Steuern die Rahmenbedingungen, die eine wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit der Windenergie erst ermöglichen.

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Résumé des informations

Titre
Windkraft - eine erneuerbare Energiequelle
Université
University of Würzburg  (Institut für Geographie)
Cours
Mittelseminar: Erneuerbare Energien
Note
1,7
Auteur
Claudia Weber (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
23
N° de catalogue
V142846
ISBN (ebook)
9783640540365
ISBN (Livre)
9783640540532
Langue
allemand
mots-clé
Erneuerbare Energie Probleme Vorteile AUsblick Klima
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GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Claudia Weber (Auteur), 2008, Windkraft - eine erneuerbare Energiequelle, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142846
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