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Das Negativ-Schöne

Ein Versuch über die Negation des ästhetischen Subjektes

Titre: Das Negativ-Schöne

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 9 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Julia Kulewatz (Auteur)

Philosophie - Pratique (Ethique, Esthétique, Culture, Nature, Droit, ...)
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„Jedes Kunstwerk ist eine absolute Untat.“
(Theodor W. Adorno, 1903)

Wie beginnt man einen Essay im bloßen Hinblick auf die Philosophien der Kunst, wenn dem armen Rezipienten bis heute unklar bleiben muss, was denn nun Kunst ausmacht und wo der konkrete Zusammenhang zu suchen ist in Verbindung mit der Philosophie.
Wenn also Kunst noch immer Denken und Reflexion abverlangt, bleibt der hilflose Rezipient sich selbst, seinem Verstand, seiner Vernunft, überlassen.

Er steht ihm allein gegenüber, dem Kunstwerk.
Das ästhetische Subjekt muss ambivalent sein, birgt es doch von Anfang an das Trauma in sich, indem es die Ambivalenz der Erkenntnis offenbaren kann. Die ästhetische Reflexion durch den Betrachter ist fähig den Wahrheitsgehalt eines Kunstwerkes herauszustellen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Das Negativ-Schöne: Ein Versuch über die Negation des ästhetischen Subjektes

2. Literaturnachweis

Zielsetzung & Themen

Das Essay untersucht die Rolle des ästhetischen Subjekts im Kontext der Kunstphilosophie, wobei insbesondere die Konzepte der Negation und des „Negativ-Schönen“ in der Spätmoderne und Postmoderne analysiert werden. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Frage, wie das Individuum angesichts einer zunehmend kritischen und selbstreflexiven Kunstphilosophie, die das Subjekt durch radikale Negation infrage stellt, seine Position und seinen Sinn finden kann.

  • Die philosophische Bedeutung von Kunst als Projektionsfläche und Kritikinstanz
  • Die Verschränkung von Subjektivitätskritik und ästhetischer Negation
  • Die Rolle von Adorno, Lyotard, Mallarmé und Valéry in der ästhetischen Theorie
  • Die Ambivalenz des Rezipienten im Spannungsfeld zwischen Kunstwerk und Wirklichkeit
  • Die Krise des Sinns und der Identität in der postmodernen Ästhetik

Auszug aus dem Buch

Das Negativ-Schöne: Ein Versuch über die Negation des ästhetischen Subjektes

Wie beginnt man einen Essay im bloßen Hinblick auf die Philosophien der Kunst, wenn dem armen Rezipienten bis heute unklar bleiben muss, was denn nun Kunst ausmacht und wo der konkrete Zusammenhang zu suchen ist in Verbindung mit der Philosophie. Wenn also Kunst noch immer Denken und Reflexion abverlangt, bleibt der hilflose Rezipient sich selbst, seinem Verstand, seiner Vernunft, überlassen.

Er steht ihm allein gegenüber, dem Kunstwerk. Das ästhetische Subjekt muss ambivalent sein, birgt es doch von Anfang an das Trauma in sich, indem es die Ambivalenz der Erkenntnis offenbaren kann. Die ästhetische Reflexion durch den Betrachter ist fähig den Wahrheitsgehalt eines Kunstwerkes herauszustellen.

Ist diese Reflexion nun bereits philosophisches System? Diejenige Philosophie die es ermöglicht den Wahrheitsanspruch eines Kunstwerkes herauszustellen muss zunächst ästhetische Gesichtspunkte mit einbeziehen. Aber bereits mit der Betrachtung des Kunstwerkes vollzieht sich die Ästhetisierung des Kunstobjektes. Philosophie ästhetisiert, Ästhetik philosophiert, indem sich das ästhetische Subjekt weit über die Mimesis hinausgehend verselbstständigt, also mehr wird als bloßes, verräterisches Simulacrum imaginierter Wirklichkeit. Kunst ist niemals identisch mit Wirklichkeit, sie konstituiert eine eigene.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Negativ-Schöne: Ein Versuch über die Negation des ästhetischen Subjektes: Der Text erörtert die Entwicklung der ästhetischen Theorie von der Moderne bis zur Postmoderne und analysiert dabei den Prozess, in dem das Subjekt durch die Kunst kritisch hinterfragt und letztlich negiert wird.

2. Literaturnachweis: Dieses Kapitel listet die verwendeten Primär- und Sekundärquellen auf, die der philosophischen Fundierung der Argumentation dienen.

Schlüsselwörter

Negativ-Schönes, ästhetisches Subjekt, Negation, Kunstphilosophie, Postmoderne, Spätmoderne, Adorno, Lyotard, Rezipient, Wahrheitsanspruch, Mimesis, Simulacrum, Identitätskritik, ästhetische Reflexion, Subjektivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des ästhetischen Subjekts und der philosophischen Bedeutung des sogenannten „Negativ-Schönen“ in der modernen und postmodernen Kunsttheorie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Kritik am Subjekt, die philosophische Negation in der Kunst, der Einfluss der Spätmoderne auf die Kunstwahrnehmung und das Verhältnis zwischen Betrachter und Kunstwerk.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Untersuchung, wie das ästhetische Subjekt durch Kunst und philosophische Reflexion in der Postmoderne negiert wird und welche Konsequenzen dies für den Rezipienten hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Essayistik, die durch die Analyse zentraler Texte der Kunstphilosophie (insbesondere Adorno und Lyotard) eine theoretische Auseinandersetzung mit ästhetischen Begriffen führt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die historischen und theoretischen Verschiebungen der Subjektrolle analysiert, wobei Konzepte wie das „Schwarze Licht“ der Postmoderne und die Unmöglichkeit der Identität zwischen Interpret und Kunstobjekt im Vordergrund stehen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ästhetische Negation, Subjektivitätskritik, Spätmoderne, Wahrheitsgehalt, Simulacrum und die Dialektik der Kunst.

Inwiefern spielt die Rolle des Rezipienten eine besondere Rolle in den Überlegungen der Autorin?

Der Rezipient wird als „hilflos“ beschrieben, der angesichts der Ambivalenz der Kunst allein gelassen wird, wodurch er gezwungen ist, sich selbstständig im Prozess des ästhetischen Bewusstmachens zu verorten.

Wie bewertet die Arbeit das Verhältnis von Kunst und Wirklichkeit?

Die Arbeit argumentiert, dass Kunst niemals identisch mit der Wirklichkeit ist, sondern eine eigene Realität konstituiert, die das Subjekt mit seinen Traumata konfrontiert.

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Résumé des informations

Titre
Das Negativ-Schöne
Sous-titre
Ein Versuch über die Negation des ästhetischen Subjektes
Université
University of Erfurt
Cours
BA-Philosophie, "Philosophien der Kunst."
Note
1,3
Auteur
Julia Kulewatz (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
9
N° de catalogue
V143210
ISBN (ebook)
9783640523672
ISBN (Livre)
9783640524334
Langue
allemand
mots-clé
Negativ-Schöne Versuch Negation Subjektes
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Kulewatz (Auteur), 2009, Das Negativ-Schöne, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143210
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