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Qualitätskriterien für eine hochwertige Digitalisierung aus Mitarbeitendenperspektive in mittelständischen Unternehmen

Wie Mitarbeitende digital mitgenommen werden

Título: Qualitätskriterien für eine hochwertige Digitalisierung aus Mitarbeitendenperspektive in mittelständischen Unternehmen

Trabajo Escrito , 2022 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Mara Kesting (Autor)

Gestión de recursos humanos - Gestión del personal
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In dieser Hausarbeit wird die unternehmensinterne Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen untersucht, denn sie bilden das Rückgrat der Gesellschaft und machen nicht nur einzelne Regionen, sondern die gesamte Volkswirtschaft stark. Mittelständische Unternehmen zeichnen sich außerdem durch kleine Personalabteilungen, eine geringe Fluktuation und eine hohe Bindung im Unternehmen und an das Unternehmen aus, was die Umsetzung von mitarbeitendenorientierten Maßnahmen erleichtert. Ziel ist die Definition von Qualitätskriterien für eine qualitative hochwertige Digitalisierung aus Mitarbeitendenperspektive. Dabei wird der Frage nachgegangen, wodurch mitarbeitendenorientierte, qualitativ hochwertige Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen ermöglicht werden kann. Kernbestandteil ist die Visitation von Kooperation, Qualifikation, Wissenschaft oder Hierarchieformen im Kontext der Unternehmensdigitalisierung.

Digitalisierung – seit Jahren breitet sie sich aus und immer mehr Unternehmen lassen sich von den Erfolgsversprechen digitaler Produktions- und Arbeitsprozesse infizieren. Das sogenannte „Unternehmen 4.0“ bildet den Goldstandard für das effiziente Unternehmensdesign der Zukunft. Die Umstrukturierung lockt mit Prozessoptimierung, gesteigerter Wettbewerbsfähigkeit und verbesserter Kundenorientierung, birgt aber auch mannigfaltige Herausforderungen. Um in den Genuss der versprochenen Optimierung zu kommen, benötigt es eine komplexe, digitale Infrastruktur und die Anpassung von Produkten und Dienstleistungen an neue Arbeitsabläufe. Durch neue Arbeitsformen wie Crowdworking oder Home-Office und der Notwendigkeit digitaler Fitness in allen Unternehmensbereichen wird der gesamten Belegschaft geistige Flexibilität abverlangt. Deshalb ist es notwendig, nicht nur das Management, sondern Mit-arbeitende auf alle Unternehmensebenen mit dem Digitalisierungsfieber anzustecken. Denn unterhalb der Managementebene sind die Mitarbeitenden längst überfordert mit neuen Ansprüchen ohne sich der tatsächlichen Vorteile, Chancen, aber auch Risiken der Digitalisierung bewusst zu sein. Reaktionen der Belegschaft sind nach aktuellen Erkenntnissen Resignation und Ablehnung gegenüber digitalen Neuerungen im Unternehmenskontext. Um diese Negation der Belegschaft zu Akzeptanz oder womöglich Begeisterung zu wenden, bei Herausforderungen zu unterstützen und Problemen effizient vorbeugen zu können, bedarf es zielgerichteten Maßnahmen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Industrie 4.0: Lost in digitalisation?

2 Mitarbeitende und Digitalisierung – ein Widerspruch?

3 Chancen qualitativ hochwertiger Digitalisierung

4 Qualitätskriterien interner Digitalisierung

4.1 Digitalisierungsszenarien und -storys

4.2 Der gestaltende Mitarbeitende

4.3 Digital Leadership

4.4 Mitarbeitendenorientiertes Change Management

4.5 Veränderte Kommunikations- und Informationspolitik

4.6 Kompetenzmanagement und Fehlerkultur

5 Ausblick: Technik meets Mensch

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen betrieblicher Digitalisierung und den Bedürfnissen der Mitarbeitenden in mittelständischen Unternehmen. Ziel ist es, Qualitätskriterien zu definieren, die eine mitarbeitendenorientierte Gestaltung digitaler Transformationsprozesse ermöglichen, um Widerstände abzubauen und die Akzeptanz neuer Technologien zu fördern.

  • Herausforderungen der digitalen Transformation für die Belegschaft
  • Notwendigkeit partizipativer Digitalisierungsszenarien
  • Anforderungen an modernen "Digital Leadership"
  • Strategien für ein mitarbeitendenorientiertes Change Management
  • Die Rolle von Fehlerkultur und Kompetenzentwicklung

Auszug aus dem Buch

4.1 Digitalisierungsszenarien und -storys

„Eine Digitalisierungs-Story ist eine auf Basis eines Digitalisierungsszenarios abgeleitete Geschichte, die u. a. der Kommunikation von veränderten Abläufen in Unternehmen dient und den Sinn und Zweck der Tätigkeit aufzeigen soll“. (Kofler, 2018, S. 149) Sie beinhaltet im ersten Schritt eine kontinuierliche und umfassende Betrachtung und Bestandsaufnahme aller relevanten Faktoren und Ressourcen im Unternehmen. (Kofler, 2018, S. 150) Auf Basis dieses Bildes, was ist und was war, wird eine Digitalisierungs-Story geschaffen, die den Mitarbeitenden ein Bild von dem vermitteln soll, was sein kann. Dafür müssen diese jedoch zuvor nach ihren Vorstellungen und Vorannahmen befragt und diese in das Konzept eingearbeitet werden. (Kofler, 2018, S. 151) Ziel ist die vollständige Abbildung eines Digitalisierungsszenarios inklusiver Herausforderungen, Problemen und Konsequenzen, einer transparenten und lösungsorientierten Thematisierung von Hürden, Zielformulierung, Aufgabenpakete und Gesamtablauf.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Industrie 4.0: Lost in digitalisation?: Führt in die Thematik ein und analysiert die Herausforderungen der Digitalisierung für mittelständische Unternehmen sowie die Notwendigkeit, Mitarbeitende aktiv einzubinden.

2 Mitarbeitende und Digitalisierung – ein Widerspruch?: Beleuchtet die Ängste der Belegschaft bezüglich Arbeitsplatzverlust, Leistungsdruck und Überforderung durch neue Technologien.

3 Chancen qualitativ hochwertiger Digitalisierung: Erläutert das Potenzial der Digitalisierung für Produktivitätssteigerungen und die persönliche Entwicklung der Mitarbeitenden bei korrekter strategischer Ausrichtung.

4 Qualitätskriterien interner Digitalisierung: Definiert konkrete Anforderungen für einen mitarbeitendenorientierten Prozess, unterteilt in organisatorische und menschzentrierte Faktoren.

5 Ausblick: Technik meets Mensch: Fasst das Ideal einer erfolgreichen digitalen Transformation zusammen, bei der Technik und Mensch im Sinne des Unternehmenserfolgs harmonieren.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Industrie 4.0, Mitarbeitende, Unternehmensstrategie, Change Management, Digital Leadership, Kompetenzmanagement, Fehlerkultur, Partizipation, digitale Transformation, Arbeitswelt, Unternehmenskultur, Motivation, Transparenz, Weiterbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die Herausforderung, Digitalisierungsprozesse in mittelständischen Unternehmen so zu gestalten, dass die Belegschaft nicht nur mitgenommen, sondern aktiv in den Wandel integriert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf Veränderungsmanagement, moderner Führung (Digital Leadership), der Bedeutung von Fehlerkultur sowie der strategischen Einbindung von Mitarbeitenden in digitale Entwicklungskonzepte.

Welches Ziel verfolgt die Autorin oder der Autor mit dieser Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Qualitätskriterien zu erarbeiten, die sicherstellen, dass Digitalisierung im Mittelstand mitarbeiterorientiert und damit qualitativ hochwertig erfolgt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die bestehende Erkenntnisse aus verschiedenen Management- und Organisationsquellen theoretisch fundiert zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Ängste gegenüber der Digitalisierung, die Darstellung von Erfolgsfaktoren wie „Digitales Storytelling“ und spezifische Führungsansätze sowie die Bedeutung der Weiterbildung.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen zählen Digital Leadership, Partizipation, Unternehmenskultur und die Versöhnung von technischem Fortschritt mit den Bedürfnissen der Beschäftigten.

Warum ist das Konzept der „Digitalisierungs-Story“ für Unternehmen wichtig?

Es dient dazu, den abstrakten Prozess der digitalen Umstellung durch Teilgeschichten greifbar zu machen, Ängste abzubauen und ein gemeinsames Verständnis für das „Was-sein-kann“ zu schaffen.

Welche Bedeutung kommt der Fehlerkultur im Rahmen der Digitalisierung zu?

Eine positive Fehlerkultur ist laut Arbeit essenziell, da sie Ängste nimmt, das Experimentieren fördert und somit die Basis für eine lernende Organisation in einer zunehmend digitalen Welt bildet.

Welche Rolle spielt die Führungskraft im Digitalisierungsprozess?

Die Führungskraft wandelt sich in diesem Kontext von einer autoritären Instanz hin zu einem Coach, Mentor und Kommunikator, der den Freiraum für individuelle Selbstorganisation schafft.

Warum betont die Arbeit den Slogan „Intern first, Customer second“?

Dieser Leitsatz unterstreicht die These, dass eine erfolgreiche externe Kundenorientierung nur möglich ist, wenn das Unternehmen seine eigenen Mitarbeitenden digital abholt und deren Arbeitsbedingungen optimal gestaltet.

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Detalles

Título
Qualitätskriterien für eine hochwertige Digitalisierung aus Mitarbeitendenperspektive in mittelständischen Unternehmen
Subtítulo
Wie Mitarbeitende digital mitgenommen werden
Universidad
Technical University of Braunschweig  (Sozialwissenschaft)
Curso
Neue Entwicklungen in der Arbeitswelt
Calificación
1,0
Autor
Mara Kesting (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
17
No. de catálogo
V1433646
ISBN (PDF)
9783346986733
ISBN (Libro)
9783346986740
Idioma
Alemán
Etiqueta
Transformation Digitalisierung Führung Führungskraft Arbeitswissenschaft Transformationsbegleitung Digitalisierungsbegleitung Unternehmen Führungsforschung Digitale Transformation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mara Kesting (Autor), 2022, Qualitätskriterien für eine hochwertige Digitalisierung aus Mitarbeitendenperspektive in mittelständischen Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1433646
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