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Über Anselm von Canterburys „Cur Deus homo“

Titre: Über Anselm von Canterburys „Cur Deus homo“

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 11 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Sarah McCarty (Auteur)

Théologie - Théologie systématique
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In der vorliegenden Seminararbeit findet eine Auseinandersetzung mit dem Werk Anselm von Canterburys "Cur Deus Homo" statt. Dabei wird zunächst seine Biographie wiedergegeben und dargelegt, warum er als "Vater der Scholastik" bezeichnet wird. Im Anschluss wird das Werk vorgestellt, eingeordnet und interpretiert. Hierbei wird die Frage beantwortet, warum (nach Anselm von Canterbury) Gott Mensch geworden ist und Jesus als Mensch sterben musste.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Biographie

1.1 Anselm und die Scholastik

2. Das Werk „Cur Deus homo“

2.1 Warum Gott Mensch geworden ist

2.2 Jesu Tod

3. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das theologische Hauptwerk „Cur Deus homo“ von Anselm von Canterbury, um die darin dargelegte Notwendigkeit der Menschwerdung Gottes und die Bedeutung des Todes Christi für die Erlösung der Menschheit zu analysieren und zu erläutern.

  • Biografische Einordnung von Anselm von Canterbury und sein Einfluss auf die Scholastik.
  • Anselms Verständnis der menschlichen Sündhaftigkeit und der daraus resultierenden Notwendigkeit der Genugtuung (satisfactio).
  • Die christologische Notwendigkeit eines Gott-Menschen zur Wiederherstellung der göttlichen Ordnung.
  • Die Rolle des Todes Jesu als freiwilliges Opfer zur Versöhnung zwischen Gott und Mensch.

Auszug aus dem Buch

Warum Gott Mensch geworden ist

Wie bereits erwähnt, ist eine Vergebung der Sünden und die damit verbundene Erlösung für Anselm ohne Christus respektive die Menschwerdung Gottes durch diesen nicht möglich. Die Schuld des Menschen, also die Sünden, die er tatsächlich begeht und jene, die ihm durch die Erbsünde aufgeladen wurde, ist so groß, dass sie durch ihn allein nicht abgetragen werden kann. Er versündigt sich in seinem Leben immer wieder daran, dass er das erste Gebot nicht einhält und damit Gott entehrt. Durch seine Lebensweise, nämlich indem er sich nicht freiwillig dem Willen Gottes unterwirft, entfernt er sich von seiner Bestimmung und von Gott und stört dadurch das Verhältnis zu ihm. Nur wenn der Mensch Gott und nicht sich selbst an die erste Stelle setzt, kann er das Gebot befolgen und Gott durch sein Leben ehren, doch dies tut er nicht.

Auch wenn die Welt nicht per se gerecht ist, muss sie doch als gerecht gedacht werden können, damit es zur Rechtfertigung des Menschen kommen kann. Gott kann aber die Unordnung, die durch Sünde entsteht, nicht hinnehmen. Die möglichen Alternativen diese Situation zu lösen, sind nach Anselm entweder die Bestrafung oder aber die Genugtuung („satisfactio“) durch den Menschen, damit er nicht gegen sich selbst sündigt. Denn wenn Gott Sünde „erlauben“ würde, könnte der Sünder nicht mehr von dem Nicht-Sünder unterschieden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Biographie: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Anselms von Canterbury nach, von seiner Herkunft und seinem Eintritt in das Kloster in Le Bec bis hin zu seinem Wirken als Erzbischof von Canterbury unter den englischen Königen.

1.1 Anselm und die Scholastik: Hier wird Anselms Rolle als „Vater der Scholastik“ und sein Beitrag zur Entwicklung der formalen Frühscholastik sowie seine ontologischen Gottesbeweise im „Proslogion“ beleuchtet.

2. Das Werk „Cur Deus homo“: Dieser Abschnitt führt in das theologische Hauptwerk ein, erläutert die literarische Form des Dialogs und verdeutlicht die zentrale Fragestellung nach der Notwendigkeit der Menschwerdung.

2.1 Warum Gott Mensch geworden ist: Das Kapitel thematisiert Anselms Erlösungslehre, die menschliche Unfähigkeit zur Wiedergutmachung der Sünde und die daraus abgeleitete Notwendigkeit eines Gott-Menschen.

2.2 Jesu Tod: Hier wird reflektiert, warum der Tod Christi als notwendiges, freiwilliges Opfer zur Versöhnung der Welt mit Gott betrachtet wird, um die göttliche Ehre wiederherzustellen.

3. Schlussbetrachtung: In der Zusammenfassung wird das zentrale Anliegen von „Cur Deus homo“ noch einmal hervorgehoben und als tröstliche Botschaft der göttlichen Liebe und Gerechtigkeit gewürdigt.

Schlüsselwörter

Anselm von Canterbury, Cur Deus homo, Scholastik, Menschwerdung, Inkarnation, Erlösung, Sünde, satisfactio, Gott-Mensch, Christi Tod, Versöhnung, Gerechtigkeit, Sündenfall, Gottes Ehre, Theologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit Anselm von Canterburys theologischer Abhandlung „Cur Deus homo“ und untersucht den darin beschriebenen Erlösungsweg durch die Menschwerdung und den Tod Christi.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die christliche Erlösungslehre, das Verständnis von Sünde und Genugtuung sowie die Natur und Bedeutung von Jesus Christus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Anselms Argumentationslogik nachzuvollziehen, warum Gott Mensch werden musste, um die durch den Menschen verursachte Störung der göttlichen Ordnung zu heilen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine hermeneutische Herangehensweise, indem sie Anselms „ratio“-basierte Argumentation aus seinem Werk analysiert und mit der historischen und theologischen Lehre in Beziehung setzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt biographische Grundlagen, Anselms Einordnung in die Scholastik, die Analyse der Menschwerdung Gottes sowie die tiefe Bedeutung des Todes Jesu für die Versöhnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Cur Deus homo, Erlösung, satisfactio, Menschwerdung und das Verhältnis von göttlicher Ehre und menschlicher Sünde.

Warum spielt die „satisfactio“ eine so wichtige Rolle für Anselm?

Anselm sieht in der „satisfactio“ den einzigen Weg, wie Gott seine Ehre wiederherstellen kann, ohne die Menschheit zu vernichten, da der Mensch allein seine Schuld nicht tilgen kann.

Inwiefern ist der Dialog als literarische Form für Anselm entscheidend?

Der Dialog ermöglicht es Anselm, Denkprozesse abzubilden und aktiv auf die Fragen gläubiger sowie ungläubiger Leser zu reagieren, was seine Argumentation greifbarer macht.

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Résumé des informations

Titre
Über Anselm von Canterburys „Cur Deus homo“
Université
University of Frankfurt (Main)
Cours
Grundlinien der Christologie
Note
1,3
Auteur
Sarah McCarty (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
11
N° de catalogue
V143463
ISBN (ebook)
9783640547098
ISBN (Livre)
9783640551323
Langue
allemand
mots-clé
cur deus homo anselm von canterbury jesus jesus christus Menschwerdung Gott Scholastik Sünde Gnade Hausarbeit Mensch
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah McCarty (Auteur), 2008, Über Anselm von Canterburys „Cur Deus homo“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143463
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Extrait de  11  pages
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