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Wahlkampfstrategien - Personalisierung, Emotionalisierung, Negative Compaigning, Spin Doctoring

Title: Wahlkampfstrategien - Personalisierung, Emotionalisierung, Negative Compaigning, Spin Doctoring

Term Paper , 2007 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Benedikt Breitenbach (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Das Bild der Politik und dessen mediale Vermittlung haben sich in den vergangenen Jahren in Deutschland stark verändert. Unser politisches Alltagsverständnis wird seitens politischer Talkshows, TV-Duellen, Negative Campaigning, Online Wahlkämpfen, Personalisierungen, Inszenierungen und Infotainment geprägt. Die Politik muss sich hierbei immer an professionelleren Formen der politischen Kommunikation bedienen. Hierbei kommt der Wahlkampfplanung und Wahlkampfstrategie in den USA eine Vorreiterrolle zu, die auch Wahlkämpfe in Deutschland beeinflussen. Denn deutsche Wahlkämpfe werden nach Meinung von Experten mittlerweile immer amerikanischer geführt. Ob nun Amerikanisierung oder Modernisierung, einig sind sich die Experten darin, dass sich in Deutschland die Wahlkampfführung im Umbruch befindet. Das Bedingungsfeld moderner Politik im Wahlkampf verdeutlicht, dass nur wohl überlegte und gut organisierte Kommunikation zum Erfolg führen kann und hierbei ein effektives Kommunikationsmanagement von Nöten ist. Genau über diese Entwicklung gibt die folgende Hausarbeit Auskunft. Im Übrigen werden dem Leser die Aufgaben und Ziele der Wahlkampfstrategen während eines professionell geführten Wahlkampfes erläutert. Die Wahlkampfstrategie zielt hierbei mehr und mehr auf eine Personalisierung des eigenen Kandidaten und auf eine Emotionalisierung der Wähler. Dem Wähler soll mittels dieser Elemente der Eindruck von Kompetenz und Glaubwürdigkeit im Wahlkampf vermittelt werden. Personalisierte und emotionalisierte Politikvermittlung werden anhand der Wahlkämpfe von 1994, 1998 und 2002 dargestellt. In diesen Wahlkämpfen werden neben der Form des Positive Campaigning auch die Startegien des Negative Campaigning angewandt. Das Phänomen des Negative Campaigning ist, wie in der vorliegenden Hausarbeit zu entnehmen, sehr stark im amerikanischen, sowohl als auch im deutschen Wahlkampf zu beobachten. Um jedoch einen modernen Wahlkampf mittels Personalisierung, Emotionalisierung und Negative Campaigning auf die Beine zu stellen, bedarf es der Hilfe eines Wahlkampfstrategen, dem Spin Doctor.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Elemente eins professionellen Wahlkampfes

3. Personalisierung und Emotionalisierung im modernen Wahlkampf

3.1 Personalisierungen und Emotionalisierung in deutschen Wahlkämpfen

4. Negative Campaigning

4.1 Negative Campaigning als Wahlkampfstrategie

4.2 Negative Campaigning in Deutschland

5. Spin Doctoring

6. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der politischen Kommunikation in Deutschland hin zu einer stärkeren Amerikanisierung und Professionalisierung, wobei insbesondere die Rolle von Strategien wie Personalisierung, Emotionalisierung und Negative Campaigning sowie der Einfluss von sogenannten Spin Doctors beleuchtet wird.

  • Professionalisierung politischer Kampagnen
  • Personalisierung und Emotionalisierung der Politikvermittlung
  • Strategien des Negative Campaigning im deutschen Kontext
  • Die Rolle und Funktion von Spin Doctors
  • Medialer Aufmerksamkeitswettbewerb in Wahlkämpfen

Auszug aus dem Buch

4.1 Negative Campaigning als Wahlkampfstrategie

Wahlkämpfe bieten dem Wähler die Chance sich mit den Kandidaten und ihren Themen und Argumenten vertraut zu machen und letztendlich dem Wähler die Entscheidung nahe zu legen. Diesbezüglich betreiben die Kandidaten einen Wahlkampf, dem Positive Campaigning, der über sich selbst und ihre politische Position informiert. Darüber hinaus suchen die Kandidaten die Auseinadersetzung mit den Kontrahenten. Das Negative Campaigning definiert sich „als das Aufklären der Wähler über negative Aspekte des Charakters, der Vergangenheit und gegebenenfalls der Partei des gegnerischen Kandidaten. […] Im Rahmen des Negative Campaigning werden weniger die tatsächlich politisch wichtigen Themen diskutiert, sondern anstelle dessen der Gegner zumeist wider besseres Wissen mit Missständen und Skandalen in Verbindung gebracht, persönlich verunglimpft, für Verfehlungen verantwortlich gemacht, die bis in seine Jugendzeit zurückreichen, Tatsachen verzerrt und verfälscht sowie Aussagen und Fakten aus ihrem Kontext gerissen“.

Das Negative Campaigning kann in Bezug auf einen Kontrahenten ausschließlich auf eine Negativkampagne basisieren. Hierbei ist der Gegenkandidat während des Wahlkampfes im Mittelpunkt der eigenen Strategie. Das übergeordnete Wahlkampfthema ist in diesem Falle die Unfähigkeit des Gegners das angestrebte Amt zu bekleiden. Eine negative Strategie kann auch, mit einzelnen Angriffen, in einer sonst positiven Kampagne gewählt werden. Hierbei reagiert lediglich die Partei auf Attacken des Kontrahenten. Demzufolge kann man nur von einer negativen Kampagne reden, wenn dem Wahlkampf auch eine eindeutige negative Strategie zugrunde liegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Wandel der politischen Kommunikation hin zu professionelleren Methoden und definiert den Rahmen der Hausarbeit über moderne Wahlkampfstrategien.

2. Elemente eins professionellen Wahlkampfes: Das Kapitel erläutert den steigenden Professionalisierungsdruck, dem Parteien aufgrund gesellschaftlichen Wandels ausgesetzt sind, und die wachsende Bedeutung externer Berater.

3. Personalisierung und Emotionalisierung im modernen Wahlkampf: Hier wird analysiert, wie durch die Fokussierung auf Kandidaten statt auf Parteiprogramme Vertrauen und Kompetenz als emotionale Werte vermittelt werden sollen.

3.1 Personalisierungen und Emotionalisierung in deutschen Wahlkämpfen: Dieses Unterkapitel untersucht die konkrete Anwendung personalisierter Strategien in den Bundestagswahlkämpfen 1994 und 1998.

4. Negative Campaigning: Es wird definiert, was unter Negative Campaigning verstanden wird und wie sich dieses Phänomen in Deutschland von amerikanischen Vorbildern unterscheidet.

4.1 Negative Campaigning als Wahlkampfstrategie: Dieses Kapitel erläutert die theoretische Abgrenzung und die strategische Zielsetzung negativer Kampagnen gegenüber politischen Kontrahenten.

4.2 Negative Campaigning in Deutschland: Hier wird der Transfer und die mediale Filterung negativer Wahlkampftechniken in der Bundesrepublik kritisch hinterfragt.

5. Spin Doctoring: Das Kapitel beleuchtet die Rolle des Spin Doctors als Medienberater, der versucht, die Wahrnehmung politischer Ereignisse aktiv durch gezielte Interpretation zu steuern.

6. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass eine professionelle Wahlkampfführung heute eine Kombination aus organisatorischer Planung, inhaltlicher Positionierung und strategischer Inszenierung durch Experten zwingend erfordert.

Schlüsselwörter

Wahlkampfstrategien, Personalisierung, Emotionalisierung, Negative Campaigning, Spin Doctoring, Politische Kommunikation, Medien, Bundestagswahl, Politische Werbung, Professionelle Wahlkampfführung, Kandidatenmarketing, Politische Beratung, Amerikanisierung, Wahlkampagne, Politische Inszenierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den modernen, hochgradig professionellen Strategien der politischen Kommunikation und deren Anwendung in deutschen Wahlkämpfen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Personalisierung von Kandidaten, die Emotionalisierung der Wählerschaft, der Einsatz von Negative Campaigning und die Funktion von Spin Doctors.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Einfluss amerikanischer Wahlkampfmethoden auf deutsche Kampagnen zu analysieren und zu erläutern, welche Aufgaben und Ziele Wahlkampfstrategen dabei verfolgen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller medien- und politikwissenschaftlicher Literatur, ergänzt durch die Analyse von Wahlplakaten und Kampagnenbeispielen vergangener Bundestagswahlen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen hinter der Vermittlung von Kandidaten als Identifikationsfiguren und untersucht, warum und wie negative Attacken im Wahlkampf eingesetzt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Politische Kommunikation, Wahlkampfstrategien, Personalisierung, Spin Doctoring und Negative Campaigning.

Wie unterscheidet sich das deutsche Negative Campaigning von der US-Variante?

Während in den USA negative Spots in großem Umfang genutzt werden, werden deutsche Wahlattacken stärker durch Medien redaktionell gefiltert und sind aufgrund geringerer finanzieller Mittel weniger intensiv.

Was ist die Rolle des Spin Doctors laut dieser Arbeit?

Der Spin Doctor ist ein Berater, der Nachrichten und politische Ereignisse mit dem "richtigen Dreh" versieht, um sie so in einer für den Kandidaten vorteilhaften Weise den Medien und der Öffentlichkeit zu verkaufen.

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Details

Title
Wahlkampfstrategien - Personalisierung, Emotionalisierung, Negative Compaigning, Spin Doctoring
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Publizistikwissenschaften)
Course
Glaubwürdigkeit von Wahlwerbung
Grade
1,7
Author
Benedikt Breitenbach (Author)
Publication Year
2007
Pages
19
Catalog Number
V143575
ISBN (eBook)
9783640547203
ISBN (Book)
9783640550883
Language
German
Tags
Wahlkampfstrategien Personalisierung Emotionalisierung Negative Compaigning Spin Doctoring
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benedikt Breitenbach (Author), 2007, Wahlkampfstrategien - Personalisierung, Emotionalisierung, Negative Compaigning, Spin Doctoring, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143575
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