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Die Partnerwahl bei chinesischen Migranten in Deutschland. Ethnische Präferenzen und gesellschaftliche Integration

Titel: Die Partnerwahl bei chinesischen Migranten in Deutschland. Ethnische Präferenzen und gesellschaftliche Integration

Hausarbeit , 2022 , 12 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sarah Böhm (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Forschungsproposal beschreibt das Vorhaben, der Forschungsfrage nachzugehen, ob chinesische Migranten bei der Partnerwahl eine Person desselben ethnischen Hintergrundes bevorzugen. Der Begriff Migranten wird dabei sowohl für Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft, als auch für deutsche Staatsbürger, die selbst, deren Eltern oder deren Großeltern im Ausland geboren sind, verwendet.

Diese Fragestellung ist gesellschaftlich sowohl relevant, als auch aktuell, da die Anzahl an chinesischen Migranten in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen ist. Vor allem im Zusammenhang eines Hochschulbesuchs siedeln sich viele Chinesen in Deutschland an.

Aufgrund dieser hohen Anzahl an Personen mit chinesischen Wurzeln ist es wichtig, mehr über deren gesellschaftliche Strukturen und kollektiven Gedankenmuster zu erfahren. Das bessere Verständnis der Strukturen und Beweggründe einer Minderheit hilft dabei die Integrationsmöglichkeiten zu verbessern und sorgt für einen verständnisvolleren Umgang in der Mehrheitsbevölkerung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Forschungsdesign

4. Zusammenfassung und Diskussion

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die zentralen Beweggründe und Partnerpräferenzen chinesischer MigrantINNen in Deutschland, um zu klären, ob ein signifikanter Hang zur Partnerwahl innerhalb des eigenen ethnischen Hintergrunds besteht und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen.

  • Analyse von Partnerpräferenzen innerhalb der chinesischen Community.
  • Untersuchung des Einflusses von sozialem Umfeld und familiärem Hintergrund.
  • Identifikation relevanter Mediatoren wie die Dauer des Aufenthalts in Deutschland.
  • Methodische Konzeption einer groß angelegten, postalischen Befragung.

Auszug aus dem Buch

3. Forschungsdesign

Für die Datenerhebung eignet sich eine groß angelegte Befragung, um eine ausreichende Anzahl an Daten zu erhalten, die kausale Rückschlüsse erlauben.

Bei der Erstellung des Fragebogens ist es zum einen wichtigen den sozialen Hintergrund und die Lebensumstände abzufragen. Durch Informationen über den Wohnort und das soziale Umfeld lassen sich die Einflüsse einer ethnischen Segregation abschätzen. Diese Variable ist wichtig um einschätzen zu können, inwiefern die Partnerpräferenzen von der ethnischen Homogenität des Wohnortes abhängen. Denkbar ist ein Einfluss des sozialen Umfelds auf die Partnerwahl als Mediator.

Ebenfalls abgefragt wird der familiäre Hintergrund, es ist anzunehmen, dass dieser als Confounder auf die Präferenzen bezüglich der Partnerwahl einwirkt. Bezüglich des familiären Hintergrundes sollen zum einen Fragen über die ethnische Zugehörigkeit der Eltern und Großeltern gestellt werden. Dadurch kann ermittelt werden, ob es in der Familie auch Angehörige anderer Ethnien gibt. Es ist anzunehmen, dass Personen, in deren Familie unterschiedliche Ethnien vorkommen auch selbst aufgeschlossener gegenüber einem/einer Partner(in) einer anderen Ethnie ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel begründet die Relevanz der Untersuchung chinesischer MigrantINNen in Deutschland angesichts steigender Bevölkerungszahlen und der Bedeutung von Partnerschaftsstrukturen für die gesellschaftliche Integration.

2. Forschungsstand: Hier werden bestehende Studien zu Partnerpräferenzen anderer Migrantengruppen diskutiert, um die Forschungslücke für die chinesische Minderheit aufzuzeigen.

3. Forschungsdesign: Es wird der methodische Ansatz einer postalischen Befragung skizziert, wobei Faktoren wie der familiäre Hintergrund, das soziale Umfeld und die ethnische Identifikation als zentrale Einflussvariablen definiert werden.

4. Zusammenfassung und Diskussion: Dieses Kapitel reflektiert das Studiendesign kritisch im Hinblick auf mögliche Verzerrungen durch Bildungsstand oder Alter und bewertet die Eignung der Methode zur Beantwortung der Forschungsfrage.

Schlüsselwörter

Chinesische MigrantINNen, Partnerwahl, Ethnische Homogenität, Integration, Forschungsdesign, Partnerpräferenzen, Soziale Segregation, Familiärer Hintergrund, Kontakttheorie, Ethnische Identifikation, Migrationsstudien, Datenerhebung, Fragebogen, Akademikeranteil, Deutschland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob chinesische MigrantINNen bei der Wahl ihres Partners oder ihrer Partnerin eine Person aus dem eigenen Kulturkreis bevorzugen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Partnerpräferenzen, ethnische Identität, den Einfluss des sozialen Umfelds und die Bedeutung der Integrationsforschung für eine wachsende Minderheitengruppe.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, kausale Zusammenhänge zwischen dem Hintergrund der Person und ihrer Partnerwahlpräferenz mittels einer geplanten empirischen Untersuchung zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine groß angelegte, postalische Befragung vorgeschlagen, um durch quantitative Daten die Partnerpräferenzen statistisch auswertbar zu erfassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Aufarbeitung des existierenden Forschungsstandes und die detaillierte Darstellung des geplanten Forschungsdesigns inklusive der Definition von Variablen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören chinesische MigrantINNen, Partnerwahl, Integration, ethnische Identität und Forschungsdesign.

Warum wird speziell eine postalische Befragung als Erhebungsmethode gewählt?

Die Methode wird gewählt, um soziale Erwünschtheit zu reduzieren, da der fehlende direkte Kontakt zu einem Interviewer die Befragten weniger unter Druck setzt und eine ehrlichere Antwort erlaubt.

Wie wird das "Outcome" – also die Partnerwahlpräferenz – gemessen?

Das Outcome wird durch einen metrischen Index von 1 bis 5 gemessen, der von "keine Rolle bei der ethnischen Herkunft des Partners" bis hin zu "ausschließliche Bevorzugung chinesischer Wurzeln" reicht.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Partnerwahl bei chinesischen Migranten in Deutschland. Ethnische Präferenzen und gesellschaftliche Integration
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Soziologie)
Veranstaltung
Datenerhebung
Note
1,7
Autor
Sarah Böhm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
12
Katalognummer
V1436181
ISBN (PDF)
9783346988287
ISBN (Buch)
9783346988294
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Partnerwahl Chinesen chinesische Migranten ethnischer Hintergrund gesellschaftliche Strukurmuster China kollektive Gedankenmuster Integration Chinesen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Böhm (Autor:in), 2022, Die Partnerwahl bei chinesischen Migranten in Deutschland. Ethnische Präferenzen und gesellschaftliche Integration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1436181
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Leseprobe aus  12  Seiten
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