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Geschlechtsspezifische Faktoren in der Partnerwahl. Die Rolle der Bildungshomogamie anhand faktorieller Survey-Experimente

Titre: Geschlechtsspezifische Faktoren in der Partnerwahl. Die Rolle der Bildungshomogamie anhand faktorieller Survey-Experimente

Dossier / Travail , 2022 , 17 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Sarah Böhm (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Forschungslücke, die durch dieses Forschungsvorhaben geschlossen werden soll, ergibt sich aus der Frage, ob Männer und Frauen der Bildungshomogamie bei ihrer Partnersuche die gleiche Relevanz beimessen oder ob sich ein geschlechtsspezifischer Effekt durch andere Kriterien, wie den beruflichen Status, kompensiert. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, soll ein faktorielles Survey durchgeführt werden, welches verschiedene Kategorien abfragt und dabei variiert, um einen möglichst unverfälschten Eindruck davon zu bekommen, anhand welcher Kriterien eine Person eine*n potentielle*n Partner*in auswählt.

Dieses Forschungsproposal skizziert das Vorhaben, die geschlechterspezifischen Unterschiede bei der Partnerwahl bezüglich der Relevanz der Bildungshomogamie zu erforschen. Aus anderen Studien ist bekannt, dass Frauen der soziale Status ihres Partners deutlich wichtiger ist als dies umgekehrt der Fall ist. Der soziale Status umfasst dabei sowohl das Einkommen, den Beruf als auch das Bildungsniveau.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Geplante Methodik

4. Erwartete Ergebnisse

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Rolle der Bildungshomogamie bei der Partnerwahl zu untersuchen, wobei der Schwerpunkt auf der Frage liegt, ob sich diesbezüglich geschlechtsspezifische Unterschiede feststellen lassen und inwiefern andere Statusmerkmale wie der berufliche Status diese Effekte beeinflussen oder kompensieren können.

  • Analyse geschlechtsspezifischer Präferenzen bei der Partnerwahl.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Bildung, Beruf und sozialem Status.
  • Anwendung der Rational-Choice-Theorie auf das Partnerwahlverhalten.
  • Methodische Umsetzung mittels faktorieller Survey-Experimente.
  • Bewertung des Einflusses von Bildungsniveaus auf die Attraktivität.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Dieses Forschungsproposal skizziert das Vorhaben, die geschlechterspezifischen Unterschiede bei der Partnerwahl bezüglich der Relevanz der Bildungshomogamie zu erforschen.

In der heutigen Zeit hat fast jeder Mensch, zumindest in der westlichen Welt, die Möglichkeit sich seine*n Partner*in selbst auszusuchen. War früher die Wahl des Partners / der Partnerin noch von der Meinung oder gar der Entscheidung der Eltern abhängig, kann sich jede Person nun nach ihren eigenen Kriterien auf die Suche nach einem / einer Partner*in fürs Leben begeben. Dabei sind die Entscheidungskriterien aber nicht nur emotionaler Natur, es gibt viele rationale Merkmale die der / die zukünftige Partner*in erfüllen muss. Eine gute Bildung, ein angesehener Beruf und ein hoher sozialer Status sind dabei positive Merkmale, die bei der Partnersuche Vorteile bringen. Jede Person möchte dabei eine*n Partner*in, der / die möglichst gute Voraussetzungen mitbringt um, gemäß der Rational-choice Theorie, selbst einen möglichst guten sozialen Status zu erlangen. Es stellt sich dabei die Frage wie unterschiedlich Männer und Frauen diese Vorteile bewerten und wie viel Bedeutung sie ihnen bei ihrer Partnersuche beimessen. Sowohl der spätere Beruf als auch der soziale Status werden durch die Bildung beeinflusst. Es ist bekannt, dass Personen sich eher für eine*n Partner*in entscheiden der / die einen vergleichbaren sozialen Hintergrund hat und der einem selbst möglichst ähnlich ist. Daher präferieren Personen auch eher eine*n Partner*in des selben Bildungsniveaus. Durch dieses Homophilieprinzip ergibt sich die Tendenz zu einer Bildungshomogamie (vgl. Appelt/Reiterer 2009: 49).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Bildungshomogamie ein und leitet aus bestehenden Theorien zentrale Fragestellungen ab.

2. Forschungsstand: Hier werden bestehende empirische Studien zur Partnerwahl, insbesondere im Online-Kontext, ausgewertet, um das bisherige Wissen über Statusmerkmale zusammenzufassen.

3. Geplante Methodik: Dieses Kapitel erläutert den Einsatz faktorieller Survey-Experimente als Forschungsinstrument, um Aussagen zur Partnerwahl bei minimierter sozialer Erwünschtheit zu treffen.

4. Erwartete Ergebnisse: Basierend auf den theoretischen Überlegungen werden hier Hypothesen bezüglich der Relevanz von Bildung und Status bei Männern und Frauen formuliert.

5. Fazit: Das Fazit bewertet das gewählte Forschungsdesign kritisch und verdeutlicht dessen Eignung zur Beantwortung der aufgestellten Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Bildungshomogamie, Partnerwahl, Soziale Mobilität, Rational-Choice-Theorie, Faktorielles Survey, Geschlechterunterschiede, Online-Dating, Sozialer Status, Bildungspräferenzen, Sozioökonomische Faktoren, Homophilieprinzip, Vignettenanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Relevanz von Bildungshomogamie bei der Partnerwahl.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bedeutung von Bildung, beruflichem Status und Einkommen bei der Auswahl eines Partners sowie der Anwendung des Homophilieprinzips.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Primärziel ist die Erkenntnis, ob Männer und Frauen Bildungsaspekte auf dem Partnermarkt unterschiedlich gewichten und ob berufliche Statusmerkmale dabei eine kompensierende Rolle spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein experimentelles Design, namentlich das faktorielles Survey (Vignettenanalyse), genutzt, um reale Entscheidungsverhalten unverfälscht zu untersuchen.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch den Forschungsstand, die detaillierte Beschreibung des methodischen Vorgehens und die Ableitung der erwarteten Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe hierfür sind etwa soziale Homogamie, Partnerselektion, Rational-Choice und faktorielles Survey-Design.

Warum wird ein faktorielles Survey-Design genutzt?

Das Design wird gewählt, um Verzerrungen durch sozial erwünschtes Antwortverhalten zu minimieren, welches bei direkten Fragen zur Partnerwahl oft auftritt.

Welche Rolle spielt die Online-Partnersuche im Forschungsvorhaben?

Die Online-Partnersuche dient als theoretischer und praktischer Rahmen, da dort Informationen über Statusmerkmale (Bildung, Beruf) explizit abgefragt und zur Selektion genutzt werden.

Was wird hinsichtlich der Rolle von Frauen bei der Statuswahl erwartet?

Die Erwartung ist, dass Frauen bei der Auswahl von Partnern stärkere Präferenzen hinsichtlich hoher Bildungs- und Statusmerkmale zeigen als Männer.

Was ist das Hauptergebnis zur Bildungshomogamie bei Studenten?

Es zeigt sich laut Literatur, dass besonders Eheschließungen, die zeitlich nah am Studienabschluss erfolgen, eine hohe Bildungshomogamie aufweisen.

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Résumé des informations

Titre
Geschlechtsspezifische Faktoren in der Partnerwahl. Die Rolle der Bildungshomogamie anhand faktorieller Survey-Experimente
Université
LMU Munich  (Soziologie)
Cours
Faktorielle Survey-Experimente
Note
1,7
Auteur
Sarah Böhm (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
17
N° de catalogue
V1436183
ISBN (PDF)
9783346988263
ISBN (Livre)
9783346988270
Langue
allemand
mots-clé
geschlechterspezifischen Unterschiede Partnerwahl Bildungshomogamie Partnersuche Proposal sozialer Status in Beziehungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah Böhm (Auteur), 2022, Geschlechtsspezifische Faktoren in der Partnerwahl. Die Rolle der Bildungshomogamie anhand faktorieller Survey-Experimente, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1436183
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Extrait de  17  pages
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