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Sozialkonstruktivismus als Theorie der Internationalen Beziehungen

Título: Sozialkonstruktivismus als Theorie der Internationalen Beziehungen

Presentación (Redacción) , 2008 , 9 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Nelly Eliasberg (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
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Diese Arbeit befasst sich mit den Inhalten des Sozialkonstruktivismus als Theorie der Internationalen Beziehungen. Es werden die Grundannahmen des Konstruktivismus beleuchtet und anschließend eine konstruktivistische Analyse eines konkreten Problems als Beispiel zur Veranschaulichung angeführt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Was ist Sozialkonsruktivismus?

I.1. Die Welt als soziales Konstrukt - Der Grundgedanke des Konstruktivismus

I.2. Wo kommt Sozialkonstruktivismus her? – Ursprünge und Verortung

I.3. Konstruktivismus in den Internationalen Beziehungen

I.4. Alexander Wendt als Referenztheoretiker

I.4.1. Agent-Stucture-Problem

I.4.2. Regeln, Ideen und Normen

I.4.3. Identitäten und Interessen

I.3.4. Anarchy is what states make of it

II. Michael Barnett: Culture, Strategy and foreign Policy Change. Israel´s Road to Oslo. – Ein Beispiel sozialkonstruktivistischer Analyse

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit gibt eine systematische Einführung in den Sozialkonstruktivismus als theoretische Perspektive innerhalb der Internationalen Beziehungen. Ziel ist es, die grundlegende Ontologie und Epistemologie des Konstruktivismus darzulegen, die Rolle zentraler Akteure und Strukturen zu erläutern und den Erklärungsgehalt dieses Ansatzes anhand einer konkreten Fallstudie zur israelischen Außenpolitik unter Yitzhak Rabin zu verdeutlichen.

  • Grundlegende Konzepte und Ursprünge des Sozialkonstruktivismus
  • Die Rolle von Identität, Normen und Ideen in der internationalen Politik
  • Das Verhältnis von Akteuren und Strukturen bei Alexander Wendt
  • Die Dekonstruktion des Begriffs der Anarchie
  • Analyse des außenpolitischen Wandels Israels durch konstruktivistische Konzepte

Auszug aus dem Buch

I.4.3. Identitäten und Interessen

Identität ist das Selbstverständnis im Verhältnis zu anderen. Identität ist nicht psychologisch, sondern sozial und verhältnismäßig und bildet sich heraus Interaktionen, Umgang, Ideen, Interpretation und gegenseitige Rollenzuweisungen. Identitäten sind sozial konstruiert. Wendt unterscheidet zwischen sozialer oder kollektiver und korporaler Identität. Erstere wird durch gegenseitige Konstruktion der Wesensmerkmale erzeugt, letztere entsteht durch Merkmale, die den Staat an sich kennzeichnen.

Identitäten sind also soziale Konstrukte und dadurch wandelbar. Wie aber kann sich ein Wandel der Identitäten vollziehen? Wendt bietet vier Erklärungsfaktoren an, die gegeben sein müssen: Interdependenz, gemeinsames Schicksal, Ähnlichkeiten in institutionellen Merkmalen und Selbstbeschränkung, wobei letztere der entscheidende Faktor ist, denn erst wenn sich Staaten selbst handlungsbeschränkende Regeln auferlegen, zeigt dies, dass sie sich nicht länger bedroht fühlen und an ihrer Identität nicht mehr festhalten müssen. Sie bilden Institutionen, in denen Normen und Regeln verankert werden, die auf das Handeln, die Interessen und Identitäten zurück wirken. Institutionen werden als kollektives Wissen über sich und die Welt verstanden und existieren nie unabhängig von Identitäten. Institutionen und Identitäten bedingen sich also gegenseitig. Identitätswandel meint einen Prozess der Aneignung neuer Interpretationen der Realität und die Internalisierung von Normen. Da Interessen durch Identitäten bestimmt werden, deutet ein Identitätswandel einen Wandel der Interessen an.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Was ist Sozialkonsruktivismus?: Dieses Kapitel führt in die ontologischen Grundlagen des Konstruktivismus ein, definiert zentrale Begriffe wie das soziale Konstrukt und ordnet den Ansatz theoretisch sowie historisch ein.

II. Michael Barnett: Culture, Strategy and foreign Policy Change. Israel´s Road to Oslo. – Ein Beispiel sozialkonstruktivistischer Analyse: Dieses Kapitel wendet die zuvor erläuterten theoretischen Konzepte auf die israelische Außenpolitik an, um den Wandel der nationalen Identität im Kontext des Osloer Friedensprozesses zu erklären.

Schlüsselwörter

Sozialkonstruktivismus, Internationale Beziehungen, Alexander Wendt, Identität, Interessen, Normen, Ideen, Anarchie, soziale Konstruktion, israelische Außenpolitik, Yitzhak Rabin, Oslo-Abkommen, Akteur-Struktur-Problem, kollektives Wissen, institutioneller Kontext

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine Einführung in die konstruktivistische Theorie der Internationalen Beziehungen und erläutert, wie soziale Konstruktionen die Politik beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bedeutung von Ideen, Normen und Identitäten sowie auf der Dynamik zwischen staatlichen Akteuren und internationalen Strukturen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Ziel ist es, die konstruktivistische Analyseweise verständlich zu machen und ihre Anwendung anhand des politischen Wandels in Israel zu demonstrieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die konstruktivistische Metatheorie als analytischen Rahmen, um durch die Untersuchung von Identitätswandel und Diskursen politische Prozesse zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung bei Alexander Wendt sowie eine angewandte Analyse der israelischen Politik von Michael Barnett.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Charakteristische Begriffe sind Konstruktivismus, Identitätswandel, Anarchiekulturen, soziale Normen und Akteur-Struktur-Kodeterminiertheit.

Wie definiert Wendt das Verhältnis zwischen Akteuren und Strukturen?

Akteure und Strukturen werden als wechselseitig konstituierend betrachtet (Kodeterminiertheit), wobei Strukturen durch das Handeln der Akteure reproduziert werden.

Was unterscheidet die „Hobbe'sche“ von der „Kantianischen“ Anarchiekultur?

Die Hobbe'sche Kultur ist durch Misstrauen und Feindbilder geprägt, während die Kantianische Kultur auf positiver Identität und der Berücksichtigung anderer Interessen basiert.

Warum war die Neudefinition der Identität für Yitzhak Rabin entscheidend?

Rabin interpretierte Israel als modernen liberalen Staat um, um den Friedensprozess und den Rückzug aus Gebieten als legitime nationale Interessen darzustellen.

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Detalles

Título
Sozialkonstruktivismus als Theorie der Internationalen Beziehungen
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Institut für Sozialwissenschaften)
Curso
Internationale Beziehungen
Calificación
1,7
Autor
Nelly Eliasberg (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
9
No. de catálogo
V143661
ISBN (Ebook)
9783640520039
ISBN (Libro)
9783640521722
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sozialkonstruktivismus Theorie Internationalen Beziehungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nelly Eliasberg (Autor), 2008, Sozialkonstruktivismus als Theorie der Internationalen Beziehungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143661
Leer eBook
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