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Erfolgreich ans Ziel mit Verstärkersysteme/Tokensysteme in der Heimerziehung

Título: Erfolgreich ans Ziel mit Verstärkersysteme/Tokensysteme in der Heimerziehung

Trabajo de Investigación , 2009 , 58 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Trabajo social
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Resumen Extracto de texto Detalles

Die vorliegende Arbeit schlägt ein Brücke zwischen Theorie und Praxis in der stationäre Jugendhilfe.
Im ersten Teil der Arbeit werden theoretische Ansätze und Konzepte vorgestellt, an welche das Projekt anknüpft. Sie stellen die Basis für das Projekt dar und sollen ein komprimiertes Wissen über die Theorie des Projektes vermitteln. Der erste Teil der theoretischen Grundlagen beschäftigt sich mit den Lerntheorien. Diese erklären, wie Lernen funktioniert. Besonders dem Behaviorismus und speziell der operanten Konditionierung kommt hier eine gesonderte Aufmerksamkeit zu. Das Projekt wäre aber nicht vollständig, wenn nur die Lerntheorien vorgestellt würden. Aus diesem Grund wird im zweiten Teil der theoretischen Grundlagen noch die Bedeutung von Zielen in den Fokus rücken. Hier wird besonderen Wert auf die Grundlagen der Erarbeitung von Zielen gelegt, da diese bei der späteren Planung und Durchführung des Projektes von großer Bedeutung sein werden.
Im zweiten Teil der Arbeit wir das konkrete Projekt vorgestellt. Das Projekt ist allgemein gehalten und kann in jeder anderen Einrichtung durchgeführt werden. Ganz konkret, wird der Einzug eines Verstärkersystems vorgestellt. Der genaue Ablauf, sowie auftretende Probleme werden erläutert und u.a mit Bildern belegt.
Im dritten Teil der Arbeit wird anhand einer Studie die Wirksamkeit des Projektes evaluiert. Hierfür wurde eine strukturierte Beobachtung und eine schriftliche Gruppenbefragung durchgeführt und ausgewertet. Der Fragebogen wurde für Erzieherinnen und Jugendliche entworfen und entspricht wissenschaftlichen Grundlagen. Im Anhang der Arbeit befindet sich die Auswertung der Evaluation.
Den Abschluss der Arbeit besteht aus einem Fazit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Gedanken

2. Die theoretischen Grundlagen zum Praxisprojekt

2.1. Lerntheorien

2.2. Behaviorismus

2.2.1. Operante Konditionierung

2.2.1.1. Verstärkung

2.2.1.2. Verstärkerpläne

2.3. Begründung der Wahl einer operanten Methode für das Praxisprojekt

2.4. Ziele in der stationären Jugendhilfe

3. Die Idee des Praxisprojektes und die daraus resultierende Forschungsthese

4. Zielentwicklung im Rahmen des Praxisprojektes

4.1. Wirkungsziel

4.2. Handlungsziele und Handlungsschritte

5. Planung und Durchführung des Praxisprojektes

5.1. Grundlagen im Team schaffen

5.1.1. Kurzes Vorstellen des Teams

5.1.2. Klärung offener Fragen und Planung des genauen Vorgehens im Team

5.2. Grundlagen bei den Jugendlichen schaffen

5.2.1. Kurzes Vorstellen der Mädchengruppe

5.2.2. Neugierde und Motivation bei den Jugendlichen wecken

5.3. Ablauf des Praxisprojektes

6. Evaluationsdesign

6.1. Eingrenzung des Untersuchungsfeldes

6.2. Ableitung der Fragestellungen

6.3. Entwicklung des Evaluationsinstruments

6.3.1. Strukturierte Beobachtung (quantitative Erhebung)

6.3.2. Schriftliche Gruppenbefragung (qualitative Erhebung)

6.4. Auswertung der Erhebung

7. Fazit

8. Anhang

8.1. Gegenüberstellung der erwarteten Vor- und Nachteile zum Verstärkersystem aus der 1. Teamsitzung

8.2. Ziele der Jugendlichen

8.3. Auswertung des Beobachtungskalenders und Ergebnisse der Untersuchungsfragestellung 1a, 1b und 1c

8.4. Fragebogen der Jugendlichen zum Verstärkersystem und Auswertung

8.4.1. Fragebogen

8.4.2. Auswertung des 1 Teil des Fragebogens (Fragen 1 – 10) und Ergebnisse der Untersuchungsfragestellung 1d

8.5. Fragebogen der Erzieherinnen zum Verstärkersystem und Auswertung

8.5.1. Fragebogen

8.5.2. Auswertung der Fragebögen der Jugendlichen (2. Teil: Fragen I – VIII) und der Erzieherinnen (Fragen I – VIII), sowie Ergebnisse des Vergleichs

8.6. Auswertung des Beobachtungskalenders im vierten Monat und Ergebnisse der Untersuchungsfragestellung 3

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, ob und wie ein Verstärkersystem (Token-Economy-System) in einer heilpädagogischen Mädchengruppe eingesetzt werden kann, um die Jugendlichen bei der Erreichung individueller Ziele zu motivieren und zu unterstützen sowie die pädagogische Beziehungsarbeit zu stärken.

  • Grundlagen der Lerntheorien und des Behaviorismus
  • Etablierung eines operanten Verstärkersystems in der Praxis
  • Methoden der Zielerarbeitung mit Jugendlichen
  • Evaluation von Verhaltensänderungen und Motivationsfaktoren
  • Reflexion der pädagogischen Beziehungsqualität

Auszug aus dem Buch

2.2. Behaviorismus

Der Behaviorismus (engl. behavior: das Verhalten) wurde zu Beginn des 20. Jahrhundert durch John B. Watson begründet, geht aber eigentlich auf den russischen Psychologen Iwan P. Pawlow zurück (vgl. Altenthan 2005, S. 33).

„Im Behaviorismus ist ausschließlich das beobachtbare Verhalten Gegenstand der Forschung“ (Altenthan 2005, S.33). Alle „inneren Vorgänge“, wie Motive, Gedanken und Gefühle sind nicht unmittelbar beobachtbar und spielen deshalb in der behavioristischen Forschung keine Rolle. Kurz und prägnant kann man zusammenfassen, dass der Behaviorismus davon ausgeht, dass alles Verhalten erlernt ist und wieder verlernt werden kann. Hierauf basieren auch die Lerntheorien des Behaviorismus. Zu den bekanntesten behavioristischen Lerntheorien zählen das klassische Konditionieren, als Vorläufer, das Versuch-und-Irrtum-Lernen und das operante Konditionieren, welches für das Praxisprojekt eine entscheidende Rolle spielt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Gedanken: Einführung in das Projektvorhaben und Begründung der Relevanz für die stationäre Jugendhilfe zur Steigerung der Motivation.

2. Die theoretischen Grundlagen zum Praxisprojekt: Theoretische Fundierung des Behaviorismus, der operanten Konditionierung und der Bedeutung zielorientierter Arbeit.

3. Die Idee des Praxisprojektes und die daraus resultierende Forschungsthese: Herleitung des Vorhabens, Jugendliche durch positive Verstärkung bei der Zielerreichung zu unterstützen.

4. Zielentwicklung im Rahmen des Praxisprojektes: Definition von Wirkungs- und Handlungszielen zur Strukturierung der pädagogischen Arbeit.

5. Planung und Durchführung des Praxisprojektes: Beschreibung der Teambeteiligung, der Einführung des Systems bei den Mädchen und des konkreten Stufenplans.

6. Evaluationsdesign: Erläuterung der quantitativen und qualitativen Methoden zur Überprüfung der Handlungsziele und Fragestellungen.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Projekterfolgs und Ausblick auf die Weiterführung der Arbeit.

8. Anhang: Detaillierte Darstellung der Erhebungsinstrumente, Zielvorgaben und Auswertungen.

Schlüsselwörter

Verstärkersystem, Token-Economy, Behaviorismus, Operante Konditionierung, Heimerziehung, Zielerreichung, Motivation, Pädagogische Beziehungsarbeit, Verhaltensstabilisierung, Evaluation, Mädchengruppe, Zielformulierung, Pädagogik, Lernprozesse, Soziale Arbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert ein Praxisprojekt in einer heilpädagogischen Mädchengruppe, in dem ein Verstärkersystem eingeführt wurde, um Jugendliche bei der Verfolgung eigener Ziele zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Anwendung lerntheoretischer Methoden in der Heimerziehung, die Förderung von Motivation sowie die reflektierte Beziehungsarbeit zwischen Pädagoginnen und Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Untersuchung, ob ein auf positiver Verstärkung basierendes System Jugendliche dazu bewegt, aktiver an ihren selbstgesteckten Entwicklungszielen zu arbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Das Projekt nutzt eine strukturierte Beobachtung (quantitativ) sowie eine schriftliche Gruppenbefragung (qualitativ) zur Evaluation der Wirksamkeit der pädagogischen Intervention.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des Behaviorismus, die detaillierte Planung und Durchführung des Projekts sowie das Evaluationsdesign und die Auswertung der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Verstärkersystem, Token-Economy, Motivation, Heimerziehung, Zielerreichung und pädagogische Beziehungsqualität.

Wie reagierten die Jugendlichen auf das System?

Die Jugendlichen waren zunächst skeptisch, zeigten jedoch nach der Einführung und dem Erleben erster Erfolge eine hohe Akzeptanz und beteiligten sich aktiv am Sammeln der Token.

Welche Bedeutung hat die Familie für die Jugendlichen im Projekt?

Die Jugendlichen nannten ihre Familie als einen der wichtigsten Motivationsfaktoren für ihre Arbeit an den persönlichen Zielen.

Wie wurde die Beziehung zwischen Erzieherinnen und Jugendlichen beeinflusst?

Die intensive Zusammenarbeit bei der Zielfindung wurde von beiden Seiten als wertschätzend wahrgenommen und trug dazu bei, die Alltagsbeziehung durch ein tieferes gegenseitiges Verständnis zu verbessern.

Wird das Verstärkersystem nach Projektende weitergeführt?

Ja, aufgrund der positiven Erfahrungen und der hohen Akzeptanz hat das Team beschlossen, das Prämiensystem als festen Bestandteil in die pädagogische Arbeit zu integrieren.

Final del extracto de 58 páginas  - subir

Detalles

Título
Erfolgreich ans Ziel mit Verstärkersysteme/Tokensysteme in der Heimerziehung
Universidad
University of Applied Sciences Frankfurt am Main
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
58
No. de catálogo
V143688
ISBN (Ebook)
9783640530731
ISBN (Libro)
9783640659180
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bitte die Arbeit anonymisieren!
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2009, Erfolgreich ans Ziel mit Verstärkersysteme/Tokensysteme in der Heimerziehung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143688
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