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Entwicklung einer Gesundheitsstrategie zur Senkung der Krankenquote und Erhöhung der Motivation der Mitarbeitenden

Titel: Entwicklung einer Gesundheitsstrategie zur Senkung der Krankenquote und Erhöhung der Motivation der Mitarbeitenden

Hausarbeit , 2023 , 47 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Fallstudie soll die Thematik des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) sowie der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) am Beispiel eines deutschen Verlagshauses betrachtet werden, das von einem großen US-Unternehmen übernommen wird und mit der Problematik einer sinkenden Mitarbeitermotivation und eines erhöhten Krankenstands zu kämpfen hat.

Aufgrund des demografischen Wandels und des daraus resultierenden sinkenden Erwerbspotenzials stellt die Sicherung des bestehenden Personalstamms sowie seiner Arbeitsfähigkeit einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Unternehmen dar. Hinsichtlich der erfolgskritischen Arbeitsfähigkeit ist laut Krankenkassenumfrage des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2020 zu bemerken, dass ältere Arbeitnehmer längere Ausfallzeiten aufweisen als jüngere Kollegen, letztere jedoch häufiger arbeitsunfähig sind.

Insbesondere ist ein Anstieg psychischer Krankheiten zu verzeichnen. Dabei ist zu bemerken, dass krankheitsbedingte Fehlzeiten durch Mitarbeiterunzufriedenheit begünstigt werden können. Dies resultiert bspw. aus Veränderungen, die im Rahmen einer Betriebsübernahme entstehen, vor allem, wenn sich viele Strukturen sowie Prozesse ändern und die Fusion bzw. Übernahme innerhalb kurzer Zeit ohne Einbezug der Interessen der Mitarbeiter vollzogen wird. Des Weiteren können neben Kosten durch krankheitsbedingte Fehlzeiten und infolgedessen ausbleibende Produktivität eine Fluktuation von Leistungsträgern aufgrund von Faktoren wie Unklarheit über die Sicherheit des Arbeitsplatzes oder Demotivation aufgrund neuer Prozesse bzw. Strukturen entstehen. Insbesondere haben Vorstufen der Fluktuation, wie das Stadium der inneren Kündigung, in dem der Mitarbeiter aufgrund seiner negativen Haltung zum Unternehmen häufig abwesend ist, destruktive Auswirkungen und beeinflussen Kollegen eventuell negativ.

Dieser Problematik kann vorgebeugt werden, indem verschiedene Maßnahmen Anwendung finden: bspw. Mitarbeitergespräche zur Senkung der Unsicherheit wie auch Führungskräftetrainings zur Steigerung der Motivation und zum gesundheitsorientierten Führen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Theoretischer Teil

2.1 Ursachen und Auswirkungen erhöhter Mitarbeiterkrankenstände

2.2 Definition und Abgrenzung von BGM und BGF

2.3 Theorie der Handlungsveranlassung

2.4 Job-Demand-Control-Modell

2.5 Modell beruflicher Gratifikationskrisen

2.6 Zusammenfassung des theoretischen Teils

3. Anwendungsteil

3.1 Ausgangssituation des deutschen Verlags

3.2 Ableitung möglicher Folgen der aktuellen Krankenstände

3.3 Ableitung von Maßnahmen zur Verbesserung der Motivation und Zufriedenheit in der Belegschaft

3.4 Ableitung einer Gesundheitsstrategie

3.5 Evaluation und Erfolgsmessung der Maßnahmen

4. Diskussion

4.1 Kritische Würdigung der Ergebnisse

4.2 Kritische Betrachtung der Evaluation anhand quantitativer Kriterien

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Fallstudie adressiert die Herausforderung sinkender Mitarbeitermotivation und steigender krankheitsbedingter Fehlzeiten in einem deutschen Verlagshaus, das durch einen US-Konzern übernommen wurde. Das primäre Ziel der Arbeit ist es, auf Basis theoretischer Modelle eine zielgerichtete Gesundheitsstrategie zu entwickeln und einen konkreten Maßnahmenplan abzuleiten, der die Krankenquote senkt und die Mitarbeiterzufriedenheit sowie die Produktivität innerhalb des Transformationsprozesses nachhaltig wiederherstellt.

  • Analyse der Ursachen und Folgen von Mitarbeiterkrankenständen bei Fusionen.
  • Differenzierung und Integration von betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) und betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF).
  • Anwendung arbeitspsychologischer Theorien zur Motivationssteigerung (z.B. Job-Demand-Control-Modell).
  • Entwicklung eines strukturierten Maßnahmenplans inklusive Erfolgskontrolle mittels Key Performance Indicators (KPI).

Auszug aus dem Buch

2.4 Job-Demand-Control-Modell

Das Job-Demand-Control-Modell (Deutsch: Anforderungs-Kontroll-Modell) nach dem US-amerikanischen Soziologen Robert Karasek basiert auf der Grundannahme, dass Stress bei der Arbeit aus der wechselseitigen Beziehung zwischen hohen Arbeitsanforderungen und geringem Handlungs- bzw. Entscheidungsspielraum entsteht. Hinsichtlich der Anforderungen der Arbeit wird zwischen quantitativ und qualitativ differenziert. Ersteres beinhaltet bspw. ein hohes Arbeitspensum mit entsprechendem Zeitdruck. Hier wäre als Beispiel ein Vertriebsmitarbeiter zu nennen, der am Tag eine hohe Zahl an Kundentelefonaten tätigen muss. Die Anforderung ergibt sich folglich nicht aus der Schwierigkeit der Einzeltätigkeit, sondern aus dem Gesamttätigkeitsvolumen.

Demgegenüber resultieren qualitativ hohe Anforderungen etwa aus einer schwer zu bewältigenden Aufgabe oder einem umfangreichen Verantwortungsfeld. Als Beispiel für den qualitativen Bereich wären Kundenbesuche eines Vertriebsmitarbeiters zu nennen, in denen es einen kritischen Einkäufer von einer Preiserhöhung zu überzeugen gilt. Karasek geht in seinem Modell von der Annahme aus, dass bei steigender Anforderung, jedoch limitiertem oder nicht steigendem Handlungsspielraum der steigendende Antrieb gebremst wird. Dies könnte zutreffen, wenn der genannte Vertriebsmitarbeiter eine Verhandlung mit dem Einkäufer führen soll, jedoch in seinem Entscheidungsspielraum stark eingegrenzt ist. Dieser Zustand des ‚mental strain‘ verursacht Stress oder Symptome wie Unzufriedenheit mit der Arbeit sowie Erschöpfungszustände.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert die Problemstellung durch den demografischen Wandel und die Auswirkungen von Unternehmensübernahmen auf die Mitarbeitergesundheit und formuliert die Forschungsfrage zur Wiederherstellung von Motivation und Arbeitsfähigkeit.

2. Theoretischer Teil: Hier werden zentrale arbeitspsychologische Modelle, wie das Job-Demand-Control-Modell und das Modell beruflicher Gratifikationskrisen, erörtert, um die Wirkungsweisen von Stress, Belohnung und Handlungsspielräumen am Arbeitsplatz wissenschaftlich zu fundieren.

3. Anwendungsteil: In diesem Teil wird die Gesundheitsstrategie für das fiktive Verlagshaus entwickelt, indem basierend auf den theoretischen Erkenntnissen ein konkreter Maßnahmenplan für kurz-, mittel- und langfristige Ziele inklusive Evaluierungsmethoden erstellt wird.

4. Diskussion: Das Kapitel reflektiert kritisch über die vorab vorgeschlagenen Maßnahmen hinsichtlich ihrer finanziellen Belastung, potenzieller Widerstände durch das 'Mergersyndrom' sowie die methodische Validität der gewählten Evaluationsinstrumente.

5. Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung schließt die Arbeit ab, indem sie die Forschungsfrage beantwortet und die Notwendigkeit von BGM-Maßnahmen sowie die Bedeutung der praktischen Implementierung in realen Unternehmenskontexten unterstreicht.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, BGF, Krankenstand, Mitarbeitermotivation, Job-Demand-Control-Modell, Gratifikationskrisen, Change-Management, Post-Merger-Integration, Gesundheitsstrategie, Leistungsfähigkeit, psychische Belastung, Zielvereinbarung, Fehlzeiten, Evaluation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie ein durch einen US-Konzern übernommenes deutsches Verlagshaus mit erhöhten Krankenständen und sinkender Mitarbeitermotivation umgehen kann, um das Wohlbefinden nachhaltig zu steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), psychische Belastungen bei Arbeitssitzungen, Change-Management im Zuge von Fusionen sowie Strategien zur Bindung und Motivation von Mitarbeitern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, wie durch die Anwendung theoretischer Modelle der Arbeitspsychologie eine effektive Gesundheitsstrategie entwickelt werden kann, um Fehlzeiten zu reduzieren und die Motivation der Angestellten wiederherzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Herangehensweise, bei der bewährte arbeitspsychologische Theorien wie das Job-Demand-Control-Modell und das Modell beruflicher Gratifikationskrisen auf ein fiktives Fallbeispiel in einem Verlagshaus angewendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Gesundheitsmodelle sowie eine praktische Anwendung, in der ein detaillierter Maßnahmenplan zur kurz-, mittel- und langfristigen Gesundheitsförderung entwickelt wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, Krankenquote, Motivationssteigerung, Post-Merger-Integration und Zielvereinbarungen.

Warum wird im Maßnahmenplan ausdrücklich die SMART-Methode vorgeschlagen?

Sie dient dazu, Zielvereinbarungen spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert zu gestalten, um so die Identifikation der Mitarbeiter mit den Unternehmenszielen bei gleichzeitigem Ausschluss negativer Stresssymptome zu fördern.

Wie gehen die Autoren mit der Problematik des Mergersyndroms um?

Die Arbeit thematisiert das Mergersyndrom als Widerstand gegen Veränderungsprozesse und schlägt zur Milderung eine offenere Kommunikation über Unternehmensziele sowie die Einbeziehung der Mitarbeiter in die Zielsetzung vor.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwicklung einer Gesundheitsstrategie zur Senkung der Krankenquote und Erhöhung der Motivation der Mitarbeitenden
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
47
Katalognummer
V1437746
ISBN (PDF)
9783346993052
ISBN (Buch)
9783346993069
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Betriebliches Gesundheitsmanagement Betriebliche Gesundheitsförderung Job-Demand-Control-Model Modell beruflicher Gratifikationskrisen Gesundheitsstrategie Problematik hoher Krankenquote
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Entwicklung einer Gesundheitsstrategie zur Senkung der Krankenquote und Erhöhung der Motivation der Mitarbeitenden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1437746
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Leseprobe aus  47  Seiten
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