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Bildungsbenachteiligung und Resilienz. Herausforderungen und Lösungsansätze in der Schule

Titel: Bildungsbenachteiligung und Resilienz. Herausforderungen und Lösungsansätze in der Schule

Bachelorarbeit , 2022 , 47 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit wird die Bildungsbenachteiligung sowie ihre Folgen auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen erörtert. Der Fokus liegt hierbei auf der Benachteiligung, die aufgrund des sozialen und ethnischen Hintergrunds und des Geschlechts entsteht. Daraufhin wird das Resilienzkonzept aufgegriffen und thematisiert. Um vorab einen Einblick in den Terminus, Resilienz, zu geben, bietet sich folgende Erläuterung: Resilienz beschreibt die Fähigkeit einer Person, stressige Lebensbedingungen und die negativen Folgen von Stress zu bewältigen. Demgemäß geht es um die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen erfolgreich zu meistern und nicht die Hoffnung zu verlieren.

Bildungsbenachteiligung in der Schule hat viele Facetten. Diese spiegeln sich oftmals im Verhalten von Schülern wider, wenn sie beispielsweise während eines Tests die Hände über den Kopf zusammenschlagen und verzweifelt auf den Test gucken oder öfters ihre Hausaufgaben vergessen. Jedoch gibt es verschiedene Möglichkeiten als Lehrkraft dagegen zu wirken. Die Bildung ist ein signifikanter Faktor für die individuellen Lebenschancen, beruflichen Erfolg, Selbstentwicklung sowie soziale und kulturelle Teilhabe in unserer Gesellschaft.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bildungsbenachteiligung

2.1 Begriffserklärung

2.2 Ursachen der Bildungsbenachteiligung

2.3 Heterogenität in Schulklassen

2.4 Sozio-Ökonomische Heterogenität

2.5 Studien als Beweis der sozialen Ungleichheit

2.6 Migrationsbedingte Heterogenität

2.7 Studien zur Bildungsbenachteiligung bei Migrantenkinder

2.8 Geschlechterbedingte Heterogenität

3. Entwicklung und Charakteristika des Resilienzkonzepts

3.1 Begriffserklärung

3.2 Schutz- und Risikofaktorenkonzept und deren Wechselspiel

3.3 Das Risikofaktorenkonzept

3.4 Spezifische Wirkmechanismen

3.5 Schutzfaktorenkonzept

3.6 Resilienzfaktoren

3.7 Empirische Forschungsbefunde

4. Resilienzförderung in der Schule

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen Bildungsbenachteiligung und der psychischen Widerstandsfähigkeit von Schülern. Ziel ist es, effektive Fördermaßnahmen für Lehrkräfte aufzuzeigen, um das Resilienzvermögen bei Jugendlichen, die durch sozialen Status, Migrationshintergrund oder Geschlecht benachteiligt sind, zu stärken.

  • Analyse der Ursachen und Folgen von Bildungsbenachteiligung im deutschen Schulsystem.
  • Erläuterung des Resilienzkonzepts, einschließlich Schutz- und Risikofaktoren.
  • Identifikation von Resilienzfaktoren und deren Bedeutung für die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben.
  • Praktische Ableitung von pädagogischen Fördermaßnahmen zur Resilienzstärkung im Schulalltag.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Bildungsbenachteiligung in der Schule hat viele Facetten. Diese spiegeln sich oftmals im Verhalten von Schülern wider, wenn sie beispielsweise während eines Tests die Hände über den Kopf zusammenschlagen und verzweifelt auf den Test gucken oder öfters ihre Hausaufgaben vergessen. Jedoch gibt es verschiedene Möglichkeiten als Lehrkraft dagegen zu wirken.

Die Bildung ist ein signifikanter Faktor für die individuellen Lebenschancen, beruflichen Erfolg, Selbstentwicklung sowie soziale und kulturelle Teilhabe in unserer Gesellschaft (vgl. Solga und Dombrowski 2009, S.7).

Jedoch zeigen die internationalen Vergleichsstudien IGLU 2006 (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) und PISA III (Programme for International Student Assessment), dass es in jedem Staat einen Zusammenhangzwischen der schulischen Leistung und der sozialen und ethnischen Herkunft gibt, allerdings ist dieser Zusammenhang in keinem der beteiligten Länder so eng wie in Deutschland (vgl. Valtin 2008, S.13). Dies wirkt sich negativ auf die benachteiligten Schüler aus, denn die hinzukommende Bildungsbenachteiligung wird in der Resilienzforschung als Risiko angesehen. Dabei verfolgt sie das Ziel, Gruppen von Kindern und Jugendlichen zu identifizieren, deren Entwicklung aufgrund solcher Risikofaktoren langfristig gefährdet ist. Zudem gerät heutzutage jedes Individuum, in seiner gesamten Lebenslaufbahn mit Niederlagen, Misserfolgen oder mit traumatischen Lebenssituationen innerhalb der Familie oder auf seiner schulischen oder beruflichen Lebenslaufbahn, in Konflikt. Diese Chancen und Herausforderungen, Gefährdungen sowie Risiken beeinflussen heutzutage vermehrt die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen (vgl. Laucht, 2003, S.53f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Problematik der Bildungsbenachteiligung und führt in das Forschungsziel der Resilienzförderung ein.

2. Bildungsbenachteiligung: Analysiert verschiedene Ursachen wie sozio-ökonomischen Status, Migrationshintergrund und Geschlecht sowie deren negative Auswirkungen auf den Bildungserfolg.

3. Entwicklung und Charakteristika des Resilienzkonzepts: Definiert Resilienz als dynamischen Anpassungsprozess und stellt Schutz-, Risiko- und Resilienzfaktoren in den theoretischen Kontext.

4. Resilienzförderung in der Schule: Leitet aus der Theorie konkrete pädagogische Methoden und Rituale zur Unterstützung benachteiligter Schüler ab.

5. Fazit: Fasst die Kernerkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Schlüsselrolle der Lehrkraft als Bezugsperson für die Resilienzstärkung.

Schlüsselwörter

Bildungsbenachteiligung, Resilienz, Schule, Migrationshintergrund, sozio-ökonomischer Status, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, Resilienzförderung, Lehrkraft, Selbstwirksamkeit, soziale Kompetenz, Chancengleichheit, Entwicklungsrisiken, pädagogisches Handeln, Segregation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Benachteiligung von Schülern im deutschen Bildungssystem und untersucht Möglichkeiten, wie Resilienz (psychische Widerstandsfähigkeit) gezielt durch Lehrkräfte gefördert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Bildungsbenachteiligung, die Identifikation von Risikofaktoren (sozial, ökonomisch, kulturell) und die theoretische Fundierung sowie praktische Umsetzung von Resilienzförderung an Schulen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, darzulegen, wie Lehrkräfte durch geeignete Fördermaßnahmen Schülern, die Bildungsbenachteiligungen ausgesetzt sind, dabei helfen können, ihr Resilienzvermögen zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche, der Analyse pädagogisch-psychologischer Konzepte sowie internationaler Vergleichsstudien (wie PISA und IGLU) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ursachen von Benachteiligung (z.B. Segregation, Familienhintergrund), erläutert das Schutz- und Risikofaktorenmodell und bietet einen detaillierten Maßnahmenkatalog zur Förderung im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf Begriffen wie Bildungsbenachteiligung, Resilienz, Schutzfaktoren, Soziale Herkunft, Migrationshintergrund und pädagogische Förderung.

Welche Rolle spielt die Lehrperson laut der Arbeit bei der Resilienzförderung?

Die Lehrperson nimmt eine Schlüsselrolle ein; sie dient als stabile Bezugsperson, die durch wertschätzendes Verhalten, transparente Regeln und gezielte Förderung positive Entwicklungsimpulse geben kann.

Warum sind Rituale wie die "Black Box" oder Begrüßungsrituale wichtig?

Diese Rituale schaffen Stabilität, Sicherheit und ein wertschätzendes Klima, was insbesondere für Schüler aus instabilen Lebensverhältnissen als Schutzfaktor wirkt und die soziale Teilhabe fördert.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bildungsbenachteiligung und Resilienz. Herausforderungen und Lösungsansätze in der Schule
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
47
Katalognummer
V1438542
ISBN (PDF)
9783346994783
ISBN (Buch)
9783346994790
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Resilienz Bildungsbenachteiligung Pädagogik Biwi Schule Schüler Förderung Bachelorarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Bildungsbenachteiligung und Resilienz. Herausforderungen und Lösungsansätze in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1438542
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Leseprobe aus  47  Seiten
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