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Lebensweltorientierte Soziale Arbeit. Eine Querstudie

Title: Lebensweltorientierte Soziale Arbeit. Eine Querstudie

Elaboration , 2020 , 6 Pages

Autor:in: Kathrin Müller (Author)

Social Work
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Das Konzept der Lebensweltorientierung gehört heute zum festen Bestand des praktischen und theoretischen Diskurses der Sozialen Arbeit. Dieser Ansatz orientiert sich an den alltäglichen Handlungs- und Deutungsmuster der Adressaten sowie deren Bewältigungsstrategien in Problemsituationen.

In diesem Zusammenhang müssen die Ressourcen und Stärken des Klienten einbezogen werden. Neben einer Stabilisierung des Alltags steht außerdem die soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt. Das Konzept versucht die individuellen Lebenserfahrungen sowie die Bedürftigkeit der Betroffenen mit den Möglichkeiten der professionellen und institutionellen Sozialen Arbeit zu verknüpfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Die Lebensweltorientierung

2 Anwendung in der Sozialen Arbeit

2.1 Lebensweltorientierung in der Kindertagesbetreuung

2.2 Lebensweltorientierung und Sucht

2.3 Lebensweltorientierung in der Straffälligenhilfe

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit und analysiert deren praktische Anwendung in verschiedenen zentralen Arbeitsfeldern, um aufzuzeigen, wie individuelle Lebensbewältigung durch professionelle Unterstützung gestärkt werden kann.

  • Grundlagen und theoretischer Diskurs der Lebensweltorientierung
  • Integration lebensweltorientierter Ansätze in der Kindertagesbetreuung
  • Methodische Ansätze in der Arbeit mit suchtkranken Menschen
  • Fallbezogene Anwendung in der Straffälligenhilfe
  • Bedeutung von Ressourcenorientierung und Sozialraumbezug

Auszug aus dem Buch

2.1 Lebensweltorientierung in der Kindertagesbetreuung

Im Hinblick auf die Fokussierung der einzelnen Lebenswelten, wird davon ausgegangen, dass die individuelle Entwicklung der Kinder maßgeblich von den Lebensbedingungen und der spezifischen Lebenslage der Familie beeinflusst wird (vgl. Thiersch/Weiß 2016, S. 67). Daher ist es von wichtiger Bedeutung die Lebenswelten Familie und Kindertagesbetreuung miteinander zu verknüpfen. Dies gelingt beispielsweise durch das Einbeziehen der Eltern während der Eingewöhnungsphase oder durch Hospitationen im Kindergarten. Hierbei sollte der Blick auf die Ressourcen der jeweiligen Lebenswelt gerichtet werden (vgl. ebd., S. 67). In regelmäßigen Entwicklungsgespräche zwischen Fachkräften und Eltern könnten diese Ressourcen zum Thema werden (vgl. ebd., S. 68).

Darüber hinaus sollte die Kindertagesbetreuung an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien orientiert sein (vgl. Thiersch/Weiß 2016, S. 68). Dies gelingt nicht nur durch familienfreundliche Betreuungszeiten, sondern auch durch familienbezogene Bildungsangebote und Aktivitäten (vgl. ebd., S. 68). Die Lebensweltorientierung fordert zudem, den Alltag der Kinder ernst zu nehmen und beispielsweise Routinen oder Abläufe wie Schlafen und Essen zu fördern (vgl. ebd., S. 69).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Lebensweltorientierung: Dieses Kapitel führt in den theoretischen Diskurs ein und erläutert, wie individuelle Lebenserfahrungen mit professionellen Hilfsstrukturen verknüpft werden.

2 Anwendung in der Sozialen Arbeit: Dieser Abschnitt beschreibt die praktische Implementierung des Konzepts in den Arbeitsfeldern Kindertagesbetreuung, Suchthilfe und Straffälligenhilfe unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen Adressatenbedürfnisse.

2.1 Lebensweltorientierung in der Kindertagesbetreuung: Der Fokus liegt hier auf der Verzahnung von Familienleben und institutioneller Betreuung sowie der Förderung von Alltagsroutinen.

2.2 Lebensweltorientierung und Sucht: Dieses Kapitel behandelt Hilfekonzepte für Drogenkonsumenten, bei denen die subjektive Lebenswirklichkeit und niederschwellige Angebote zentral sind.

2.3 Lebensweltorientierung in der Straffälligenhilfe: Hier wird der Prozess der Rekonstruktion biographischer Hintergründe beschrieben, um eine nachhaltige Reintegration in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Lebensweltorientierung, Soziale Arbeit, Kindertagesbetreuung, Suchthilfe, Straffälligenhilfe, Ressourcenorientierung, Lebensbewältigung, Soziale Gerechtigkeit, Empowerment, Sozialraumorientierung, Biographische Entwicklung, Hilfeprozess, Klientenorientierung, Teilhabe, Integrationsförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Lebensweltorientierung und ihrer praktischen Umsetzung als fester Bestandteil moderner Sozialer Arbeit zur Unterstützung von Klienten in ihren jeweiligen Alltagskontexten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte sind die Kindertagesbetreuung, die Suchthilfe sowie die Straffälligenhilfe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse, wie theoretische Anforderungen der Lebensweltorientierung in institutionelle Hilfekonzepte übersetzt werden können, um individuelle Lebenslagen wirksam zu stabilisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Querstudie, die Fachliteratur auswertet, um verschiedene Anwendungsfelder der Sozialen Arbeit zu vergleichen und zu systematisieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Konzept und drei spezifische Kapitel, die darlegen, wie Fachkräfte in verschiedenen Arbeitsfeldern die Ressourcen ihrer Klienten aktivieren und als Basis für ihre Arbeit nutzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind neben der Lebensweltorientierung vor allem Ressourcenorientierung, Empowerment, Niedrigschwelligkeit und Sozialraumorientierung.

Wie unterscheidet sich die Anwendung in der Kindertagesbetreuung von der in der Straffälligenhilfe?

Während in der Kindertagesbetreuung die Vernetzung zwischen Familie und Institution im Zentrum steht, erfordert die Straffälligenhilfe eine tiefgehende biographische Rekonstruktion zur Auseinandersetzung mit begangenen Taten und deren Folgen.

Warum spielt das "niederschwellige" Angebot eine wichtige Rolle für die Arbeit?

Niederschwellige Angebote gewährleisten eine bessere Erreichbarkeit für Betroffene, insbesondere bei von Ausgrenzung bedrohten Personengruppen in der Suchthilfe oder Straffälligenhilfe.

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Details

Title
Lebensweltorientierte Soziale Arbeit. Eine Querstudie
College
University of Applied Sciences Kempten  (Fakultät Soziales und Gesundheit)
Course
Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit
Author
Kathrin Müller (Author)
Publication Year
2020
Pages
6
Catalog Number
V1438660
ISBN (PDF)
9783346995230
Language
German
Tags
Arbeitsfelder Soziale Arbeit Sozial Lebensweltorientierung Lebensweltorientiert Sucht Straffälligenhilfe Kindertagesbetreuung Kindertagesstätte Kindergarten Lebenswelt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Müller (Author), 2020, Lebensweltorientierte Soziale Arbeit. Eine Querstudie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1438660
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