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Die Beziehungen der USA zu Kuba in den neunziger Jahren:

Inwieweit lässt sich die amerikanische Außenpolitik mit der Verschärfung des Embargos gegen Kuba als Erfolg werten?

Titre: Die Beziehungen der USA zu Kuba in den neunziger Jahren:

Dossier / Travail , 2009 , 16 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Leon Keller (Auteur)

Politique - Région: Etats-Unis
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit soll die amerikanische Außenpolitik bezogen auf Kuba behandelt werden.
Exemplarisch werden die Gründe für die Verabschiedung der beiden Gesetze dargestellt, die in den neunziger Jahren zu einer massiven Verschärfung des Embargos gegen Kuba führten und dieses als Gesetz festschrieben, nachdem es als Präsidentenerlaß
bereits über 30 Jahre Bestand hatte. Nach dem engen Bündnis und der wirtschaftlichen Abhängigkeit Kubas zur Sowjetunion wäre zu vermuten, dass gerade durch den Zusammenbruch der UdSSR eine Entspannung des kubanisch-amerikanischen Verhältnisses
eintreten musste. Dies aus zwei Gründen: erstens fiel für die USA die direkte kommunistische Bedrohung durch die Sowjetunion weg, so dass eine Eindämmungspolitik eher weniger sinnvoll erscheinen musste. Zweitens wäre es auch aus Kubas Sicht im eigenen wirtschaftlichen Interesse gewesen, die Beziehungen zu den USA zu entspannen um Lockerungen in der Embargopolitik zu erzielen. Das es seit dem Ende des Ost-West-Konfliktes nicht zu einer Lockerung sondern zu einer Verschärfung des Embargos gekommen ist, hing stark mit der amerikanischen Innenpolitik zusammen,
wie hier später noch aufgezeigt werden soll.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Hintergrund der modernen amerikanisch-kubanischen Beziehungen

2.1 Motive der USA für das Embargo und der Wandel infolge des Zusammenbruchs der Sowjetunion

2.2 Einfluß der Exilkubaner auf die US-amerikanische Außenpolitik

2.3 Der Helms-Burton-Act: Verschärfung des Embargos

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die US-amerikanische Außenpolitik gegenüber Kuba in den 1990er Jahren, mit einem besonderen Fokus auf die Gründe für die Verschärfung des Embargos und dessen politische sowie ökonomische Auswirkungen.

  • Historische Entwicklung der diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Kuba
  • Einfluss der kubanischen Exilgemeinschaft auf die US-Innen- und Außenpolitik
  • Analyse der Gesetzgebungsverfahren (Cuban Democracy Act und Helms-Burton-Act)
  • Wirtschaftliche Folgen des Embargos für Kuba und internationale Reaktionen
  • Bewertung der Effektivität des Embargos hinsichtlich der angestrebten Regimewechsel-Ziele

Auszug aus dem Buch

Einleitung

In dieser Arbeit soll die amerikanische Außenpolitik bezogen auf Kuba behandelt werden. Exemplarisch werden die Gründe für die Verabschiedung der beiden Gesetze dargestellt, die in den neunziger Jahren zu einer massiven Verschärfung des Embargos gegen Kuba führten und dieses als Gesetz festschrieben, nachdem es als Präsidentenerlaß bereits über 30 Jahre Bestand hatte. Nach dem engen Bündnis und der wirtschaftlichen Abhängigkeit Kubas zur Sowjetunion wäre zu vermuten, dass gerade durch den Zusammenbruch der UdSSR eine Entspannung des kubanisch-amerikanischen Verhältnisses eintreten musste. Dies aus zwei Gründen: erstens fiel für die USA die direkte kommunistische Bedrohung durch die Sowjetunion weg, so dass eine Eindämmungspolitik eher weniger sinnvoll erscheinen musste. Zweitens wäre es auch aus Kubas Sicht im eigenen wirtschaftlichen Interesse gewesen, die Beziehungen zu den USA zu entspannen um Lockerungen in der Embargopolitik zu erzielen. Das es seit dem Ende des Ost-West-Konfliktes nicht zu einer Lockerung sondern zu einer Verschärfung des Embargos gekommen ist, hing stark mit der amerikanischen Innenpolitik zusammen, wie hier später noch aufgezeigt werden soll.

Die amerikanisch-kubanischen Beziehungen waren stets, im Vergleich zu den meisten anderen Ländern Lateinamerikas, von ganz besonderer Art gewesen. Bereits im 19. Jahrhundert stellte Kuba für die USA ein „Objekt von überragender Bedeutung für die wirtschaftlichen und politischen Interessen unser Union“ dar, wie es der amerikanische Außenminister John Quincy Adams formulierte (vgl. Chomsky 1999: 102). Seit dem Rückzug der Spanier von der Insel hatten die USA stets intensive Interessen und politischen Einfluß auf Kuba ausgeübt. Das mittlerweile über 40 Jahre währende US-Embargo gegen Kuba kann in seinem Ausmaß und aufgrund seiner politischen Motive in der Geschichte als einmalig bezeichnet werden und wurde in den neunziger Jahren durch den „Cuban Democracy Act“ und den „Helms-Burton-Act“ noch einmal verschärft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein, warum das Embargo gegen Kuba nach dem Ende des Ost-West-Konflikts nicht gelockert, sondern verschärft wurde, und skizziert die historische Bedeutung dieser Beziehungen.

2. Historischer Hintergrund der modernen amerikanisch-kubanischen Beziehungen: Dieses Kapitel erläutert die Wurzeln der US-Interessen in Kuba und analysiert den Wandel in der Politik nach 1959 bis hin zum Zusammenbruch der Sowjetunion.

2.1 Motive der USA für das Embargo und der Wandel infolge des Zusammenbruchs der Sowjetunion: Es wird untersucht, wie die USA durch die Instrumentalisierung des Embargos politische Instabilität auf Kuba zu fördern versuchten und welche Rolle die ideologische Gegnerschaft spielte.

2.2 Einfluß der Exilkubaner auf die US-amerikanische Außenpolitik: Das Kapitel analysiert, wie die exilkubanische Lobby in den USA die innenpolitische Agenda beeinflusst und Druck auf die Administration ausübt, um Sanktionen gegen Kuba aufrechtzuerhalten.

2.3 Der Helms-Burton-Act: Verschärfung des Embargos: Der Abschnitt detailliert die gesetzliche Verschärfung der Sanktionen in den 90er Jahren und die damit einhergehende Einschränkung des präsidialen Handlungsspielraums.

3. Fazit: Das Fazit resümiert, dass die politische Strategie der USA, einen Regimewechsel durch ökonomische Isolierung herbeizuführen, ihr Ziel verfehlt hat und maßgeblich von innenpolitischen Interessen geprägt war.

Schlüsselwörter

USA, Kuba, Embargo, Außenpolitik, Helms-Burton-Act, Cuban Democracy Act, Exilkubaner, CANF, Kalter Krieg, Sanktionen, Regimewechsel, Internationale Beziehungen, Wirtschaftliche Isolierung, Fidel Castro, Lobbyismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die amerikanische Außenpolitik gegenüber Kuba in den 1990er Jahren und analysiert die Hintergründe der Verschärfung des US-Embargos in dieser Dekade.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese der Beziehungen, der Einflussnahme politischer Lobbygruppen und der juristischen sowie wirtschaftlichen Dimension der Embargogesetze.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, inwieweit die amerikanische Außenpolitik mit der Verschärfung des Embargos gegen Kuba als Erfolg gewertet werden kann, insbesondere im Hinblick auf das Ziel eines Regimewechsels.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung von Fachliteratur und Dokumenten zur internationalen Politik basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt den historischen Hintergrund, die Motive für die Sanktionen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, den Einfluss der Exilkubaner sowie die spezifischen Gesetze wie den Helms-Burton-Act.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die zentralen Schlagworte sind US-Außenpolitik, Embargo, Kuba-Konflikt, Helms-Burton-Act und politischer Lobbyismus.

Warum haben die USA das Embargo trotz des Zusammenbruchs der UdSSR verschärft?

Obwohl die kommunistische Bedrohung durch den Wegfall der Sowjetunion schwand, führten innenpolitischer Druck durch Lobbygruppen wie die CANF und der Wunsch der US-Administration, Wählerstimmen der Exilkubaner zu sichern, zur Verschärfung.

Welche Rolle spielten die exilkubanischen Organisationen?

Diese Gruppen übten durch massive Wahlkampfspenden und Lobbyarbeit direkten Einfluss auf den US-Kongress und den Präsidenten aus, um eine konfrontative Politik gegenüber Kuba beizubehalten.

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Résumé des informations

Titre
Die Beziehungen der USA zu Kuba in den neunziger Jahren:
Sous-titre
Inwieweit lässt sich die amerikanische Außenpolitik mit der Verschärfung des Embargos gegen Kuba als Erfolg werten?
Université
University of Bremen
Note
2,7
Auteur
Leon Keller (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
16
N° de catalogue
V143881
ISBN (ebook)
9783640531707
ISBN (Livre)
9783640532056
Langue
allemand
mots-clé
Außenpolitik USA Kuba Embargo Embargopolitik Helms-Burton-Act
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Leon Keller (Auteur), 2009, Die Beziehungen der USA zu Kuba in den neunziger Jahren:, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143881
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Extrait de  16  pages
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