Die Plausibilität der vier Universalisierungsprinzipien des Kategorischen Imperativs in Immanuel Kants "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten"


Essay, 2022

14 Seiten, Note: 1,7

Chayenne Liepertz (Autor:in)


Inhaltsangabe oder Einleitung

Im Zentrum dieser Arbeit steht die kritische Auseinandersetzung mit Immanuel Kants Kategorischem Imperativ anhand seiner vier Universalisierungsprinzipien, präsentiert in der "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten". Kants Kategorischer Imperativ dient als ein moralisches Prinzip zur Beurteilung von Handlungsmaximen und hebt die Pflicht als Grundlage für moralisches Handeln hervor. Die Universalisierungsprinzipien sollen verdeutlichen, wie dieses Prinzip angewendet wird, indem sie zeigen, welche Handlungsmaximen rein aus Pflicht und frei von Neigung sein können.

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte. Zunächst wird auf den Kategorischen Imperativ eingegangen, um dessen Funktion als Werkzeug zur Überprüfung von Handlungsmaximen zu verstehen. Anschließend werden die ersten beiden Universalisierungsbeispiele analysiert, bei denen Kant die Unvereinbarkeit mit einem allgemeinen Naturgesetz aufzeigt. Diese Beispiele führen zu einer negativen Konklusion bezüglich rein pflichtgemäßer Handlungen.

Die Untersuchung setzt sich fort mit den letzten beiden Universalisierungsprinzipien, in denen Kant auf die Verwahrlosung von Naturanlagen und die Ignoranz gegenüber dem Wohl anderer eingeht. Hierbei wird besonders darauf geachtet, wie stichhaltig und plausibel Kants Argumentation im Hinblick auf die Anwendbarkeit des Kategorischen Imperativs ist.

Es wird deutlich, dass die ersten beiden Beispiele aufgrund logischer Widersprüche eine klare negative Konklusion erlauben. Hingegen wird in den letzten beiden Beispielen die Argumentationsstruktur genauer beleuchtet, wobei insbesondere Kants Einbindung anthropologischer Elemente kritisch betrachtet wird.

In der abschließenden Bewertung werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Plausibilität der Universalisierungsprinzipien im Kontext des Kategorischen Imperativs kritisch reflektiert. Dabei wird auch auf mögliche Limitationen und weiterführende Fragen eingegangen.

Details

Titel
Die Plausibilität der vier Universalisierungsprinzipien des Kategorischen Imperativs in Immanuel Kants "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten"
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Philosophisches Institut)
Veranstaltung
Lektüreseminar Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
Note
1,7
Autor
Jahr
2022
Seiten
14
Katalognummer
V1439001
ISBN (eBook)
9783346997302
ISBN (Buch)
9783346997319
Sprache
Deutsch
Schlagworte
plausibilität, universalisierungsprinzipien, kategorischen, imperativs, immanuel, kants, grundlegung, metaphysik, sitten
Arbeit zitieren
Chayenne Liepertz (Autor:in), 2022, Die Plausibilität der vier Universalisierungsprinzipien des Kategorischen Imperativs in Immanuel Kants "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1439001

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