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Lehren und Lernen mit Neuen Medien

E-Learning an der Hochschule

Title: Lehren und Lernen mit Neuen Medien

Seminar Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Melanie Möger (Author)

Pedagogy - General
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Summary Excerpt Details

In den letzten Jahren haben neue Medien immer mehr Einzug in verschiedene Bildungseinrichtungen gehalten. Es ist die Tendenz erkennbar, dass sich die Neuen Medien zu einem immer bedeutenderen Bestandteil von Bildungsangeboten entwickeln werden. Ein besonderer Schwerpunkt innerhalb dieser Entwicklung wird seitens des Bundes bereits auf den Bereich Neue Medien in der Hochschule gelegt. Das große Interesse an hochschulspezifischen Projekten zeigt sich darin, dass zwischen den Jahren 2000 und 2004 alleine rund 100 Projekte im Hochschulbereich aus dem Förderungs-Gesamtbudget von 200 Millionen Euro finanziert wurden.
Aus diesem aktuellen Anlass liegt der Fokus der vorliegenden Arbeit daher auf dem Potenzial der Neuen Medien für den Hochschulbereich. Dabei wird zunächst der Begriff der Neuen Medien zu klären sein (vgl. 2.1). Vor dem Hintergrund der allgemeinen Vorteile bzw. Mehrwerte von E-Learning (vgl. 2.2) stellt sich die Frage, inwieweit E-Learning für den Hochschulbereich nutzbar gemacht werden kann. In Kapitel 2.3 soll daher der aktuelle Stand der E-Learning-Angebote im Hochschulbereich dargestellt werden; dies umfasst die Aspekte der Virtuellen Universitäten, deren Unterschied zu virtuellen Studienangeboten an Präsenzuniversitäten erläutert werden muss, sowie der Angebote für Studierende und Hochschuldozierende an Fern- und Präsenzuniversitäten. In einem nächsten Kapitel werden die Dimensionen der Implementierung von E-Learning in der Hochschule analysiert und die Erfolgsfaktoren anhand konkreter Erfahrungsberichte aufgezeigt.
Ausgehend von diesen Darstellungen sollen im Verlauf der Arbeit folgende Fragen beantwortet werden: Welches Potenzial bieten virtuelle Studienangebote? Wo weist das klassische Präsenzstudium eventuell doch mehr Stärken auf? Und worin liegen die Erfolgsfaktoren für die Einführung E-Learning-basierter Veranstaltungen an der Hochschule?
Es soll nun versucht werden, alle diese Fragen gebührend und in sich schlüssig zu beantworten. Hierbei wird darauf geachtet, dass die Analyse durchgängig mit aussagekräftigen Zitaten unterschiedlicher Autoren unterstützt wird, um die dargestellten Thesen und Argumente zu belegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Definition des Begriffs „Neue Medien“ – Formen und Funktionen

2.2 Vorteile und Mehrwerte von E-Learning

2.3 Stand des E-Learning im Hochschulbereich

2.3.1 Virtuelle Universitäten

2.3.2 Aktuelle E-Learning-Angebote an Präsenz- und Fernhochschulen

2.4 Dimensionen der Implementierung von E-Learning

2.4.1 Analyse

2.4.2 Erfahrungsberichte

3. Schlussbetrachtung

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial neuer Medien für den Hochschulbereich. Ziel ist es, die Möglichkeiten und Herausforderungen von E-Learning zu beleuchten, aktuelle Umsetzungsformen zu analysieren sowie kritische Erfolgsfaktoren für die Implementierung in die Hochschullehre zu identifizieren.

  • Definition und Funktionen Neuer Medien im Bildungskontext
  • Analyse der Vorteile und des Mehrwerts von E-Learning
  • Untersuchung von Virtuellen Universitäten und virtuellen Studienangeboten
  • Dimensionen der Implementierung sowie praktische Erfahrungsberichte (VirtuGrade, MiLCA)

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Analyse

Im Zentrum der Implementierung steht zunächst einmal die didaktische Dimension, welche aus drei verschiedenen Feldern besteht: die Gestaltung von elektronischen Medien und von Lernphasen durch E-Kommunikation, sowie das gesamtdidaktische Bild von angebotenen Kursen und Bildungsprogrammen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich E-Learning-Programme nur dann als nachhaltig erweisen, „wenn sie einen didaktischen Mehrwert aufzeigen“. Ohne diesen Mehrwert gestalten sich die Neuen Medien als nicht rentabel für die Hochschullehre und werden weder von Lernenden noch von Lehrenden angenommen.

Eine weitere wichtige Frage der Hochschulleitung richtet sich an den effektiven und effizienten Einsatz von Ressourcen, wie z.B. die vorhandenen Finanzmittel, die Kompetenzen der involvierten Personen sowie die Zeit, die für dieses Projekt vorgesehen ist. Stehen diese Punkte nicht alle in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander, ist die sogenannte ökonomische Dimension nicht erfüllt und es stellt sich die Frage, ob in diesem Rahmen E-Learning überhaupt eine Nachhaltigkeit für die Hochschullehre bietet.

Sollten sich die grundlegenden Dimensionen der Implementierung von E-Learning als rentabel für die Hochschule herausstellen, muss sich die Hochschulleitung nun der Frage nach der technologischen und organisatorischen Dimension zuwenden. Es muss hinterfragt werden, inwieweit sich der angestrebte Einsatz von E-Learning-Programmen technisch realisieren lässt, denn es muss auch immer gewährleistet sein, dass „eine notwendige Grundanforderung für die Diffusion von E-Learning-Aktivitäten“ besteht. Ist dies nicht der Fall, kann es vor allem bei den Lernenden schnell zu Frustrationen führen, so dass das Programm nicht mehr oder nur noch wenig genutzt werden würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung neuer Medien an Hochschulen ein und legt den Fokus der Arbeit auf das Potenzial von E-Learning sowie die zentralen Forschungsfragen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert theoretische Grundlagen zu E-Learning, analysiert den Stand virtueller Angebote an Hochschulen und diskutiert die verschiedenen Dimensionen (didaktisch, ökonomisch, technisch, organisatorisch) einer erfolgreichen Implementierung.

2.1 Definition des Begriffs „Neue Medien“ – Formen und Funktionen: Dieses Kapitel definiert neue Medien als Werkzeuge der Informations- und Kommunikationswissenschaft sowie Computertechnologie und beleuchtet deren innovative Funktionen für den Wissenserwerb.

2.2 Vorteile und Mehrwerte von E-Learning: Hier wird der Mehrwert von E-Learning kritisch hinterfragt, wobei Aspekte wie die Überwindung von Zeit- und Raumschranken sowie die Förderung selbstgesteuerten Lernens im Mittelpunkt stehen.

2.3 Stand des E-Learning im Hochschulbereich: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Stand, insbesondere den Übergang von Pilotprojekten zur Integration in den Hochschulalltag.

2.3.1 Virtuelle Universitäten: Es werden die verschiedenen Entwicklungslinien virtueller Universitäten erläutert und deren Rolle als „Bildungsbroker“ sowie die Potenziale für neue Lernformen untersucht.

2.3.2 Aktuelle E-Learning-Angebote an Präsenz- und Fernhochschulen: Dieses Unterkapitel beschreibt die Verbreitung von Lernplattformen wie ILIAS und Methoden wie Teleteaching als Ergänzung zum Präsenzstudium.

2.4 Dimensionen der Implementierung von E-Learning: Hier werden die verschiedenen Perspektiven der Implementierung dargelegt, insbesondere die Innen- und Außenorientierung der Hochschulen.

2.4.1 Analyse: Dieses Kapitel untersucht die für die Nachhaltigkeit essenziellen Dimensionen: didaktisch, ökonomisch, technologisch und organisatorisch.

2.4.2 Erfahrungsberichte: Es werden konkrete Projekte wie „VirtuGrade“ und „MiLCA“ vorgestellt, um Probleme und Erfolgsfaktoren bei der Durchführung virtueller Seminare praktisch zu verdeutreiben.

3. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert das Potenzial virtueller Angebote und betont, dass eine erfolgreiche Implementierung nur durch die ganzheitliche Berücksichtigung didaktischer, technischer und organisatorischer Faktoren möglich ist.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung aller in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

E-Learning, Neue Medien, Virtuelle Universität, Hochschullehre, Implementierung, Didaktik, Online-Lernen, Teleteaching, Lernplattform, Bildungsmanagement, Medienkompetenz, Innovationsmanagement, Präsenzstudium, Virtuelles Seminar, Wissenskonstruktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration neuer Medien in den Hochschulbereich, insbesondere mit der Frage, wie E-Learning als Ergänzung oder Alternative zum klassischen Präsenzstudium nachhaltig gestaltet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die Definition neuer Medien, die Analyse der Mehrwerte von E-Learning, die verschiedenen Formen virtueller Hochschulangebote sowie die notwendigen Dimensionen für eine erfolgreiche Implementierung.

Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht darin zu klären, welches Potenzial virtuelle Studienangebote bieten, wo das Präsenzstudium Stärken hat und welche Erfolgsfaktoren für die Einführung E-Learning-basierter Veranstaltungen an der Hochschule entscheidend sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet eine theoretische Analyse, die durch die Auswertung von Fachliteratur sowie konkrete Erfahrungsberichte aus Pilotprojekten wie „VirtuGrade“ und „MiLCA“ gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Begriffen, die Diskussion didaktischer Vorteile, die Darstellung des aktuellen Standes von E-Learning an Fern- und Präsenzuniversitäten sowie eine detaillierte Analyse der Implementierungsdimensionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie E-Learning, Hochschullehre, Implementierung, Virtuelle Universität, Didaktik und Medienkompetenz charakterisiert.

Was sind „virtuelle Seminare“ laut der Autorin?

Die Autorin definiert sie als Lehrveranstaltungen, die für räumlich verteilte Gruppen angeboten werden und in denen synchrone und asynchrone Kommunikation für einen lernerzentrierten Unterricht kombiniert werden.

Welche Rolle spielt die Medienkompetenz für Studierende in virtuellen Lehrformaten?

Eine unterschiedliche Medienkompetenz stellt eine große Herausforderung dar; die Autorin plädiert daher für die Integration eines mediendidaktischen Propädeutikums in das Studium.

Warum ist laut der Arbeit eine rein technische Einführung von E-Learning nicht ausreichend?

Weil neben der technologischen Dimension auch didaktische, ökonomische und sozio-kulturelle Faktoren (wie Gewohnheiten und Einstellungen der Beteiligten) berücksichtigt werden müssen, um eine nachhaltige Akzeptanz und Qualität zu erreichen.

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Details

Title
Lehren und Lernen mit Neuen Medien
Subtitle
E-Learning an der Hochschule
College
University of Stuttgart  (Erziehungswissenschaft und Psychologie)
Course
Lehren und Lernen mit neuen Medien
Grade
1,5
Author
Melanie Möger (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V143909
ISBN (eBook)
9783640547494
ISBN (Book)
9783640552283
Language
German
Tags
Medien Internet Hochschule E-Learning Lehren Lernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Möger (Author), 2008, Lehren und Lernen mit Neuen Medien , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143909
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