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Grundlagen der Textualität

Textbegriff und Textualitätskriterien

Titre: Grundlagen der Textualität

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 12 Pages , Note: 1,3

Autor:in: B.A. David Spitzl (Auteur)

Médias / Communication - Théorie, Modèles, Définitions
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In der vorliegenden Arbeit soll ein Überblick über grundlegende Ansätze der Textlinguistik gegeben werden, mit dem Ziel einer schrittweisen Verfeinerung einer Definition des Textbegriffs. Hierfür wird der Textbegriff zunächst unter vorwissenschaftlichen
Gesichtspunkten betrachtet. Unter welchem alltagssprachlichen Verständnis Text hier gesehen und auch in Lexika präsentiert wird, soll den Vergleich zum unmittelbar darauf folgenden
textlinguistischen Textbegriff verschärfen. Dieser widmet sich in weitaus diffizilerer Art und Weise einem Textbegriff motiviert durch Wissenschaften, die per se mit Sprache und Text agieren. So werden in diesem Abschnitt die Ansätze der sprachsystematisch ausgerichteten und der kommunikationsorientierten Textlinguistik präsentiert. Der von Brinker geforderte integrative Textbegriff ist Kern des folgenden Abschnitts, durch den sich die vorgestellten Ansätze einer Definition des Textbegriffs verweben. Im Zuge des integrativen Textbegriffs wird die Textualität vorgestellt und die damit verbundenen sieben Textualitätskriterien, die deBeaugrande und Dressler 1972 eingeführt haben. Dies wird in einer groben Übersichtsform
geschehen, denn zentral bleibt die kritische Bewertung einer Aufstellung von Textualitätskriterien generell und der Ausbau einer Definition des Textbegriffs.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die vortheoretische Bezeichnung des Textbegriffes

3. Der linguistische Textbegriff

4. Textualität und integrativer Textbegriff

5. Die sieben Textualitätskriterien

5.1 Köhäsion

5.2 Kohärenz

5.3 Intensionalität

5.4 Akzeptabilität

5.5 Informativität

5.6 Situationalität

5.7 Intertextualität

6. Die Gesamtheit der Textualitätskriterien

7. Vorläufige Definition des Textbegriffs

8. Abschließendes

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, eine schrittweise Verfeinerung des Textbegriffs vorzunehmen, indem sie von vortheoretischen Alltagsverständnissen über fachwissenschaftliche Ansätze bis hin zur integrativen Textlinguistik führt. Dabei wird untersucht, wie Textualität definiert werden kann und welche Kriterien notwendig sind, um eine sprachliche Einheit als Text zu identifizieren.

  • Vortheoretische vs. linguistische Textbegriffe
  • Sprachsystematisch vs. kommunikationsorientierte Textlinguistik
  • Das Konzept der Textualität nach deBeaugrande und Dressler
  • Analyse der sieben Textualitätskriterien
  • Die zentrale Rolle der Kohärenz für die Textkonstitution

Auszug aus dem Buch

5. Die sieben Textualitätskriterien

5.1 Kohäsion

Prinzipiell beschreibt die Kohäsion einen Textzusammenhang durch grammatisch formale Mittel. Zu diesen grammatischen Mitteln der Textverknüpfung zählen unter anderem Konjunktionen (also Verbindungen wie und, oder, daher, danach, weil etc.), die Wortfolge, Rekurrenz (also Wiederholung), ein grammatisch wohlgeformter Satzbau und Anaphorabeziehungen, also die Wiederaufnahme von Begriffen durch Pronomen, oder Stilmittel wie Similarität oder Kontiguität, Kataphorabeziehungen, Parallelismen, Konditionaladverbien etc.

5.2 Kohärenz

Die Sinnkontinuität eines Textes stellt für deBeaugrande/Dressler die Grundlage der Kohärenz dar: „Die SINNKONTINUITÄT innerhalb des Wissens […], das durch Ausdrücke des Textes aktiviert wird, ergibt den Sinn eines Textes.“ (Vater 1994:43).

Das Kriterium ist erfüllt, wenn die aneinander gereihten Wörter oder Sätze einen Sinn für den Rezipienten ergeben. Es darf hierbei keine Diskrepanz zwischen der Aussage des Textes und dem Wissen des Rezipienten vorliegen, ansonsten ist der Rezipient nicht in der Lage, eine Sinnkontinuität herzustellen, was den Text für ihn sinnlos machen würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, den Textbegriff von einer vortheoretischen Ebene bis zur integrativen Textlinguistik zu entwickeln.

2. Die vortheoretische Bezeichnung des Textbegriffes: Dieses Kapitel beleuchtet das alltägliche Textverständnis und wie Lexika sowie verschiedene Wissenschaften den Begriff ohne linguistische Fundierung verwenden.

3. Der linguistische Textbegriff: Hier werden die sprachsystematische und die kommunikationsorientierte Textlinguistik gegenübergestellt, um die Komplexität einer wissenschaftlichen Textdefinition aufzuzeigen.

4. Textualität und integrativer Textbegriff: Das Kapitel führt den Begriff der Textualität ein und erörtert, warum ein integrativer Ansatz notwendig ist, um Text als kommunikative Einheit zu begreifen.

5. Die sieben Textualitätskriterien: Eine systematische Vorstellung der sieben durch deBeaugrande und Dressler definierten Kriterien, die einen Text konstituieren.

6. Die Gesamtheit der Textualitätskriterien: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Gültigkeit und den Grenzen der Textualitätskriterien, insbesondere unter Berücksichtigung von Rezipientenwissen.

7. Vorläufige Definition des Textbegriffs: Dieses Kapitel reflektiert die Schwierigkeit, eine universelle Grenze zwischen Text und Nicht-Text zu ziehen, da diese stark vom Rezipienten abhängt.

8. Abschließendes: Das Fazit fasst zusammen, dass eine universell gültige Definition des Textbegriffs aufgrund seiner Weitläufigkeit kaum möglich ist.

Schlüsselwörter

Textlinguistik, Textbegriff, Textualität, Kohäsion, Kohärenz, Intensionalität, Akzeptabilität, Informativität, Situationalität, Intertextualität, Sprachsystematik, Kommunikation, integrative Textlinguistik, Rezipient, Sinnkontinuität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet einen Überblick über die Entwicklung des Textbegriffs, ausgehend von alltäglichen Vorstellungen hin zu differenzierten textlinguistischen Modellen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Definition von Text, der integrative Textbegriff sowie die konstitutiven Merkmale der Textualität.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist eine schrittweise Verfeinerung des Textbegriffs unter Einbeziehung sowohl systematischer als auch kommunikativer Aspekte der Sprache.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener textlinguistischer Theorien, insbesondere die Ansätze von Brinker sowie deBeaugrande und Dressler.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die vortheoretischen Grundlagen, die Abgrenzung sprachsystematischer und kommunikationsorientierter Theorien sowie die sieben klassischen Textualitätskriterien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Inhalt?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Textualität, Kohäsion, Kohärenz und den integrativen Textbegriff charakterisiert.

Warum ist die Definition von "Text" so komplex?

Die Komplexität ergibt sich daraus, dass Textdefinitionen oft an spezifischen Untersuchungszielen hängen und auch von der individuellen Interpretation des Rezipienten beeinflusst werden.

Welches ist laut Arbeit das wichtigste Textualitätskriterium?

Nach Vater stellt die Kohärenz das wichtigste Kriterium dar, da sie selbst dann, wenn andere Kriterien nicht erfüllt sind, noch Textualität erzeugen kann.

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Résumé des informations

Titre
Grundlagen der Textualität
Sous-titre
Textbegriff und Textualitätskriterien
Université
Technical University of Berlin  (Institut für Geisteswissenschaften)
Cours
Einführung in die Textlinguistik
Note
1,3
Auteur
B.A. David Spitzl (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
12
N° de catalogue
V144028
ISBN (ebook)
9783640525690
Langue
allemand
mots-clé
Textualität Textbegriff Textualitätskriterien integrativer Textbegriff linguistischer Textbegriff Textdefinition Text
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A. David Spitzl (Auteur), 2009, Grundlagen der Textualität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144028
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Extrait de  12  pages
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