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Markteintrittsstrategien von Gründungsunternehmen

Titel: Markteintrittsstrategien von Gründungsunternehmen

Hausarbeit , 2008 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jan Taschlizki (Autor:in)

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Markteintrittsstrategien sind ein wesentlicher Teil des Marketings, welche dazu beitragen sollen, den Markteintritt so optimal wie möglich zu gestalten. Die drei wesentlichen Fragen mit dem sich das Start-up Unternehmen während der Markteintrittsgestaltung beschäftigen sollte ist das ob, wie und wann man an den neuen Markt gehen sollte (Busch, 2005, S.11).
Gründungsunternehmen legen ihr Augenmerk auf die Fertigung eines tragfähigem Produktes bzw. Leistungsangebotes und vernachlässigen dabei oftmals Aspekte wie z.B. den Zeitpunkt des Markteintritts.. Laut einer Studie gibt jedes fünfte Unternehmen in den ersten fünf Jahren auf (Schneider, 2008 ), es stellt sich daher die Frage, ob nicht eine mögliche Verbesserung der Markteintrittsstrategie diesem Trend entgegenwirken könnte und somit das Unternehmen besser am Markt positionieren und stärken würde.
Diese Hausarbeit soll zeigen, dass die Art und Weise des Markteintritts entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens ist. Jedoch werde ich deutlich machen, dass es trotzdem keine perfekte Markteintrittsstrategie gibt, welche ein Gründungsunternehmen als Optimum verwenden könnte, um in den Markt einzutreten. Diese hängt von vielen Faktoren ab, auf die ich im Laufe meiner Hausarbeit eingehen werde.
Es gibt lediglich Tendenzen in diesem noch bisher wenig erforschtem Gebiet die darauf schließen lassen, dass die Qualitätsstrategie, auch bekannt als Qualitätsführerschaft, sich grade für Gründungsunternehmen als empfehlenswerter erweist, diese jedoch wiederum von einigen Faktoren abhängt, auf die ich im fünften Unterpunkt weiter eingehen werde.
Des Weiteren möchte ich mit Hilfe eines Fallbeispiels die Vorteile eines Pionierunternehmens aus Deutschland im Ausland zeigen und auf dessen Markteintrittsstrategie eingehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Markt-Produkt-Charakteristika

2.1 Marktsegmentierung

2.2 Marktanalyse

2.3 Markteintrittsbarrieren

3. Markteintrittsstrategien

3.1 Pionierstrategie

3.2 Folgerstrategie

3.2.1 Früher Folger

3.2.2 Später Folger

3.3 Markteintrittsstrategien nach Porter

3.3.1 Nischenstrategie

3.3.2 Kostenführerstrategie

3.3.3 Qualitätsstrategie

4. Fallbeispiel „Deutsche Apotheke in Aserbaidschan“

5. Optimale Markteintrittsstrategie

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Relevanz und Ausgestaltung von Markteintrittsstrategien für Gründungsunternehmen, um den langfristigen Unternehmenserfolg in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu sichern und das Risiko des frühen Scheiterns zu minimieren.

  • Bedeutung der Marktsegmentierung und Marktanalyse für Start-ups
  • Analyse verschiedener Eintrittsstrategien (Pionier- vs. Folgerstrategien)
  • Anwendung der Strategien nach Porter (Nische, Kostenführerschaft, Qualität)
  • Praktische Validierung anhand des Fallbeispiels "Deutsche Apotheke"
  • Diskussion über die "optimale" Strategie für technologieorientierte Start-ups

Auszug aus dem Buch

3.1 Pionierstrategie

Ein Pionier (First-Mover) ist derjenige Marktteilnehmer, der als erster ein neues Produkt auf einem entstehenden Markt anbietet. Dabei ist der Entstehungszeitpunkt des Marktes mit dem Markteintrittszeitpunkt des Pioniers identisch. Somit schafft das Start-up beim erstmaligen Angebot einer bestimmten Produkt-bzw. Marktkombination erst einen neuen Markt (Busch, 2005, S.16).

In der Literatur wird der Markteintrittszeitpunkt als wichtig für das Erringen von Wettbewerbsvorteilen gesehen (Bartelt/ Brandts, 2002, S.67). First-Mover nutzen ihre Vorteile durch frühe Partizipation am Marktwachstum, vorübergehendes Nutzen des Monopols und durch frühzeitiges Sammeln von Erfahrungen (vgl. Emes/Gruber, 2008, S.315). Dadurch kann das Unternehmen Markteintrittsbarrieren für Folger aufstellen. Dem Innovationspionier kommt daher zumeist auch die Aufgabe zu, die potentiellen Kunden von den Vorteilen der innovativen Lösung oder des innovativen Produktes zu überzeugen. Somit kann er dann durch Ausbau eines größeren Marktanteils „economies of scale and scope“ und „Cross-selling-Potenziale“ erreichen (vgl. Bartelt/ Brandts, 2002, S.67).

Nachteile eines Pioniers können jedoch unzureichendes Wissen bezüglich des Nachfrageverhaltens und der Kundenpräferenz sein (Bartelt/ Brandts, 2002, S.67 f.; Emes/Gruber, 2008, S. 315), deshalb gelten Pionierunternehmen auch allgemein als risikofreudiger (Remmerbach, 1988, S.166). Des Weiteren zählen die erheblichen Kosten der Markterschließung und eine mögliche falsche Positionierung oder Marktsegmentierung als weitere Nachteile des Pioniers (Emes/Gruber, 2008, S. 315). Doch Gründungsunternehmen sind nicht immer nur Pionierunternehmen mit einer innovierenden Idee, sondern auch Folgerunternehmen mit einer imitierenden Leistung oder einem imitierendem Produkt, welches sich meist durch neuere oder bessere Faktoren unterscheidet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung des Markteintritts für Start-ups und stellt die Relevanz der Untersuchung dar, da viele Gründungsunternehmen in den ersten fünf Jahren scheitern.

2. Markt-Produkt-Charakteristika: Dieses Kapitel behandelt die essenziellen Grundlagen der Marktsegmentierung, die Durchführung einer Marktanalyse bei begrenzten Mitteln sowie die Herausforderungen durch bestehende Markteintrittsbarrieren.

3. Markteintrittsstrategien: Hier werden theoretische Ansätze zur Markteintrittsgestaltung erörtert, unterteilt in Pionierstrategien, Folgerstrategien sowie die klassischen Wettbewerbsstrategien nach Porter.

4. Fallbeispiel „Deutsche Apotheke in Aserbaidschan“: Anhand dieses Praxisbeispiels wird aufgezeigt, wie eine gezielte Qualitätsstrategie in einem ausländischen Markt erfolgreich umgesetzt werden kann.

5. Optimale Markteintrittsstrategie: Das Kapitel diskutiert die Schwierigkeit einer universellen Strategiewahl und begründet, warum die Qualitätsstrategie für viele Start-ups tendenziell am vorteilhaftesten ist.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Markteintrittsstrategien eine Grundvoraussetzung für den Erfolg sind und zukünftige Forschung stärker auf spezifische Situationsfaktoren fokussieren sollte.

Schlüsselwörter

Markteintrittsstrategie, Gründungsunternehmen, Pionierstrategie, Folgerstrategie, Qualitätsführerschaft, Marktsegmentierung, Marktanalyse, Markteintrittsbarrieren, Start-up, Wettbewerbsvorteil, Strategisches Marketing, Differenzierung, Unternehmenserfolg, Porter, Marktpotential.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Hausarbeit?

Die Arbeit analysiert, wie Gründungsunternehmen ihre Markteintrittsstrategien gestalten sollten, um trotz begrenzter Ressourcen langfristig erfolgreich zu sein und sich gegen Wettbewerber zu behaupten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Feldern gehören die Marktsegmentierung, die Marktanalyse, das Verständnis von Markteintrittsbarrieren sowie die Anwendung von Pionier-, Folger- und Wettbewerbsstrategien nach Porter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass die Wahl der Markteintrittsstrategie entscheidend für den langfristigen Erfolg ist und zu erörtern, ob eine bestimmte Strategie, wie die Qualitätsstrategie, für Start-ups besonders empfehlenswert ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse bestehender empirischer Studien und theoretischer Konzepte, ergänzt durch eine qualitative Untersuchung in Form eines Fallbeispiels (Deutsche Apotheke in Aserbaidschan).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Marktcharakteristika, eine detaillierte Erörterung von Eintrittsstrategien (Pionier/Folger) und Wettbewerbsstrategien sowie die praktische Anwendung dieser Theorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Markteintrittsstrategie, Pionierstrategie, Qualitätsführerschaft, Start-up-Marketing und Wettbewerbsvorteile sind die prägenden Begriffe.

Warum wird die Qualitätsstrategie als besonders geeignet hervorgehoben?

Die Arbeit argumentiert, dass Start-ups oft über begrenzte Mittel verfügen und Skaleneffekte kaum realisieren können, weshalb eine Differenzierung durch Qualität ein effektiveres Mittel zur Kundenbindung und Margensteigerung darstellt.

Welche spezifische Rolle spielt das Fallbeispiel der „Deutschen Apotheke“?

Das Fallbeispiel illustriert praxisnah, wie durch eine klare Segmentierung des Marktes in Baku und eine konsequente Qualitätsstrategie ein Markteintritt ohne direkte Konkurrenz erfolgreich realisiert werden konnte.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Markteintrittsstrategien von Gründungsunternehmen
Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Note
1,0
Autor
Jan Taschlizki (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
15
Katalognummer
V144048
ISBN (eBook)
9783640547685
ISBN (Buch)
9783640552450
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Markteintrittsstrategien Gründungsunternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Taschlizki (Autor:in), 2008, Markteintrittsstrategien von Gründungsunternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144048
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Leseprobe aus  15  Seiten
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