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Eduard Hanslicks Theorie zur Musikästhetik und seine Kritik an Brahms

Título: Eduard Hanslicks Theorie zur Musikästhetik und seine Kritik an Brahms

Trabajo Escrito , 2022 , 9 Páginas , Calificación: 1.0

Autor:in: Mayu Klees (Autor)

Musicología - Historia de la música hasta la época de la ilustración
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Diese Arbeit beleuchtet das musikalische Erbe und die ästhetischen Ansichten von Eduard Hanslick (1825-1904), einem herausragenden Musikkritiker des 19. Jahrhunderts und Professor für Geschichte und Ästhetik der Tonkunst an der Universität Wien. Im Fokus steht Hanslicks scharfe Kritik an der Programmmusik, sein vehementes Plädoyer für die Absolute Musik und seine einflussreiche These, dass das Schöne und menschliche Gefühle in einem eigenständigen Bereich der Musik liegen.

Durch eine eingehende Analyse von Hanslicks Buch "Vom Musikalisch-Schönen" werden sein Verständnis vom Wesen der Musik und seine Haltung zur musikalischen Ästhetik detailliert untersucht. Dabei wird auch sein familiäres Umfeld berücksichtigt, insbesondere die prägende Rolle seines vortrefflichen Klavierspielers und Sängervaters. Diese Arbeit wirft ein Licht auf die bedeutenden Beiträge Hanslicks zur Musikästhetik und seine anhaltende Kontroverse im Hinblick auf die Programmmusik, die bis heute in der Musikwissenschaft diskutiert wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Gedanken von Hanslick

2.1 Was sind eigentlich „die Gefühle“?

2.2 Darstellung von Gefühlen

2.3 Die Idee (Darstellungsmittel)

2.4 Symbolik

2.5 Rhythmus

2.6 Musikalische Schönheit (Tönend bewegte Formen)

3. Hanslicks Theorie zur 4. Sinfonie von Brahms

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht Eduard Hanslicks musikästhetische Theorie mit einem besonderen Fokus auf seiner Ablehnung des romantischen Gefühlsausdrucks zugunsten der sogenannten „Absoluten Musik“. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Hanslick musikalische Elemente objektiv definiert und diese Theorie in seiner Rezension von Johannes Brahms’ 4. Sinfonie als Idealbeispiel anwendet.

  • Grundlagen der Musikästhetik nach Eduard Hanslick
  • Die Differenzierung zwischen Empfindung und Gefühl in der Musik
  • Die Definition der „tönend bewegten Formen“ als zentraler Musikinhalt
  • Die Analyse der 4. Sinfonie von Brahms durch eine hanslicksche Perspektive

Auszug aus dem Buch

2.6 Musikalische Schönheit (Tönend bewegte Formen)

Das Schöne eines selbstständigen einfachen Themas kündigt sich in dem ästhetischen Gefühl direkt an. Dieses Thema besitzt eine innere Zweckmäßigkeit der Erscheinung und eine Harmonie seiner Bestandteile. Beide erfordern keine weitere Erklärung; sie beziehen sich auf nichts, das außerhalb des Themas liegt. Das ästhetische Gefühl ist vergleichbar mit der Art und Weise, wie wir eine Arabeske, eine Säule oder ein schönes Produkt der Natur wie z.B. ein Blatt oder eine Blume wahrnehmen, auch diese Dinge gefallen uns auf den ersten Blick ohne weitere Erklärung oder weiteren Zweck. Das ästhetische Gefühl entsteht also, wenn die Erscheinung (das musikalische Thema, die Arabeske, die Blume) mit einem Naturgesetz harmoniert, denn – mit Hanslicks Worten – „Alle musikalischen Elemente stehen unter sich in geheimen, auf Naturgesetze gegründeten Verbindungen und Wahlverwandtschaften.“

„Diese den Rhythmus, die Melodie und Harmonie unsichtbar beherrschenden Wahlverwandtschaften verlangen in der menschlichen Musik ihre Befolgung und stempeln jede ihnen widersprechende Verbindung zu Willkür und Hässlichkeit.“ Auf Grundlage seiner Theorie definiert Hanslick Musik als „Tönend bewegte Formen“: „Tönend bewegte Formen sind einzig und allein Inhalt und Gegenstand der Musik.“ Und aus diesen musikalischen Formbildungen heraus kann eine Befriedigung entstehen. Hier nimmt Hanslick wieder Bezug auf die oben bereits erwähnten Naturgesetze, welche sowohl den musikalischen Elementen als auch dem Menschen innewohnen: Hanslick nennt es das „Urgesetz der ‚harmonischen Progression‘ “. Also die musikalischen Formen führen uns zum Sinn der Musik.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt Eduard Hanslick als einflussreichen Musikkritiker vor und skizziert seinen wissenschaftlichen Kampf gegen die Programmmusik zugunsten der Abstrakten Musik.

2. Allgemeine Gedanken von Hanslick: Dieses Kapitel erläutert Hanslicks ästhetische Grundannahmen, insbesondere die Ablehnung subjektiver Gefühlsinterpretationen in Musikwerken.

2.1 Was sind eigentlich „die Gefühle“?: Hier wird Hanslicks Unterscheidung zwischen psychologischen Empfindungen und musikalisch induzierten Gefühlen dargelegt.

2.2 Darstellung von Gefühlen: Der Abschnitt begründet, warum Musik laut Hanslick keine spezifischen Gefühle aus eigenem Vermögen darstellen kann.

2.3 Die Idee (Darstellungsmittel): Hier wird untersucht, wie musikalische Parameter wie Zeit und Kraft als rein formale Elemente verstanden werden.

2.4 Symbolik: Dieses Kapitel behandelt die Wirkung musikalischer Stoffe wie Tonarten oder Akkorde als bloß symbolische, nicht inhaltliche Reize.

2.5 Rhythmus: Der Rhythmus wird als die lebendige Pulsader der Musik und Verbindungselement von Melodie und Harmonie definiert.

2.6 Musikalische Schönheit (Tönend bewegte Formen): Kernkapitel, in dem der berühmte Begriff der „tönend bewegten Formen“ als einziger Inhalt der Musik begründet wird.

3. Hanslicks Theorie zur 4. Sinfonie von Brahms: Die Theorie wird auf ein konkretes Werk angewandt, um Brahms’ Meisterschaft in der instrumentalen Formgebung zu demonstrieren.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung von Hanslicks wissenschaftlichem Ansatz, das Wesen der Musik in der objektiven Form anstatt in der subjektiven Empfindung zu suchen.

Schlüsselwörter

Eduard Hanslick, Musikästhetik, Absolute Musik, Brahms, 4. Sinfonie, tönend bewegte Formen, Musikkritik, Instrumentalkomposition, Harmonie, Melodie, Rhythmus, Ästhetik, Formlehre, Kontrapunkt, Musikwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die musikästhetischen Thesen von Eduard Hanslick und die Anwendung dieser auf das Werk von Johannes Brahms.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentrale Themen sind die Definition von musikalischer Schönheit, die Trennung von Musik und Gefühlsausdruck sowie die Analyse instrumentaler Formprinzipien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erläuterung der hanslickschen Theorie und ihre Validierung an Brahms’ 4. Sinfonie als Idealbeispiel für Absolute Musik.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine musikästhetische Analyse unter Rückgriff auf Primärquellen von Eduard Hanslick sowie Fachliteratur zur Brahms-Analyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung von Hanslicks Begrifflichkeiten und deren praktische Anwendung in der Analyse der Sinfonie Nr. 4.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Absolute Musik, tönend bewegte Formen, Musikkritik und der formale Aufbau der Sinfonie.

Inwiefern beeinflusst Hanslicks Theorie sein Verständnis von Brahms?

Hanslick sieht Brahms wegen dessen technischer Brillanz und der Abwesenheit von programmatischem außermusikalischem Inhalt als einen der wenigen Komponisten, die seinen Ansprüchen an die Absolute Musik gerecht werden.

Wie definiert Hanslick laut dieser Arbeit das Naturgesetz in der Musik?

Es wird als eine geheime, harmonische Progression verstanden, die den musikalischen Elementen wie Rhythmus und Melodie innewohnt.

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Detalles

Título
Eduard Hanslicks Theorie zur Musikästhetik und seine Kritik an Brahms
Universidad
Academy of Music Detmold  (Instrumental- und Gesangspädagogik)
Curso
Lehrveranstaltung zur Musikwissenschaft
Calificación
1.0
Autor
Mayu Klees (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
9
No. de catálogo
V1441751
ISBN (PDF)
9783964876379
Idioma
Alemán
Etiqueta
Musikästhetik Musik Hanslick Brahmus Theorie Absoluten Musik Programmmusik Musikkritikern 19. Jahrhundert
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mayu Klees (Autor), 2022, Eduard Hanslicks Theorie zur Musikästhetik und seine Kritik an Brahms, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1441751
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