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Wie die Corona-Pandemie unser Leben veränderte

Eine Befragung von Eltern von Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung

Titel: Wie die Corona-Pandemie unser Leben veränderte

Masterarbeit , 2022 , 179 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Katja Trapp (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, zu ermitteln, wie die COVID-19-Pandemie das Leben von Familien mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen beeinflusst und welchen Beitrag Unterstützungssysteme diesbezüglich leisten können. Des Weiteren werden die Senkung der noch immer vorhandenen Forschungslücke und die Möglichkeit für betroffene Familien, ihre Erfahrungen hinsichtlich der Pandemie zu erzählen, angestrebt.

Der Vorgang lässt sich dahingehend in zwei Richtungen unterteilen: Der empirische Erkenntnisgewinn und die qualitative Sozialforschung. Ersteres hat spezifisches Fachwissen zur untersuchten Personengruppe und der COVID-19-Pandemie zum Ziel. Letzteres untersucht die veränderten Lebens- und Alltagsbedingungen dieser Familien in Zeiten der Corona-Pandemie. Damit die Aussagen der Befragten möglichst sinngemäß wiedergegeben werden können, orientiert sich das entwickelte Forschungsvorhaben am qualitativen Vorgehen.

Aus dieser Motivation heraus entwickelte sich folgende Forschungsfrage, die der vorliegenden Arbeit zugrunde liegt:
„Wie wirkt sich die Corona-Pandemie aus Sicht betroffener Eltern geistig behinderter Kinder und Jugendlichen auf ihre Lebens- und Alltagsbedingungen aus und welche Anforderungen ergeben sich hier ggf. für die Unterstützungssysteme?“

Seit Anfang des Jahres 2020 sorgt die COVID-19-Pandemie für globale Aufruhr. In vielen Ländern hat sie massive Auswirkungen auf das alltägliche Leben mit erheblichen Folgen. Im Verlauf der Pandemie wurden seitens der Politik diverse Anstrengungen unternommen, um das Virus weitestgehend einzudämmen. Die verabschiedeten Maßnahmen bewirkten jedoch eine Veränderung des sozialen und gesellschaftlichen Lebens jedes Einzelnen. Zur Erforschung des neuartigen SARS-CoV-2-Virus wurden demnach verschiedenste Studien erstellt, welche einen besseren Umgang mit der akuten Situation ermöglichen sollen. Wie sich die Pandemie auf spezifische gesellschaftliche Personengruppen auswirkt, wurde erst im späteren Verlauf untersucht. Dazu gehört auch die Gruppe der geistig behinderten Menschen, insbesondere die der geistig behinderten Kinder und Jugendlichen. Fragen bezüglich der Auswirkungen der Pandemie auf geistig behinderte minderjährige Personen und ihrer Wahrnehmung zur aktuellen Krise blieben bislang unbeantwortet. Aufgrund dieser Leerstelle entwickelte sich das Forschungsinteresse für die vorliegende Untersuchung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Einordnung

2.1 Zuschreibungs-Diskurs der sog. geistigen Behinderung

2.2. Disability Studies

2.3 SARS-CoV-2/ COVID-19

2.3.1 Zeitliche Einordnung der Ereignisse um die Corona-Pandemie

2.3.2 Allgemeine Erkenntnisse und Krankheitsverlauf

3. Aktueller Forschungsstand

3.1 Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kindheit und Jugend

3.2 Auswirkungen von COVID-19 auf Menschen mit Behinderung in stationären und ambulanten Wohnformen

4. Forschungsdesign

4.1 Qualitative Sozialforschung

4.1.1 Grundlagen qualitativen Denkens

4.1.2 Die 13 Säulen qualitativen Denkens

4.2 Beschreibung des Feldes

4.2.1 Zugang zur Institution

4.2.2 Zugang zu Einzelpersonen

4.2.3 Das Lebenshilfewerk Marburg-Biedenkopf

4.3 Erhebungsinstrument - Leitfadengestütztes Interview

4.4 Auswertungsmethode: Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring

4.4.1 Entstehungssituation des Materials

4.4.2 Fragestellung der Analyse

4.4.3 Ablauf der Analyse

4.4.4 Analysetechniken

4.4.5 Gütekriterien

5. Ergebnisse der Untersuchung

5.1 Häusliches Umfeld/ Familie

5.2 Entwicklungsstand des Kindes

5.2.1 Entwicklung seit Pandemie

5.3 Medizinische Versorgung

5.4 Kita und Schulbetrieb Allgemein

5.4.1 Reaktionen des Kindes auf Schließung

5.4.2 Reaktionen des Elternteils auf Schließung

5.5 Arbeitssituation Eltern

5.6 Hygiene- und Kontaktbeschränkungsmaßnahmen

5.6.1 Umgang des Kindes Allgemein

5.6.2 Umgang des Elternteils Allgemein

5.7 Alltagsbewältigung

5.8 Eingeschränkte Freizeit- und Betreuungsmöglichkeiten

5.8.1 Außerschulische Betreuung

5.8.2 Freizeitaktivitäten

5.9 Reaktionen zur Corona-Krise Allgemein

5.10 Sorgen/ Ängste der Eltern

5.11 Lebenshilfewerk Marburg

5.11.1 Zufriedenheit Allgemein

5.11.2 Gruppengröße

5.11.3 Testungssituation

5.11.4 Wünsche und Anmerkungen

6. Interpretation der Ergebnisse

6.1 Auswirkungen der Krisensituation auf Familien mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen

6.2 Auswirkungen der Schutzmaßnahmen auf Alltag und Teilhabe

6.3 Bedarfsermittlung und Nutzen für das Lebenshilfewerk Marburg

7. Schlussbetrachtung

7.1 Zusammenfassung

7.2 Reflexion

7.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es zu ermitteln, wie die COVID-19-Pandemie das Leben von Familien mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen beeinflusst und welchen Beitrag Unterstützungssysteme diesbezüglich leisten können. Die Arbeit adressiert hierbei die Forschungslücke bezüglich der subjektiven Erfahrungen dieser Familien während der Krise.

  • Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Familien mit geistig behinderten Kindern
  • Herausforderungen in Alltag, Betreuung und schulischer Bildung
  • Bedeutung von Unterstützungssystemen wie dem Lebenshilfewerk Marburg-Biedenkopf
  • Qualitative Untersuchung der Lebensbedingungen und Bewältigungsstrategien

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Seit Anfang des Jahres 2020 sorgt die COVID-19-Pandemie für globale Aufruhr. In vielen Ländern hat sie massive Auswirkungen auf das alltägliche Leben mit erheblichen Folgen. Im Verlauf der Pandemie wurden seitens der Politik diverse Anstrengungen unternommen, um das Virus weitestgehend einzudämmen. Die verabschiedeten Maßnahmen bewirkten jedoch eine Veränderung des sozialen und gesellschaftlichen Lebens jedes Einzelnen. Zur Erforschung des neuartigen SARS-CoV-2-Virus wurden demnach verschiedenste Studien erstellt, welche einen besseren Umgang mit der akuten Situation ermöglichen sollen. Wie sich die Pandemie auf spezifische gesellschaftliche Personengruppen auswirkt, wurde erst im späteren Verlauf untersucht. Dazu gehört auch die Gruppe der geistig behinderten Menschen, insbesondere die der geistig behinderten Kinder und Jugendlichen. Fragen bezüglich der Auswirkungen der Pandemie auf geistig behinderte minderjährige Personen und ihrer Wahrnehmung zur aktuellen Krise blieben bislang unbeantwortet. Aufgrund dieser Leerstelle entwickelte sich das Forschungsinteresse für die vorliegende Untersuchung.

Ziel dieser Arbeit ist es, zu ermitteln, wie die COVID-19-Pandemie das Leben von Familien mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen beeinflusst und welchen Beitrag Unterstützungssysteme diesbezüglich leisten können. Des Weiteren werden die Senkung der noch immer vorhandenen Forschungslücke und die Möglichkeit für betroffene Familien, ihre Erfahrungen hinsichtlich der Pandemie zu erzählen, angestrebt.

Der Vorgang lässt sich dahingehend in zwei Richtungen unterteilen: Der empirische Erkenntnisgewinn und die qualitative Sozialforschung. Ersteres hat spezifisches Fachwissen zur untersuchten Personengruppe und der COVID-19-Pandemie zum Ziel. Letzteres untersucht die veränderten Lebens- und Alltagsbedingungen dieser Familien in Zeiten der Corona-Pandemie. Damit die Aussagen der Befragten möglichst sinngemäß wiedergegeben werden können, orientiert sich das entwickelte Forschungsvorhaben am qualitativen Vorgehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die globale Krise durch die COVID-19-Pandemie und definiert das Ziel der Arbeit, die Lebensumstände von Familien mit geistig behinderten Kindern zu untersuchen.

2. Definition und Einordnung: Definiert zentrale Begriffe wie geistige Behinderung, Disability Studies und SARS-CoV-2 im Kontext der Pandemie.

3. Aktueller Forschungsstand: Gibt einen Überblick über vorhandene Studien zu den Auswirkungen der Pandemie auf Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung.

4. Forschungsdesign: erläutert die angewandte qualitative Sozialforschung, das problemzentrierte Interview und die Auswertungsmethode nach Mayring.

5. Ergebnisse der Untersuchung: Präsentiert die empirischen Befunde aus den Interviews mit betroffenen Elternteilen.

6. Interpretation der Ergebnisse: Diskutiert die Ergebnisse im Hinblick auf Alltag, Teilhabe und den Nutzen für das Lebenshilfewerk Marburg.

7. Schlussbetrachtung: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, reflektiert den Forschungsprozess und gibt einen Ausblick.

Schlüsselwörter

COVID-19, Corona-Pandemie, Geistige Behinderung, Qualitative Sozialforschung, Leitfadeninterview, Familien, Alltag, Unterstützungssysteme, Inklusion, Lebenshilfewerk, Krisensituation, Homeschooling, Kindeswohl, Disability Studies, Betreuung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Lebens- und Alltagsbedingungen von Familien mit Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung während der Corona-Pandemie verändert haben.

Welche Personen wurden befragt?

Es wurden sieben Elternteile von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und 20 Jahren befragt, die eine sog. geistige Behinderung aufweisen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifischen Anforderungen an Unterstützungssysteme zu identifizieren, die sich aus der Krisensituation für diese Familien ergeben haben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt die qualitative Sozialforschung, insbesondere problemzentrierte Leitfadeninterviews, die nach der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil (Definitionen, Forschungsstand) und einen empirischen Teil, der das Forschungsdesign sowie die detaillierte Auswertung der geführten Interviews enthält.

Welche Keywords prägen die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind Corona-Pandemie, geistige Behinderung, Familie, qualitative Sozialforschung und Unterstützungssysteme.

Wie wirkten sich Schulschließungen konkret auf die Familien aus?

Die Befragten berichteten von einer hohen Mehrfachbelastung, Wegfall von Tagesstrukturen und psychischen Belastungen, wobei Familien mit weniger familiärer Unterstützung besonders stark betroffen waren.

Welche Bedeutung kommt dem Lebenshilfewerk Marburg zu?

Das Lebenshilfewerk dient als wichtige ständige Entlastung für die Familien; die Kontinuität der Angebote wurde von den Befragten als besonders wertvoll und notwendig hervorgehoben.

Wie beurteilen die Eltern die Schutzmaßnahmen (z.B. Maskenpflicht)?

Die Maßnahmen werden grundsätzlich befürwortet, jedoch stellen die Umsetzung bei Kindern mit Behinderung und der zeitliche Aufwand für Testungen vor Angeboten das Fachpersonal und die Eltern vor große Herausforderungen.

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Details

Titel
Wie die Corona-Pandemie unser Leben veränderte
Untertitel
Eine Befragung von Eltern von Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
1,6
Autor
Katja Trapp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
179
Katalognummer
V1442601
ISBN (PDF)
9783963555176
ISBN (Buch)
9783963555183
Sprache
Deutsch
Schlagworte
corona-pandemie leben eine befragung eltern kindern jugendlichen behinderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katja Trapp (Autor:in), 2022, Wie die Corona-Pandemie unser Leben veränderte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1442601
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  179  Seiten
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