Die folgende Arbeit beschreibt das Thema eVoting unter den Gesichtspunkten des
Wahlcomputers und der Internetwahl.
Zunächst wird die generelle Funktionsweise des eVotings beschrieben. Dabei wird eVoting
definiert, verschiedene Arten erläutert und abschließend die Funktionsweise dargestellt.
Der nächste Abschnitt behandelt dann die Umsetzung, welche auf die Zielgruppen, die
Rahmenbedingung und auch auf die Sicherheit des eVotings eingeht. Der Abschnitt über
den Nutzen stellt dann zunächst die Vorteile und Nachteile gegenüber. Er beleuchtet kurz
die Auswertungsmöglichkeiten, das Alter der Wähler und die Wahlbeteiligung.
Abschließend wird auf den Entwicklungsstand eingegangen, der die Schweiz, die EU und die USA betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Funktionsweise eVoting
2.1 Systematik von Wahlen
2.2 eGoverment
2.2.1 Prozesse eVoting und eElection
2.2.2 Prozesse eGoverment Portal und eDiscussion
2.2.3 Prozess ePartizipation
2.3 Definition von eVoting
2.4 Entscheidungsverfahren
2.5 Formen des eVoting
2.5.1 Distanzwahl
2.5.2 Präsenzwahl
2.5.3 Wahlunterstützung
2.6 Funktionsablauf eVoting
3 Umsetzung des eVoting
3.1 Zielgruppen von eVoting
3.2 Rahmenbedingungen
3.2.1 technische
3.2.2 organisatorische
3.2.3 rechtliche
3.3 Sicherheit von eVoting
3.3.1 Definition des Sicherheitsproblems
3.3.2 Definition der Bedrohung, Annahme und organist. Sicherheitspolitik
3.3.3 Sicherheitsziele
3.3.4 IT Sicherheitsanforderungen
4 Nutzen des eVoting
4.1 Vorteile/Nachteile
4.2 Auswertungsmöglichkeiten
4.3 Altersgruppen
4.3.1 Generation der älteren Menschen
4.3.2 Generation der Computergründungszeit
4.3.3 Generation der jungen Menschen
4.4 Wahlbeteiligung
5 Entwicklungsstand des eVotings
5.1 eVoting in der europäischen Union
5.2 eVoting in den USA
5.3 eVoting in der Schweiz
5.4 eVoting bei politische Wahlen
5.4.1 Wahlcomputer
5.4.2 Internetwahl
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen von elektronischen Wahlverfahren (eVoting) mit einem spezifischen Fokus auf den Einsatz von Internetwahlen und Wahlcomputern. Dabei wird untersucht, wie moderne Informationstechnologien den Wahlprozess unterstützen können und welche sicherheitstechnischen sowie organisatorischen Rahmenbedingungen für eine rechtssichere Umsetzung erforderlich sind.
- Grundlegende Systematik und Funktionsweise verschiedener eVoting-Formen
- Analyse der notwendigen technischen, organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen
- Untersuchung des Nutzens von eVoting im Hinblick auf Auswertungseffizienz und Wahlbeteiligung
- Evaluation des Entwicklungsstands in der EU, den USA und der Schweiz
- Kritische Betrachtung von Sicherheitsproblemen und aktuellen Lösungsansätzen
Auszug aus dem Buch
2.5.1 Distanzwahl
Bei der Distanzwahl ist der Ort an dem die Stimmabgabe erfolgt frei wählbar. Wie auch bei der Präsenzwahl werden durch die Art der Entscheidung auch hier die weiteren Formen unterschieden.
Internet - oder Onlinewahl
Zu beachten ist das die Internetwahl oft als Synonym für eVoting verwendet wird, genau betrachtet ist es aber eine Form davon. Die Abgabe erfolgt meist über einen Browser an dem sich der Benutzer legitimiert, es ist aber auch z.B. möglich via SMS vom einen Handy aus zu wählen. Internetwahlen werden für Wahlen, Abstimmungen und Erhebungen eingesetzt.
Web-Polls
Bei Web-Polls oder Web-Umfragen werden auf einer Webseite Multiple-Choice Abstimmungen angeboten. Diese Abstimmungen lassen sich meistens nur durch einem angemeldeten Benutzer ausführen. Bei anonymen Umfragen ist es möglich den Poll mehrfach auszufüllen da Schutzmechanismen wie Cookies sehr leicht zu umgehen sind. Web-Polls werden für Stimmungsbilder eingesetzt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Arbeit beschreibt das Thema eVoting unter den Gesichtspunkten des Wahlcomputers und der Internetwahl.
2 Funktionsweise eVoting: In diesem Kapitel werden die verschiedenen Formen und der allgemeine Funktionsablauf des eVotings erläutert.
3 Umsetzung des eVoting: Die wichtigsten Aspekte bei der Umsetzung von eVoting, wie Zielgruppen, Rahmenbedingungen und Sicherheit, werden hier vorgestellt.
4 Nutzen des eVoting: Dieses Kapitel hinterfragt, warum man eVoting nutzen soll und welche direkten Vor- und Nachteile durch diese Wahlart entstehen.
5 Entwicklungsstand des eVotings: Das Kapitel bietet einen Überblick über den Entwicklungsstand des E-Votings mit Fokus auf die EU, die Schweiz und die USA.
6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über den Nutzen, die Sicherheit und die Zukunftsperspektiven des eVotings.
Schlüsselwörter
eVoting, Internetwahl, Wahlcomputer, eGovernment, Demokratie, Wahlrecht, IT-Sicherheit, Wahlgrundsätze, Stimmabgabe, Wahlsysteme, Wahlbeteiligung, Online-Abstimmung, ePartizipation, Technologie, Rechtliche Rahmenbedingungen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet einen Überblick über den Einsatz elektronischer Wahlverfahren (eVoting), insbesondere unter Berücksichtigung von Internetwahlen und Wahlcomputern.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind die technische Funktionsweise, die sicherheitstechnischen Anforderungen, die Zielgruppen sowie der aktuelle Entwicklungsstand in verschiedenen Ländern.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Analyse der Einsatzmöglichkeiten von eVoting-Verfahren sowie die Untersuchung, ob diese Methoden zur Effizienzsteigerung und Erhöhung der Wahlbeteiligung beitragen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine strukturierte Übersichtsarbeit, die auf einer Literaturanalyse und der Untersuchung bestehender Definitionen und technischer Anforderungen basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Funktionsweise, die Voraussetzungen für eine sichere Umsetzung, eine Nutzenanalyse sowie eine Betrachtung des aktuellen weltweiten Entwicklungsstands.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie eVoting, IT-Sicherheit, Wahlgrundsätze, Internetwahl und eGovernment charakterisieren.
Welche Rolle spielt das Bundesverfassungsgericht in diesem Dokument?
Das Bundesverfassungsgericht wird als entscheidende Instanz zitiert, die den Einsatz von Wahlcomputern in Deutschland aufgrund mangelnder öffentlicher Überprüfbarkeit für verfassungswidrig erklärte.
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- Diplom Wirtschaftsinformatiker (FH) Holger Weber (Author), Sebastian Schneider (Author), 2009, eVoting - Ein Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von eVoting mit dem Schwerpunkt Internetwahl und Wahlcomputer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144276