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Zielsetzungen, Ausgestaltungsformen und Berechnungsweisen von Kapitalmarktindizes

Title: Zielsetzungen, Ausgestaltungsformen und Berechnungsweisen von Kapitalmarktindizes

Seminar Paper , 2006 , 29 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Wirtsch.-Ing. Ruwen Frasch (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit verfolgt daher die Zielsetzung, die verschiedenen
Ausgestaltungsformen von Kapitalmarktindizes zu beschreiben und die Beweggründe für
deren Konstruktion zu erörtern. Auch die Kriterien, welche man bei der Indexkonstruktion
verwendet, sollen genannt werden, um schließlich die mathematisch-formale
Berechnungsweise von Kapitalmarktindizes auf anschauliche Art und Weise zu erklären.
Im einzelnen wird dabei wie folgt vorgegangen:
Nach einer einleitenden Systematisierung der verschiedenen Arten von Kapitalmarktindizes
wird auf deren Funktionen und die damit verfolgten Zielsetzungen eingegangen. Im
Anschluss wird am Beispiel von Aktienindizes erläutert, wie Indizes konstruiert werden.
Insbesondere werden dabei die an die Indizes und deren Einzelwerte gestellten
Anforderungen diskutiert. Das abschließende Kapitel befasst sich mit der mathematischen
Berechnungsweise von Indexwerten. Es werden zunächst verschiedene Ausgestaltungsformen
von Indexformeln vorgestellt, um dann näher auf rechnerische Besonderheiten wie
Gewichtung, Basierung, Korrekturen und Verkettung einzugehen. Abgerundet wird die Arbeit
durch eine ausführliche Indexberechnung am Beispiel des DAX. Im letzten Abschnitt werden
die Ausführungen nochmals zusammenfassend dargestellt. Darüber hinaus werden einige
Gedanken zur zukünftigen Entwicklung von Kapitalmarktindizes präsentiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung und Aufbau der Arbeit

2. Zielsetzung von Kapitalmarktindizes

2.1 Definition Kapitalmarktindizes

2.2 Funktionen von Indizes

3. Konstruktion von Kapitalmarktindizes

3.1 Anforderungen an Indizes

3.2 Zusammensetzung des Indexkorbes

4. Berechnung der Indexwerte

4.1 Abgrenzung der verschiedenen Indexformeln

4.2 Rechnerische Hilfsmittel

4.3 Beispielhafte DAX-Berechnung

5. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die verschiedenen Ausgestaltungsformen von Kapitalmarktindizes systematisch zu beschreiben, die Kriterien für deren Konstruktion zu erläutern und die mathematisch-formalen Berechnungsweisen anhand praktischer Beispiele, insbesondere des DAX, verständlich darzulegen.

  • Systematisierung der Arten und Funktionen von Kapitalmarktindizes.
  • Anforderungen an die Indexkonstruktion und Zusammensetzung des Indexkorbes.
  • Vergleich und Analyse verschiedener mathematischer Indexformeln.
  • Einsatz technischer Hilfsmittel wie Gewichtung, Korrekturen und Verkettung.
  • Praktische Anwendung der Berechnungslogik am Beispiel des DAX.

Auszug aus dem Buch

3.1 Anforderungen an Indizes

Um die verschiedenen an sie gestellten Funktionen erfüllen zu können, müssen Finanzmarktindizes einer Reihe von Anforderungen genügen, welche im folgenden erläutert werden. Dies geschieht anhand von Aktienindizes als spezieller Ausgestaltungsform von Kapitalmarktindizes. Grund dafür ist deren relative Popularität und anschaulichere Konstruktion im Vergleich zu Renten-, Rohstoff- oder Immobilienindizes.

Bei allen Betrachtungen müssen die zum Umfeld eines Index gehörigen Interessengruppen berücksichtigt werden. Dies sind Indexanbieter, Indexnutzer und Indexgesellschaften. Als Anbieter treten hauptsächlich Börsen und Investment-Dienstleister auf. Die Nutzung der Indizes erfolgt sowohl von institutioneller Seite als auch durch Privatanleger. Unter Indexgesellschaften versteht man die in einem Index vertretenen Unternehmen selbst.

Die Indexanbieter haben den Anspruch nach Wirtschaftlichkeit der von ihnen berechneten und publizierten Indizes. Sie erzielen ihre Gewinne vornehmlich aus dem Verkauf von Lizenzen für Finanzprodukte auf ihre Indizes. Im Gegenzug dafür wird vom Indexanbieter Zuverlässigkeit gefordert. Diese findet Ausdruck in hoher Qualität der in die Berechnung einfließenden Daten und in kontinuierlicher Indexpflege. Daten sind qualitativ hochwertig, wenn sie aus zuverlässigen Quellen stammen (z.B. „Bezahlt-Kurse“). Mit Indexpflege ist die ständige Überprüfung auf Aktualität des Index gemeint. Falls erforderlich müssen Korrekturen von Ausschüttungen und Kapitalveränderungen vorgenommen bzw. einzelne Indextitel ausgetauscht werden. Außerdem sollte seitens des Anbieters die Gefahr einer Manipulation ausgeschlossen werden. Dazu kann es kommen, wenn illiquiden Titeln ein großes Gewicht bei der Indexberechnung beigemessen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Thematik der Kapitalmarktindizes, Beschreibung der Zielsetzung der Arbeit und Skizzierung des methodischen Vorgehens.

2. Zielsetzung von Kapitalmarktindizes: Definition des Begriffs Index sowie Darlegung der vier zentralen Funktionen: Informationsfunktion, Messlattenfunktion, Handelsfunktion und Anlagefunktion.

3. Konstruktion von Kapitalmarktindizes: Analyse der inhaltlichen und technischen Anforderungen an Indizes sowie detaillierte Untersuchung der Verfahren zur Bestimmung und Anpassung des Indexkorbes.

4. Berechnung der Indexwerte: Mathematische Herleitung und Erläuterung verschiedener Indexformeln sowie Beschreibung der technischen Hilfsmittel bei der Berechnung, abgerundet durch ein Berechnungsbeispiel des DAX.

5. Schlussbemerkungen: Zusammenfassende Darstellung der zentralen Ergebnisse bezüglich der Konstruktions- und Berechnungsmethodik sowie ein Ausblick auf die Relevanz von Indizes für verschiedene Anlegergruppen.

Schlüsselwörter

Kapitalmarktindizes, Aktienindizes, Rentenindizes, Rohstoffindizes, Immobilienindizes, DAX, Indexkonstruktion, Indexformeln, Benchmarking, Performance-Messung, Gewichtung, Börsenkapitalisierung, Free-Float, Verkettung, Indexzertifikate

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Systematik, die Konstruktionsprinzipien und die mathematischen Berechnungsweisen von verschiedenen Arten von Kapitalmarktindizes.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit gliedert sich in die Definition und Funktionen von Indizes, deren methodische Konstruktion sowie die mathematische Berechnung der Indexstände unter Berücksichtigung technischer Korrekturfaktoren.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Ziel ist es, die Beweggründe für die Indexkonstruktion zu erörtern und die mathematisch-formalen Hintergründe, die zur Ermittlung eines Indexstandes führen, anschaulich zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine systematische Analyse und Literaturstudie durchgeführt, ergänzt durch eine formale mathematische Darstellung und ein konkretes Anwendungsbeispiel am DAX.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Betrachtung der Indexkonstruktion (Anforderungen und Kriterien) sowie eine fundierte Analyse verschiedener Berechnungsformeln und rechnerischer Hilfsmittel wie Gewichtung und Verkettung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kapitalmarktindizes, Benchmarking, Indexformeln (Laspeyres, Paasche), Indexkorb und die DAX-Berechnungsmethode charakterisiert.

Was unterscheidet Performance-Indizes von Kursindizes?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Berücksichtigung von Ausschüttungen wie Dividenden oder Zinsen, die bei Performance-Indizes reinvestiert werden, während Kursindizes ausschließlich die reine Preisentwicklung abbilden.

Warum ist die Wahl der Gewichtung für einen Index entscheidend?

Die Gewichtung bestimmt, wie stark sich Kursbewegungen einzelner Titel auf den Index auswirken; dies stellt sicher, dass Unternehmen mit höherer wirtschaftlicher Bedeutung das Indexergebnis prägender beeinflussen.

Welche Rolle spielt die "Verkettung" in der Indexberechnung?

Die Verkettung ist eine mathematische Methode, die angewendet wird, um Indexsprünge durch externe Faktoren wie Kapitalveränderungen oder Ausschüttungen zu vermeiden und die Kontinuität der Indexzeitreihe zu wahren.

Warum wird der DAX heute mit einer "Free-Float"-Gewichtung berechnet?

Durch die Gewichtung nach dem Streubesitz (Free Float) wird nur der tatsächlich an der Börse handelbare Teil der Aktien berücksichtigt, was die Aussagekraft des Index für Anleger gegenüber einer reinen Marktkapitalisierung erhöht.

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Details

Title
Zielsetzungen, Ausgestaltungsformen und Berechnungsweisen von Kapitalmarktindizes
College
University of Kaiserslautern  (Lehrstuhl für Finanzdienstleistungen und Finanzmanagement)
Grade
1,3
Author
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Ruwen Frasch (Author)
Publication Year
2006
Pages
29
Catalog Number
V144377
ISBN (eBook)
9783640539062
ISBN (Book)
9783640539772
Language
German
Tags
Dow Jones Aktienindex Kapitalmarktindex DAX Aktien Basierung Verkettung Korrekturen Berechnung Indexkorb DAX-Berechnung Index Rentenindex Rohstoffindex Immobilienindex Informationsfunktion Messlattenfunktion Handelsfunktion Anlagefunktion Benchmarking Wirtschaftlichkeit Zuverlässigkeit Diversifikation Grundgesamtheit Vollerhebung Teilerhebung Liquidität Marktkapitalisierung ordentliche Anpassung Fast-Exit-Regel Fast-Entry-Regel Regular-Exit-Regel Regular-Entry-Regel Streubesitz Mindestgrundkapital Arithmetischer Mittelwert Preisindexformel Laspeyres Paasche Wertindexformel Gewichtung Verkettungsfaktor Kappungsgrenze Aktiensplit XETRA Freefloat-Faktor Basis Abschneideverfahren Nasdaq S&P 500 Nikkei Hang Seng FT-SE CAC40 ATX DJ Euro Stoxx 50 TecDAX
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Ruwen Frasch (Author), 2006, Zielsetzungen, Ausgestaltungsformen und Berechnungsweisen von Kapitalmarktindizes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144377
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