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Europäische Metropolregionen

Können Metropolregionen in Europa zu Trägern und Kristallisationspunkten von gesamtwirtschaftlichem Wachstum werden?

Title: Europäische Metropolregionen

Term Paper , 2006 , 22 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Alexander Winz (Author), Waldemar Meissner (Author)

Urban and Regional Planning
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Gliederung

1. Einleitung 2
2. Europäische Metropolregionen 3
3. Aktueller Diskurs der Metropolregionen 5
4. Europäische Metropolregionen im makroökonomischen Kontext 6
5. Metropolregion Berlin-Brandenburg 11
5.1 Die Positionierung der Metropolregion Berlin-Brandenburg in
der Hierarchie der europäischen Metropolregionen 12
5.2 Entwicklungspolitische Perspektiven und Strategien der
Metropolregion Berlin-Brandenburg 14
6. Fazit 17

1. Einleitung
In Zeiten der zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft, die durch eine immer stärkere
Verflechtung der Volkswirtschaften gekennzeichnet ist, trägt sich der globale Wettbewerb
nicht mehr zwischen den einzelnen Nationalstaaten aus. Viel mehr konzentrieren sich
weltumspannende wirtschaftliche Funktionen zwischen den einzelnen großen Städten und
Regionen (Metropolregionen). Nationalstaaten können nur noch in geringen Maßen die
ansässige Wirtschaft lenken. Humankapital, Produktion und Hauptsitze großer Unternehmen
sind in der heutigen postmodernen Zeit wesentlich mobiler und sind nicht mehr an den
ortsansässigen Markt gebunden. Vor allem die neue Wissensökonomie wird immer relevanter
für die Wahl der Standorte.
Die zentrale Fragestellung: „Können Metropolregionen in Europa zu Trägern und
Kristallisationspunkten von gesamtwirtschaftlichem Wachstum werden?“ soll im Laufe dieser
Arbeit geklärt werden.
Am Beispiel von den 30 größten europäischen Metropolregionen und dessen Wirtschafts- und
Innovationspotential soll gezeigt werden wie wichtig diese Region für die
gesamtwirtschaftliche Entwicklung Europas sind.
Die Metropolregion Berlin-Brandenburg soll näher untersucht werden. Dabei soll geklärt
werden welchen Stellenwert die Region im deutschen und europäischen Vergleich hat. Neue
nationale und internationale Rahmenbedingungen erfordern innovative Handlungsstrategien.
Wo liegen die Stärken und die Schwächen dieser Region? Welche Entwicklung hat die
Metropolregion Berlin-Brandenburg in den letzten Jahren vollbracht? Welche Probleme und
Hürden muss sich die Region stellen um sich im internationalen Netz der Metropolregionen
zu behaupten? Welche Strategien verfolgt die Politik um „die Hauptstadtregion Berlin-
Brandenburg“ zu entwickeln. Dies sind nur einige Fragen, die im Laufe dieser Arbeit geklärt
werden sollen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Europäische Metropolregionen

3. Aktueller Diskurs der Metropolregionen

4. Europäische Metropolregionen im makroökonomischen Kontext

5. Metropolregion Berlin-Brandenburg

5.1 Die Positionierung der Metropolregion Berlin-Brandenburg in der Hierarchie der europäischen Metropolregionen

5.2 Entwicklungspolitische Perspektiven und Strategien der Metropolregion Berlin-Brandenburg

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Metropolregionen als Träger und Kristallisationspunkte für gesamtwirtschaftliches Wachstum in Europa. Im Fokus steht dabei insbesondere die Analyse der Metropolregion Berlin-Brandenburg im europäischen Vergleich, um deren Stellenwert, Stärken und Schwächen sowie die notwendigen Strategien für eine erfolgreiche Positionierung im internationalen Wettbewerb zu identifizieren.

  • Globalisierung und die neue Rolle von Metropolregionen
  • Funktionale Betrachtung von Metropolregionen (Entscheidung, Innovation, Gateway)
  • Wirtschaftliche Disparitäten und Wachstumspotenziale innerhalb der EU
  • Strukturelle Analyse der Metropolregion Berlin-Brandenburg
  • Herausforderungen der regionalen Kooperation und Standortentwicklung

Auszug aus dem Buch

2. Europäische Metropolregionen

Im Zeitalter der Herausbildung der Nationalstaaten entwickelten sich große Ballungsräume, meist die Hauptstädte, zu politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentren. Vor allem in stark zentralisierten Staaten bildeten sich Metropolen heraus. Die prägnantesten Beispiele für europäische Metropolen in dieser Zeit sind in Frankreich Paris und in England London, die auch heute eine herausragende Bedeutung in Europa haben.

Das föderalistische System Deutschlands bewirkte eine polyzentrische Verteilung der Bevölkerung und der Agglomerationen. Das führte dazu, dass keine Großstadt sich als ein überragendes Zentrum entwickelt hat. Statt dessen bildeten sich mehrere Großstadtregionen mit metropolitanen Strukturen heraus, so wie Berlin-Brandenburg, Frankfurt/Rhein-Main, Hamburg, Hannover, München, Rhein-Ruhr, Stuttgart und Halle/Leipzig-Sachsendreieck. Diese Großstadtregionen werden seit 1995 von der Ministerkonferenz für Raumordnung als „Europäische Metropolregionen“ bezeichnet (BMBau 1995, S. 25f).

Entgegen der klassischen Definition, die eine Metropole als „Hauptstadt politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Mittelpunkt eines Landes“ (LESER 2005, S. 554) beschreibt, wird in der modernen Wissenschaftsdebatte der Begriff als Synonym für einen führenden Wirtschaftsstandort verwendet (vgl. ADAM 2006, S. 7).

In diesem Sinne werden die Metropolregionen im Raumordnungsbericht 2000 als „hoch verdichtete Agglomerationsräume mit mehr als einer Million Einwohnern, die sich gemessen an ökonomischen Kriterien wie Wertschöpfung, Wirtschaftskraft und Einkommen besonders dynamisch entwickeln und international besonders herausgehoben und eingebunden sind“ definiert (BBR 2000, S318).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die zunehmende Globalisierung ein, in der Metropolregionen als wichtige wirtschaftliche Akteure an Bedeutung gewinnen, und definiert die zentrale Forschungsfrage nach deren Rolle für das Wachstum.

2. Europäische Metropolregionen: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung und Definition europäischer Metropolregionen und unterscheidet zwischen verschiedenen funktionalen Typen wie Entscheidungs-, Innovations- und Gateway-Funktionen.

3. Aktueller Diskurs der Metropolregionen: Es wird die Bedeutung von Metropolregionen im Rahmen der europäischen Raumentwicklungspolitik und im Kontext der Wissensökonomie innerhalb des globalen Standortwettbewerbs diskutiert.

4. Europäische Metropolregionen im makroökonomischen Kontext: Dieser Abschnitt analysiert die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der 30 größten europäischen Metropolregionen und zeigt deren überproportionalen Beitrag zur Bruttowertschöpfung der EU auf.

5. Metropolregion Berlin-Brandenburg: Das Kapitel widmet sich der spezifischen Struktur und den Rahmenbedingungen der Region Berlin-Brandenburg als polyzentrisches Konstrukt zweier Bundesländer.

5.1 Die Positionierung der Metropolregion Berlin-Brandenburg in der Hierarchie der europäischen Metropolregionen: Hier wird der historische Hintergrund und die aktuelle wirtschaftliche Schwäche der Region im europäischen Vergleich sowie die Notwendigkeit zur industriellen und dienstleistungsorientierten Transformation thematisiert.

5.2 Entwicklungspolitische Perspektiven und Strategien der Metropolregion Berlin-Brandenburg: Dieses Kapitel beleuchtet Ansätze der gemeinsamen Landesplanung, die Kooperation der Teilregionen und Zukunftsstrategien zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

6. Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und relativiert die Bedeutung von Metropolregionen, indem sie auf die spezifischen finanziellen und strukturellen Herausforderungen am Beispiel von Berlin-Brandenburg hinweist.

Schlüsselwörter

Europäische Metropolregionen, Berlin-Brandenburg, Globalisierung, Wirtschaftswachstum, Wissensökonomie, Strukturwandel, Raumplanung, Standortwettbewerb, Innovationspotenzial, Dienstleistungssektor, Agglomeration, Infrastruktur, Landesplanung, EU-27, Hauptstadtregion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wachsende Bedeutung von Metropolregionen als wirtschaftliche Kraftzentren in Europa und analysiert, inwieweit sie als Motoren für gesamtwirtschaftliches Wachstum dienen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Globalisierung, die funktionale Differenzierung von Metropolregionen, den makroökonomischen Kontext innerhalb der EU sowie die spezifischen Herausforderungen der Region Berlin-Brandenburg.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu klären, ob Metropolregionen in Europa zu Trägern und Kristallisationspunkten von gesamtwirtschaftlichem Wachstum werden können, und wie sich die Region Berlin-Brandenburg in diesem Kontext positioniert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autoren nutzen eine literaturgestützte Analyse, den Vergleich statistischer Wirtschaftsdaten der 30 größten europäischen Metropolregionen sowie eine qualitative Auswertung raumplanerischer Leitbilder der Hauptstadtregion.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Einordnung der Metropolregionen, ihre Rolle in der Wissensökonomie, eine quantitative Analyse ihrer Wirtschaftsleistung im EU-Vergleich sowie eine detaillierte Fallstudie zur Region Berlin-Brandenburg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Metropolregion, Globalisierung, Wissensökonomie, wirtschaftliches Wachstum, Standortwettbewerb und polyzentrische Raumplanung charakterisiert.

Wie unterscheidet sich Berlin-Brandenburg von anderen Metropolregionen im Bericht?

Berlin-Brandenburg wird als strukturell schwächere Region innerhalb der europäischen Hierarchie dargestellt, die mit hohen Schuldenlasten und einem langsamen Wachstum zu kämpfen hat, was einen deutlichen Kontrast zu dynamischeren Zentren im "Pentagon" bildet.

Welche Rolle spielt die Wissensökonomie für Berlin-Brandenburg?

Die Wissensökonomie wird als zentrale Zukunftsperspektive identifiziert, da Berlin als Standort für Forschung, Medien und High-Tech-Sektoren ein hohes Potenzial besitzt, das jedoch durch eine stärkere internationale Vernetzung besser genutzt werden muss.

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Details

Title
Europäische Metropolregionen
Subtitle
Können Metropolregionen in Europa zu Trägern und Kristallisationspunkten von gesamtwirtschaftlichem Wachstum werden?
College
Free University of Berlin  (Geographisches Institut)
Course
Raumplanung
Grade
1.3
Authors
Alexander Winz (Author), Waldemar Meissner (Author)
Publication Year
2006
Pages
22
Catalog Number
V144513
ISBN (eBook)
9783640709908
ISBN (Book)
9783640710140
Language
German
Tags
Europäische Metropolregionen Können Metropolregionen Europa Trägern Kristallisationspunkten Wachstum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Winz (Author), Waldemar Meissner (Author), 2006, Europäische Metropolregionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144513
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