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SUT Pläne in Europa. Stärkung alternativer Verkehrsmittel zur Lärm- und Emissionsverringerung

Title: SUT Pläne in Europa. Stärkung alternativer Verkehrsmittel zur Lärm- und Emissionsverringerung

Project Report , 2008 , 52 Pages

Autor:in: Alexander Winz (Author), Jenny Schubach (Author), Aboubakar Njoya Sidikou (Author)

Transportation Science & Technology
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SUT Pläne sind ein wichtiger Bestandteil der europäischen Verkehrsplanung. SUTP steht für sustainable urban transport plans, was übersetzt nachhaltige städtische Verkehrspläne bedeutet. Die SUT-Pläne dienen als Werkzeug, den Bedarf an Mobilität und Verkehr von Menschen und Gütern in städtischen Regionen auf nachhaltigerer Weise zu begegnen. Unter dem Begriff der Nachhaltigkeit versteht man in diesem Zusammenhang insbesondere verantwortliches Handeln, das von den natürlichen Ressourcen unseres Ökosystems nur so viel verbraucht, wie in natürlichen Regenerationsprozessen in der gleichen Zeit nachwächst.

Dabei spielen vor allem integrierte Politikansätze eine wesentliche Rolle, da sie gleichermaßen zur Verbesserung der Lebenssituation und der Entwicklungsbedingungen für Menschen, Betriebe und Umwelt beitragen. Sie basieren vorrangig auf einer räumlichen, sachlichen und zeitlichen Abstimmung verschiedener Fachpolitiken bei einem koordiniertem Mitteleinsatz.

Um diesem verschiedenen Aspekten gerecht zu werden, wurden innerhalb der SUT Pläne vier Grundsätze festgelegt. Diese sollen zu einer besseren Lebensqualität und Mobilität beitragen und Berücksichtigung bei den Zielumsetzungen finden.

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Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 REDUZIERTER VERKEHRSBEDARF

2.1 Entwicklung des Verkehrsaufkommen

2.2 Strategien und Maßnahmen

2.3 Beispiele

2.3.1 PROPOLIS

2.3.2 Möglichkeiten durch IT

3 STÄRKUNG ALTERNATIVER VERKEHRSMITTEL

3.1 Tendenzen

3.2 Klima- und Umweltbelastung

3.3 Maßnahmen

3.3.1 Zu-Fuß-Gehen

3.3.2 Fahrradfahren

3.3.3 Öffentliche Verkehrsmittel

3.3.4 Autofahren weniger attraktiv machen

3.4 Fallbeispiele aus Frankreich: Lyon und Rennes

3.4.1 Fallbeispiel 1: Die Stadt Rennes

3.4.2 Fallbeispiel 2: Grand Lyon

4 ENTWICKLUNG VON EMISSIONS- UND LÄRMARMEN VERKEHR

4.1 Lärm

4.2 Emission

4.3 Maßnahmen zur Lärm- und Emissionsreduzierung

4.3.1 Lärmreduzierung

FALLBEISPIEL „GOAL“

4.3.2 Befristet Verkehrsverbote basierend auf den Emissionsstandards

4.3.3 Weiter Maßnahmen

5 EFFIZIENTE STÄDTISCHE LOGISTIK

5.1 Notwendigkeit

5.2 Strategien und Maßnahmen

5.3 Beispiele

5.3.1 City Freight

5.3.2 computergesteuerte Verkehrssysteme

6 SCHLUSS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle nachhaltiger städtischer Verkehrspläne (SUTP) in Europa und analysiert, wie durch verschiedene strategische Ansätze die Mobilität in städtischen Regionen effizienter und umweltfreundlicher gestaltet werden kann, um eine höhere Lebensqualität bei gleichzeitig reduziertem Verkehrsaufkommen zu erzielen.

  • Strategien zur Reduzierung des Verkehrsbedarfs und Förderung der städtischen Mobilität
  • Methoden zur Stärkung alternativer Verkehrsmittel wie Fuß- und Radverkehr sowie ÖPNV
  • Konzepte zur Reduktion von Lärm- und Emissionsbelastungen im motorisierten Verkehr
  • Ansätze zur Effizienzsteigerung in der städtischen Logistik und Güterverteilung
  • Analyse von Fallbeispielen in europäischen Städten (u.a. Rennes, Lyon, Graz, Bristol)

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Fallbeispiel 1: Die Stadt Rennes

In der Stadt Rennes sind Bahn und Bus als alternative Verkehrsmittel. Seit der der Einführung der U-Bahn in 2002 erlebt die Stadt ein großer Erfolg mit über 56 Mio Fahrgäste pro Jahr. Aufgrund der Zuverlässigkeit der Busse und der guten Bedienung an Sonn- und Feiertage wird der öffentliche Verkehr immer interessanter.

Rennes Bemüht sich auch um umweltfreundliche Verkehrsmittel. Diese Stadt mit dem ersten FREI FAHRRAD SERVICE der Welt ausgestattet. Die Besonderheiten dieser Maßnahme liegen zum Beispiel in der elektronischen Identifizierung des Fahrrads, in der Nutzerkontrolle durch einen sicheren Zugriff und 200 Fahrräder mit 25 Stationen auf alle Stadtgebiete. Der Zugang ist 24/24H, 7/7Tage und 6 Anleihen von Fahrrad pro Tag im Stadtzentrum sind erlaubt. Die Abb.10 zeigt einige solcher Fahrräder auf ihren Stellplätzen an Verkehrsknoten. Die Abb.11 daneben soll die 25 Standorte für Fahrradverleih in der Stadt darstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Definiert SUTP (sustainable urban transport plans) als zentrales Werkzeug der europäischen Verkehrsplanung zur Erreichung ökologischer Nachhaltigkeit in städtischen Räumen.

2 REDUZIERTER VERKEHRSBEDARF: Analysiert den historischen Anstieg des Verkehrsaufkommens und diskutiert raumplanerische Strategien sowie IT-basierte Lösungsansätze zur Vermeidung von physischem Verkehr.

3 STÄRKUNG ALTERNATIVER VERKEHRSMITTEL: Untersucht die Förderung von Fuß- und Radverkehr sowie den ÖPNV und präsentiert Fallbeispiele aus französischen Städten zur Verbesserung der städtischen Mobilität.

4 ENTWICKLUNG VON EMISSIONS- UND LÄRMARMEN VERKEHR: Erörtert die gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm und Emissionen und stellt Maßnahmen wie Umweltzonen und technische Lärmminderungskonzepte vor.

5 EFFIZIENTE STÄDTISCHE LOGISTIK: Beleuchtet die Notwendigkeit einer optimierten Güterlogistik in dicht besiedelten Gebieten und stellt Strategien zur intermodalen Vernetzung sowie das Projekt „City Freight“ vor.

6 SCHLUSS: Zieht ein Fazit über die Bedeutung von SUTP als langfristiges Instrument und fasst die zentralen Handlungsfelder zur nachhaltigen Stadtplanung zusammen.

Schlüsselwörter

Nachhaltige städtische Verkehrspläne, SUTP, Mobilitätsplanung, Verkehrsvermeidung, Radverkehr, öffentlicher Nahverkehr, Lärmreduzierung, Emissionsminderung, städtische Logistik, Umweltzonen, Teleworking, Verkehrswirkungsanalyse, Gütertransport, städtische Mobilität, Nachhaltigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit nachhaltigen städtischen Verkehrsplänen (SUTP) und deren Umsetzung zur Lösung von Mobilitätsproblemen in europäischen Städten.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die Reduzierung des Verkehrsbedarfs, die Stärkung alternativer Verkehrsmittel, die Senkung von Lärm- und Schadstoffemissionen sowie die Optimierung der städtischen Logistik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie integrierte Planungsinstrumente zur Steigerung der städtischen Lebensqualität beitragen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden Literaturanalysen, Fallstudien (z.B. Rennes, Lyon, Graz) und die Auswertung von Forschungsprojekten wie PROPOLIS und City Freight herangezogen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist in die vier Grundsätze der SUTP gegliedert: reduzierter Verkehrsbedarf, Stärkung alternativer Verkehrsmittel, emissions- und lärmarmer Verkehr sowie effiziente städtische Logistik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Nachhaltigkeit, SUTP, städtische Mobilität, Verkehrsplanung, Umweltschutz und Logistikoptimierung sind die Kernbegriffe.

Was macht das Projekt „GOAL“ in Graz besonders?

Das Projekt „GOAL“ ist ein Pilotprojekt, das durch die Sanierung von Straßenbelägen und Geschwindigkeitsreduzierung nachweislich den Lärmpegel senken konnte und eine hohe Akzeptanz bei den Bürgern erzielte.

Wie trägt IT zur Verkehrsreduzierung bei?

IT-Lösungen wie Teleconferencing und Teleworking ermöglichen den Ersatz von Geschäftsreisen durch virtuelle Kommunikation, was das Verkehrsaufkommen in urbanen Zentren signifikant senken kann.

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Details

Title
SUT Pläne in Europa. Stärkung alternativer Verkehrsmittel zur Lärm- und Emissionsverringerung
College
Technical University of Berlin  (Institut für Land- und Seeverkehr)
Authors
Alexander Winz (Author), Jenny Schubach (Author), Aboubakar Njoya Sidikou (Author)
Publication Year
2008
Pages
52
Catalog Number
V144514
ISBN (eBook)
9783640688418
ISBN (Book)
9783640688388
Language
German
Tags
Pläne Europa
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Winz (Author), Jenny Schubach (Author), Aboubakar Njoya Sidikou (Author), 2008, SUT Pläne in Europa. Stärkung alternativer Verkehrsmittel zur Lärm- und Emissionsverringerung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144514
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