Entwicklungszusammenarbeit gibt es schon seit mehr als einem Jahrhundert in der Form, wie wir es
heute kennen. Schon früh wurde versucht das bestehende Entwicklungsgefälle zwischen den
sogenannten „Reichen Norden“ und den „Armen Süden“ zu erklären und deren Ursachen zu
bekämpfen.
In der Vergangenheit sind fast alle Bemühungen gescheitert, bzw. es würde nur sehr spärlich auf die
Interessen der Entwicklungsländer eingegangen. Das Thema Entwicklungspolitik durchdrang
schließlich nicht nur die Ministerien in der Politik, sondern wurde auch immer
gesellschaftskonformer. Auch Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und Private Akteure
versuchten der Entwicklung entgegenzuwirken. Trotz guter Ansätze wurden immer wieder die
gesetzten Ziele verfehlt. Mit Beginn des neuen Jahrtausend versuchte die Staatengemeinschaft eine
komplett neue Ära mit den Millenniums-Developement-Goals einzuleiten. Jahre später kam man
zur Einsicht, dass nicht nur finanzielle Mittel wichtig sind, sondern vielmehr die Projektumsetzung.
Nur kann diese überhaupt funktionieren, wenn 20 verschiedene Akteure zwar das gleiche Ziel
haben, dennoch alle unterschiedliche Lösungsansatze nachgehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist Entwicklungspolitik?
- Historische Kontext der Entwicklungspolitik
- Neue Ära der Entwicklungspolitik
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Wandel der Entwicklungspolitik und analysiert die Herausforderungen und Chancen der Entwicklungszusammenarbeit in der heutigen Zeit. Sie setzt sich zum Ziel, ein umfassendes Verständnis für die komplexen Zusammenhänge des Themas zu vermitteln und die Bedeutung von "Good Governance" für eine nachhaltige Entwicklung aufzuzeigen.
- Die historische Entwicklung der Entwicklungspolitik und ihre unterschiedlichen Zielsetzungen
- Die Bedeutung von "Good Governance" als Grundlage für nachhaltige Entwicklung
- Die Rolle der Entwicklungszusammenarbeit in der heutigen Zeit
- Die Herausforderungen und Chancen der Entwicklungszusammenarbeit im 21. Jahrhundert
- Die Bedeutung von multi-akteursbasierten Ansätzen in der Entwicklungszusammenarbeit
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Entwicklungspolitik ein und beleuchtet die historische Entwicklung des Konzepts. Es wird die Notwendigkeit der Entwicklungszusammenarbeit im Kontext des bestehenden Entwicklungsgefälles zwischen Nord und Süd hervorgehoben. Außerdem wird die Bedeutung der "Millenniums-Developement-Goals" als neuer Ansatzpunkt in der Entwicklungszusammenarbeit diskutiert.
- Was ist Entwicklungspolitik? Dieses Kapitel analysiert den Begriff der Entwicklungspolitik und die damit verbundenen Konzepte der Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungshilfe. Es werden verschiedene Definitionen und Ansätze der Entwicklungspolitik vorgestellt und die Rolle von Geber- und Nehmerländern in diesem Kontext beleuchtet.
- Historische Kontext der Entwicklungspolitik: Dieses Kapitel beleuchtet die historischen Wurzeln der Entwicklungspolitik und zeigt die verschiedenen Phasen der Entwicklungszusammenarbeit auf. Es werden die Herausforderungen und Erfolge der Vergangenheit diskutiert und die Bedeutung der politischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen für die Entwicklungsprozesse in den Entwicklungsländern hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Entwicklungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungshilfe, Good Governance, nachhaltige Entwicklung, Nord-Süd-Politik, Millenniums-Developement-Goals, Entwicklungsländer, Schwellenländer, Human Development Index (HDI), Triade, Subsahara-Afrika, Südasien.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter dem Wandel der Entwicklungspolitik?
Die Arbeit analysiert, wie sich die Strategien von rein finanzieller Hilfe hin zu "Good Governance" und multi-akteursbasierten Ansätzen verändert haben.
Was sind die Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs)?
Sie markieren eine neue Ära der Staatengemeinschaft ab dem Jahr 2000, um Armut, Hunger und Krankheiten weltweit systematischer zu bekämpfen.
Warum scheiterten viele frühere Ansätze der Entwicklungshilfe?
Oft wurden die Interessen der Entwicklungsländer ignoriert, und es mangelte an einer kohärenten Projektumsetzung zwischen den vielen verschiedenen Akteuren.
Welche Rolle spielt "Good Governance" für nachhaltige Entwicklung?
Gute Regierungsführung gilt als essenzielle Grundlage, damit Hilfsmittel effektiv genutzt werden und langfristiger wirtschaftlicher sowie sozialer Fortschritt möglich ist.
Wer sind die wichtigsten Akteure in der heutigen Entwicklungspolitik?
Neben staatlichen Ministerien spielen Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Kirchen und private Akteure eine immer größere Rolle.
- Arbeit zitieren
- Alexander Winz (Autor:in), 2009, Entwicklungspolitik im Wandel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144520