Amerikanisches Englisch unter besonderer Berücksichtigung seiner historischen Entwicklung

Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Vergleich zum Britischen Englisch


Hausarbeit (Hauptseminar), 2000
21 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.0 Die Entwicklung des Amerikanischen
1.1 Siedler und Kolonialzeit (spätes 15., 16. und 17. Jahrhundert)
1.2 Entwicklungen im 18. und 19. Jahrhundert
1.3 Entwicklungen im 20. Jahrhundert
1.4 Schlußbetrachtungen

2.0 Amerikanisch / Britisch: Gemeinsamkeiten - Unterschiede
2.1 Der amerikanische Wortschatz
2.2. Amerikanische Rechtschreibung
2.3 Aussprache
2.4 Verben
2.5 Artikel
2.6 Pronomina
2.7 Zeichensetzung
2.8 Datum
2.9 Uhrzeit
2.10 Zahlwörter

3. Literatur- und Quellenverzeichnis

1.0 Die Entwicklung des Amerikanischen

1.1 Siedler und Kolonialzeit (spätes 15., 16. Jahrhundert und 17. Jahrhundert)

Das amerikanische Englisch hat seine Wurzeln im Elisabethanischen Englisch, dem Englisch der Zeit WILLIAM SHAKESPEARES um 1600, das in sich jedoch noch völlig uneinheitlich war: Eine vereinheitlichte Rechtschreibung gab es erst, als der Buchdruck (etwa 200 Jahre nach WILLIAM CAXTON, 1422-1491) immer mehr an Verbreitung bzw. (kommerzieller) Bedeutung gewann; davor wurden viele Wörter so geschrieben, wie es der jeweils einzelne für richtig befand.

Die ersten Siedler stammten vornehmlich aus Süd-England, waren hauptsächlich städtischen Ur- sprungs und besaßen für damalige Verhältnisse eine recht umfassende Allgemeinbildung. Insofern brachten sie deswegen kaum regionale oder schichtspezifische Sprachvarianten mit nach Amerika, speziell nach Neu-England (Virginia 1609, Massachusetts 1620 [verstärkt ab 1630]).1

Bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts kamen weitere große Einwandererströme aus Schottland ( the Scotch ) bzw. Ulster ( the Scotch-Irish ), zudem waren inzwischen auch diverse Menschen aus Nord-England nach Amerika ausgewandert.

Indianische Ureinwohner hatten aufgrund der politischen Umstände und der besonderen stark ag- glutinierenden Strukturen ihrer Sprachen (z. B. nunmachtekodtantamoonganunnonash2 für algonquinisch Lagerst ä tte ) nur einen geringen Einfluß auf die Entwicklung des Amerikanischen; gleichwohl finden sich heute viele indianische Wurzeln insbesondere noch in Ortsbezeichnungen (z. B. Chicago = Stinktierplatz oder wilde Zwiebel; Missouri; Mississippi; Utah = Eutaw = Sprache der Ute-Indianer; Lake Tahoe; Sioux; Apache; Yukon; Yosemite = miwokisch für Grizzly-Bär; Creek; Milwaukee = chinookisch für Ort, wo Korn wächst; Dakota; Cherokee; Oregon; Chattanooga ).3

Aber auch deskriptive Bezeichnungen für neue Objekte in der Natur, Tätigkeiten oder Erfahrungen, für das sich das britische Englisch aufgrund seiner relativen eurozentrischen Beschränktheit nicht eignete und somit schnell an seine Grenzen stieß, wurden von den Kolonisten in indianischer Wei- se durch Beschreibung oder in Anlehnung an Bekanntes verwendet (z. B. blue-bird; mockingbird; catbird; black bear; flying squirrel; canvas-back duck ; aus dem bison wurde ein buffalo ; aus dem puma ein panther ; aus dem prairie wolf wurde ein coyote ; aus maize wurde Indian corn 4 ; aus der Zeit der Maisernte der Indian summer [= ungewöhnlich warme Tage Ende Oktober und Anfang November]).

Eine wichtige Feststellung bleibt, daß es prozentual zum größten Teil englischsprachige Personen waren, die als erste Amerika besiedelten. Dieses ist der Hauptgrund, warum die einstige niederlän- dische Kolonie Neu-Amsterdam (heute New York) das Amerikanische recht wenig geprägt hat, wenn man von Ausnahmen absieht ( cruller eine Gebäckart; stoop kleine Veranda; boss Boss; cole slaw kalter Weiß- und Blaukohlsalat mit Karotte; Yankee nach JAN KEES, vermut- lich einer Verballhornung für die Bewohner Neu-Amsterdams). Ebenso waren selbst große schwe- dische Siedlungen in Delaware oder bedeutende deutsche Siedlungen in Pennsylvania (German- town; noch heute offiziell zweisprachig) nie eine ernstzunehmende Gefahr für die Entwicklung des Englischen zur lingua franca für ganz Nord-Amerika auch Louisiana, die ehemalige französische Kolonie, reiht sich hier mit ein ( to be en route für to be on the way ; nonchalant für l ä ssig, gleichg ü l- tig, unbekümmert ) , sondern vielmehr eine Bereicherung. So listet MENCKEN in seinem Werk di- verse deutsche oder deutschstämmige Begriffe auf, die er für allgemein bekannt und gebräuchlich5 in Amerika hält: gesundheit, delicatesse, kindergarten, ouch (von: autsch ), so long (von: bis bald; der norddeutschen Redewendung tsch üß so lang ), sauerbraten, stein, wanderlust, hausfrau, zwie back ( zwie = jiddisch: zwei ), spieler, pumpernickel, katzenjammer6 , smearcase (von: Schmierk ä se ), dum kop (von: Dummkopf ), fresh (von: frech ), bower [der Bauer beim Kartenspiel] (von: Bauer ), turnverein, pretzel (von: Brezel ), nix, shoe (von: Schuh ), knackwurst, gut, gem ü tlichkeit .7 RAEITHEL führt an, daß es belegt sei, daß ABRAHAM LINCOLN (1809 1865; 16. Präsident der USA) nach einer Kabinettssitzung einmal gesagt haben soll » Nix come herous !«.8

1.2 Entwicklungen im 18. und 19. Jahrhundert

Es gibt wenig Quellen für die Entwicklung des Amerikanischen im 18. Jahrhundert; gewiß ist nur, daß die ersten eigenständigen Amerikanismen zu dieser Zeit geprägt wurden.9 Der gängigste Beleg dafür sind die Quellen von JOHN WITHERSPOON (1723-1794; geboren in Schottland. Theologe und Staatsmann; später Präsident der Princeton University, New Jersey), die von deutlichen Unterschieden in Syntax und Wortschatz zeugen. WITHERSPOON, der intensive linguistische Forschungen betrieb, führte als erster den Begriff Americanism ein (in Anlehnung an den schon damals existierenden Begriff Scotticism ), um einen spezifisch amerikanischen Gebrauch zu kennzeichnen. Er sah jedoch das amerikanische Englisch durchaus differenziert:

»It does not follow in every case that the terms or phrases used are worse in themselves, but merely that they are of American and not of English growth.«10

»The vulgar in America speak much better than the vulgar in England.«11

So sehr sich WITHERSPOON auch bemühte, bei seiner Betrachtung durchaus auch soziale Unterschiede zu berücksichtigen, blieb sein Maßstab dennoch der eines gebildeten Engländers wie generell lange Zeit britisches Englisch als das Sprachideal auch in Nord-Amerika angesehen wurde (dies gilt teilweise heute noch grundsätzlich für das Gebiet im Nord-Osten der USA).

Dieser Umstand begann sich erst prozessual mit dem Wirken des berühmten amerikanischen Lexi- kographen und Grammatikers NOAH WEBSTER (1758 1843) zu ändern, der 1789 schon beflü- gelt durch die Amerikanische Revolution (1775-1783), die Unabhängigkeitserklärung (1776) und die Verfassungsgebung (1789) für die Einführung eines Federal English plädierte: Ein erster deutli- cher Hinweis darauf, daß Sprache immer auch einen politischen Aspekt hat.12 WEBSTERS American Spelling Book (1783 und 1808) und sein Wörterbuch American Dictionary of the English Language (1828), die ersten und umfassendsten in USA, waren prägend im Hinblick auf Wortschatz, Aus- sprache und Rechtschreibung.13

Dessen ungeachtet kann aufgrund der Tatsache, daß auch nach der Unabhängigkeit von England die jungen USA ökonomisch weiter sehr eng mit dem ehemaligen Mutterland verbunden blieben, als Ursache dafür annehmen, daß das ganze 19. Jahrhundert über weiterhin britisches Englisch das Ideal der gebildeten Schichten in USA blieb. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, daß die Royalisten Ende des 18. Jahrhunderts sich zu separieren suchten und im allgemeinen konse- quenterweise nach Kanada auswanderten und dort einen stabilisierenden Faktor zum Erhalt des Britischen darstellten; noch heute sind deswegen dort britische Schreibweisen in offiziellen Dokumenten verbindlich.

Zudem waren zwar schon früh erste Druckereien in den Kolonien eingerichtet worden (in Cambrid- ge, Massachusetts, 1639 zuerst), doch lange Zeit stammte die gesamte bedeutende wissenschaftli- che oder auch belletristische Literatur immer noch aus Großbritannien. Ebenso schickten reiche Amerikaner ihre Kinder wegen der Pockengefahr zwar nicht nach England zum Studium, holten sich aber englische Lehrer und Bücher nach Amerika.14 Diese eindeutige kulturelle Abhängigkeit insbesondere Neu-Englands und des »pseudo-aristokratischen« Südens erklärt, wieso noch heute Sprecher aus diesen Gebieten eine deutliche Ähnlichkeit zu der Received Pronunciation Englands in Abgrenzung zum General American aufweisen (insbesondere Boston, Massachusetts).

In Pennsylvania oder den Midlands hingegegen siedelten vorwiegend Menschen, die nicht angel- sächsischen Ursprungs waren, folglich keinen direkten Bezug zu England hatten und somit auch kein primäres Interesse an englischer Bildung: Während das sich industrialisierende Neu-England und der agrarisch geprägte Süden sprachlich und geistig konservativ blieben, waren die westlichen Siedler progressiv und innovativ, um ihren trostlosen, gefährlichen und harten Alltag durch Neolo- gismen oder Euphemismen15 etwas besser erscheinen zu lassen ( public house [ Kneipe ] wurde zu saloon ; aus school wurde college ; jede noch so kleine Stadt hatte ein Hotel und ein opera house [Kleinstadtbühne]). Gleichzeitig erfuhr das Amerikanische durch die relative koloniale Abgeschie- denheit und geographische Distanz zu England nicht bestimmte Weiterentwicklungen im Britischen: Während gotten in England zu got wurde, blieb die ursprüngliche Form gotten im Amerikanischen bis heute erhalten.16

Etwa zehn unterschiedliche Dialekte (nicht zu verwechseln mit Akzenten oder gar Slang; bekannte Dialekte sind Southern American English, New York English, Eastern English , alle Midland und Inland Northern -Varietäten können als General American zusammengefaßt werden) prägten sich zu dieser Zeit in Kontinental-USA aus; historisch bedingt die meisten davon im Osten der USA.

1.3 Entwicklungen im 20. Jahrhundert

Zu Beginn des 20. Jahrhundert war im wesentlichen die Periode der Erschließung neuer Territorien in den Vereinigten Staaten (Kontinental-USA; nur Alaska [03.01.1959] und Hawaii [04.07.1959] sollten danach noch in die Union kommen) abgeschlossen, und es folgte eine Periode der Konsolidierung und des inneren Aufbaus.

Zugleich war dies die Zeit der größten Einwanderungswellen in die USA. Dies bedeutete natürlich auch, daß eine große Anzahl muttersprachlich nicht englischsprachiger Personen integriert und assimiliert werden mußte.17 Linguistisch blieb dies nicht ohne Folgen; aus dieser Periode stammen das Amerikanische bereichernde Begriffe wie amok (malayisch), kiosk (türkisch), hamster (deutsch), shawl (farsi), sleigh (dänisch), sofa (arabisch), sketch (niederländisch), yoga (sanskrit), challenge (französisch), shampoo (hindi), robot (tschechisch) oder slogan (gälisch).18 Auch ist dies die Zeit, in der Einwanderernamen nur zu gerne amerikanisiert wurden: Aus WADI’ MU’ANWAD wurde EDWARD A. MAYNARD, aus ROGGENFELDER wurde ROCKEFELLER, aus KRANKHEIT wurde CRONKHITE. Insbesondere Juden nutzten die Chance, antisemitischen Anfeindungen zu entgehen durch Namensänderungen, weswegen aus BERNHEIMER BURTON wurde, WOLFSOHN zu WILSON, BLUMENTHAL zu BLOOMINGDALE, GELBFISCH zu GOLDWYN und dennoch war COHEN der häufigste Nachname in Brooklyn um 1920. Ungeklärt bleibt die Vorliebe (vor allem New Yorker) Juden, ihren Kindern angelsächsische Vornamen zu geben wie SCOTT FISCHBEIN oder NORMAN PODHORETZ. Schwarze ließen sich hingegen gern von aktuellen Einfällen leiten; belegt sind Vornamen wie RADIO, PROHIBITION, BLITZKRIEG oder auch ein E. PLURIBUS UNUM [»Out of Many, One«; Motto der USA]19 und es soll sogar einen WILLIE3 /8 SMITH in Georgia geben.20

Zugleich begann der Aufstieg der USA zur Supermacht: Zusammen mit der Anerkennung amerika- nischer politischer und wirtschaftlicher Erfolge wuchs auch das sprachliche Selbstwertgefühl; erst langsam gab sich endlich der tiefsitzende Minderwertigkeitskomplex gegenüber dem britischen Englisch. Ebenso erfuhr erstmalig auch die amerikanische Literatur eine gewisse internationale Anerkennung.21

Exemplarisch für diesen Veränderungsprozeß ist das vielbeachtete Werk des Kritikers, Autors und Herausgebers HENRY LOUIS MENCKEN (1880 1956) mit dem Titel The American Language (1919, 1945, 1948),22 in dem er die Eigenständigkeit des Amerikanischen unterstreicht und keinen Hehl aus seinem sprachlichen Stolz macht. Neben MENCKEN beschäftigten sich auch die Mitglieder der Linguistic Society (gegründet 1924) und die Herausgeber der Zeitschrift American Speech (seit 1925) wissenschaftlich mit der amerikanischen Gegenwartssprache. Als Hauptkennzeichen stellte man eine vereinfachte Schreibweise gegenüber dem Britischen, Offenheit für Neologismen, einen relativen Mangel an differenzierenden Adjektiven und Adverbien sowie einen unbekümmerten Um- gang mit der Grammatik fest.23

MENCKEN attestierte seinen Landsleuten gleichfalls Kreativität und würdigte Neologismen wie joy- ride ( Ausflugsfahrt ), frame-up ( Komplott ), has-been (eine ehemalige Berühmtheit), sob-sister ( Brief- kasten-Tante ), loan-shark ( Kredithai ). Manche Schöpfungen entstammten auch der Feder bekann- ter Publizisten wie WALTER WINCHELL (1897 1972; bekannter Journalist des New York Daily Mirror , insbesondere in den 1930er bis 1950er Jahren), der egghead ( kluger Kopf ; nicht zu verwechseln mit dem pejorativen deutschen Eierkopf ), lohengrined ( verheiratet ) oder Abänderungen wie Hard- Times-Square. 24

Nicht unerwähnt bleiben sollen in diesem Abschnitt auch Vorbehalte gegen ausländische Sprachan- teile im Amerikanischen; so wurden beispielsweise diverse Berlins in Nord-Amerika während des Ersten Weltkrieges und in der Zeit unmittelbar danach umgetauft: Aus Berlin im kanadischen Onta- rio wurde Kitchener ; Brandenburg in Texas wurde Old Glory ; Potsdam in Missouri wurde Pershing

was allerdings wiederum der amerikanisierte Nachname des aus Deutschland stammenden USGenerals FRIEDRICH PFOERSCHING war.25

Ebenso sollte noch auf den Versuch THEODORE ROOSEVELTS (1858 1919; 26. Präsident der Verei- nigten Staaten 1901 1909) eingegangen werden, vor allem in seiner zweiten Amtsperiode im Zu- ge einer umfassenden Reform des Gemeinwesens auch eine Rechtschreibreform amtlich zu ver- ordnen. Diese sah verbindliche Änderungen im Sinne einer Vereinfachung von beispielsweise through in thru vor, konnte sich jedoch insgesamt gesehen nicht etablieren.26 Heute findet man ROOSEVELTSCHE Vereinfachungen häufig noch im Bereich der Medienkultur, der Werbeindustrie, der Umgangssprache allgemein bzw. der sich entwickelnden Chatroom -Kultur im Internet.

[...]


1 GRAMLEY (1985): 49.

2 RAEITHEL (1989, Band I): 107.

3 MATHEWS (1956): 307 ff.

4 Genau anders herum führt es MATHEWS (1956): 876 auf: Aus Indian maize wird corn .

5 Da Sprache bekanntlich kein starres System ist, unterliegt dies natürlich auch Veränderungsprozessen: Was MENCKEN bei seiner Erstauflage noch für allgemein gebräuchlich gehalten haben mag (1919), kann heute völlig in Vergessenheit geraten sein. Zudem darf auch der Einfluß der Werbung nicht unterschätzt werden: Eine große deutsche Automarke warb Anfang der 1990er Jahre in ganz USA mit Anzeigen, in denen das Wort Fahrvergn ü gen vorkam, woraufhin dieses noch heute den autobegeisterten Amerikanern geläufig ist.

6 Ende der 1960er bzw. Anfang der 1970er Jahre erschien in der Los Angeles Times eine beliebte Comic-Serie mit dem Namen »Katzenjammer Kids« [King Features / Bulls, 1971], die den Alltag deutschstämmiger Ameri- kaner karikierte und beispielsweise auch den typisch deutschen Akzent im Amerikanischen durch »Lautschrift« wiedergab.

7 MENCKEN (41963): 192 ff.

8 RAEITHEL (Band 2): 403.

9 GRAMLEY (1985): 50.

10 zitiert nach GRAMLEY (1985): 50.

11 zitiert nach GRAMLEY (1985) 51.

12 Desgleichen findet sich noch heute in Europa: In Belgien würde man Wallonisch und Fl ä misch nie als Fran z ö sisch und Niederl ä ndisch bezeichnen, obwohl es meiner Kenntnis nach keine nennenswerten belgischen Eigenarten in den in Belgien verwendeten Sprachen gibt.

13 WEBSTERS (1828), laufend neubearbeitet, ist das erste Wörterbuch seiner Art in Nord-Amerika gewesen.

14 GRAMLEY (1985): 51.

15 Die Verwendung von Euphemismen aller Art ist nach wie vor sehr beliebt in USA und Kanada und erscheint dem Europäer oft übertrieben: Aus dem M ü llmann ist heute z. B. ein hygienic engineer geworden; aus bad breath ( Mundgeruch ) machte die Werbeindustrie halitosis ; aus einem dogcatcher wurde ein canine control officer ; aus einem Bettenfabrikanten ein mattress engineer ; aus einem Schuster ein shoetrician .

16 RAEITHEL (Band 2): 401 f.

17 Assimilation hieß die Parole, nicht Bewahrung von kultureller und sprachlicher Eigenheit. Beispiel für diese Tendenz war der Nativism , eine Ideologie der älteren Einwanderergeneration ( White Anglo-Saxon Protestants, WASP s), die sich gleichermaßen gegen Katholiken, Juden, Schwarze und Ausländer allgemein richtete und sicher im Zusammenhang mit dem erneuten öffentlichen Auftreten des Ku-Klux-Klan in den 1920er Jahren gesehen werden muß.

18 weitere Beispiele finden sich beispielsweise im Faltblatt des Liberty Island Museum , New York (1999).

19 PIERRE DU SIMITIÈRE, Mitglied des ersten Great Seal Committees (1776) schlug dieses Motto vor, um die Einheit der sich in einem neuen und schwierigen Transformationsprozeß befindlichen dreizehn Kolonien zu betonen. http://www.greatseal.com/symbols/unum.html (08.05.2000)

20 RAEITHEL (Band 2): 402 f.

21 GRAMLEY (1985): 53.

22 MENCKEN (41963)

23 RAEITHEL (Band 2): 399 ff.

24 RAEITHEL (Band 2): 402.

25 RAEITEHL (Band 2): 403.

26 RAEITHEL (Band 2): 406 f.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Amerikanisches Englisch unter besonderer Berücksichtigung seiner historischen Entwicklung
Untertitel
Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Vergleich zum Britischen Englisch
Hochschule
Universität Hamburg  (Institut für Anglistik und Amerikanistik)
Veranstaltung
Veranstaltung: Englische Linguistik I b: "Sprache und Stil"
Note
1,0
Autor
Jahr
2000
Seiten
21
Katalognummer
V144550
ISBN (eBook)
9783640527083
ISBN (Buch)
9783640527236
Dateigröße
471 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Text für GRIN-Veröffentlichung redigiert am 31.01.2010
Schlagworte
Linguistik, Englisch, Amerikanisch, Britisches Englisch, Amerikanisches Englisch, Christoph Gutknecht, historische Linguistik, Etymologie, Amerikanisierung, Englischunterricht, Sprachreform, Amercanization, Noah Webster, Linguistics, American English, Language Development, American, Alexander-Martin Sardina
Arbeit zitieren
Alexander-Martin Sardina (Autor), 2000, Amerikanisches Englisch unter besonderer Berücksichtigung seiner historischen Entwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144550

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